Leipzig

Leipzig

Unser letzter Kurztrip brachte uns in schöne Leipzig. Die Stadt in Sachsen ist die achtgrößte in Deutschland und hat einiges zu bieten. Was das ist? Lies selbst!

Leipziger Bahnhof

Wenn du mit dem Zug nach Leipzig kommst, kannst du das erste Must-Seen direkt abhaken. Architektonisch macht das Gebäude nämlich so einiges her und erinnert mich persönlich ein bisschen an Filmszenen auf dem New Yorker Bahnhof.

Direkt im Gebäude des Hauptbahnhofs befinden sich auch die Promenaden. Das Einkaufszentrum mit über 110 Geschäften eignet sich hervorragend zum Bummeln und Verweilen.

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus zählt zu den bedeutendsten deutschen Profanbauten der Renaissance. Die Astronomische Uhr an der Westseite des Turms solltet ihr auf keinen Fall übersehen. Sie macht durch den Goldenen Schnitt den ästhetischen Gesamteindruck perfekt.

Der Goldene Schnitt – Was ist das?

Als (Hobby-)Fotografen oder wenn du dich mit Gestaltung auseinander setzt, hast du sicherlich schon vom Goldenen Schnitt gehört. Dieser sagt aus, dass Kunstwerke erst dann als besonders ästhetisch gelten, wenn sie sich am Goldenen Schnitt ausrichten. Das bedeutet eine Aufteilung des Objekts in 1/3 und 2/3. Durch den Turm des Alten Rathauses wird genau diese Gestaltungsrichtlinie erfüllt. Somit ein klasse Beispiel für den Goldenen Schnitt in der Architektur. Also falls du mal mit Wissen prahlen willst – diese Info gleich merken!

Leipzig Neues Rathaus

Neues Rathaus

Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist das Neue Rathaus der Sitz der Stadtverwaltung Leipzig. Der Grundstein dafür wurde 1899 gelegt, nach nur sechs Jahren konnte das Gebäude fertiggestellt werden. Das Kellergewölbe beherbergt das Restaurant Ratskeller.

Leipzig Neues Rathaus

Alte Handelsbörse

Die Alte Börse Leipzig ist eines der ältesten Versammlungsgebäude der Stadt und wirkt auf den ersten Blick, als gehöre es eigentlich nach Italien. Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und befindet sich direkt hinter dem Alten Rathaus. Das Gebäude wurde einst für Börsenversammlungen und Auktionen genutzt.

Leipzig Alte Börse
Leipzig Völkerschlachtdenkmal

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Um der Völkerschlacht 1813 zu gedenken, wurde im Südosten der Stadt innerhalb von 15 Jahren ein 91 Meter hohes Denkmal errichtet. Das Völkerschlachtdenkmal ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Knapp 300.000 Menschen besuchen das Denkmal jährlich. Ein Besuch lohnt sich definitiv!

Leipzig Völkerschlachtdenkmal
Leipzig Völkerschlachtdenkmal

Südfriedhof

Wenn ihr ohnehin schon beim Völkerschlachtdenkmal unterwegs seid, könnt ihr auch direkt nebenan einen kurzen Spaziergang durch den Südfriedhof machen. Der größte Friedhof Leipzigs ist bekannt für die Kapellenanlage mit angegliedertem Krematorium. Aber auch so eignet sich der ruhige Ort inmitten der Stadt zum Entschleunigen.

Leipzig Südfriedhof
Leipzig Südfriedhof

Zoo Leipzig

Ihr habt Lust auf einen Zoobesuch der besonderen Art? Dann kann ich euch den Zoo Leipzig ans Herz legen! Der Tiergarten wird bis 2022 grundlegend umstrukturiert, sodass spannende Themenwelten entstehen. Eine davon ist das Gondwanaland. Hier könnt ihr im Rahmen einer Bootsfahrt eine Zeitreise durch die Erdgeschichte unternehmen oder zahlreiche Tiere entdecken. Im Asien-Bereich leben neben Tiger, Leopard und zahlreichen Vögeln auch Elefanten mit einem Jungen. Im Pongoland könnt ihr Menschenaffen hautnah erleben. Ein echtes Highlight für Jung & Alt!

Den Leipziger Zoo kann ich vor allem dann empfehlen, wenn ihr mit Kindern unterwegs seid. Aber auch sonst ist er ein echtes Erlebnis! Aktuell wird das Feuerland gebaut – wir würden uns daher sehr freuen, deinen Erlebnisbericht zu lesen können, sobald es fertiggestellt ist. Hinterlass dazu doch am besten ein Kommentar!

Weitere Tipps für Leipzig

Wir waren leider nur zwei Tage in der Stadt. Dass das nicht ausreicht, um alle Tipps und Sehenswürdigkeiten zu erkunden, liegt auf der Hand. Ich freue mich daher umso mehr, wenn ihr eure Ideen rund um die Stadt mit anderen Lesern teilt. Was hat euch besonders gut gefallen, welchen Ort könnt ihr empfehlen und was sollte man unbedingt in Leipzig gemacht haben? Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar! Schon mal danke und alles Liebe,
Kerstin

PS: Die liebe Dini hat im Sommer 2017 einen Gastbeitrag über ihre Heimatstadt Leipzig auf Altmühltaltipps veröffentlicht. Den Post mit vielen Insider-Tipps findest du hier.

