Unsere Gartenhochzeit im Altmühltal – und wie daraus dahoimfeiern entstand

Vielleicht erinnern sich einige von euch noch an meine Serie, in der ich Menschen aus dem Altmühltal und ihre Geschichten vorgestellt habe. Die unterschiedlichsten Persönlichkeiten, spannende Projekte und jede Menge Herzblut – genau das hat diese Beiträge ausgemacht. Mit dabei waren die liebe Katja von Frauensache oder Familie Vah mit ihrer Spielzeugmanufaktur in Dollnstein.

Heute ist mal wieder Zeit für eine solche Geschichte. Aber drehen wir den Spieß um. Denn diesmal geht es um meine eigene Geschichte.

Was ist dahoimfeiern?

In den letzten Monaten ist im Hintergrund ein neues Herzensprojekt entstanden: Dahoim Feiern – ein Möbel- und Dekoverleih für Hochzeiten, Gartenfeste und besondere Feiern im Altmühltal und der Region.

Wenn wir gefragt werden, wie die Idee zu Dahoim Feiern entstanden ist, lautet die kurze Antwort: wegen unserer eigenen Hochzeit. Die lange Antwort beginnt viele Monate früher – mit der Suche nach genau dem, was wir uns für unseren großen Tag vorgestellt hatten. Wir wollten keine klassische Feier im Saal. Stattdessen träumten wir von einer lockeren Hochzeit Zuhause mit langen Tischen, bunten Vintage-Stühlen und einem rusikalen Look.

Je länger wir planten, desto schneller merkten wir allerdings: Genau diese Art von Möbeln und Dekoration war in unserer Region gar nicht so leicht zu finden. Also entschieden wir uns für einen anderen Weg.

Viel Eigenleistung – und ganz viel Herzblut

Wir planten, bauten, sammelten und organisierten. Unsere Holztische entstanden in Eigenarbeit, Stühle wurden im großen Umkreis gesammelt, Dekoration wurde liebevoll zusammengestellt und jedes Detail war genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Natürlich bedeutete das viel Arbeit. Aber als wir am Hochzeitstag unter den Lichterketten saßen und unsere Gäste an den langen Holztischen zusammenkamen, wussten wir: Genau so sollte sich unsere Feier anfühlen. Persönlich. Gemütlich. Unkompliziert. Dahoim eben.

“Das müsst ihr unbedingt vermieten!”

Nach unserer Hochzeit hörten wir immer wieder denselben Satz: “Das müsst ihr unbedingt auch anderen Brautpaaren zur Verfügung stellen.”

Anfangs war das nur eine schöne Idee. Doch je öfter wir darüber nachdachten, desto klarer wurde uns: Wir hätten uns so einen regionalen Möbel- und Dekoverleih selbst gewünscht. Einen Anbieter, der nicht nur Tische und Stühle vermietet, sondern genau diesen entspannten, natürlichen Stil möglich macht.

So entstand Dahoim Feiern

Aus dieser Idee wurde schließlich Dahoim Feiern.

Heute vermieten wir genau die Möbel und Dekoration, die wir damals selbst gesucht haben: lange Holztische, passende Holzstühle, liebevolle Dekoration und ausgewählte Details für Hochzeiten, Gartenfeste und besondere Feiern.

Uns geht es dabei nicht darum, möglichst viele Dinge zu verleihen. Uns geht es darum, Feiern zu schaffen, die sich persönlich anfühlen – egal ob im eigenen Garten, auf einer Wiese, in einer Scheune oder an einer besonderen Location im Altmühltal.

Vielleicht hilft unsere Erfahrung auch euch

Wenn ihr gerade eure Hochzeit oder ein Fest plant, möchten wir euch vor allem eines mitgeben: Plant die Feier, die zu euch passt. Lasst euch nicht von Trends oder Erwartungen leiten. Die schönsten Erinnerungen entstehen meistens dann, wenn eine Feier eure Persönlichkeit widerspiegelt.

Unsere eigene Hochzeit war genau das. Und ohne sie gäbe es Dahoim Feiern heute wahrscheinlich nicht.

Falls ihr neugierig geworden seid, findet ihr auf der Website von Dahoim Feiern unsere Möbel, Dekorationen und viele weitere Inspirationen für eure eigene Feier.

