Zuckermonarchie Hamburg

Zuckermonarchie Hamburg

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Freundin in Hamburg unterwegs. Neben klassischen Touri-Sachen wie einer Hafenrundfahrt, ein Musical-Besuch (Aladdin) und dem Ausblick von der Plaza der Elbphilharmonie stand bei uns auch der Besuch der Zuckermonarchie auf dem Programm.

Zuckermonarchie Hamburg

Das Café in St. Pauli hatte mir eine Kollegin empfohlen und nachdem es auf der Homepage der Seite sehr verlockend aussah, war schon bald klar: Da wollen wir hin.

Unweit der Reeperbahn befindet sich die kleine Perle.  Und obwohl es schon von außen etwas so aussieht, als müsste es eigentlich in einer anderen Straße Zuhause sein, ist das kleine Café von innen ein Traum in Pastelltönen. Liebevoll eingerichtet und super aufeinander abgestimmt kommt die Zuckermonarchie daher.
Im wunderschönen Ambiente lassen sich superleckere Kuchen (einer der besten Kuchen, die ich je gegessen habe!) verkosten und dazu Kaffee oder selbstgemachte Limonade (ebenfalls sehr zu empfehlen!) genießen.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – bestimmt auch für Jungs 😉

Zuckermonarchie Hamburg

Zuckermonarchie Hamburg

Wenn ihr also demnächst euren Hamburg-Trip plant, sollte die Zuckermonarchie auf jeden Fall ganz weit oben auf eurer To-Do-Liste stehen.

Öffnungszeiten und weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Zuckermonarchie.
Achtung: Montags und dienstags ist das Café geschlossen.

PS: Falls ihr Lust auf weitere Insider-Tipps zu Hamburg habt, lest doch den Gastbeitrag von Hamburgerin Melanie 😉

Wart ihr schon mal in Hamburg? Vielleicht sogar in der Zuckermonarchie?
Oder gibt es ein anderes Café, das ihr dringend empfehlen müsst – egal wo? 🙂 Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Rheine Schloss Bentlage

Rheine

[Gastbeitrag]

Ein liebes Hallo aus Rheine! Du weißt nicht, wo Rheine liegt?
In NRW, ganz nah zur niedersächsischen Grenze, und auch die Niederlade sind nicht weit von uns entfernt. Rheine liegt im schönen Münsterland. Hier lässt es sich gut wohnen!

Rheine Nina wandert los

In Rheine beginnt auch der Hermannsweg – für diejenigen, die gerne etwas wandern gehen. Rheine hat ca. 85.000 Einwohner, eine schöne Innenstadt und ein Naherholungsbebiet – wovon ich euch etwas berichten möchte. Ein wirklich groß angelegtes Areal mit sehr großen Rasenflächen, einem Park, dem Naturzoo Rheine, das Schloss Bentlage und eine Saline bilden das Herzstück. Hier tummeln sich viele Leute – Zoobesucher, Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Walker, ab- und an sieht man ein BootCamp, Familien, geführte Gruppen die sich z.B. die Saline anschauen und erklären lassen, manchmal auch Brautpaare, die die schöne Kulisse nutzen, Museumsbesucher vom Schloss Bentlage und öfters auch mal mich.

An der Saline direkt sind Bänke aufgestellt und man kann dort schön die Sole auf sich rieseln lassen. Der Natur-Zoo Rheine – auch ohne Big 5 – hat viele Tiere untergebracht – und besonders sind die Störche zu erwähnen! Also schaut mal nach oben, mit Sicherheit werdet ihr welche sehen!
Für die kleinen Zoobesucher gibt es einen tollen großen Spielplatz im Zoo!

Rheine Schloss Bentlage

Schloss Bentlage

Im Schloss Bentlage, einen Steinwurf von der Saline entfernt, gibt es Kunst zu bestaunen; hier kann man standesamtlich heiraten, es befindet sich auch die Europäische Märchengesellschaft hier und gibt es das Cafe „High Tea“ – welches ich zum frühstücken wirklich sehr empfehlen kann (aber vorher reservieren)! Innen ist das kleine Cafe sehr nett eingerichtet, und draußen –ganz nah der Ems- kann man es sich ebenso gemütlich machen.

Nach einem tollem und sehr reichhaltigen Frühstück lädt der Bentlager Wald zu einem Spaziergang ein. Zu Fuss ist man vom Schloss ca. 30 Minuten vom Stadtkern entfernt; der Weg führt zum Teil an der Ems entlang.
Seit Ende 2016 gibt es nun in Rheine auch eine kleine Shoppingmall – die Emsgalarie. Einige Geschäfte haben sich hier angesiedelt und die Gastronomie lädt zum verweilen ein!

Aber wenn Du schon da bist, und vielleicht Glück hast, ist gerade Markt (auf dem Marktplatz) oder Du genießt einfach den Stadtkern von Rheine.

Rheine Brunnen

Veranstaltungen in Rheine

Es gibt jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, die sich lohnen zu besuchen:
-Deutschlands größer Kinderflohmarkt in der Innenstadt (immer am letzten Samstag in den NRW-Sommer-Ferien)
– Straßenparty – 3 Tage Musik in der Innenstadt mit mehreren Bühnen (zweites Wochenende im September)
– Herbstkirmes auf 3 Kirmesplätzen (zweites Wochenende im Oktober)
– Emsfestival – 4 Tage Musik und Spaß mit einer schwimmenden Bühne auf der Ems (letztes Wochenende im Juli)

Bei diesen Veranstaltungen bin ich auch immer anzufinden!