Wernigerode Rathaus

Tipps für Wernigerode

Wernigerode im Harz ist bekannt für seine Fachwerkhäuser und das Schloss, das einen wunderschönen Ausblick über die Stadt ermöglicht. Kein Wunder, dass auch wir uns diesen Ort ansehen wollten.

Schloss Wernigerode

Das Schloss Wernigerode

Um ehrlich zu sein war das Schloss der Hauptgrund, wieso wir uns innerhalb unseres Urlaubs für einen Ausflug in die Stadt entschieden haben. Ich hatte es auf Instagram entdeckt. Es sah so malerisch aus, wie es dort mit seinen vielen Türmchen über dem mittelalterlich anmutenden Städtchen lag.

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode

Geschichtliches

Im Mittelalter war das Schloss noch eine mittelalterliche Höhenburg, die vom Kaiser für seine Jagdausflüge genutzt wurde. Die Spuren des Baus gehen zurück ins 12. Jahrhundert. Nach und nach wurde das Gemäuer zu dem, was es heute ist: ein Schloss mit drei zugehörigen Garten- und Parkanlagen und einem großen Museum. Ein ausgesprochen großer Teil des Schlosses kann besichtigt werden, was den Besuch besonders spannend macht.

Schloss Wernigerode

Stadt Wernigerode

Nach unserer Erkundungstour ging es den Weg hinunter in die Stadt. Nach nur wenigen hundert Metern standen wir mitten im Zentrum Wernigerodes. Besonders sehenswert: Das Rathaus. Es entstand im 15. Jahrhundert und ist noch heute ein echter Hingucker. Rund um das Rathaus findet ihr zahlreiche Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Vor dem Rathaus befindet sich der so genannte Wohltäterbrunnen. Das bunte Brünnlein ist uns sofort ins Auge gesprungen – hier gibt es viele Details zu entdecken. Der Brunnen wurde errichtet, um Bürger der Stadt zu ehren, die sich besonders verdient gemacht hatten.

Wernigerode Brunnen am Rathaus

Neben ein paar wunderschönen Fachwerkhäusern gibt es ein paar spezielle Gebäude in Wernigerode, die ihr gesehen haben solltet. Eines davon ist das Krummelsche Haus in der Breiten Straße. Die Fassade mit den Holzschnitzereien rund um die Fenster ist ein echter Eye-Catcher. Das Haus selbst stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Weitere Tipps in und um Wernigerode

Ihr habt noch andere tolle Ideen, was man in und um die Stadt unternehmen kann? Dann freue ich mich über euren Kommentar. Dasselbe gilt natürlich, wenn ihr einen der empfohlenen Orte schon besucht habt: Wie hat es euch gefallen? Würdet ihr es weiterempfehlen?

Ich freue mich darauf, von euch zu lesen!
Kerstin

Cochem Mosel

Cochem

Einer der wohl schönsten Orte an der Mosel ist Cochem. Bereits als wir in unsere Pension direkt am Fluss eingecheckt sind, war ich von der malerischen Landschaft verzaubert. Sanfte Berge, wunderschöne Häuser am Fluss und darüber die Reichsburg, die ich schon zuvor aus Instagram & Co. kannte. Es war also klar, dass wir uns auf jeden Fall die prächtige Burg anschauen wollten. Doch Cochem hat noch einiges mehr zu bieten …

Cochem Mosel

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Trier Kurfürstliches Palais

Trier

Wer sagt, dass man für römische Baudenkmäler nach Italien reisen muss? Die Stadt Trier beweist das Gegenteil. Denn die älteste Stadt Deutschlands ist bekannt für seine zahlreichen Römerbauten.

Trier Ausblick

Porta Nigra

Das „Schwarze Tor“ am Rand der Altstadt ist das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus und wurde aus Sandsteinquadern aus dem Kylltal gefertigt. Durch dieses Tal geht auch ein wunderschöner Wanderweg, die ich euch in meinem Beitrag zum Urlaub an der Mosel genauer vorstelle.

Im Inneren des Porta Nigra sind Spuren einer Kirche und römische Steinmetzzeichen zu sehen.

Trier Porta Nigra

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Koblenz Rhein Mosel

Koblenz

Nachdem Lennart in seinem Gastbeitrag im vergangenen Herbst bereits die Stadt vorgestellt hat, hat es mich in meinem letzten Urlaub auch dorthin verschlagen. Im bereits bestehenden Artikel könnt ihr sämtlichen Fakten rund um den Ort nachlesen, weshalb ich mich hier auf unsere Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten beschränken möchte.

Ausgrabungsstätte Römervilla Koblenz

Nachdem wir etwas außerhalb der Stadt, im Stadtteil Mülheim-Kärlich, unsere Unterkunft gebucht hatten, ging es frühmorgens mit dem Fahrrad nach Koblenz. Nach nur wenigen Metern fühlten wir uns gleich heimisch: Denn wir fuhren an einer ehemaligen Ausgrabungsstätte bzw. den Überresten einer Römervilla vorbei.

Koblenz Römer

Diese Überreste wurde erst in den 80er Jahren entdeckt und stammen wohl aus dem 2. oder 3. Jahrhundert. Das Gut selbst verfügte über eine Frischwasserversorgung und eine Fußbodenheizung.