Und wer weiß – vielleicht sitzt ihr schon bald an genau den Holztischen, an denen unsere Geschichte begonnen hat. 🤍

Waldmeister

Waldmeister sammeln

Bei vielen ist Bärlauch sammeln im Frühling ein Muss. Dabei gibt es noch viele andere Pflanzen, die in unseren heimischen Wäldern wachsen. Eine davon ist Waldmeister. Was man beim Waldmeister sammeln und ernten beachten sollte, wo die Pflanze wächst und was sich daraus leckeres zaubern lässt lest ihr in diesem Beitrag.

Wann Waldmeister sammeln?

Ab März und über den April hinweg (natürlich abhängig vom Wetter) ist Waldmeister-Saison. Dann sind die Pflanzen schön Grün und stehen noch vor der Blüte. Denn das ist bei Waldmeister besonders wichtig. Die grüne Pflanze enthält nämlich Cumarin, was in hohen Dosen giftig ist und auch lange Zeit als krebserregend galt. In der DDR war Waldmeister daher Ende der 80er Jahre sogar verboten. Beim normalen Verzehr ist die Menge an Cumarin bedenkenlos, die in den Blättern enthalten ist. Beginnt die Pflanze jedoch zu blühen, steigt der Cumarin-Gehalt stark an, was die Pflanze giftig macht. Waldmeister sollte daher keinesfalls während der Blüte geerntet werden!

Die Pflanze selbst erkennt man an ihrem charakteristischen Geruch. Verwechslungsgefahr besteht mit verschiedenen Labkräutern, die aber allesamt ungiftig sind. Bei der Ernte solltest du den ganzen Stengel idealerweise mit einem Messer knapp oberhalb des Bodens abschneiden.

Waldmeister

Wo wächst Waldmeister?

In zahlreichen Wäldern wächst Waldmeister als Bodendecker. Besonders gut gefällt es der Pflanze in Laubwäldern beziehungsweise allgemein im Schatten. Wenn du also selbst Waldmeister in deinem Garten anbauen möchtest, solltest du dir einen schattigen Platz mit leicht feuchtem Boden suchen. Die Pflanze wird bis zu 50 cm hoch und ist winterhart.

Orte im Altmühltal, an denen Waldmeister wächst sind beispielsweise der Eichen-Hainbuchenwald bei Rothenstein oder die Klamm bei Riedenburg. Solltest du noch weitere Orte kennen, teile diese doch gern in den Kommentaren.

Was kann man damit machen?

Der absolute Klassiker aus Waldmeister ist wohl die Maibowle. Aber selbstverständlich kann man damit auch Speisen abrunden, ihn in Sekt oder Hugo geben oder als Sirup verarbeiten.

Maibowle

Für Maibowle benötigst du …

  • 500 ml trockenen Weißwein
  • 250 ml trockenen Sekt
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Stängel Waldmeister
  • 1 Stängel Minze
  • 1 Stängel Zitronenmelisse

Die einzelnen Zutaten außer den Sekt miteinander verrühren und die Kräuter etwa eine Stunde darin ziehen lassen. Darauf achten, dass die Stängel nicht im Getränk liegen, da sich sonst zu viele Bitterstoffe ausspülen. Anschließend das Getränk in den Kühlschrank stellen. Erst kurz vorm Verzehr den Sekt dazu geben, da sonst die Kohlensäure aus dem Gemisch entweicht.

Was ist dein Lieblingsplatz um Waldmeister zu sammeln? Ich freue mich auf deine Tipps, übrigens auch in Bezug auf Rezepte rund um das grüne Kraut.

Kerstin

Selbstgemachter Punsch mit Orangen- und Apfelsaft vor dem Christbaum

Selbstgemachter Punsch mit Orangen und Äpfeln

Nach einem langen Spaziergang im Kalten gibt es nichts Schöneres, als sich auf dem Sofa einzukuscheln und es sich mit einem warmen Getränk gemütlich zu machen. Perfekt dafür geeignet ist selbstgemachter Punsch. Dieser lässt sich super vorbereiten, schmeckt lecker und ihr wisst genau “was drin ist” – nämlich kein Zucker, sondern nur natürliche Zutaten.

Selbstgemachter Punsch mit Orangen- und Apfelsaft vor dem Christbaum

Selbstgemachter Punsch – diese Zutaten brauchst du

2 Liter Apfelsaft
4 Orangen
1 Zitrone
0,5 Liter Schwarzer Tee
7 Beutel Glühfix

Optional: Weißwein (zum Beispiel Bacchus) oder andere Säfte (zum Beispiel Traubensaft)

Selbstgemachter Punsch mit Orangen- und Apfelsaft vor dem Christbaum

So gelingt euer Punsch

Zunächst einmal solltest du heißes Wasser für den Schwarztee aufsetzen. Bis das Wasser kocht, am besten schon mal den Topf (je größer desto besser) herrichten und die Orangen bereitstellen. Diese in der Mitte halbieren.