Mich persönlich interessiert gerade das Wandern – in 2018 möchte ich gerne den Hermannsweg (ca. 156 km) laufen – er fängt direkt vor meiner Haustüre an – das sollte doch zu schaffen sein, oder?
Andere schöne Wanderstrecken, genannt „Teutoschleifen“, kann man erlaufen im Teutoburgerwald – der von Rheine aus mit dem Auto in ca. 20 Minuten erreicht werden kann.

Aber auch die Radfahrer unter euch kommen nicht zu kurz! Es gibt viele Strecken zu entdecken. Viele Routen führen auch durch Rheine durch, wie. z.B. der Ems Radweg, der Münsterlandradweg und die Hase Ems Radtour.

Rheine

Ich hoffe, ich konnte euch mein kleines schönes Städtchen Rheine etwas schmackhaft machen – vielleicht sehen wir uns  ja dort! Ab- und an berichte ich vom Wandern oder anderen persönlichen Dingen auf meinem Blog.

Linksammlung

Hier habe ich ein paar Links einiger Internetseiten rund um das Naherholungebiet Rheine herausgesucht:

http://www.naturzoo.de
http://www.rheine.de
http://www.kloster-bentlage.de
http://www.maerchen-emg.de
https://www.kloster-bentlage.de/de/schlafen-geniessen-de/high-tea-cafe
http://www.emsgalerie.de/de/

Ach was hat Rheine doch für schöne Ecken und Seiten!

Liebe Grüße aus Rheine, Nina

Nina bloggt auf Ninawandertlos, wie der Name des Blogs schon erahnen lässt, über das Wandern. Hier stellt sie tolle Wanderrouten vor, die nicht nur in ihrer Heimat liegen. Sie ist sogar schon Teile des Jakobsweges gelaufen. Außerdem findet ihr auf ihrem Blog tolle Tipps rund um ihre Heimat Rheine – klickt also gern mal vorbei! 🙂

Warnemünde Strand Dünen

Warnemünde

[Gastbeitrag]

Hafen Warnemünde

Dichtes Gedränge – Erdbeben und überlaufene Strände – Südeuropa 2017

Der Süden Europas war im August 2017 hoffnungslos überlaufen. Durch die rückläufigen Türkei Urlauber und die unsichere Lage in Ägypten, wälzte sich 2017 im August eine Touristen Lawine nach Spanien, auf die Balearen und die Griechischen Inseln. Wer seinen Urlaub nicht anders legen konnte, zB. wegen der schulpflichtigen Kinder, musste sich mit den Massen am Strand arrangieren.
Die Erdbeben auf den Griechischen Inseln sorgten auch nicht unbedingt für Urlaubsfeeling.

Alternative – Urlaub in Deutschland

Dabei gibt es auch in Deutschland schöne Alternativen. Warst du schon mal an der Ostsee? Für mich war es diesen Sommer auch das erste Mal. Wenn man so ohne große Erwartungen losfliegt, wird man vielleicht auch weniger enttäuscht, aber für mich war Warnemünde ein wunderbarer Urlaub am Meer.

Warnemünde Meer Sonnenuntergang

Warnemünde – Ostseebad mit Geschichte

Sicherlich ist das Ostseebad nicht so mondän wie Timmendorf oder Sylt, jedoch hat es seinen eigenen Charme und es hat viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Warnemünde war bereits um 1900 ein beliebtes Seebad für die feine Gesellschaft. Noch heute wird es als Luftkurort genutzt. Viele schöne alte Hotels zeugen noch von der edlen Vergangenheit. Heute ist das Seebad bunt gemischt besucht.

Hundefreundlich

Was mir gleich auffiel, war die Kinder- und Hundefreundlichkeit.
Es hat einen eigenen Hundestrand, an dem es sich mit dem Vierbeiner herzhaft toben lässt und Familien mit  Kindern eigentlich auch überall willkommen.

Warnemünde Strand Dünen

Die Familie wohnt in den vielen kleinen, privat geführten Pensionen, oder hat sogar ein eigenes kleines Appartement gemietet. Am alten Strom hat es eine Menge solcher kuscheligen und netten Pensionen und Appartementhäuser. Hunde sind in den meisten Hotels auch willkommen. Allerdings gegen einen kleinen Aufpreis.
Sogar das altehrwürdige Hotel Hübner, direkt am Strand, hat ein Herz für Vierbeiner.

Kulinarisches Angebot

Warnemünde Backfisch Udo

Preislich kann es unterschiedlicher nicht zugehen. Von der guten und günstigen, schwimmenden Backfisch Bude am alten Strom, bis zum noblen Fischrestaurant. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
Dabei ist es ratsam,die üblichen Touristen Boulevards auch mal zu verlassen und sich in den vielen kleinen Gassen auf ein kulinarisches Abenteuer einzulassen.

Warnemünde Essen

Wetter – und Alternativen bei kühleren Tagen

Das Wetter an der Ostsee ist eigentlich im August durchwegs schön. Dieses Jahr war es jedoch etwas durchwachsen. Auch ich erlebte ein paar Regentage während meines zehntägigen Aufenthalts.
Alternativen zum Sonnenbaden sind aber durchaus da.

Die Stadt Rostock hat mich jetzt weniger überzeugt. Sie ist nunmal eine typische Hafenstadt mit wenig Charm. Doch zum Shoppen gehen allemal einen Ausflug wert.

Warnemünde Innenstadt

Eine Wanderung entlang des Strands von Warnemünde in Richtung Wilhelmshöhe, oder ein Radausflug mit einem der vielen Räder, die man überall ausborgen kann, ist eine schöne Abwechslung vom Strandkorb Leben. Kleine versteckte Restaurants, am Strand oder in dem Waldgebiet, dass auf der fotogenen Steilküste wächst, laden zu einer Rast ein. Preislich auch wieder familienfreundlich.