Deutsches Eck

Kurz darauf ging unsere Tour gleich weiter zur Haupt-Sehenswürdigkeit der Stadt: Dem Deutschen Eck. Hier treffen Rhein und Mosel aufeinander. Es gibt zahlreiche Sitzmöglichkeiten, man kann vom Ufer aus die beiden Flüsse bestaunen und den vorbeifahrenden Schiffen zusehen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal dort thront über dem gesamten Deutschen Eck. Das kann kostenlos begangen werden.

Koblenz Rhein Mosel

Koblenz Deutsches Eck

Koblenz Ausblick

Festung Ehrenbreitstein

Vom Deutschen Eck aus kann man auch auf die imposante Festung Ehrenbreitstein blicken. Sie ist 118 Meter lang und damit die zweitgrößte erhaltene Festung Europas. Darin befindet sich ein großes Museum. Der Ausblick von hier oben auf das Koblenz ist sehr zu empfehlen!

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Cochem Mosel

Mosel-Urlaub – Von Koblenz nach Trier

Unser diesjähriger Urlaub führte uns an die Mosel. Eine Woche entlang des Flusses von Koblenz bis nach Trier. Wunderschöne Schlösser, malerische Landschaft, lecker Wein. Wie wir unsere Woche Mosel geplant haben und was wir uns in dieser Zeit angeschaut haben, erfahrt ihr hier.

Koblenz Deutsches Eck

Koblenz

Startpunkt unserer Reise war die Mündung der Mosel in den Rhein. Genauer gesagt das Deutsche Eck in Koblenz. Vom Ufer aus könnt ihr die beiden Flüsse bestaunen und den vorbeifahrenden Schiffen zusehen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal dort ist sehr markant und Teil des Deutschen Ecks. Von hier aus könnt ihr euch einen tollen Überblick über die beiden Flüsse verschaffen. Durch die rückwärtige Galerie, die die deutschen Bundesländer zeigt, ergeben sich außerdem kleine Fenster ins Innere der Stadt.
Ebenfalls sehenswert ist die Festung Ehrenbreitstein und das Schloss Stolzenfels etwas südlich von Koblenz. Was die beiden Anlagen so unverwechselbar und sehenswert macht, könnt ihr in meinem Beitrag über Koblenz nachlesen.

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Limburg Lahn Dom

Limburg

Vielen von euch ist die Stadt Limburg sicherlich noch aus dem Finanzskandal 2014 rund um den damaligen Bischof Tebartz van Elst ein Begriff.  Dabei hat die Stadt so einiges mehr zu bieten und ist vor allem für ihren wunderschönen Dom und die malerische Altstadt bekannt. Was ihr euch in Limburg an der Lahn sonst noch ansehen könnt erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Limburger Dom

Schon als wir auf der Autobahn (A3) an Limburg vorbei fahren, können wir von weitem den großen, imposanten Dom sehen. Er ist es letztlich auch, der uns überhaupt erst in die Stadt zieht. Von außen ist er ein echtes Highlight: Zahlreiche Türmchen, Rund- und Spitzbögen und schön geschmückte Fenster machen die Fassade zu einem Highlight. Die Basilika erscheint dadruch besonders hoch, die sieben Türme, die die sieben Sakramente bedeuten sollen, tun ihr übriges.

Von innen ist der Dom spätgotisch gehalten. Hier finden sich Wandgemälde und die Kirche wirkt im Allgemeinen sehr hell. Kein Wunder also, dass der Limburger Dom auf der Rückseite des 1000-Mark-Scheins abgebildet wurde.

Limburg Lahn Dom

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Thierfeld Ausblick Schloss

Thierfeld

[Gastbeitrag]

Auch wenn ich mittlerweile in Mainz wohne, bin ich doch Thierfelderin. Thierfeld ist offiziell ein Ortsteil von Hartenstein (Sachsen), aber eigentlich sind wir ein eigenständiges Königreich – schließlich gibt es diesen Ortsnamen nur einmal in der Welt.

Die Gegend, von der ich euch erzähle ist sehr ruhig. Hier gibt es keine angesagten Clubs, edle Restaurants oder Unterhaltungsprogramme wie Kinos. Wer hier Urlaub machen möchte, muss die Natur, Menschen und die Geschichten eines Ortes lieben. Doch auch wenn ihr keine Lust mehr auf Einkehr haben solltet, seid ihr nicht komplett verloren: wer ein Auto hat ist in 30 Minuten bis maximal 2 Stunden in Zwickau, Leipzig, Halle, Dresden, Meißen, Chemnitz, Bayreuth, Weimar (…).
Mein Lieblingsort steht wie schon bei Mainz am Ende des Beitrags 😉

Thierfeld Schlossruine Hartenstein

Schlossruine Hartenstein
Das Schloss muss wundervoll gewesen sein. Einige Fotos und Zeichnungen zeigen das rege Treiben auf dem Hof von edlen Damen und teuer gewandeten Männern. Sogar den 2. Weltkrieg hatte es fast überlebt, wären da nicht ein paar SS-Einheiten gewesen, die sich im nahen Wald verschanzt hatten. Da Bomben nicht so zielgenau fallen, wurde das Schloss 1945 – in den letzten Tagen – fast vollständig zerstört.
Heute kümmert sich ein Verein um den Wiederaufbau. Die äußeren Gebäude und das Tor sind noch erhalten und werden zum Teil als Wohnungen vermietet.
Im Schloss finden in Abständen Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Außerdem kann man Führungen mit Vereinsmitgliedern vereinbaren – dazu sollte man sich vorher bei der Stadt Hartenstein erkundigen.

