Irland Rundreise Schafe

Rundreise durch Irland

Diesen September stand bei uns etwas ganz besonderes auf dem Programm: Eine 10-tägige Rundreise durch Irland. Ich möchte dich mit auf die Reise durch die Grüne Insel nehmen und dir für deinen Urlaub Tipps geben bzw. unsere Reiseroute vorstellen.

Irland Rundreise Kühe

Dublin

Unser erster Stopp war Dublin. Mit dem Flieger um die Mittagszeit angekommen, hatten wir anderthalb Tage, um uns die Hauptstadt Irlands anzusehen. Neben der klassischen Sightseeing-Tour haben wir uns natürlich auch den ein oder anderen Pub angesehen 🙂

Dublin Trinity College

Trinity College

Egal ob Student oder nicht: Den Namen dieser Einrichtung hast du sicherlich schon mal gehört. Die Universität mitten im Herzen der irischen Hauptstadt wurde im 16. Jahrhundert durch die Königin von England gegründet. Dort kann man bis heute so ziemlich alles studieren – bis auf zwei Studiengänge: Architektur und Veterinärmedizin.

Fun Fact: Hier hat Bram Stoker, der Dracula geschrieben hat, Mathematik studiert 🙂

Dublin Trinity College

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten am Trinity College ist der 65 Meter lange Long Room, eine Bücherei mit über 200.000 alten Schriftstücken. Sie ist komplett aus Holz gebaut und die Bücher reichen bis an die Decke. Eines der bekanntesten Schriftstücke dort ist das Book of Kells aus dem 9. Jahrhundert. Außerdem könnt ihr hier die älteste Harfe Irlands bestaunen.

St. Patricks Cathedral

Wenn man sich der St. Patricks Cathedral nähert, führt der Weg durch ein Wohngebiet vorbei, das mich vom Baustil her etwas an die Speicherstadt in Hamburg erinnert hat. Dort sind verschiedenste Szenen aus dem Buch „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift, über den Türen an der Mauer der Wohnhäuser eingelassen. Der Grund dahinter ist, dass der Autor Jonathan Swift Dekan der St. Patricks Cathedral war und in eben dieser beerdigt ist.

Die Kathedrale selbst hat ihren Namen durch den Schutzheiligen Irlands, Patrick. Dieser soll hier einst an einer nahe gelegenen Quelle Gläubige getauft haben.

Dublin Christchurch Cathedral

Christ Church Cathedral

Eine weitere sehr bedeutende Kirche der Stadt ist die Christ Church Cathedral. Sie ist die älteste Kathedrale Dublins. An dem Ort, an dem sich heute die Kirche befindet, war einst ein Siedlungsplatz der Wikinger.

Heute ist vor allem die Krypta ein echter Besuchermagnet. Darin sind einige Kunstwerke zu sehen, darunter auch eine mumifizierte Katze und eine mumifizierte Ratte. Erstere hatte die Ratte vermutlich gejagt und beide waren hinter der Orgel in einem Rohr stecken geblieben. Eine frühe Form von Tom & Jerry, denn die beiden Tiere wurden im 19. Jahrhundert entdeckt und können seitdem in einer Vitrine bestaunt werden.

Dublin Castle

Auch dieser Ort erinnert an die Wikinger. Denn genau dort begann einst die Siedlung am Ort „Dubh Linn“, was übersetzt „schwarzer Tümpel“ bedeutet. Solltet ihr zum Castle gehen, solltet ihr daher unbedingt auch einen Abstecher zum Dubh Linn Garden machen. Dort befand sich nämlich einst die Stelle, an der die Wikinger ihre Boote befestigten.

Dublin Halfpenny Bridge

Halfpenny Bridge

Diese Brücke ist die am meisten fotografierte Brücke in Dublin. Kein Wunder also, dass sie bei unserer Irland-Rundreise auch auf dem Programm stand. Ihren Namen hat die im frühen 19. Jahrhundert errichtet Fußgängerbrücke von der Maut, die dort einst entrichtet werden musste. Bis ins Jahr 2000 war die Halfpenny Bridge die einzige Fußgängerbrücke über die Liffey in ganz Dublin. Sie ist nur wenige Meter vom Temple Bar District entfernt, ihr könnt sie also prima in einem kleinen Rundgang integrieren.

O’Connel Bridge

Die wohl wichtigste Brücke für die Dubliner ist die sogenannte O’Connel Bridge. Das besondere an ihr ist, dass sie nahezu quadratisch ist. Sie ist eine der breitesten Brücken in Europa.

Unweit dieser Brücke befindet sich die Spire of Dublin, auch als Needle bekannt. Diese Sehenswürdigkeit ist 121 Meter hoch,sieht aus wie eine Nadel und wurde 2003 in der O’Connell Street errichtet. Die Baukosten betrugen unglaubliche 4 Millionen Euro. Die Dubliner haben der Spire einige witzige Spitznamen gegeben, die sich reimen. Einige davon sind „Stiletto in the Ghetto“ oder „Stiffy by the Liffey“.

Temple Bar District

Erst mal vorneweg: Das Temple Bar District heißt nicht wegen der bekannten Temple Bar so. Viel mehr stammt der Name von der Familie Temple, die hier einst lebte. Bar ist ein englischer Begriff für eine Sandbank, die aufgeschüttet wurde, um dieses recht tiefliegende Gebiet vor Überschwemmungen zu schützen.

Auch wenn das berühmte Touristenviertel auf den ersten Blick so aussieht, als hätte es eine lange Geschichte und Tradition, muss ich dich leider enttäuschen. Früher war dieser Bezirk ein eher verrufener Stadtteil. Die Stadtverwaltung störte sich daran, war es doch sehr zentral im Zentrum der Stadt. Daher wurde in den 80er Jahren die Gebäude recht günstig an Künstler und Pubbetreiber vermietet und sollte so vorm Verfall gerettet werden – was glücklicherweise geklappt hat.

Der Temple Bar District ist ein toller Ort zum Schlendern. In einigen Bars spielen dort jeden Tag und oft schon ab nachmittags Livebands. Allerdings ist das Bier und auch das Essen dort verhältnismäßig teuer.