Warnemünde Strand

Warnemünde Gebäude

Auch die Robben Aufzucht ist ein sehr netter Ausflug.
Was man aber unbedingt machen sollte, ist eine Hafenrundfahrt. Die Werften und großen Frachtschiffe sind ein beeindruckender Anblick für die ganze Familie.

Warnemünde Schiffe

Zoo Rostock – ein Besuch wert

An einem etwas kühleren Tag fuhren wir mit Bahn und Bus zum viel gerühmten Rostocker Zoo, den ich wirklich empfehlen kann. Das Darwineum ist sehenswert und auch so ist der Zoo mit seiner Lage mitten im Wald einen Besuch wert. Und wieder: Hunde erlaubt. An der Leine dürfen auch die Vierbeiner exotische Tiere besuchen.

Warnemünde Zoo

Weitere Ausflugsmöglichkeiten sind Rügen und das nahe Dänemark. Beide Destinationen kann man an einem Tag Dank des Fährverkehrs ansehen.

Fazit

In Warnemünde ist für jeden Urlauber etwas dabei. Preislich kann man zwar nicht billig, aber preiswert Ferien machen.
Das Meer ist klar und sauber, es hat genügend Platz am langen weißen Sandstrand.
Hunde sind fast überall willkommen, genauso wie der liebe Nachwuchs.
Die Menschen sind freundlich und offen.

Die Umgebung ist sehr naturbelassen und hat keine störenden Betonbunker. Bis auf das Hotel Neptun. Damit kann man allerdings Leben.

Für mich eine Top Alternative zum überlaufenen Spanien und Griechenland im August.

Liebe Grüße
Marion vom LSLB Magazin

Habt ihr Lust auf weitere tolle Ausflugs- und Reiseziele bekommen? Marion vom LSLB-Magazin schreibt auf ihrem Blog über Reisen rund um die Welt – dabei hat es ihr Afrika besonders angetan. Auf dem Blog findet ihr außerdem tolle Rezeptideen und viele andere Themen, zum Beispiel Auto & Motorsport oder Wohnen & Design. Da ist für wirklich jeden Geschmack etwas dabei!

Mainz Altstadt

Mainz

[Gastbeitrag]

Hey ich bin Sara von sgkunst. Ich bin 21 Jahre alt, studiere Kommunikationsdesign in Wiesbaden und wohne seit über einem Jahr hier. In Mainz gibt es unglaublich viele schöne Ecken – viel zu viele, um sie alle in einem Beitrag unter zu bringen. Ich zeige euch heute die Plätze, die ihr innerhalb eines Tagesbesuches abhaken könntet 😉

Domplatz und Wochenmarkt

Jeden Dienstag, Freitag und Samstag könnt ihr hier frisches Obst, Gemüse und Eier direkt vom Bauern kaufen. Auch regionale Leckereien wie Backwerk oder Marmeladen könnt ihr dort bekommen. Manchmal finden hier Feste und Konzerte statt und dann steht einem ein Party-Zelt beim fotografieren im Weg. Läuft man einmal um die Ecke des Doms, findet man Weinstände, Fischverkäufer und Essensstände. Wenn man sich den Bauch vollgeschlagen hat und einen Cappuccino in einem der vielen Cafés getrunken hat, sollte man unbedingt einen Blick in den Dom werfen. Den spoilere ich jetzt nicht 😉

Mainz Altstadt

Das Rheinufer

Von hier kann man von der einen Landeshauptstadt zur nächsten schauen, denn Wiesbaden liegt auf der anderen Seite des Rheins. Nicht nur die Aussicht ist ein Traum. Entlang des Rheinufers finden regelmäßig Events, Feste und Märkte statt. Ich empfehle für die Second-Hand-Begeisterten vor allem den Krempelmarkt. Im Sommer öffnet auch der Stadtstrand an dem man wunderbar bei (etwas überteuerten) Drinks entspannen kann.

Mainz Rheinufer

Die Altstadt

Mainz hat nur eine sehr kleine Altstadt, weil im 2. Weltkrieg fast alles zerstört wurde. Ein Straßenzug ist allerdings noch vollständig erhalten und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier verstecken sich kleine Highlights wie eine alte Kirche, Läden mit handgemachter Ware und Kunst oder ein vollgestopfter Schallplattenladen. Tipp für die Alternativen unter uns: Biegt man am Ende der Straße, nachdem man ein Eis beim Italiener gegessen hat, schräg links ein, befinden sich zu linker Hand 2 Gothic-Läden.

Mainz Altstadt

Der Hauptfriedhof

Vielleicht ein eigenartiger Tipp. Für mich vergeht aber kein Urlaub ohne dass ich den örtlichen Friedhof besucht habe. Und der in Mainz ist garantiert einen Spaßziergang wert! Er ist riesig und bietet viele alte und neue übermäßig geschmückte Familiengruften und Grabstatuen.

Mainz Hauptfriedhof

Das Heiliggeist

Kommen wir jetzt zu meinem Lieblingsrestaurant! Das Heiliggeist befindet sich in einem fast 800 Jahre alten Gebäude, das früher einmal das Spital der Stadt Mainz war. Heute kann man bei entspannter Musik im Kerzenschein unter spätrömischen Bögen die Zeit vergessen. Die Karte wechselt ständig je nach Saison und das Essen schmeckt einfach fantastisch.

Mainz Heiliggeist

Passend zum Ambiente sind auch die Bedienungen ausgebildet. Bei dem vielen Chic sind die Preise jedoch noch erschwinglich.

Ich hoffe euch hat der kleine Rundgang durch Mainz gefallen und ihr kommt meine neue Heimat einmal selbst besuchen. Demnächst stelle ich euch auch meinen Geburtsort am Fuße des Erzgebirges vor. Seid gespannt.