Thierfeld Ausblick Schloss

Ausblick an der Schlossruine
Ein kleiner Geheimtipp, der sich auf jeden Fall lohnt! Geht man einmal um die Schlossruine herum, wird – etwas versteckt – auf einen Aussichtspunkt hingewiesen. Folgt man dem Schild, findet man zur Rechten irgendwann einen kleinen Pfad der in Richtung Abgrund zu führen scheint. Traut euch! Die Aussicht ist wunderschön. Aber beeilt euch, denn der Hang wächst langsam wieder zu.

Thierfeld Burg Stein

Burg Stein
Anders als das Schloss Hartenstein, ist die Burg Stein noch vollständig erhalten. 1996 hat der Prinz von Schönburg-Hartenstein sich seinen Familienbesitz zurückgekauft und die Burg aufwändig sanieren lassen. Sie liegt am tiefsten Punkt Hartensteins am felsigen Muldeufer. In ihr befindet sich ein Museum, das auch Führungen durch die mittelalterlichen Mauern anbietet.
Außerdem kann man sich im Festsaal trauen lassen.

Thierfeld

Wandern rund um Hartenstein
Jeder Wanderweg hat seinen Charme: verträumte Aussichten, rätselhafte Ruinen,
sagenumwobene Orte, wunderschönes Naturschauspiel, erfrischende Bach- oder Flussläufe und das Beste: fast alles liegt im Schatten der dichten Wälder. Auf dieser Seite könnt ihr euch 10 der schönsten Wanderungen ansehen.
Ich empfehle die Wanderung zur Prinzenhöhle und zur Isenburg.

Thierfeld Barbarakapelle

Mein Highlight: Die Barbarakapelle in der Kirche zu Thierfeld
Weil meine Eltern beide in der Gemeinde aktiv sind und ich im Nachbarhaus   aufgewachsen bin, konnte ich jederzeit die Kirche besuchen, denn ich hatte immer Zugriff auf den Kirchenschlüssel.
Vielleicht ist es daher einer meiner Lieblingsorte geworden.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden bei einer Kirchensanierung mittelalterliche Malereien entdeckt und vom dicken Putz befreit. Erst 2003 startete die Restaurierung und 4 Jahre später glänzte die Kapelle in heute gewohnten Farben in professioneller Ausleuchtung.
Da die Kirche nur zu Gottesdiensten oder besonderen Anlässen offen steht, sollte man sich für eine Führung bei der Stadt Hartenstein vorher nach Kontakten informieren. Wenn ihr es mit einer Andrea zu tun bekommt, grüßt sie lieb von mir.

Außerdem
Im Sommer ist das Freibad hinter der Schlussruine zu empfehlen.
Wer das Volk kennen lernen möchte, kann in der Adventszeit den Weihnachtsmarkt besuchen keine wirkliche Attraktion, aber wunderschön anzusehen.
Für die Sportlichen unter euch, gibt es auf den Höhen von Thierfeld einen Sportflugplatz für Gleiter, Motorflieger und Modellflugzeuge.

So das wars nun von mir. Danke Kerstin, dass ich bei dir meine neue und alte Heimat vorstellen durfte!

Liebe Grüße > sara

Stuttgart

Rosi Rössles Stuttgartgalopp weitab vom gängigen Tourismus-Mainstream

[Gastbeitrag]

Stuttgart

Hallo liebe Leser des Altmühltaltipps-Blog, ich bin Rosi Rössle, ein kleines rosa Comicpferd und ich lebe in Stuttgart. Meine Schöpferin die Gute Mine hat mich geschaffen um euch die schöne Schwabenhauptstadt näher zu bringen. Stuttgart war nämlich einst eine Pferdestadt, besser gesagt hat der  Herzog Liudolf von Schwaben ursprünglich dort wo sich heute die kleine Hauptstadt in Kessellage befindet, ein Pferdegestüt gegründet.

Rosi Rössle

Das ist wirklich schon lange her, aber der alte Namen „Stuotgarte“, was so viel hieß wie Pferdegarten, ist in abgewandelter Form bestehen geblieben. Heute gibt es in Stuttgart, bis auf das Wappen nicht mehr so viele Pferde und wahrscheinlich ist den meisten von euch Stuttgart eher wegen seiner Pferdestärken bekannt. Diese ziehen jährlich jede Menge Touristen ins Mercedes- und Porschemuseum. Mit Sicherheit sehr Sehenswert, ich möchte euch aber in meinem Beitrag 3 Stuttgartgalopps weitab vom gängigen Tourismusmainstream vorstellen.

West-Galopp

Über kleine Seen, auf Trümmerhöhen hin zu feudalen Gärten

Unser kleiner Ausritt beginnt am Bismarkplatz, im Stuttgarter Westen. Hier findet an den Samstagen immer ein kleiner Wochenmarkt statt. Bevor es so richtig losgeht, können wir uns auf dem Markt lecker Proviant kaufen, oder uns im kleinen Restaurant Lumen in der Schwabstraße nochmal so richtig stärken. Hier gibt es am Wochenende tolles Frühstück und an den Mittagen einen kleinen aber feinen Mittagstisch.