Anschließend das heiße Wasser in den Topf gießen und den Schwarztee (4-5 Beutel) für etwa 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die Orangen auspressen. Sobald der Tee fertig ist, Orangensaft und Apfelsaft in den Topf gießen. Wir haben dazu naturtrüben Apfelsaft verwendet, den wir im Herbst aus den Äpfeln aus unserem Garten bei der Mosterei haben pressen lassen. Wir haben uns dazu für die regionale Mosterei im Nachbarort Seuversholz entschieden (Obstpresserei Breitenhuber), es gibt aber auch zahlreiche andere Mostereien im Altmühltal. Falls du also deine Erfahrungen teilen möchtest, freue ich mich wie immer über deine Ideen und Tipps.

Die Flüssigkeit gut verrühren, den Herd einschalten und Glühfix in den Punsch legen. Die Beutel ziehen ähnlich wie Teebeutel, brauchen aber mindestens 10 Minuten um ihre weihnachtlichen Aromen zu entfalten. Lasst die Flüssigkeit vorsichtig warm werden aber sorgt dafür, dass sie nicht kocht. Nach 10 Minuten die Beutel herausnehmen und fertig ist euer selbstgemachter Punsch.

Selbstgemachter Punsch mit Orangen- und Apfelsaft vor dem Christbaum

Zahlreiche Variationen

Ist dir der Fruchtpunsch so zu langweilig? Kein Problem, denn indem du andere Säfte (zum Beispiel Traubensaft) dazu mischst, kannst du einen ganz neuen Geschmack kreieren. Mit etwas Weißwein (auf die Menge dürft ihr mindestens eine Flasche rechnen), hast du innerhalb kürzester Zeit deinen eigenen selbstgemachten Glühwein.

Egal wofür du dich entscheidest: Erlaubt ist, was schmeckt.

Dazu schmecken zum Beispiel leckere Plätzchen wie Glühweinherzen, Lebkuchen oder sonstiges süßes Gebäck. Wie magst du deinen Punsch am liebsten? Und was darf dabei auf keinen Fall fehlen? Ich freue mich auf deine Ideen!

Kerstin

Hainmühle Morsbach Mühlenladen bei Titting

Hainmühle Morsbach

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Selten war Regionalität bei Lebensmitteln so wichtig wie heute. Saisonal, frisch, umweltfreundlich. Ein Ort im Altmühltal vereint all das: Die Hainmühle Morsbach. Die Mühle gibt es bereits seit 1628 und verarbeitet noch heute Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer und Einkorn aus der näheren Umgebung zu verschiedenen Mehlen und Schroten. Vor allem die Vermahlung der “alten Getreidesorten” ist hier sehr wichtig. Im Mühlenladen gibt es neben Mehl und selbstgemachtem Müsli noch viele weitere Produkte von regionalen Partnern, wie etwa Gewürze, Öle oder Tees. Aber eins nach dem anderen.

Hainmühle Morsbach Mühlenladen bei Titting

Die Geschichte

Die Mühle in Morsbach kann auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken. Denn 1628 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1892, also schon knapp 130 Jahre, befindet sich der Traditionsbetrieb in Familienbesitz. Damals war das Prozedere rund um das Mehl bei weitem mühsamer als heute, entstand das Mehl doch durch Wind- und Wassermühlen. Die Lage am Esselbergbach, der später in den Morsbach mündet, lässt noch heute darauf schließen, wie die Mühle im Tittinger Ortsteil einst betrieben wurde. Übrigens wurde die Wasserkraft teilweise noch bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts genutzt.

Die Hainmühle heute

Heute verarbeitet die Mühle Mehl und Schrot aus verschiedenen Getreidesorten, etwa aus Weizen, Roggen und auch Dinkel. Die Rohstoffe dazu kommen alle aus der Region, was das Mehl besonders nachhaltig und umweltfreundlich macht. Denn anders als bei Mehlen vom Supermarkt wurde das Getreide nur wenige Kilometer transportiert und wird dort verarbeitet, wo es auch geerntet wird.

Hainmühle Morsbach Mühlenladen bei Titting

Direkt vor Ort gibt es einen Mühlenladen, der neben Mehl und Müsli auch viele weitere Zutaten für den täglichen Gebrauch in petto hat: Von Säften, Getränken, Ölen und Gewürzen aus der Region bis hin zu Koch- und Backzutaten, Nudeln, Tees und Geschenkideen. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und man kann hervorragend stöbern.