Liebe Grüße > sara

Sara ist – wie ihr vielleicht bereits an ihren Beitragsfotos gesehen habt – eine begnadete Fotografin. Neben ihren schönen Fotos findet ihr auf sgkunst aber auch tolle DIYs, Rezepte und wunderschöne Kunst von Sara. Wenn euch schöne Dinge gefallen, solltet ihr also auf jeden Fall auf ihrem Blog vorbei schauen 🙂

Volkspark Leipzig

Mein Leipzig lob ich mir

[Gastbeitrag]

Schon Goethe war begeistert von dieser Stadt in Sachsen, die in den letzten Jahren einen wahnsinnigen Boom erlebt hat. Mit bis zu 16.000 neuen Einwohnern pro Jahr gilt Leipzig momentan als schnellst wachsenste Stadt Deutschlands. Schon lange haben wir Leipziger den Berlinern den Rang abgelaufen und sogar der Hype um diese Stadt bekommt hier einen eigenen Namen „Hypezig“ wird dieser Zuzug inzwischen betitelt. Überall sieht man Baustellen, Hotels und Wohnhäuser schießen aus der Erde.

Momentan sollen in Leipzig 582.777 Menschen auf 297,8 km² leben. Das sind inzwischen verdammt viele wenn man sich überlegt, dass es vor ein paar Jahren noch einen Wohnungsleerstand gab und man sich die schönsten Wohnungen aussuchen konnte. Heute ist das nicht mehr so und auch dank der vielen Touristen, die Leipzig für sich entdeckt haben, ist es hier inzwischen immer voll.

Versteht mich nicht falsch, Leipzig hat durchaus seine schönen Ecken. Das Völkerschlachtdenkmal sollte man gesehen haben, die Thomaskirche, den Marktplatz mit dem alten Rathaus und vor allem unseren wunderschönen Zoo, in dem ich nebenbei arbeite. Leipzig kann richtig schön sein, vor allem in den warmen Monaten. Dann sitzen sie überall, die Studenten, die Familien, die Arbeitskollegen. Es wird gegrillt, Vikingerschach gespielt und einfach die schönen Temperaturen genossen. Aber ab und an wünscht man sich doch einen Platz, an dem es ein wenig ruhiger ist. An dem man einmal zur Ruhe kommen kann. Besonders als Hundehalterin genießt man genau diese Orte – und das schöne ist: Man kennt sie!

Zwei meiner Lieblingsplätze möchte ich euch heute vorstellen und euch bei eurem Besuch in unserem schönen „kleinen Paris“ auch eine kleine Auszeit gönnen.

Störmi Leipzig

  1. Der „Störmi“

So wird er von uns einheimischen genannt, in den Reiseführern wird er sicher als Störmthaler See geführt. Er befindet sich ein kleines bisschen auswärts, wird aber inzwischen auch von den ansässigen Hop on and off- Bussen angefahren.
Wie alle Seen in und um Leipzig ist er künstlich angelegt worden, indem alte Braunkohletagebaus geflutet wurden. So entstand das Leipziger Neuseenland. Es war als Urlaubsparadies gedacht, quasi als Pause von der Großstadt. Bei vielen ist der Cospudener See bekannter und eben im Sommer auch überlaufen. Wenn wir aber unsere Ruhe und vor allem für die Hunde auch etwas Platz und Möglichkeit zum Laufen haben wollen, dann fahren wir zum Störmi. Dort gibt es zwar keinen Sandstrand, dafür aber wirklich Ruhe. Der See wird besonders von Hundehaltern genutzt und geliebt. Man liegt nicht dicht aneinander gedrängt, aber im Umkreis von 10 Metern hat man sicher mindestens einen hündischen Nachbarn. Wen das nicht stört, der kann hier getrost den ganzen Tag verbringen. Durch den natürlichen Bewuchs findet man durch die Büsche aber dennoch Schatten. Auf Bewirtung in Form von Eiscafes oder Ständen muss man aber an den meisten Plätzen verzichten.

Störmi Leipzig

Dafür kann man auch an kühleren Tagen die Möglichkeit nutzen und den See umlaufen. Das sind rund 20 Kilometer, also einen ganzen Tag sollte man dafür schon einplanen. Man kann entweder den asphaltierten Weg laufen oder rollen, oder sich am Ufer einen Weg suchen.

Besonders abends ist es dort wunderschön. Die meisten sind dann nämlich schon zu Hause und man hat den See gefühlt für sich alleine. Wer also eine kurze Auszeit von seinem Städteurlaub hat, sollte sich hierhin abends verirren und mit einem kühlen Bier den Sonnenuntergang genießen.

Volkspark Leipzig

  1. Der Volkspark

Für alle, die nicht soweit raus fahren wollen ist der Volkspark ideal. Man erreicht ihn mit den Linien 1 oder 2 Richtung Lausen und steigt am Adler aus. Von hier sind es höchstens 10 Minuten zu Fuß und schon steht man in einem riesigen Park, in dem man keine Straßengeräusche oder Lärm mehr hört. Wer möchte kann sich auf den Wiesen niederlassen und ein Buch lesen oder sich einfach die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Vorsicht nur bei der ersten großen Wiese direkt am Parkplatz! Das ist eine Hundewiese und es gibt leider immer wieder Hundehalter, die die Hinterlassenschaften nicht wegmachen. Bevor ihr euch also neben die Hundehaufen legt, geht lieber ein paar Schritte mehr in den Park.