Im Anschluss traben wir entweder auf den Hufen durch einen kleinen Teil des Stuttgarter Westens, oder fahren mit der U-Bahn zum Herderplatz. Von dort erklimmen wir nun durch den Wald die Anhöhe zum Birkenkopf. Der Birkenkopf, wird von den Stuttgartern auch „Monte Scherbelino“ genannt, da er aus einer Anhäufung von Trümmern aus dem zweiten Weltkrieg entstanden ist. Ein Teil dieser Trümmer kann  man heute noch an der Spitze des Birkenkopfs sehen. Neben diesem historischen Denkmal, besticht der Birkenkopf mit einer wundervollen Aussicht auf Stuttgart und Umgebung. Für wen der Aufritt vom Stuttgarter Westen übrigens zu beschwerlich ist, der kann auch mit dem PKW auf dem Parkplatz am Fuße des Birkenkopfs parken oder den Bus nehmen. Wer sich im Sommer auf den Birkenkopf wagt, der kann sich zudem an den vielen kleinen Eidechsen erfreuen, die sich gerne auf den heißen Steinen sonnen.

Stuttgart Rundweg

Unser Weg führt nun hinab vom Birkenkopf in den Wald (Zugang vom Parkplatz, hinter der Bushaltestelle), die Hasenbergsteige hinunter zurück in die Stadt. Von dort machen wir einen Abstecher auf die Karlshöhe. Im Schatten der großen Bäume treffen sich hier in den Sommermonaten viele Stuttgarter zum Grillen oder einfach nur um sich in der Höhenlage zu sonnen. Eine kleine Rast im Biergarten der Karlshöhe mit Ausblick auf Stuttgart lohnt sich alle mal. Mit einem flotten Ritt hinab zur Reinsburgstrasse verlassen wir die Karlshöhe.

Unser erster Ausritt endet am Feuersee, dies ist ein kleiner Löschsee der den Rahmen für die alte Johanneskirche bildet, welche unter den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges litt und nur zum Teil wieder aufgebaut wurde um den nachfolgenden Generationen als Mahnmal zu dienen. Seit der Sanierung des Feuersees, ist dieser in den Sommermonaten zu einem beliebten Abendtreffpunkt geworden. Viele Stuttgarter setzen sich mit Getränken auf die Treppen zum See, was schon fast ein mediterranes Flair versprüht. Am besten setzen wir uns auch gleich dazu und lassen den Tag ausklingen.

Süd-Galopp

Alte Bahnen, berühmte Gräber und goldene Weinberge

Der Südgalopp beginnt am Südheimerplatz, denn von dort erklimmen wir mit der historischen Standseilbahn die Höhenlage. Die Standseilbahn ist der direkte Weg zum Waldfriedhof, auf dem man viele Gräber von Stuttgarter Berühmtheiten aufsuchen kann. Vom Waldfriedhof führt uns ein Weg durch ein kleines Stück Wald zum Dornhaldenfriedhof, auf welchem die RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Dieses Begräbnis hat damals in Stuttgart für ganz schön viel Unruhe gesorgt.

Hier reiten wir nun ein Stück des Blaustrümpfelweges durch den Dornhaldenwald entlang. Achtung! Nicht erschrecken! Hier kreuzt Stuttgarts Downhillstrecke den Wanderweg und mit etwas Glück, sehen wir auch den ein oder anderen Fahrer bei seinem Ritt auf dem sportlichen Drahtesel. Vom Wald aus kann man nun entweder gemütlich durch die Weinberge traben (besonders schön in den Herbstmonaten), oder von der Haltestelle Uhlandshöhe mit der Zacke (Zahnradbahn) zum Marienplatz fahren. Ich fahre besser mit der Zacke, da hat man einen schönen Ausblick auf Stuttgart und man schont die Hufe.

Stuttgart Rundweg Süd

Am Marienplatz angekommen, sollte man in den Sommermonaten auf jeden Fall ein Eis in der Gelateria essen. Hier findet man die verrücktesten Eissorten und wahrscheinlich das beste Eis der Stadt. Da kann man die lange Schlange ruhig mal in Kauf nehmen. Um richtig urig zu Abend zu essen, gehen wir in die Weinstube zur Traube. Hier gibt es typisch schwäbisches Essen und Wein! Oje, ganz schön voll! Man hätte wohl vorab besser reserviert!? Wir quetschen uns einfach irgendwo dazu.