Mühlenladen Morsbach Onlineshop

Wer keine Zeit hat, für den regionalen Einkauf bis nach Morsbach zu fahren, dem kann auch anderweitig geholfen werden. Denn die Hainmühle hat selbstverständlich auch einen Onlineshop, der entweder über bio1.de oder über meine-muehle.de erreichbar ist. Auf der Website findet ihr übrigens auch regelmäßig neue Rezepte von Andrea, der Inhaberin der Hainmühle. Alle Rezepte, die sie auf der Website teilt, sind nicht nur selbst ausprobiert, sondern auch mit leckeren Produkten aus der Hainmühle gezaubert. Vorbeischauen lohnt sich also.

Wie finde ich zur Hainmühle Morsbach?

Die Hainmühle befindet sich mitten in 85135 Morsbach, einem Ortsteil von Titting. Von Titting aus über Mantlach kommend befindet sich die Mühle linkerhand und ist eigentlich kaum zu übersehen. Parken kann man direkt vor Ort. Und wer rund um die Hainmühle einen kleinen Spaziergang machen möchte, dem sei der Morsbachtalweg (Nr. 10) mit einer Länge von 7 Kilometern und einer Gehzeit von etwa 2 Stunden empfohlen.

Mühlenladen Morsbach Onlineshop

Warst du schon mal an der Hainmühle Morsbach? Falls ja: Wie hat es dir gefallen? Gibt es etwas, was du anderen Lesern empfehlen kannst? Ich freue mich über eure Kommentare!

Weitere Empfehlungen findest du übrigens in der Altmühltaltipps-Kategorie “Empfehlungen”.
Kerstin

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Zwetschgenmarmelade mal anders selbstgemacht

Zwetschgenmarmelade mal anders

Dieses Jahr ist unser Zwetschgenbaum wieder übervoll mit Früchten. Somit Zeit für Zwetschgenmarmelade mal anders. Denn mit diesem Rezept holt ihr euch Italienflair in eure Küche und auf euren Frühstückstisch. Zimt und ein kleiner Schuss Balsamico-Essig sorgen für den einzigartigen Geschmack.

Zutaten für eure “Zwetschgenmarmelade mal anders”

Diese Zutaten genügen für 14 Gläser Marmelade (Glasgröße wie abgebildet, etwa 220 g Fassungsvermögen):

  • 2.250 g Zwetschgen
  • 1 kg Gelierzucker 2:1
  • 2 Zimtstangen
  • 50 ml Balsamico
  • 100 ml klaren Honig

So gelingt deine Zwetschgenmarmelade

Nimm zunächst die Zwetschgen, wasche, halbiere und entkerne sie. Ich habe sie in schmale Streifen geschnitten, damit sich das Aroma später noch besser entfalten kann. Anschließend gibst du die Zwetschgen in einen großen Topf. Du solltest hier großzügig kalkulieren. Zwar wird sich die Masse beim Kochen etwas zusammensetzen, aber später durch den Gelierprozess wird deine Zwetschgenmarmelade ausreichend Platz benötigen, vor allem damit du die Masse auch gut umrühren kannst.

Gib die Zimtstangen und den Balsamico dazu und bringe die Zwetschgenmasse zum Kochen, bis die Früchte schön weich werden. Das dauert etwa 15-20 Minuten.

Währenddessen kannst du schon damit beginnen, die Marmeladengläser zu sterilisieren. Dazu einfach die Gläser und Deckel in einen Topf mit Wasser geben und für mindestens 5 Minuten abkochen. Anschließend zum Trocknen auf ein sauberes Tuch stellen. Achtung beim Herausnehmen der Gläser 😉

Sobald die Zwetschgenmasse soweit ist, nimm sie vom Topf und nehme die Zimtstangen heraus. Fülle die Fruchtmasse teilweise in einen Mixer. Auch hier solltest du ausreichend Platz frei lassen. Je kleiner du die Masse zerkleinerst, desto feiner wird später die Marmelade. Lass den Mixer also gern etwas länger laufen.

Ich habe das Püree in eine große Schüssel gefüllt und den Topf, sobald er leer war, noch mal kurz ausgespült. So kannst du verhindern, dass sich Reste von Früchten oder der Schale in die feine Marmelade mischen. Anschließend kannst du die Masse nochmals erhitzen. Gebe zunächst den Honig hinzu und verrühre ihn. Anschließend kommt der Gelierzucker in den Topf.