Molly Malone Statue

Ein weiterer wichtiger Ort mitten in Dublin ist die Molly Malone Statue direkt vor der St. Andrew’s Church, nur wenige Meter vom Trinity College entfernt.

Molly Malone soll einst die Tochter eines Fischhändlers gewesen sein und in der Grafton Street, wo die Statue ursprünglich stand, aufgrund von Bauarbeiten aber versetzt wurde, mit Fischen gehandelt haben. Man erzählt sich, dass sie eine unglaublich schöne Frau gewesen war, die aufgrund ihrer Armut auch ihren Körper verkaufen musste. Das irische Volkslied „Cockles and Mussels“ besingt Molly Malone und gilt als inoffizielle Hymne der Stadt.

Zusatztipp

In Dublin werden so genannte DublinFreeTours angeboten. Die Touristenführer sind mit einem gelben Regenschirm unterwegs und treffen sich an der Spire direkt am Post Office in der O’Connel Street. Die Führung ist super ausführlich, ihr bekommt tolle Insidertipps und ihr gebt dem Touristenführer so viel Geld, wie ihr für richtig erachtet.
Wann die Führung stattfindet, lest ihr am besten hier.

Kilkenny Castle

Unsere erste Etappe: Kilkenny

Am dritten Tag startete unsere Rundreise. Gleich nachdem wir uns unser Leihauto geholt haben, ging es nach Dunmore Cave. Diese Höhle ist bekannt dafür, dass darin der größte und älteste Stalagmit Europas wächst.

Anschließend ging es durch Thomastown zur Jerpoint Abbey. Die Ruine einer ehemaligen Abtei ist zwar sehr schön, allerdings kostet sie im Gegensatz zu vielen anderen Ruinen, die wir im Verlauf unseres Roadtrips noch gesehen haben, Eintritt. Sie ist ein nationales Denkmal und wurde wohl bereits im 12. Jahrhundert gegründet.

Jerpoint Abbey
Jerpoint Abbey

Danach machten wir uns auf den Weg nach Kilkenny, wo wir auch unsere Unterkunft für diesen Tag gebucht hatten. Das Kilkenny Castle ist eines der am besten erhaltenen Schlösser in ganz Irland. Der Rosengarten davor ist ein wunderschöner Ort zum Entspannen, aber auch im Park oder entlang des Flusses konnten wir gut spazieren gehen.

Rosary Window Black Abbey Kilkenny

Du solltest unbedingt auch die Black Abbey besuchen. Der Name stammt nicht etwa daher, dass die Abtei so düster ist, sondern vielmehr vom schwarzen Ordensmantel der Dominikaner, die dort das einzige Dominikanerkloster in ganz Irland führen. Die bunt leuchtenden, filigran gestalteten Rosettenfenster sind ein echtes Highlight (Eintritt frei).

Kilkenny Castle

Irlands Wahrzeichen

Am nächsten Tag führte uns unser Roadtrip zum Rock of Cashel. Es gilt als Sitz der Geister und Feen, wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 5. Jahrhundert durch St. Patrick zum Bischofssitz. Da der Rock of Cashel sehr bekannt ist, ist er auch entsprechend besucht. Wir haben vom Friedhof aus aber eine verfallene Ruine gesehen, zu der wir gegangen sind. Hier waren wir komplett allein und konnten die ehemalige Kirche bestaunen.

Rock of Cashel
Irland Ruine

Anschließend ging es zum Lough Gur. Dieser See ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten in Irland. Seit über 6000 Jahren haben dort Menschen gesiedelt. Am westlichen Ufer des Sees befindet sich der Steinkreis von Grange, der mit 45 Metern Durchmesser der größte Steinkreis in Irland ist.

Logh Gur Steinkreis
Logh Gur
Logh Gur

Am Lough Gur gibt es einen kleinen Spazierweg, der besonders für Familien zu empfehlen ist. Denn der Weg zum Aussichtspunkt wird durch kleine Feenhäuschen versüßt, die die Macher an Steinen und Bäumen gemalt oder durch kleine Türchen versteckt haben.

Logh Gur

Die Natur der Grünen Insel genießen

Der fünfte Tag unserer Rundreise durch Irland führte uns in den Killarney Nationalpark. Wir stellten unser Auto am Parkplatz nahe der Muckross Abbey ab und gingen an ihr vorbei und am Lough Leane vorbei hin zum Muckross House.

Killarney Nationalpark Muckross House

Von dort aus führt ein sehr gut ausgeschriebener Wanderweg zum Torc Wasserfall. Wir entschieden uns, den Muckross Lake auf unserem Rückweg zu umwandern. Ein kleines Stück mussten wir dazu an der Straße laufen (etwa 1 Kilometer), der restliche Weg führte uns aber vorbei an ruhigen Wanderwegen, auf denen uns auch nur vereinzelt andere Wanderer entgegen kamen. Die Gesamtlänge unseres spontan geschaffenen Rundwanderwegs ist etwa 12 Kilometer lang.

Killarney Nationalpark Torc Wasserfall

Am besten haltet ihr euch vom Wasserfall aus an den Schildern in Richtung Dinis Cottage. Von diesem Teehau aus einfach geradeaus weiter. Es gibt nur noch einen Hauptweg. Über diesen kommt ihr nach einigen Kilomtern vorbei an die Gabelung, von der aus wir vorher von der Abbey her zum Muckross House gebogen sind.

Killarney Nationalpark
Killarney Nationalpark

Nach einer kurzen Pause im Zimmer ging es für uns abends noch nach Killarney. Der Ort ist sehr touristisch und entsprechend teuer ist es dort auch, abends auszugehen. Dafür könnt ihr euch aber über viel Livemusik in den meisten Pubs und zahlreiche Straßenkünstler freuen.