Wer dann keine Lust mehr auf diese Wiese hat kann im angrenzenden kleinen Wäldchen einen schönen Spaziergang machen und schauen, was man neben Bärlauch und Buntspechten noch entdeckt. Die Hunde haben hier auch eine ideale Möglichkeit sich die Pfoten zuvertreten und dank der Weißen Elster gibt es sogar die Möglichkeit die Füße ins kalte Nass zu legen.

Wer es lieber sportlich mag, der kommt im Volkspark auch voll auf seine Kosten. Unweit des Parkplatzes kann man sich Paddelboote ausleihen und eine schöne entspannte Fahrt über die Weiße Elster machen, man kann Fußballspielen oder auf dem angrenzenden Tennisplatz auspowern.

Volkspark Leipzig

Auch wenn im Volkspark, besonders nachmittags, wesentlich mehr los ist als am Störmthaler See hat man nie das Gefühl, dass man von Menschenmassen erdrückt wird. Alle nehmen Rücksicht aufeinander und freuen sich, einen schönen und entspannten Nachmittag zu haben.

Ihr seht, Leipzig hat noch mehr zu bieten als die üblichen Touristen Hot-Spots. Und wenn ihr schon einmal den Osten besucht, so empfehle ich jedem hier unser DDR-Restaurant in dem ihr richtig typische Speisen aus dem Osten bekommt, mit denen hier jeder groß geworden ist.

Volkspark Leipzig

Vielleicht laufen wir uns ja bald am Störmi oder im Volkspark über den Weg. Dann sagt mir doch kurz „Hallo“, ich würde mich freuen.
Eure Dini von Hundekind-Abby.de.

Dini bloggt auf Hundekind Abby über alles rund ums Thema Hund. Dabei ist Abby ein ganz spezieller Hund: Sie leidet unter einer Schilddrüsenerkrankung. Dini kennt die Tücken der Krankheit und berichtet vom Alltag damit. Hut ab dafür! 🙂
Egal ob ihr einen Hund habt oder nicht: Der liebevolle Blog von Dini ist auf jeden Fall einen Besuch wert 😉

Dom Münster

Ein Tag in Münster

[Gastbeitrag]

Herzlichen willkommen in Münster!

Ich werde dich heute einen Tag durch die Stadt führen. Leider ist heute Montag und kein Wochenmarkt. Dieser ist immer Mittwoch und Samstag und vor allem am Wochenende gut besucht. Der Markt findet direkt im Zentrum auf dem Domplatz statt. Der Dom ist eine schön renovierte Sandsteinkirche, die mir besonders gut von außen gefällt. Vom Domplatz aus sieht man auch das alte Rathaus, in dem nach dem 30-Jährigen Krieg 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Die Straße, die vom Rathaus abgeht nennt sich Prinzipalmarkt und hier kann man teuer einkaufen gehen, wenn man möchte.

Dom Münster

Prinzipalmarkt Münster

Bei gutem Wetter kann man die Stadt super zu Fuß erkunden. Das Zentrum innerhalb der alten Stadtmauer hat man schnell gesehen. Die Stadtmauer selbst gibt es nicht mehr, stattdessen verläuft dort ein Grüngürtel mit einer Straße nur für Radfahrer und Fußgänger – die Promenade. An dieser kann man sich gut orientieren und findet schnell wieder zurück ins Zentrum. Aktuell gibt es bis zum 1. Oktober die Skulptur Projekte in Münster, etwas für Kunstinteressierte. Überall in Münster werden seit 1977 alle 10 Jahre Skulpturen von internationalen Künstler*innen ausgestellt. Spannend ist eine Skulptur im Hafenbecken, über die man drüber laufen kann, allerdings nur, wenn man sich die Schuhe auszieht.

Hafenbecken Münster

Aasee Münster

Wir werden aber nun aus dem Zentrum rausgehen. Westlich liegt das Schloss, in dem die Universität ihren Sitz hat. Dahinter gibt es einen schönen Botanischen Garten, in dessen Tropenhaus kleine Wachteln rumlaufen. Wir gehen weiter nach Süden, ein kurzes Stück die Promenade entlang und zum Aasee. Dies ist ein kleiner künstlich angelegter See, der im Sommer zum Picknicken, Segeln und Tretbootfahren einlädt. Weiter vom Zentrum entfernt und rechts vom See gelegen gibt es ein kleines Freilichtmuseum und den Münsteraner Allwetterzoo. Zum Essen gehen wir wieder in Richtung des Bahnhofs und zur dahintergelegenen Wolbecker Straße. Dort gibt es eine gute Auswahl an Imbissen und Restaurants. Sehr empfehlen kann ich die Peperoni (Wolbecker Str. 24, Mo.-Sa. 10-22 Uhr), die günstig ist und ein veganes Pfannengericht zum Nachnehmen, plus frischen Saft, Salat und Obst anbietet. Man sitzt dort außerdem sehr gemütlich auf Perserteppichen und zwischen viel frischem Gemüse und bunt bemalten Kacheln.

Botanischer Garten Münster

Als Schlecht-Wetter Alternative können wir die Museen in Münster zu besuchen. Wer Kunst mag, hat die Wahl zwischen dem LWL-Museum für Kunst und Kultur, das eine gemischte Sammlung mit Kunst aus dem Mittelalter bis zur Moderne besitzt und dem Picasso Museum. Für Kinder interessant ist das LWL-Naturkundemuseum, das zwischen Freilichtmuseum und Zoo liegt. Dort gibt es spannende Ausstellungen, zum Beispiel zu Dinosauriern, sowie ein Planetarium. Falls man sich auch an ernstere Themen heranwagt, ist die Villa ten Hompel sehenswert. Die ehemalige Fabrikantenvilla war zur Zeit des Nationalsozialismus Sitz der Ordnungspolizei, nach dem Krieg wurde dort von einem Dezernat über Wiedergutmachungen entschieden. Heute ist die Villa ein Geschichtsort, der an die Verbrechen im Nationalsozialismus erinnert. Unter der Woche hat das Museum nur Mittwoch- und Donnerstagabend geöffnet.