Lass die Zwetschgenmarmelade aufkochen. Je nach Art des Gelierzuckers kann das unterschiedlich lang dauern. Bei meinem Gelierzucker waren es 4 Minuten, die die Masse köcheln musste. Vergiss dabei nicht, regelmäßig umzurühren.

Anschließend kannst du die Marmelade in die Gläser füllen. Achte darauf, die Gläser möglichst voll zu machen. Je mehr Luft sich in dem Marmeladenglas befindet, desto kürzer ist es haltbar.

Das Rezept habe ich übrigens von der lieben Ela, die auf transglobalpanparty immer wieder leckere Rezepte rund um die Welt vorstellt.

Italienische Zwetschgenmarmelade Rezept

Und jetzt?

Die Marmelade hält sich im Glas etwa ein Jahr frisch und passt sowohl zum Frühstück als auch zu Mehlspeisen wie Pfannkuchen oder gibt auch Milchreis richtigen Pepp. Außerdem finde ich, ist es ein wunderbares Geschenk oder Mitbringsel.

Wie siehst du das? Was ist deine Lieblingsmarmelade und hast du das Rezept vielleicht auch schon ausprobiert? Dann freue ich mich über deinen Kommentar.
Kerstin


Falls du etwas anderes aus deinen Zwetschgen machen möchtest, versuch es doch mit Zwetschgenlikör. Dieser hier geht besonders einfach und wird mit braunem Kandis, Zimt und Wodka angesetzt. Ich habe vor einigen Tagen jedoch ein neues Rezept mit Vanille, Zimt und weißen Kandis probiert. Ich bin schon sehr gespannt auf den Geschmack und freue mich schon jetzt darauf, das Rezept mit euch zu teilen.

weltnah Magazin

Weltnah Magazin

Schon lange folge ich der lieben Sophia von Sophias-Welt auf sämtlichen Social Media Kanälen. Ich kenne sie von meiner Blogaktion “Einmal quer durch Deutschland” aus dem Jahr 2017, bei der sie ihre Heimat Regensburg vorgestellt hat. Vor einiger Zeit erzählte sie auf Instagram von dem Weltnah Magazin, an dem sie gemeinsam mit Katja von WellSpaPortal arbeitet.

Was ist das Weltnah Magazin?

Das Weltnah Magazin ist ein nachhaltiges Magazin, das sich auf die Region südlich des Mains fokussiert. Die beiden arbeiten dabei nicht nur an einer digitalen, sondern auch an einer Print-Version. Vor allem letztere finde ich klasse und möchte sie daher unbedingt unterstützen.

Was genau die beiden sich beim Magazin gedacht haben, erfahrt ihr im Interview – und wie ihr sie unterstützen könnt wird weiter unten im Beitrag ebenfalls erklärt.

Interview mit Sophia und Katja

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Sophia: Wir kennen uns schon virtuell länger, ich glaube ich habe Katjas Blog schon in meiner Blog-Anfangszeit gesehen und seitdem immer mal wieder verfolgt. Wirklich persönlich kennengelernt haben wir uns dann, als ich im Januar auf Twitter nach einem Mitgründer / einer Mitgründerin für das Reisemagazin gesucht habe. Katja hat sich daraufhin bei mir gemeldet und wir haben uns dann in der Mitte unserer beiden Wohnorte in einem Café getroffen und gleich mal sechs Stunden geredet, geplant und uns ausgetauscht.

Woher kommt die Idee eines Magazins?

Sophia: Die Idee des Weltnah Magazins hatte ich letztes Jahr, nachdem ich im Sommer viele Magazine gelesen und mir irgendwann auch irgendwie mein eigenes kleines Magazin vorgestellt habe. Die Idee von einem Reisemagazin, welches seinen Schwerpunkt auf Slow Travel, regionale Reisen und Nachhaltigkeit hat, fand ich schon immer ansprechend und dann wurde es ziemlich schnell zu einem Traum von mir. Der sich ja jetzt ganz wunderbar erfüllt!

Katja: Das war eine Idee, die auch bei mir schon einige Zeit in der Schublade schlummerte. Durch Sophias Tweet wachgerüttelt war schnell klar: Gemeinsam haben wir unfassbar viele tolle Ideen, die wir zeitnah gemeinsam in die Tat umsetzen wollen.

Habt ihr euch bezüglich des Magazins aufgeteilt, sodass jeder seinen eigenen Themenbereich hat oder wie muss man sich eure Zusammenarbeit vorstellen?