Killarney Nationalpark

Entlang des Atlantik

Am nächsten Morgen geht unsere Rundreise durch Irland weiter. Startpunkt ist das Dunloe Gap, ein Gebirgspass mit sagenhafter Landschaft. Nachdem wir uns zunächst fast hätten abschrecken lassen, da einige Leute von den sehr engen Straßen berichtet hatten, wagten wir doch den Weg durch die Schlucht. Und wir wurden durchaus belohnt 🙂 15 Kilometer lang Natur pur, wunderschöne zerklüftete Landschaften und Schafe soweit das Auge reicht.

Dunloe Gap

Etwa in der Mitte des Passes fanden wir einen kleinen Parkplatz, von dem aus wir zu einem kleinen Wasserfall laufen. Er ist nur wenige Meter von der Straße entfernt, aber da wir früh unterwegs sind, sehen wir noch keine Menschenseele.

Dunloe Gap
Dunloe Gap

Als wir die Straße verlassen geht es über Kenmare nach Sneem. Von dort aus startet unsere Tour entlang des Ring of Kerry. Der Ring of Kerry ist eine wunderschöne Straße entlang des Atlantik mit zahlreichen Parkbuchten und Aussichtspunkten. Da wir unfassbares Glück mit dem Wetter haben, haben wir einen wunderschönen Ausblick auf den Ozean. An einigen Aussichtspunkten machen wir Halt und genießen den Ausblick. Wir wechselnd bei Waterville auf den Skelling Ring, der uns vorbei an einigen Ruinen nach Portmagee führt.

Ring of Kerry
Ring of Kerry

Einige hundert Meter vor dem Fischerdorf entdecken wir eine Abfahrt zu den Kerry Cliffs. Zwar stehen die Cliffs of Moher auch noch auf unserem Programm, aber da der Wetterbericht für die nächsten Tage Regen sagt, entscheiden wir uns, auf Nummer sicher zu gehen. Lieber zwei Klippen sehen als gar keine 🙂

Cliffs of Kerry

Auf den Cliffs of Kerry ist es sehr stürmisch, aber der Weg dorthin lohnt sich allemal. Ein toller Ausblick aufs Meer und gigantische Felsen, die aus dem Wasser ragen.

Cliffs of Kerry

Anschließend geht es für uns auf Valentia Island. Die elf Kilometer lange Insel gilt als Touristenhotspot, da es hier ebenfalls einige Aussichtspunkte und einen beeindruckenden Leuchtturm gibt. Daher entscheiden wir uns, über die Brücke dorthin zu fahren. Es gibt bei Knightstown auch eine Fähre, die kostet allerdings pro Überfahrt 8 Euro.

Irland Rundreise Valentia Island

An den Klippen

Aufgrund der Wettervorhersage, die sich noch mal um einen Tag verschoben hat, starten wir anders als geplant an Tag Nummer 7 vorbei an Kinvara zu den Cliffs of Moher.

Kinvara Castle

In Kinvara befindet sich das Dunguarie Castle direkt am Meer. Es ist ein so genanntes Turmhaus, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Rund um das Castle führt ein kleiner Trampelpfad, nur wenige Meter weiter führt ein Weg entlang am Ufer, sodass wir uns das Gebäude noch aus anderen Blickwinkeln ansehen können.

Dann ist es endlich so weit: Wir kommen an die berühmten Cliffs of Moher. Dort wurde Harry Potter und der Halbblutprinz gedreht und ich hatte schon zuvor zahlreiche Bilder der bekanntesten Steilklippen des Landes gesehen. Unzählige Touristen sind dort unterwegs, weshalb wir uns entscheiden, direkt an den Klippen erst mal links abzubiegen und diese ein Stück entlang zu wandern. Sie erstrecken sich ingesamt über 8 Kilometer.

Cliffs of Moher
Cliffs of Moher

Wir wandern bis zum Moher Tower, die eines Wachturms von Hag’s Head, einer ehemaligen Festung, die im frühen 19. Jahrhundert abgerissen wurde, um Baumaterial für einen Telegrafenturm zu erhalten.

Cliffs of Moher

Von dort aus geht es wieder zurück bis zum bekannten O’Briens Tower, dem Aussichtsturm nur wenige Meter vom offiziellen Eingang entfernt.

Städte bei unserer Rundreise durch Irland

Weiter ging es mit dem beschaulichen Dorf Adare, das als schönstes Dorf Irlands in unserem Reiseführer angepriesen worden war. Einige Reethäuser und zahlreiche Geschäfte befinden sich in dem Ort, der etwa 10 Kilometer von Limerick, unserem nächsten Ziel, entfernt liegt.

Adare

Limerick

Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Limerick sind King John’s Castle und St. Mary’s Cathedral. Das Schloss befindet sich an einer Stelle, an der bereits Wikinger im frühen 10. Jahrhundert ihre Befestigungsanlage hatten. Die Festung selbst wurde etwa 300 Jahre später errichtet.

Limerick

Galway

Die Hafenstadt Galway liegt direkt am Atlantik und ist ebenfalls ein sehr empfehlenswerter Ort. Fans von Pubs und hungrige Besucher finden sicherlich in der Quay Street etwas passendes. Denn hier reihen sich Lokal an Lokal.

Galway

Mein persönlicher Geheimtipp für Galway ist die dortige Kathedrale. Der riesige Bau ist überraschend neu. Er wurde erst 1965 geweiht und architektonisch ein echtes Highlight. Wunderschön glänzender Marmorboden, ein tolles Kirchenschiff mit Holzdecke und hohen Bögen und eine wunderschön beleuchtete Kuppel. Dort, wo sich heute die Kathedrale befand, war einst ein Gefängnis. Die Grundidee war es, aus einem Ort der Trauer einen der Freude zu machen. Die Kirche wurde übrigens auch von Papst Johannes Paul II. besucht.

Irland Galway Kathedrale
Irland Galway Kathedrale

Karstlandschaft im Westen

An unserem vorletzten Tag der Irland Rundreise ging es in den Burren, die Karstlandschaft im Westen Irlands nahe Galway. Auf den ersten Blick erinnert die Landschaft an diesem steinigen Ort an Bilder der Mondlandung. Große Felsen, kaum Pflanzen, viel Grau.