LWL Museum Münster

Als schönen Abschluss für den Tag in Münster gehen wir nun noch in das Kneipenviertel, das im Norden des Zentrums liegt. Im Blauen Haus (Kreuzstraße 16, ab 12 Uhr geöffnet), welches eine ganz besondere Atmosphäre hat, trinken wir eine Münsterländer Altbierbowle und lassen den Tag ausklingen.

Ich hoffe dir hat der Rundgang gefallen und du kommst bald wieder!

Tanja bloggt auf Kornblumenblau über Bücher, Theater und verschiedenste Dinge aus und um ihre Heimat, das schöne Münster. Wenn ihr auf Kultur steht, werdet ihr ihren Blog lieben. Vorbeischauen lohnt sich! Vielleicht findet ihr dort den ein oder anderen Tipp?

Frankfurt an der Oder

Frankfurt an der Oder

[Gastbeitrag]

Wie sagt man so schön: „Alle guten Dinge sind drei“, irgendwie so geht der Spruch. Ich melde mich zum dritten und letzten Mal innerhalb dieses Projektes. Wer meine anderen Beiträge noch nicht gelesen hat, ich bin Lisa-Marie und blogge seit Anfang dieses Jahres wieder. Ich habe euch bereits Eisenhüttenstadt und Beeskow vorgestellt. Wie bereits bei diesen beiden Städten werde ich nicht zu weit ausschweifen und beschränke mich auf meine wirklich liebsten Orte.

Frankfurt an der Oder

Fangen wir direkt mit meinem Lieblingsrestaurant an, dem Kometen.

Im Restaurant Kometen bekommt man fast alles, was das Herz begehrt, auf jeden Fall dürfte für jedermann was dabei sein und das Ganze zu einem fairen Preis. Ich finde es ist das beste Restaurant in der Stadt und auch mein persönliches Lieblingsrestaurant. Frankfurt (Oder) hat natürlich noch viele weitere Restaurants, wenn Ihr aber in das beste wollt, geht in den Kometen.

Kliestow

Kliestow ist ein Ortsteil von Frankfurt (Oder) und hat gerade mal knapp über 1.000 Einwohner. Übrigens ist dort auch mein Vater aufgewachsen und ich kann euch empfehlen für einen schönen gemütlichen Spaziergang diesem Örtchen mal ein Besuch abzustatten. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Schöne Häuser und Wege findet man dort. Das Restaurant ist glaube ich leider nicht mehr im Betrieb aber dafür gibt es noch eine schöne Badestelle.

Frankfurt an der Oder

Insel Ziegenwerder

Diese kleine Insel kann man ohne Probleme zu Fuß erreichen und es lohnt sich. Für einen schönen Spaziergang, ein Fotoshooting oder einem entspannten Picknick. Die Insel Ziegenwerder ist wirklich ein Besuch wert und ist auch besonders beliebt als Hochzeitslocation. Ich selbst gehe dort gerne Spazieren und gerade im Sommer sind dort auch des Öfteren Veranstaltungen.

Lisa-Marie bloggt auf chaosmariechen.de und macht bei der Aktion „Einmal quer durch Deutschland“ gleich mit 3 spannenden Gastbeiträgen mit.
Auf chaosmariechen.de schreibt Lisa-Marie über Reisen, stellt tolle Buchtipps vor und berichtet über Serien und Filme. Vorbeischauen lohnt sich!

Bremen Böttcherstraße

Bremen

Wo die Weser einen großen Bogen macht

[Gastbeitrag]

Bremen ist einer der schönsten Städte in ganz Norddeutschland, solange man keinen Hamburger fragt. Ich weiß nicht was genau es an Bremen ist, das diese Stadt so besonders macht, vielleicht ist es auch einfach das Gesamtpaket, denn Bremen ist sehr abwechslungsreich.

Der Marktplatz

Es ist die Altstadt, die Bremen den besonderen Charme gibt. Hier kann man unglaublich viel Geschichte sehen und erleben. Auf dem Bremer Marktplatz steht das wichtigste Wahrzeichen der Stadt, wenn auch nicht unbedingt das berühmteste – der Bremer Roland. Sollte diese Statue eines Tages zerstört oder gestohlen werden und es ist den Bremern nicht möglich binnen 24 Stunden eine neue Statue aufzustellen, verliert die Stadt ihre Freiheit. Jedenfalls war das wohl früher so und aus genau dem Grund wurde der Roland während des zweiten Weltkrieges auch eingemauert. Ich muss zugeben, die Bremer sind etwas eigen, wenn es darum geht wichtige Sachen zu schützen.

Vom Markplatz aus, kann man den Dom sehen, sowie einige der alten Kaufhäuser und natürlich auch das Rathaus, hinter dem das wohl bekannteste Bremer Wahrzeichen steht. Theoretisch kann man die Bremer Stadtmusikanten an jeder Ecke finden, aber die meisten Leute wollen ein Bild mit denen hinterm Rathaus machen. Die Schnauze und die Beine vom Esel zu berühren bringt angeblich Glück, deswegen sind die auch so golden.

Bremer Stadtmusikanten

Der Schnoor

Wer schon immer mal ein Shoppingerlebnis wie in der Winkelgasse von Harry Potter haben möchte, sollte den Schnoor besuchen. Hier gibt es viele kleine besondere Geschäfte in verwinkelten Gassen und sogar das kleinste Hotel der Welt befindet sich hier. Im Schnoor gibt es so viel zu entdecken und auch wenn ich schon so oft dort war, finde ich immer wieder neue Details, die diesen Ort so besonders machen.