Sophia: Eine strenge Trennung haben wir aber nicht, wir arbeiten in jedem Themenbereich zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Allerdings hat schon jeder irgendwie seinen Schwerpunkt.

So ist Katja für Themen wie “Genussvolle Kulinarik” und “Ökologische Unterkünfte” aufgrund bisheriger Postings tiefer im Thema, während Sophia aktuell mehr zum Thema “Nachhaltigkeit” schreibt.

Was hat euer Magazin, was andere Magazine nicht haben?

Sophia: Puh.. Uns, würde ich sagen 😊 Nein, natürlich nicht nur das – wir wollen uns von anderen Magazin abheben, indem wir uns als GREEN REGIO GUIDE für Reiseregionen und Urlaubsorte abseits des Gewohnten, südlich des Mains bezeichnen.

Wir entdecken jede Region, jeden Ort und jedes Reiseziel von der grünen Seite und im Slow Travel Modus. Wir berichten im Magazin auch nur über Orte, die wir selbst oder Gastautoren bereist haben und verwenden eigene Bilder und Videos. Dazu kommt noch in Kürze unser eigener Weltnah Podcast, indem wir Interviewgäste einladen ihre besondere Reisen, liebste Reiseziele und ihre Heimat vorzustellen. Wir schauen hinter die Kulissen, treffen spannende Persönlichkeiten, suchen nach regionalen Handwerken, stellen lokale Gastronomie vor und finden viele Geheimtipps abseits des Gewohnten.

Ihr schreibt über Reisetipps südlich des Mains – wo kommt ihr beiden her und was findet ihr an der Region so besonders? Gibt’s einen absoluten Geheimtipp?

Sophia: Ich komme aus dem wunderschönen Regensburg im Herzen von Bayern und der Oberpfalz – also südlich des Mains 😉 Die Region bedeutet für mich Heimat – Bayern und Österreich sind schon immer meine liebsten Reiseziele gewesen und werden es auf unbestimmte Zeit auch noch bleiben. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt und neben den bekannten Hotspots auch noch wunderschöne Naturschauplätze und Regionen, die relativ unbekannt, aber sehr sehenswert sind. Einen Tipp habe ich natürlich auch… im Bayerischen Wald bei St. Englmar gibt es die Nagelsteiner Wasserfälle. Zu den Wasserfällen führt ein wunderschöner Wanderweg mitten durch Wälder und an Dörfern vorbei und zeigt einem die sanfte Seite des Bayerischen Waldes.

Katja: Als kleiner Weltenbummler wohne ich seit über 20 Jahren in Oberbayern, genauer gesagt in Bad Tölz. Viele unterschiedliche Ecken unseres wunderschönen Planeten durfte ich bereits erleben, doch ein Gefühl von Heimat und echte Glücksmomente finde ich immer zuhause. Hier bin ich umgeben von Bergen, Wäldern und vor allem Seen. Auch wenn es kein echter Geheimtipp ist, ganz begeistert bin ich von den vielen unterschiedlichen Heilklimatischen Wanderpfaden im Tölzer Land.  Für mich bedeutet es, direkt vor der Haustüre starten und die Natur genießen.

Was ist euch bei euren EntdeckerTouren wichtig?

Sophia: Uns ist es wichtig wirklich Orte weit weg des Massentourismus zu entdecken und zu zeigen, damit auch viele andere reiselustige Menschen sehen was es für tolle Orte abseits der Touristen-Highlights wie Schloss Neuschwanstein gibt.

Wir wollen Geschichten hinter den Orten erfahren und von lokalen Anbietern erzählen. Ein bedeutender Teil hinter unseren Slow Travel Reisen spielt natürlich auch Nachhaltigkeit, das heißt auf die Anreise, die Reisesaison und die Art der Reise achten.

Euer Magazin gibt es sowohl als digitale als auch als analoge Print-Version. Wie oft plant ihr, eine neue Ausgabe zu veröffentlichen?

Sophia: Ja genau, unser Online-Magazin gibt es schon und die erste Print Ausgabe soll im Herbst 2020 erscheinen. Wir planen bis jetzt zweimal jährlich – einmal im Frühling und im Herbst – eine Ausgabe herauszubringen. Zugeschnitten auf die jeweilige Region.

Ihr sprecht davon, das Magazin nachhaltig bei einer regionalen Druckerei drucken zu lassen. Was bedeutet das, wie könnt ihr den „nachhaltigen“ Druck realisieren, worauf achtet ihr?