Nord-Galopp

Von Politikern, Architekten und Landschaftsbau

Diesmal starten wir in Höhenlage am Bismarkturm, von hier gibt es wieder einmal eine tolle Aussicht auf die Stadt. Vorbei an schönen Häusern, statten wir dem ehemaligen Wohnsitz des ersten Bundespräsidenten Theodor-Heuss einen Besuch ab. Neben den erhaltenen Wohnräumen wurde hier ein kleines Museum eingerichtet, in dem man Geschichte und das Leben des Bundespräsidenten erleben kann. Von dieser historischen Stätte haben wir es nun nicht weit zur berühmten Weißenhofsiedlung. Diese Siedlung im Stile des Bauhaus, wurde in den 20er Jahren im Rahmen einer Ausstellung gebaut. Im Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret befindet sich heute ein Museum, in der die Geschichte der Weißenhofsiedlung dokumentiert ist. Nach so viel Hafer fürs Gehirn, geht es in einem entspannten Trab durch den Höhenpark Killesberg, der anlässlich der Landesgartenschau gestaltet wurde, das merkt man der schönen Parkanlage bis heute an. Mit Kindern bietet es sich auch an eine kleine Runde mit der Killesbergbahn zu drehen und einen Abstecher zum kleinen Streichelzoo zu machen, hier wohnen auch ein paar meiner Verwandten und Freunde. Vom Höhenpark reiten wir dann weiter in den Rosensteinpark zurück in Richtung Stadt. An den Mineralbädern endet der Ausritt im Flora und Fauna, hier können wir den Tag in Biergartenatmosphäre ausklingen lassen. Die U-Bahn hält zum Glück gleich nebenan.

Stuttgart Rundweg

Puh, nach diesen Ausritten sind meine Hufe nun ganz schön abgewetzt! Aber ich freue mich, wenn ihr mich mal besuchen kommt. Natürlich solltet ihr euch die klassischen Ausflugsziele wie den Fernsehturm, das Mercedes- und Porschemuseum, die Wilhelma, den „Jahrhundertbahnhof“ und die Stuttgarter Innenstadt nicht entgehen lassen, aber das schafft ihr schon alleine. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja auf ein kleines rosafarbenes Rössle?! Traut euch auf jeden Fall es anzusprechen, denn so grummelig und eigenbrötlerisch wie man es den Schwaben nachsagt, sind sie nicht.

Allerliebst Rosi Rössle

Wie die Zeichnung von Rosi Rössle schon vermuten lässt, ist Jasmin von Gute Mine eine begnadete Zeichnerin. Auf ihrem Blog zeigt sie das immer wieder durch viele Bilder und passende Geschichten dazu. Kein Wunder also, dass sie ihren Blog als Bilderbuchblog bezeichnet.
Neben tollen Zeichnungen und Geschichten erwarten euch auf Jasmins Blog aber auch Tipps, Buchempfehlungen und vertritt in der Rubrik „REAL TALK“ ihre Meinung zu verschiedenen Themen.

 

Reichstag Berlin

Berlin – ick liebe dir!

[Gastbeitrag]

Berlin

Berlin, die Heimatstadt der Fernwehschwestern – Claudia und Kathleen.
Wir versuchen euch in diesem Beitrag einen kleinen Einblick in unsere wunderbare und quirlige Hauptstadt bzw. Heimatstadt zu geben.

Wenn man an Berlin denkt, fallen einem eine ganze Menge Dinge ein.

Berlin…

… kann keinen Flughafen bauen
… ist groß, laut und wild.
… ist unfreundlich und direkt.
… ist Multi-Kulti.
… Shoppen, Party, Sightseeing und Leben.
… ist irgendwie immer noch Ost und West.
… ist immer eine Reise wert.
… ist Karneval der Kulturen, Festival of Lights, Fashion Week und Internationales Bierfestival.

Ich, Kathleen, wohne seit fünf Jahren nicht mehr in Berlin, sondern in einem sehr beschaulichen kleinen Ort in Baden-Württemberg. Aber ein paar Mal im Jahr reise ich in meine Heimatstadt um meine Familie und Freunde zu besuchen und schon beim Eintreffen am Flughafen in Tegel oder am Hauptbahnhof, weiß ich sofort wieder, dass ich in Berlin bin.

Woran merkst du, dass du in Berlin bist

… wenn der Busfahrer dir direkt sagt, dass du deinen fetten Arsch aus der Tür nehmen sollst damit er losfahren kann.
… wenn alle in den Bus einsteigen, aber direkt in der Tür stehen bleiben, weil sie ganz bestimmt die nächste Haltestelle wieder rausmüssen.
… wenn der Späti um die Ecke mitten in der Nacht noch geöffnet hat.
… wenn du eine Weinschorle bestellst und ein 0,2l Glas mit Wein bekommst und eine Flasche Wasser dazu. (Anmerkung: In Berlin wird Bier getrunken.)

Wie komme ich am Besten nach Berlin?

Allen Berlin-Reisenden können wir empfehlen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug anzureisen. Ein Auto ist für einen Berlin-Trip wirklich unnötig. Zumal das Nahverkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist und ihr auch nachts super von A nach B kommt.

Wer doch mit dem Auto anreisen möchte, sollte eine Unterkunft mit ausreichend Parkplätzen wählen. Denn gerade in der City sind Diese sehr rar.

Wo soll ich in Berlin schlafen?

Unterkünfte gibt es in so einer großen Stadt natürlich wie Sand am Meer, von günstig bis exquisit, ist alles dabei.
Für einen Sightseeing-Trip empfiehlt es sich in der City zu übernachten (Stadtteil Mitte oder Friedrichshain-Prenzlauer Berg).

Wenn wir in Berlin sind, schlafen wir im Holiday Inn City East Side. Als Ferienwohnung kann ich aber auch die Apartments von Topflat empfehlen.
Beides befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, an der Spree und an einem letzten vorhandenen Stück Mauer.