Bremen

Die Böttcherstraße

Etwas weniger mittelalterlich als der Schnoor, aber trotzdem unglaublich schön ist auch die Böttcherstraße. Diese Straße ist nicht besonders lang, aber dafür ein einziges Kunstwerk mit Museen und einem Glockenspiel über wichtige Entdecker der Weltgeschichte. Jeden Tag zu drei verschiedenen Uhrzeiten zieht es viele Touristen hier her, um sich das Glockenspiel anzuhören und die Tafeln mit den Entdeckern zu sehen. In der Böttcherstraße gibt es übrigens auch eine Ständige Vertretung, wir trinken also nicht nur Becks in Bremen, sondern auch mal ein Kölsch.

Bremen Böttcherstraße

Und wo macht die Weser jetzt ihren großen Bogen?

Am Osterdeich, dem besten Ort an warmen Sommertagen. Hier kann man gemütlich an der Weser entlang schlendern, entweder in Richtung Weserstadion oder in Richtung der Schlachte. Die Schlachte hat dabei den Vorteil, dass sich dort viele Biergärten und Restaurants befinden. Im Winter haben wir dort den „Schlachtezauber“, einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, auf dem Piraten das sagen haben.  Auf der anderen Seite der Weser befindet sich das Café Sand, wo sich an warmen Tagen viele Familien aufhalten, um am „Strand“ zu entspannen.

Bremen Osterdeich

Melissa schreibt auf ihrem Blog  theadoptivesister.de hauptsächlich über das „Adopt a Student“-Projekt der Hochschule Bremen – und das auf Englisch und Deutsch! Hier erfahrt ihr alles über die Studenten, die Melissas Tante im Rahmen des Programms „adoptiert“ hat und ihre Erfahrungen mit dem Programm. Viele Informationen dazu, Reiseberichte und vieles mehr warten auf euch. Klickt doch mal rein!

Beeskow Schukurama

Beeskow

[Gastbeitrag]

Zum zweiten Mal melde ich mich bei diesem tollen Projekt. Ich habe bereits Eisenhüttenstadt vorgestellt und verzichte deshalb auf eine weitere große Vorstellung. Nur kurz für die, die kein Interesse haben mehr über Eisenhüttenstadt zu erfahren. Mein Name ist Lisa-Marie und ich bin 19 Jahre alt. Heute stelle ich euch Beeskow vor und von mir wird noch ein dritter Beitrag über Frankfurt (Oder) folgen.
Ich gebe gleich offen zu, Beeskow hat nicht sehr viel zu bieten aber das was es hat, ist sehr schön.
Jetzt fange ich aber mit der Vorstellung unserer kleinen Kreisstadt an.

Schukurama

Wer das beste Eis aus Deutschland mal probieren möchte, kommt um einen Besuch im Schukurama nicht herum. Das Schokoeis hat nämlich eine Auszeichnung, für das beste Eis Deutschlands, erhalten. Wie gut das Schokoeis schmeckt, kann ich euch nicht sagen, da ich Schokoeis überhaupt nicht mag, aber das Vanilleeis ist köstlich. So ist aber leider auch der Preis. Dennoch sollte man es wirklich mal probieren. Wenn Ihr dann noch genügend Zeit haben sollte, müsst Ihr unbedingt gucken, ob ein Film der euch gefällt im Violet läuft. Das Schukurama ist nämlich Gleichzeitig noch ein Kino und das Violet ist ein ganz besonderer Saal. Dieser ist nicht wie ein normaler Kinosaal, nein er ist Luxuriöser. Abendessen kann man dort übrigens auch, ich habe dort selbst noch nicht gegessen aber meine Mutter sagt es ist himmlisch.

Beeskow Schukurama

Crazy 66

Zu diesem Shop passt wortwörtlich die Bezeichnung der Laden um die Ecke. Crazy 66 ist ein kleiner Laden an einer Ecke um den Marktplatz herum und vorbeischauen lohnt sich. Dort gibt es nicht nur sehr schöne Klamotten, es gibt immer schöne Sachen im Sale. Wirklich immer. Da wird das kleine Frauenherz einfach befriedigt.

Der Park

Er ist nicht unglaublich groß und hat auch eigentlich nichts Besonderes aber ich finde er hat irgendetwas. Kennt Ihr das? Ich laufe sehr gerne durch ihn durch, auch wenn man innerhalb weniger Minuten durch ist, versprüht er einfach einem gewissen Scharm. Zum Fotos machen ist er auf jeden Fall perfekt geeignet.

Beeskow-Park

Lisa-Marie bloggt auf chaosmariechen.de und bereichert die Aktion „Einmal quer durch Deutschland“ gleich mit 3 spannenden Gastbeiträgen. Ihr dürft euch noch auf einen Ausflug nach Frankfurt an der Oder freuen! Vor einigen Wochen ging es mit ihr bereits nach Eisenhüttenstadt.
Auf chaosmariechen.de schreibt Lisa-Marie über Reisen, stellt tolle Buchtipps vor und berichtet über Serien und Filme. Vorbeischauen lohnt sich!

Höxter

Höxter

[Gastbeitrag]

Höxter – meine Wahlheimat. Denn ursprünglich komme ich vom Niederrhein, doch nun hat es mich ins Weserbergland verschlagen. Ganz anders sieht es hier aus, als in meiner Heimat und dazu tragen nicht nur die alten Fachwerkhäuser bei. Höxter ist auch sehr viel bergiger, als mein kleines Heimatdorf und hat deutlich mehr Einwohner und eine große Gastronomie. Hier Eckdaten über Höxter nieder zuschreiben, erscheint mir nicht wirklich passend, denn ich möchte euch Höxter heute ganz exklusiv aus der Sicht eines Neuankömmlings vorstellen.