Sophia: Wir achten bei der regionalen Druckerei darauf, dass sie auf ihre eigene Umweltleistung achtet (z.B. Ressourcenschonung) und die Umweltbelastungen so gut wie möglich minimiert.

Nachhaltigkeit sollte für das Unternehmen auch eine Philosophie sein. Besonders wichtig ist für uns die Verwendung von umweltfreundlichem Papier mit einem Zertifikat/Siegel.

Worauf kann man sich bei dem Magazin am meisten freuen? Gibt’s schon ein paar erste Einblicke? 🙂

Sophia: Grafische Einblicke gibt es noch nicht 😉 Doch man kann sich schon über die Inhalte freuen – wir werden viele grüne Ausflugsziele mit einbeziehen und auch ein paar Regio Guides für wunderschöne Regionen erstellen, in welchen wir auch auf nachhaltige Projekte eingehen. Von meiner Seite aus kann ich verraten, dass es einige spannende Reiseziele im Bayerischen Wald geben wird!

Was sollte man sonst noch erwähnen?

Sophia: Als Abschluss habe ich nur ein großes Danke an dich, dass wir die Chance haben uns hier auf deinem wunderbaren Blog vorzustellen!

Wenn jemand die Idee unseres Magazins gut findet und vielleicht einen Blick hineinwerfen will, kann man einfach im Online Magazin stöbern. Für jeden, der sich auch für die Print Ausgabe unseres Magazins interessiert – das Magazin kann man sich auch als Dankeschön auf unserer Crowdfunding Kampagne aussuchen! Danke für das schöne Interview 😊

Und so könnt ihr das Weltnah Magazin unterstützen

Aktuell haben Sophia und Katja eine Crowdfunding-Kampagne am laufen, durch die sie die Veröffentlichung des ersten Printmagazins realisieren wollen. Unterstützen könnt ihr sie ganz einfach – wo und wie erfahrt ihr hier.

Ich selbst bin schon sehr gespannt auf das Magazin! Was denkt ihr darüber? Ich – und sicherlich auch Sophia und Katja – freuen uns auf eure Gedanken.
Kerstin

Ritter Lo Malbuch

Ritter Lo

Kennt ihr schon Ritter Lo? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Denn Ritter Lo ist vor allem für Kinder ein echtes Muss. Der kleine Ritter erkundet gemeinsam mit ihnen Nürnberg.

Was hat es mit Ritter Lo auf sich?

Darf ich vorstellen: Das ist Ritter Lo. Er kommt aus Nürnberg, mag Bogenschießen und Ritterturniere und am besten an seiner Heimatstadt gefällt ihm natürlich die Kaiserburg.

Darüber hinaus kennt sich der kleine Mann hervorragend in der Gegend aus. Egal ob Dutzendteich, Spielzeugmuseum oder Tiergarten: Mit dem Malbuch geht es auf eine Tour quer durch die Stadt. Dabei weiß der kleine Begleiter so einiges. Egal ob Berühmtheiten, Bräuche oder Spezialitäten des Orts. Alles ist liebevoll aufbereitet und mit leicht verständlichen, kurzen Texten, unterlegt.

Ritter Lo Malbuch

Was gibt es außer dem Malbuch?

Neben dem oben bereits erwähnten Malbuch mit 48 Seiten gibt es auch verschiedene Postkarten oder ein großes Ritter Lo Nürnberg Ausmalposter. So macht nicht nur malen Spaß, sondern die Kleinen lernen dabei noch etwas.

Wer mehr über diese tolle Idee erfahren möchte, schaut am besten auf der Website rund um Ritter Lo vorbei oder klickt auf Instagram. Denn dort erkundet der Ritter regelmäßig sein kunterbuntes Nürnberg.

Ritter Lo Malbuch

Gewinnspiel

Während der aktuellen Situation mit Corona ist es vor allem für Familien mit Kindern schwierig: Langsam gehen die Ideen aus. Umso glücklicher bin ich, dass Pari Mahroum, die Macherin der tollen Malbücher & Co., die Idee hatte, einige Exemplare rund um Ritter Lo für ein Gewinnspiel bereitzustellen.

Ritter Lo Gewinnspiel-Paket XXL
Ritter Lo Gewinnspiel-Paket XXL

Das könnt ihr Gewinnen:

  • Eines von zwei XXL-Ritter-Lo-Paketen, bestehend aus je einem Malbuch, einem Ausmalposter und einem Postkarten-Paket
  • Oder eines von zwei Postkarten-Paketen, um euren Lieben mal wieder zu schreiben
Ritter Lo Gewinnspiel-Paket Postkarten

Wie kann ich mitmachen?