Burren Karstlandschaft Irland

Dabei ist die Landschaft dort alles andere als trist und langweilig. Neben alpinen und arktischen Pflanzen blühen dort im Sommer vereinzelt auch Orchideen. Grund dafür ist der einzigartige Boden.

Burren Karstlandschaft Irland

Unter den Steinplatten befindet sich ein Untergrundlabyrinth aus zahlreichen Höhlen und Gängen. Diese wurden und werden durch das Wasser geformt, das durch den Stein unter den Boden gelangt. Einige unterirdische Flüsse haben dort teils riesige Tunnel geformt. Ein Ort, von dem aus sich dieses unterirdische System bewundern lässt, ist das Aillwee Cave. Die Höhle südlich von Ballyvaughan wurde erst vor etwa 80 Jahren durch einen Zufall entdeckt. Der Bauer Jacko McGann, der seinem Hund, der einen Hasen verfolgte, hinterher lief, kam so in die Höhle. Erst 30 Jahre später erzählte er anderen von seinem Fund.

Untersuchungen begannen, Archäologen betragen die Höhle und fanden darin unter anderem Knochen eines Braunbären. Heute kann Aillwee Cave im Rahmen einer Führung besucht werden.

Aillwee Cave

An unserem letzten Tag stand für uns nur die Rückfahrt nach Dublin sowie die Rückgabe des Autos und der Flug nach Hause auf dem Programm. Alles in allem war unsere Rundreise durch Irland ein wunderschönes Erlebnis. Allein wegen der Landschaft lohnt sich ein Besuch.

Auf meiner Liste mit weiteren Sehenswürdigkeiten hatte ich noch Birr mit seinem historischen Teleskop und Kylemore Abbey stehen. Beides war als Puffer gedacht, sollten wir tatsächlich deutlich schneller als gedacht mit unserem Roadtrip sein. Solltet ihr einen der beiden Orte oder auch einen anderen besucht haben, schreibt doch gern einen Kommentar. Ich denke, es ist nicht nur für mich, sondern vielleicht auch für andere Leser des Blogs spannend zu erfahren, welche Orte ihr besucht habt.

Irland Rundreise

Ansonsten hoffe ich, euch hat der Beitrag gefallen und für euch ist auch der ein oder andere Tipp dabei.
Kerstin

Urdonautal

Wo die Donau einst floss, hat sie ihre Spuren hinterlassen. Das Urdonautal zeugt mit seiner kargen Landschaft und dem Trockental noch heute vom Flussverlauf.

Fels Aicha

Wo befindet sich das Tal?

Wie viele gleich auf den ersten Blick erkennen werden, hat das Urdonautal etwas eigenes. Es ist riesengroß, einst durch die Gewalten von Wasser geformt. Heute fließt darin aber größtenteils überhaupt kein Wasser mehr – nicht mal ein kleines Rinnsal nutzt das breite Flussbett.

Das Tal liegt zwischen Dollnstein und Neuburg an der Donau. Immer wieder ragen darin große Felsen auf, so wie etwa in Wellheim bzw. dessen Ortsteil Aicha. Der Burgfelsen liegt zwischen Aicha und Biesenhard und ist schon von weitem gut sichtbar. Hier klettern immer wieder Sportler. Rund herum lässt es sich – wie im Urdonautal allgemein – sehr gut wandern.

Burgruine Hütting

Sehenswürdigkeiten im Urdonautal

Die Burgruine Hütting zeigt die Überreste der im 11. Jahrhundert erbauten Burg Hütting. Von hier aus ist es nicht mehr weit zu den Mauerner Höhlen. Ein toller Ort zum Entspannen, Verweilen oder Wandern. Was den Ort neben seiner Tiervielfalt vor allem für Archäologen so besonders macht, könnt ihr in meinem gleichnamigen Blogbeitrag über die Mauerner Höhlen erfahren.

Mauerner Höhlen Altmühltal

Eine weitere Höhle, die es dort gibt, ist die Pulverhöhle bei Breitenfurt. Rund um das Zigeunerloch Wellheim könnt ihr übrigens auch sehr gut wandern. Dort entlang führt nämlich ein Rundwanderweg, durch den ihr auch auf einen tollen Aussichtspunkt gelangt.

Pulverhöhle Dollnstein

Natürlich könnt ihr in der Region auch wunderbar wandern. Es gibt zahlreiche Rundwege, die ihr vor allem auf der Seite des Urdonautals finden könnt. Von kurz, lang, flach bis hügelig ist hier für nahezu jeden Geschmack etwas dabei.

Warst du schon mal am Urdonautal? Gibt es einen Ort, den du mit Kindern und/oder Hunden empfehlen kannst? Dann lass es uns wissen!
Schon mal danke 🙂
Kerstin

Berching

Berching

Nur wenige Kilometer nördlich von Beilngries liegt der malerische Ort Berching. Die Stadt gilt noch heute als mittelalterliches Juwel, vor allem durch die gut erhaltene Altstadtmauer mit ihren vier Stadttoren und dreizehn Türmen, die allesamt noch gut erhalten sind. Die Stadtmauer ist teilweise sogar begehbar.

Berching Heiligenstatue

1992 war die Eröffnung des Main-Donau-Kanals. Seitdem wuchs die touristische Bedeutung des Ortes. Denn direkt am Wasser lässt es sich wunderbar entspannen und es gibt eine Anlegestelle am Ort.

Berching

Der bekannteste Spross der Stadt

In Berching soll der Komponist und Musiker Christoph Willibald Gluck geboren worden sein. Dabei ist es umstritten, ob er im Ortsteil Erasbach oder im nur wenige Kilometer entfernten Weidenwang das Licht der Welt erblickte. Ganz egal, für welche Version man sich auch entscheidet: Berching ist damit die Geburtsstadt des Komponisten.

Aufgrund dieses prominenten Nachkommens gibt es in der Stadt ein eigenes Museum. Hier lässt sich die Geschichte der Musikers nachverfolgen. Sehr zu empfehlen ist auch der Gluck-Wanderweg (Wanderweg Nr. 3) mit einer Länge von etwa 6 Kilometern.