Höxter

Knapp 2 Monate wohne ich nun schon im schönen Höxter, aber schon sehr viel länger fasziniert mich diese Stadt. Ich bin hier oft lang gefahren, wenn ich am Wochenende vom Wohnheim aus meinen Herzensmann besucht habe. Jedoch kam ich immer nur über die Weserbrücke und die eine kleine schmale Straße mit ihren hübschen Fachwerkhäusern, doch das hat gereicht & es war um mich geschehen!

Höxter

Kultur und Geschichte

Höxter hat viel an Kultur und Geschichte zu bieten, was nicht nur am Weltkulturerbe Corvey liegt. Mitten in der Stadt gibt es viele schmale Gassen, viele unentdeckte hübsche Häuschen. An manchen Stellen liegen Stolpersteine, versehen mit Namen aus Zeiten, die die Menschheit lieber vergessen möchte. Nicht nur Stolpersteine, sondern auch das viel verteilte Kopfsteinpflaster, sind Zeugen aus alten Zeiten. Auch viele denkmalgeschützte Häuser kann man mit wunderschön verzierten Fronten bewundern und das finde ich mit das Schönste an der Innenstadt, denn ich war schon immer ein großer Fan von Freilichtmuseen mit Häusern und Geschichten aus alten Zeiten – bei einem Rundgang durch Höxter fühle ich mich immer wie in einem Freilichtmuseum!

Höxter

Naturgebiete

Nicht wenige Schritte außerhalb der Stadt findet man die Natur – sie ist trotz des kleinen Stadt-Charakters immer sehr präsent, da Höxter einfach von vielem freien Land und Wald umgeben ist. Egal in welche Richtung man fährt, es gibt immer ein hübsches Fleckchen Natur zu entdecken. An einem sonnigen Nachmittag sind der Herzensmann und ich zu einer wunderschönen Holzbrücke gefahren, die wir eines Tages beim Vorbeifahren entdeckt haben. Der kleine Ort war wie ein unberührter Fleck und trotz der Straße, die in unmittelbarer Nähe vorbei führt, konnten wir für einige Stunden die Natur genießen und den Alltag vergessen. Da ich ein richtiger Naturmensch bin, sind mir diese kleinen Auszeiten in der Natur natürlich sehr wichtig & in Höxter ist dies an vielen hübschen Orten möglich, denn es gibt hier die Erlesene Natur mit ihren Buchenwäldern, dem Wasserdrachen auf der Spur, Erfrischung im Reich der Prachlibellen und vielem mehr.

Höxter

Die Weser

Nicht einmal 1 Kilometer von unserer Wohnung entfernt kommt man zum Dampferanleger und damit auch zur Weser. Von Höxter aus kann man einen ganzen Nachmittag auf dem Dampfer über die Weser schippern, es gibt aber auch noch viele weitere Möglichkeiten die Weser zu erkunden wie mit dem  Kanu – hier gibt es auch die Möglichkeit an verschiedenen Anlegestellen anzuhalten und zu picknicken! Rund um die Weser führen aber auch zahlreiche Randwanderwege, so kann man der Weser auf über 500 Kilometern mit dem Fahrrad folgen. Dabei wird das Weserbergland vor allem von Burgen, Schlössern, Märchen- und Sagengestalten begleitet. Um Höxter herum führt aber auch ein kleiner Weg direkt an der Weser vorbei, der ideal für einen kleinen Sonntagsspaziergang mit anschließendem Kaffee oder aber einer kleinen Schwimmrunde im Godelheimer See geeignet ist.

Höxter

Freizeitanlage Godelheimer See

In unmittelbarer Nähe von Höxter, liegt der Godelheimer See mit seiner Freizeitanlage. Der See mit seinem hübschen Strand und Liegewiesen ist frei zugänglich (kein Eintritt) und liegt unmittelbar am Weserrandweg, sodass er die Möglichkeit für ein kleines Päuschen oder aber auch einen ganzen Tag Entspannung bietet. Wer mit dem Auto anreist, kann für 7€ den ganzen Tag am See parken, stundenweise gibt es eine Gebühr von 1,50€. Der See bietet aber nicht nur Badespaß, denn auch Tretboot- & Schlauchboot fahren ist ganz wunderbar auf dem hellblauen Nass. Auch für das leibliche Wohlergehen ist durch die Strandbar „Strandgut“ gesorgt. Zum Abschluss des Sommers gibt es dann noch das  Summer City Beats Festival am Godelheimer See.

Höxter

Rund um Höxter

Wenn man schon einmal das Weserbergland bereist, dann sollte man sich aber nicht nur auf Höxter beschränken, weitere sehenswerte Fleckchen sind zum Beispiel der Teutoburger Wald, die Klosterregion, Schloss Fürstenberg mit seiner Porzellanmanufaktur und Schloss Bevern, sowie die Externsteine und das Hermannsdenkmal.

Zum Schluss kann ich wirklich sagen, dass sich ein Ausflug in den Kreis Höxter wirklich sehr sehr lohnt! In der Innenstadt gibt es zahlreiche Restaurants und Cafes, in und um Höxter rum hübsche kleine Hotels und eine Menge an Natur, Kultur und Geschichte zu sehen & zu erleben!

 

Aileen bloggt über Cupcakes, Mode und ihre beiden Zwergkaninchen. Außerdem findet ihr auf -be happy (Blog leider nicht mehr verfügbar). tolle Buchrezensionen und DIYs. Ein Blog, bei dem für jeden Geschmack und ganz bestimmt für jeden guten Geschmack etwas dabei ist.
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