Was sollte ich in Berlin gesehen haben?

Berlin ist so groß und vielfältig, dass es schwer ist alles aufzuzählen.

Wir haben mal versucht die bekanntesten und vielleicht wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammenzustellen damit ihr für euren nächsten Berlin-Besuch gut gewappnet seid.

(Anmerkung der Redaktion: Der kleine gelbe Löwe hat mich mal auf einem Berlin-Trip begleitet um die große weite Welt zu erkunden und um am Ende in einem Bilderbuch zu landen.)

Ein guter Start für euren Berlin-Besuch ist das Museum „Story of Berlin“ auf dem Kurfürstendamm. Ob es jetzt ein Muss ist, kann ich nicht entscheiden, aber ich persönlich finde es toll gemacht. Es zeigt 800 Jahre Geschichte Berlins und das Highlight am Ende ist die Atomschutzbunker-Führung.

Berlin Museum

Wenn ihr dann schon in der Gegend seid, könnt ihr auch gleich einen Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche werfen. Sie wurde im zweiten Weltkrieg 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig und ist heute ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin

Ein weiteres „Highlight“, wo Jahr für Jahr hunderte Touristen hinströmen, ist der Checkpoint Charlie. Er zählte zu den bekanntesten Grenzübergängen in Berlin zwischen 1961 und 1990 und trennte den US-amerikanischen von dem sowjetischen Sektor.

Original ist dort im Grunde nichts mehr. Es sind mittlerweile alles Nachbauten. Man kann sich mit verkleideten Soldaten fotografieren lassen oder sich einen Stempel in den Reisepass geben lassen.

Außerdem befindet sich dort auch das „Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie“. Es ist ein privates Museum zur Berliner Mauer und zeigt Fotos und Dokumentationen zu geglückten Fluchtversuchen.

Ich war selbst noch nie drin, obwohl wir damals direkt um die Ecke gewohnt haben. Es zählt aber zu den meistbesuchtesten Museen Berlins.

Brandenburger Tor Berlin

Was natürlich bei einem Berlin Besuch nicht fehlen darf, ist das Brandenburger Tor und auch das Regierungsviertel mit dem Reichstag.
Wer Lust hat, kann sich den Reichstag bzw. die Glaskuppel auch von Innen anschauen. Allerdings geht das nur nach vorheriger Anmeldung über ein Online-Formular. Wer einen Besuch anstrebt, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig anmelden. Von mir gibt es für den Reichstag eine Empfehlung.

Vom Regierungsviertel aus könnt ihr auf den Unter den Linden entlang schlendern und kommt dabei am Berliner Dom/Lustgarten und der Staatsoper vorbei. Es besteht die Möglichkeit den Berliner Dom von Innen zu besichtigen.

Wenn ihr weiterlauft, kommt ihr zu eurer Rechten direkt zum Alexanderplatz. Dort befindet sich das Rote Rathaus, wo der Berliner Bürgermeister sitzt und der Fernsehturm.

Berlin

Der Fernsehturm von Berlin mit seinem 360° Ausblick über die Stadt gehört sicher zu einer der  Touristen-Attraktion.

Ich persönlich finde allerdings, dass ihr vom Kollhoff Tower am Potsdamer Platz einen schöneren Ausblick habt. Also wenn ihr eine Aussichtsplattform besuchen wollte, würde ich den Panoramapunkt empfehlen.

Zu eurer Linken kommt er direkt zum Hackeschen Markt. Hier ist immer donnerstags und sonntags Markt. Hier bekommt man vom frischgepressten O-Saft bis Klamotten fast alles, was das Herz begehrt. Wenn ihr noch weiter schlendern möchtet, könnt ihr noch durch die Hackeschen Höfe spazieren. Auch für die Fotobegeisterten unter Euch, sind hier schöne Motive vor eure Linse zu bekommen.

Um sich noch ein kleines bisschen Berliner Geschichte anzuschauen, darf ein Spaziergang entlang der East Side Gallery nicht fehlen. Sie ist eine bemalte 1,3 Kilometer lange Teilstrecke der ehemaligen Berliner Mauer entlang der Spree. Sie ist mit über einhundert originalen Mauermalereien die längste Open-Air-Galerie weltweit.

Reichstag Berlin

Wo kann man in Berlin shoppen gehen?

Eine der vielen Shopping-Möglichkeiten unter freiem Himmel ist der KuDamm. Hier könnt ihr nach Herzenslust und mit jedem Geldbeutel eingekaufen. Ihr kommt dann auch am KaDeWe (Kaufhaus des Westens) vorbei. Meiner Meinung nach ist der Hype übertrieben, aber vielleicht bildet ihr euch einfach selber ein Bild.

Eine weitere Einkaufsstraße ist die Friedrichstraße. Auch hier sind die üblichen großen Marken vertreten.

Für schlechtes Wetter gibt es natürlich auch unzählige große Shopping-Malls:

– Alexa am Alexanderplatz
– Mall of Berlin in der Nähe vom Potsdamer Platz
– Potsdamer Platz Arkaden

Wo kann man gut essen und einen schönen Abend verbringen?