Berching

Natur rund um Berching

Nur eine kurze Wanderung von Berching entfernt befinden sich die Kalktuffterrasse Hoher Brunnen Sollngriesbach oder auch die Steinerne Rinne bei Erasbach. Beide Quellgebiete entstanden durch den hohen Kalkgehalt im Wasser und sind eine Sehenswürdigkeit, die ihr gesehen haben solltet.

Hoher Brunnen Berching

Kennt ihr noch weitere Orte in und um Berching, die die Leser von Altmühltaltipps kennen sollen? Dann hinterlasst sie doch mit eurem Kommentar, ich freue mich über eure Tipps.
Kerstin

Gelber Berg Sammenheim

Gelber Berg

Du glaubst nicht, dass ein Berg ein Altmühltaltipp sein kann? Falsch gedacht. Denn der Berg, auch bekannt als Gelbe Bürg / Gelber Berg, ist ein Aussichtspunkt der besonderen Art.

Mit einer Höhe von 628 Metern über Normalnull ist der Ausläufer der Fränkischen Alb nahe Dittenheim ein kleiner Geheimtipp. Denn von hier aus lässt es sich super auf das Fränkische Seenland und Gunzenhausen blicken. Ganz nebenbei ist der Berg auch noch ein eingetragenes Geotop im Naturpark Altmühltal. Also ein Muss für alle Naturfreunde.

Gelber Berg Sammenheim

Wie kommt der Gelbe Berg zu seinem Namen?

Hierfür gibt es unterschiedliche Theorien. Als am wahrscheinlichsten gilt, dass auf dem Gelben Berg einst eine Burg stand. Der Besitzer des Anwesens soll auf den Namen Gebo gehört haben, wodurch sich im Laufe der Zeit aus Geboburg Gelbe Bürg beziehungsweise Gelber Berg entwickelte.

Auch die Tatsache, dass der Gelbe Berg auf Eisensandstein steht, der vielerorts eine rötliche oder gelbe Farbe aufweist, könnte Grund für die Namensgebung sein.

Gelber Berg Sammenheim
Gelber Berg Sammenheim

Rund um den Gelben Berg gibt es zahlreiche schöne kleinere und größere Ortschaften. Die Gegend um den Gelben Berg lädt zum Wandern am sogenannten Altmühltaler Hahnenkamm ein. Hier befindet sich übrigens auch der sagenumwobene Uhlberg, auf dem es spuken soll.

Kennt ihr den Aussichtspunkt? Was könnt ihr in der Gegend sonst noch empfehlen?
Kerstin

Wanderweg Alte Burg Donaumoos

Alte Burg Wanderweg Neuburg

Für die Fans von Burgruinen gibt es einen Ort, den ihr unbedingt besuchen solltet: Die Alte Burg Neuburg. Etwas außerhalb der Stadt in Richtung Oberhausen befindet sich in einem Waldstück die Ruine.

Die Alte Burg Neuburg

Die Alte Burg in Neuburg ist ein Ort, den die meisten Neuburger kennen. Je weiter man sich jedoch aus der Stadt entfernt, desto seltener haben die Leute, die man danach fragt, davon gehört.

Alte Burg Neuburg an der Donau, Donaumoos

Dabei ist die Burg ein echtes Juwel inmitten der Natur. Sie wurde im Mittelalter, etwa Ende des 10. Jahrhunderts errichtet und hat daher schon eine jahrtausendealte Geschichte hinter sich. Immer wieder herrschten rund um die Burg Kriege. Einer davon, der Krieg zwischen den Bayern und den Rheintaltern, sorgte für die endgültige Zerstörung des Gemäuers. Jahrhunderte lang lag die Ruine brach, bis sie 1970 erstmalig renoviert wurde.

Rund um die Burg befindet sich ein Graben. Einige schmale Waldwege führen hinauf zur Burg, die durch das viele Grün und die einigen Mauerreste, die noch bestehen, ein echter Hingucker ist. Einige Steine wurden hier im Laufe der Jahre von der Burg genommen, um sie in Neuburg zu verbauen.

Alte Burg Neuburg an der Donau, Donaumoos

Heute lädt die Burg durch ihre idyllische Lage zum Entspannen und Erkunden ein. Ein toller Ort, um das ein oder andere Bild zu schießen.

Der Wanderweg zur alten Burg

Zur Alten Burg führt ein 7,5 Kilometer langer rundweg. Startpunkt ist direkt an der B16. Mit dem Auto kommend in Richtung Oberhausen unten am Fuß des ersten Hügels befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz. Solltest du aus der anderen Richtung kommen, ist das auch kein Problem: Auch hier befindet sich direkt an der Bundesstraße genügend Platz, um dein Auto zu parken. auf der rechten Seite befindet sich ein größerer Parkplatz. Für Besucher,

Der Wanderweg führt entlang eines Wiesenwegs einige Meter bis zur Beutmühle. Darin befindet sich der Hauptsitz des Fischereivereins der Stadt Neuburg. Gleich gegenüber könnt ihr schon die St.-Josefs-Kapelle sehen. Die Kapelle wurde einst von den Besitzer der Beutmühle errichtet.

Kapelle Oberhausen Neuburg Donau

Die St.-Josefs-Kapelle Neuburg

Durch einen Vulkanausbruch in Indonesien 1815, dem größten seit mehr als 20.000 Jahren, befanden sich zu dieser Zeit ungeheure Mengen an Staub in der Luft und verdunkelten so den Himmel. Es war so kalt, dass im April die Gewässer noch gefroren waren. Daher konnten die Feldfrüchte nicht wachsen – und die, die es doch taten, gingen aufgrund des enormen Regens im August ein. Die schlimmste Hungersnot des 19. Jahrhunderts war die Folge.

Als diese zwei Jahre später zu Ende ging und die Müllersleute wieder genügend Getreide zu mahlen hatten, entschlossen sie sich, aus Dankbarkeit diese Kapelle zu errichten.