Die Teilnahme ist ganz einfach – kommentiere diesen Beitrag (Achtung: Mailadresse für spätere Kontaktaufnahme nicht vergessen!) oder einen der dazugehörigen Gewinnspiel-Beitrage auf meiner Facebook– oder Instagram-Seite und folge mir dort. Schreibe im Kommentar, warum du dich über das XXL- oder Postkarten-Paket besonders freuen würdest.

Ich lose dann zwischen allen Teilnehmern die insgesamt vier Gewinner aus. Die Gewinner werden per Mail oder über den jeweiligen Teilnahme-Kanal von mir kontaktiert. Die Adresse, die ich dann erfrage, benötige ich lediglich für den Versand. Die Namen und Daten werden nicht zwischengespeichert.
Teilnahmeschluss ist Sonntag, 3. Mai 2020 um 18:00 Uhr.

Ich wünsche euch viel Spaß und drücke euch die Daumen!

Kerstin

Einfaches DIY für Weihnachten: Teelichter

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der funkelnden Lichter und Kerzen. Zu keiner anderen Zeit zünden wir (zumindest gefühlt) so viele Kerzen an als im Advent. Sogar unsere Gärten lassen wir durch Lichterketten im neuen Glanz erstrahlen und zahlreiche Fenster werden ebenfalls mit Sternen und Lichterketten ausgeleuchtet.
Wenn euch einfache Teelichter als Deko zu langweilig sind, dann habe ich hier ein super einfaches DIY für euch. Damit eure Teelichter im Handumdrehen im weihnachtlichen Glanz erstrahlen.

Das brauchst du für weihnachtliche Teelichter:

Damit eure Teelichter ganz einfach gelingen, braucht ihr folgende Materialien:

  • Teelichter (achtet darauf, dass der Docht durchgefädelt ist)
  • Schere
  • Sicherheitsnadel
  • Mein ausgedrucktes Printable oder selbst gebastelte Papier-Einleger

So funktioniert’s

Das kostenlose Printable findet ihr hier (Klicken zum Download).

Schneidet zunächst die runden Formen auf dem Papier aus. Durch die aufgedruckte Linie sollte das recht schnell und einfach funktionieren.

Danach wird es etwas kompliziert. Dieser Schritt funktioniert nämlich nur bei Teelichtern mit durchgefädeltem Docht. Ob ein Docht durchgefädelt ist, erkennt ihr, indem ihr die silberne Hülse um das Licht vorsichtig herunternehmt. Ist auf der Unterseite ein kleines Metallplättchen zu sehen, solltet ihr dieses und damit den Docht spielend leicht vom Wachs trennen können.

Piekst jetzt mit der Sicherheitsnadel ein Loch in die Mitte eures runden, ausgeschnittenen Papier-Einlegers. Fädelt den Docht durch das Papier. Wenn ihr jetzt von oben auf den Docht seht, solltet ihr das Motiv erkennen können. Auf der Unterseite ist die nicht-bedruckte Seite.

Fädelt danach den Wachsring wieder auf die Kerze und steckt diese in die Metallhülse. Schon seid ihr fertig.

Worauf ihr bei eigenen Papier-Einlegern für euer Teelicht achten solltet

Wenn ihr selbst individuelle Einleger für eure weihnachtlichen Teelichter basteln wollt (oder auch für andere Anlässe, zum Beispiel Silvester oder einen Geburtstag) sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Einleger müssen nämlich nicht gedruckt werden. Sie sollten lediglich mit einer kräftigen Farbe (dafür könnt ihr natürlich auch bunte Farben verwenden) bemalt sein. Bedenkt aber, dass die Farben durch das flüssige Wachs dunkler erscheinen als im Original. Pastellige Töne funktionieren daher leider nicht. Ihr könnt aber problemlos einen bunten Christbaum oder einen Spruch in bunten Buchstaben aufmalen. Bedenkt auch, dass in der Mitte der Docht ist. Ein simples “&” oder “a” sollte daher nicht in der Mitte stehen. Wenn ihr Text dort haben wollt, dann versucht ein Wort zu wählen, das man auch mit der Flamme in der Mitte noch problemlos erkennen kann.

Kennst du noch weitere einfache DIYs?

Dann bin ich sehr gespannt auf eure Kommentare und wünsche euch schon mal eine besinnliche Vorweihnachtszeit mit hoffentlich vielen ruhigen Stunden!
Kerstin