Ähnlich wie mit den Shopping-Möglichkeiten verhält es sich auch mit den Ausgeh-Möglichkeiten in Berlin. Eine so große Stadt bietet selbstverständlich auch unzählige Möglichkeiten.

Wir werden uns bei den Tipps eher auf die Innenstadt konzentrieren, denn es würde sonst wirklich den Rahmen sprengen.

– Hackesche Höfe (am Hackeschen Markt)
– rund um den Potsdamer Platz und im Sony Center
– entlang der S-Bahn-Bögen zwischen S-Friedrichstraße und S-Hackescher Markt
– Nikolai-Viertel
– Simon-Dach-Kiez rundum die Simon-Dach-Straße

Tipps für Familien

Wenn ihr mit euren Kindern einen Besuch in Berlin plant, haben wir natürlich auch ein paar Tipps.

Zum einen gibt es in der Innenstadt am KuDamm den Berliner Zoo.

Am Potsdamer Platz gibt es das Legoland Discovery Center, am Hackeschen Markt befindet sich das AquaDom & Sea Life Center und in der Nähe vom Brandenburger Tor könnt ihr Madame Tussauds besuchen.

Je nach Interesse könnt ihr in der Nähe vom Alexanderplatz noch das DDR-Museum oder das Berlin Dungeon besuchen.

Tipps für unterwegs

Das öffentliche Nahverkehrsnetz in Berlin ist sehr sehr gut ausgebaut und wenn ihr den Dreh einmal raushabt, ist es auch gar nicht so schwer und ihr könnt alle Sehenswürdigkeiten super erreichen.

Wenn euch das aber vielleicht etwas zu anstrengend ist und wenn ihr beim Sightseeing auch noch ein paar Informationen erhalten möchtet, für den empfehlen wir eine Tour mit den unzähligen Hop-On Hop-Off Bussen. Ich habe das selbst schon gemacht und es ist wirklich super. Ihr steigt einfach aus wo ihr wollt, schaut euch was an und steigt wieder ein – ganz ohne Stress.

Wenn ihr diese wunderbare Stadt von der Spree aus bestaunen wollt, findet ihr auch hier unzählige Anbieter, beispielsweise Reederei Winkler, Spreetours, Stern & Kreis und Spreetours. Einen Favoriten-Anbieter haben wir nicht, aber eine Tour in der Innenstadt oder die Brückenfahrt solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Für Diejenigen unter euch, die doch mit dem Auto in die City fahren, können wir den Parkplatz „Q-Park am Alexanderplatz“ empfehlen. Nicht gerade der günstigste Parkplatz, aber modern und großzügige Parkbuchten. Von dort aus sind diverse Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß zu erreichen.

Achtung! Das Parkhaus befindet sich unter dem Alexanderplatz. Die Einfahrten befinden sich auf der Alexanderstraße und sind etwas mit Vorsicht zu genießen, da es dort immer recht voll ist.

Etwas abseits der Touristenpfade – Die Kulturbrauerei

Die Kulturbrauerei ist ein 25.000 m² großes Bauensemble. Sie steht mit ihren Höfen und ihrer einzigartigen Architektur seit 1974 unter und gehört zu den wenigen gut erhaltenen Berliner Industrie-Architekturdenkmälern vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Berlin

Die ursprüngliche Nutzung der einzelnen Gebäude lässt sich auch heute noch durch die erhaltene Originalbeschriftung an den Fassaden erkennen.

Heute finden in der Kulturbrauerei verschiedenste Veranstaltungen, Konzerte und Festivals statt (unter anderem Bandwettbewerbe und Theaterfestivals) und sie ist zugleich Proberaum für verschiedene Künstler und Ensembles. Zu den Einrichtungen gehören Clubs, ein Kino, Restaurant, Show Room eine Möbelausstellers, Theater und viele mehr.

Zur Weihnachtszeit gibt es dort einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt, dessen Besuch sich auf jeden Fall abseits der großen Weihnachtsmärkte in der City lohnt.

Sonntags findet auf dem Gelände ein „Street Food auf Achse“ Food Markt statt.

Street Food auf Achse Berlin

Streetfood Berlin

Ein weiteres Highlight in Berlin ist das „Festival of Lights“, was immer im Oktober stattfindet. Bei diesem wundervollen Event werden die Berliner Sehenswürdigkeiten in den verschiedensten Farben und Formen illuminiert.

Berlin - Festival of Lights

Die Illuminationen sind auch wunderbar von einer Spreefahrt aus anzusehen. Zum Beispiel fährt eine Tour vom Hauptbahnhof bis zu den Allianz-Tower am Treptower Park. Dick eingepackt hält man es auf dem Schiff gut aus. Kamera nicht vergessen 😉

Wir  wünschen allen Berlin-Reisenden ganz viel Spaß in dieser vielseitigen Stadt und lasst euch von der direkten Art der Berliner nicht abschrecken. Wir meinen es nicht so. 😉
„Wir Berliner haben eine große Schnauze, aber ein noch größeres Herz.“
Was habt ihr denn schon so in Berlin erlebt? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Auf Fernwehschwestern schreiben Kathleen und Claudia über ihre gemeinsamen Reisen und entführen an die schönsten Orte – unter anderem könnt ihr auf ihrem Blog über die griechische Insel Rhodos entdecken. Viel Spaß beim Stöbern! 🙂