Silbersee

Der Silbersee

Auf unserem Weg zur Alten Burg ist die nächste Station der Silbersee. Viele von euch kennen diesen Ort vielleicht aus Büchern, genauer gesagt aus den Geschichten um Winnetou (Der Schatz im Silbersee).

Ob sich darin tatsächlich ein Schatz befindet, wage ich zu bezweifeln. Allerdings ist der See, der durch eine Kreidegrube entstand und heute mit gründlich-türkisem, trüben Wasser gefüllt ist, ein schöner Anblick. Kein Wunder, dass wir bei unserer Wanderung einen Fotografen getroffen haben. Er hat uns erzählt, dass er regelmäßig hierher kommt, um die vielen Tiere, die hier leben, zu fotografieren, auch Salamander.

Silbersee

An dem Tag, an dem wir unterwegs waren, hatten wir diesbezüglich leider kein Glück. Weiter geht es den Berg nach oben, hin zur Alten Burg und anschließend ein Stück entlang der B16, bis wir schließlich bei Formi Chem abbiegen (hier gibt es auch ein Schild, wenn auch etwas versteckt :)). Von hier aus sind es nur noch wenige hundert Meter bis zur Donau, der wir ein Stück lang folgen. An diesem Abschnitt sind auch einige Radfahrer unterwegs, daher solltet ihr besser hintereinander gehen.

Infos zum Wanderweg

Der Rundwanderweg hat eine Länge von 7,5 Kilometern, verläuft relativ eben (bis auf den Anstieg zur Alten Burg) und liegt größtenteils im Schatten. Daher eignet sich der Weg auch gut bei wärmeren Temperaturen. Solltet ihr einen Hund mit auf eure Wanderung nehmen wollen, beachtet bitte, dass diese nur angeleint den Weg begehen dürfen.

Wanderweg Alte Burg Donaumoos

Weitere Burgruinen im Altmühltal

Dich hat das Ruinen-Fieber gepackt? 🙂 Dann kann ich dir noch ein paar weitere verfallene Burganlagen in der Region empfehlen. Schau doch zum Beispiel an der Rumburg in Erkertshofen oder dem Hungerturm in Rieshofen vorbei. Letzterer gehörte einst zu einem Wasserschloss. Auch bei Bechthal thront eine wunderschöne Ruine auf dem Berg über dem Weiher.

Ich wünsche dir schon mal viel Spaß und freue mich über weitere Tipps im Altmühltal.
Kerstin

Altmühltaler Lammabtrieb

Schaf-Fans aufgepasst: Es ist September und das heißt, dass traditionell der Altmühltaler Lammabtrieb in Böhming bei Kipfenberg vor der Tür steht. Was es damit auf sich hat und warum die Veranstaltung so wichtig für die Region ist, lest ihr hier.

Eines der Jahreshighlights bei Kipfenberg ist der Altmühltaler Lammabtrieb. Ende September werden die Schafe, Ziegen und Lämmer, die am dritten Wochenende im Mai in Mörnsheim auf die Sommerweiden geschickt wurden (Altmühltaler Lammauftrieb), wieder ins Tal und damit in ihr Winterquartier zurückgeholt.

Altmühltaler Lammauftrieb

Ein ganzes Wochenende lang wird ausgelassen gefeiert. Dann herrscht Ausnahmezustand in Kipfenberg, denn der Woll- und Handwerkermarkt ist ein wahrer Besuchermagnet. Tolle Aktionen wie alte Handwerkstechniken, zum Beispiel Schafe scheren oder das Spinnen von Wolle,könnt ihr hier erleben. Außerdem gibt es zahlreiche Produkte rund um das Altmühltaler Lamm: Von Fleisch, Wurst oder Schafsmilchkäse bis hin zu Seifen oder Lammfell.
Und selbstverständlich darf hier auch ein abwechslungsreiches Kinderprogramm nicht fehlen.

Wart ihr schon mal beim Lammabtrieb dabei? Wie hat es euch gefallen? Must Seen oder eher langweilig? Ich freue mich über eure Kommentare.
Kerstin

Seefeld Tirol

Urlaub in Tirol

Nirgendwo kann man so schön mitten in den Bergen Urlaub machen wie in Österreich. Für unser verlängertes Wochenende haben wir uns die Region Tirol ausgesucht. Was wir dabei alles erlebt haben und welche Orte ihr unbedingt besuchen solltet, lest ihr in diesem Blogpost.

Wolfsklamm

Wolfsklamm

Die schönste Klamm Tirols. Damit wirbt die Wolfsklamm in der Region Karwendel. Kein Wunder also, dass auch wir uns nach Stans verirrt haben, um dort die Klamm zu besuchen. Über 300 Stufen führt uns der Weg entlang nach oben. Natur pur! Denn immer wieder sehen wir kleine Wasserrinnsale, die in den Bach führen. Je weiter wir nach oben kommen, desto tosender wird die Klamm. Kleine Wasserfälle lassen sich vom Weg aus beobachten. Gegen Ende geht es sogar durch eine kleine Höhle. Vor allem für Kinder ein echtes Highlight.

Wolfsklamm

Oben angekommen lässt es sich herrlich am Bach entspannen. Viele Schattenplätze, sogar kleinere Holzbänke, gibt es hier. Aber natürlich auch ausreichend Platz für Sonnenanbeter.

Wolfsklamm

Weiter oben befindet sich St. Georgenberg. Der älteste Wallfahrtsort in Tirol beinhaltet auch einen Kastaniengarten. Ideal für eine Rast, solltet ihr eure Brotzeit noch nicht am Bach gegessen haben. Auf dem Weg zum Kloster kommen wir übrigens auch an einem ganz besonderen Ort vorbei. Hunderte Steine wurden hier von Wanderern in kleine Steintürme aufeinander gestapelt.

St. Georgenberg Tirol

Die Klamm ist von Mai bis Oktober täglich von 9-16 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 5, für Kinder 1 Euro (Stand Sommer 2019)

Silberbergwerk in Tirol

Bei schlechtem Wetter haben wir natürlich auch einen Tipp. Das Silberbergwerk Schwaz ist vor 500 Jahren entstanden. 85% des weltweit geschürften Silbers kamen aus dieser Mine. Ihr könnt euch hier auf die Spuren der Bergleute machen und dabei bei ganzjährig 12°C Geschichte erleben.

Weitere Infos zu Öffnungszeiten und Preisen findet ihr auf der Seite des Silberbergwerks.

Swarovski Kristallwelten

Nur wenige Kilometer von Innsbruck entfernt befinden sich die Swarovski Kristallwelten in Wattens. Dabei ist die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit dort der so genannte Riese. Der begrünte Hügel mit einem Gesicht, das Wasser in einen davor liegenden Teich spuckt, ist der Eingang zu einer eigenen Welt. Denn darin befinden sich die Wunderkammern, die 1995 vom Künstler André Heller anlässlich des 100sten Geburtstags des Unternehmens gestaltet wurden.

Kristallwelten Swarovski

Rund um den Riesen befindet sich ein wunderschöner Park mit Irrgarten, Ausblickspunkt und dem Spielturm. Dieser ist mit 20 Metern Höhe einer der größten Indoor-Spielplätze.

Nur wenige Schritte davon entfernt befinden sich die Kristallwolken. Über 600.000 Kristalle in unterschiedlichen Größen hängen an dieser Konstruktion direkt über dem Wasser.

Kristallwelten Swarovski Wolken

Rund um den Park könnt ihr natürlich immer die traumhaften Berge bewundern. Die Adresse lautet Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens. Ihr könnt direkt vor den Kristallwelten parken.

Seefeld in Tirol

Bei unserem Urlaub waren wir in Seefeld in Tirol. Kein Wunder also, dass wir rund herum auch einige Entdeckungen gemacht haben. Das Seekirchl beispielsweise ist das Wahrzeichen des Orts. Die Votivkirche aus dem 15. Jahrhundert befindet sich direkt an einem kleinen Wasserlauf. Hier entlang könnt ihr super spazieren gehen. Über den Pfarrhügel gelangt man auf einen kleinen Aussichtspunkt, von dem aus ihr den Ort und den Wildsee bestaunen könnt.

Ganz in der Nähe des Seekirchls ist übrigens auch das Olympiabad. Das helle Bad mit Außenbereich und Rutschen ist ein echtes Erlebnis – auch bei schlechtem Wetter. Das Außenbecken ist beheizt und im Inneren findet ihr Unterwasser-Massageliegen zum Entspannen.

Rund um den Wildsee könnt ihr super spazieren gehen. Der meiste Teil des Weges führt durch den Wald. Dadurch ist es schön schattig und ihr habt meist einen guten Blick auf das Wasser. Hier befindet sich übrigens auch ein kleines Bad und ihr könnt an den Infotafeln einiges über die Geschichte der Landschaft und das angrenzende Moor lernen.

Seefeld Wildsee Tirol

Innsbruck

Inmitten von Tirol befindet sich Innsbruck. Die Stadt mit dem Goldenen Dachl ist definitiv einen Besuch wert. Dazu gibt es einen eigenen Blogartikel.

Goldenes Dachl

Warst du schon mal in Tirol? Welche Wanderwege und Orte kann man in der Gegend empfehlen? Möchtest du selbst mal dorthin?
Kerstin

Kloster Ettal

Ettal in Unterammergau

Ettal ist ein Kloster, das es sowohl durch seine Lage als auch durch seine atemberaubende Architektur zur Bekanntheit gebracht hat. Schon von weitem sehen wir die massive Anlage. Das Zentrum davon ist die Kirche mit einer großen runden Kuppeln und zwei Türmen links und rechts vorm Kirchenschiff.

Kloster Ettal

Die Geschichte hinter Ettal

Die Klosteranlage selbst hat seine Ursprünge im 14. Jahrhundert. Die Blütezeit der Anlage war etwa 400 Jahre später. Zu dieser Zeit wurde Ettal zum beliebten Wallfahrtsort.

Neben einer Klosterbrauerei und Schaukäserei befindet sich hier auch ein Gymnasium mit Internat. In der Klosteranlage leben und arbeiten etwa 30 Benediktinermönche.

Ettal Kirche

Klosterbrauerei und Liqueurmanufaktur

Das bekannte Ettaler Klosterbier wird hier seit 1609 gebraut. Die Klosterapotheke fertigt seit dem 18. Jahrhundert verschiedene Liköre. Wann und zu welchen Preisen die Klosterbrauerei besichtigt werden kann, findet ihr auf der Homepage der Brauerei.

Alpenklimagarten Ettal

Klein aber fein ist der Alpenklimagarten. Über 100 verschiedene Alpenpflanzen wachsen und gedeihen hier. Einst gab es einen historischen Alpengarten, das Alpinum, im Klostergarten. Durch das Projekt, das 2017 ins Leben gerufen wurde, wurde gemeinsam mit dem Karlsruher Institut der Klostergarten wieder hergestellt. Nun soll der Ort zur Klimaforschung dienen.

Kloster Ettal

Schaukäserei Ettal

Du magst Käse? Dann wirst du die Käserei lieben. Denn hier gibt es nicht nur leckere, verschiedene Käsesorten zum Probieren (übrigens ein idealer Ort für eine kleine Brotzeit). Ihr könnt durch große Fenster in die Käserei auch beobachten, wie Käse entsteht. Infotafeln erklären dabei den gesamten Käserei-Prozess. Immer wieder finden auch kleine Führungen durch die Käserei statt.

Kloster Ettal

Wie gefällt dir Ettal? Was reizt dich am meisten?
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Kerstin

Biergarten Treuchtlingen

Biergarten Treuchtlingen

Neulich haben wir einen wunderschönen Biergarten in Treuchtlingen besucht, auf den ich während meiner Recherche für den Beitrag zu den schönsten Hochzeitslocations im Altmühltal gestoßen bin. Ich konnte dazu rein gar nichts im Internet finden und war entsprechend gespannt auf unseren Besuch. Lest jetzt, wie es uns gefallen hat.

Biergarten an der Stadthalle Treuchtlingen

Die Familie Avgoustis unterhält die Stadthalle Treuchtlingen. Hier betreibt sie ihr griechisches Restaurant Zum Janni. Das Tolle an der Stadthalle ist, dass sie für zahlreiche Feste genutzt wird. Durch ihre Lage direkt an der Altmühl ist sie vor allem im Sommer ein toller Ort zum Entspannen und Genießen. Grund dafür sind sicherlich auch die hohen Kastanienbäume, die herrlichen Schatten spenden und ein Mittagessen auch bei 35 Grad halbwegs erträglich und angenehm machen. Noch schöner ist es dort sicherlich in den Abendstunden.

Biergarten Treuchtlingen

Adresse

Die Stadthalle findet ihr in der Jahnstraße 14 in 91757 Treuchtlingen. Da wir nicht wussten, wie viel dort los ist, hatten wir sicherheitshalber einen Tisch zum Mittagessen reserviert.

Ihr könnt direkt vor der Stadthalle parken und seid dann nach nur wenigen Metern direkt am Biergarten. Wenn ihr vorab wissen wollt, auf welche leckeren Speisen und Getränke ihr euch freuen könnt, schaut doch auf der Homepage vom Restaurant vorbei. Ich selbst hatte den Gyros Salat – sehr zu empfehlen 🙂

Kennt ihr den Biergarten schon? Was ist eure Meinung: Top oder Flop? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Kerstin

Pflanze Hofgarten rosa

Ein Tag in Innsbruck

Ihr plant einen Trip nach Innsbruck? Dann solltet ihr folgende Orte in der Alpenstadt unbedingt sehen.

Goldenes Dachl in Innsbruck

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Goldene Dachl. Es befindet sich am Erker des Neuen Hofs inmitten der Altstadt. 2657 feuervergoldete Kupferschindeln schmücken das Dach seit 1500. Kaiser Maximilian I. ließ den Prunkerker 1497-1500 errichten und entsprechend schmücken.

Goldenes Dachl

Rund um das Goldene Dachl findet ihr wunderschöne Gebäude mit süßen Cafés und schönen Restaurants, die zum Verweilen einladen. Auch der Inn ist nicht weit davon entfernt.

Hofburg und Hofgarten

Nur wenige Meter rechts vom goldenen Dachl befindet sich die Hofburg. Sie ist vor allem für den Riesensaal bekannt. Falls ihr dachtet, der Saal ist riesig … er ist 31,5 Meter lang, 13 Meter breit und 11 Meter hoch. Seinen Namen verdankt er aber nicht seiner Größe, sondern den darin aufgehängten Gemälden.

Hofburg Innsbruck

Schräg gegenüber der Burg lädt der Hofgarten Innsbruck ganzjährig zum Verweilen ein. Ein wunderschön angelegter Park mit wunderschönen Pflanzen ist bei Naturfans und Fotografieliebhabern gleichermaßen beliebt. Auf den Wiesen kann man wunderbar picknicken. Außerdem befinden sich nahe des Pavillons Schachbretter zum Spielen – fast wie in einem amerikanischen Film 🙂

Hofgarten Trompetenbaum

Hofkirche

Maximilian I., der für die Errichtung des Goldenen Dachls zuständig war, liegt hier begraben. Außerdem könnt ihr in der Kirche die Silberne Kapelle bestaunen. Leider kostet der Besuch der Kirche Eintritt.

Maria-Theresien-Straße

Entlang der breiten Einkaufsstraße geht es vom Goldenen Dachl aus in Richtung Triumphpforte. Dort findet ihr die Spitalskirche, das Neue Rathaus, die Annasäule und zahlreiche sehenswerte Wohnhäuser. Außerdem hat man auch hier – wie von nahezu allen Straßen und Orten in Innsbruck – einen wunderbaren Blick auf die Alpen.

Innenstadt Innsbruck
Ottoburg

Triumphpforte Innsbruck

Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieses prächtige Bauwerk errichtet. Es befindet sich am Süden des Stadtzentrums. Grund für die Errichtung war die Hochzeit von Erzherzog Leopold und der spanischen Prinzessin Maria Ludovica. Nachdem Leopolds Vater kurz nach der Hochzeit starb, wurden neben Hochzeits- auch Trauermotive dort eingearbeitet.

Triumphpforte Innsbruck

Am Inn

Wie es der Name der Stadt schon vermuten lässt, befindet sie sich direkt am Inn. Der tosende Fluss entspringt in der Schweiz, fließt durch Österreich und Deutschland und mündet bei Passau in die Donau. Hier findet ihr einige schöne Häuser. Die Innbrücke ist verantwortlich für den Namen Innsbrucks. Bis ins späte 16. Jahrhundert war sie die einzige Innbrücke in der Stadt.

Innsbruck Innbrücke Ottoburg

Nordkette

„Der Berg in der Stadt“ – damit wird in Innsbruck für die Nordkette und den größten Naturpark Österreichs geworben. Mit der Hungerburgbahn ist man innerhalb weniger Minuten am Alpenzoo und kann an der Bergkette wandern gehen.

Alpen

Schloss Ambras Innsbruck

Etwas südlich von Innsbruck befindet sich das Schloss Ambras. Einst war der Sitz im Mittelalter der Sitz der Andechser, einem Grafengeschlecht aus Oberbayern. Daher leitet sich wohl auch der Name ab.

Heute ist das Schloss vor allem für den Spanischen Saal bekannt. Er wurde im 16. Jahrhundert von Ferdinand II. erbaut. Auch der Innenhof, der mich mit seinen schwarz-weißen Wandmalereien ein wenig an Schloss Neuburg erinnert, ist ein echtes Must Seen. Öffnungszeiten und Preise findet ihr auf der Homepage von Schloss Ambras.

Warst du schon mal in Innsbruck? Kennst du dort ein cooles Café oder einen geheimen Ort, der von den Touristen weniger frequentiert ist? Dann freue ich mich über deinen Kommentar!
Kerstin