Blasturm Gunzenhausen

Der Blasturm Gunzenhausen ist das am letzte erhaltene Stadttor der Stadt. Es ist auch als Ansbacher Torturm bekannt. Der Turm stammt aus dem Jahr 1466 und ist etwa 33 Meter hoch. Seinen Namen erhielt der Blasturm, weil von ihm aus das Turmblasen stattfand.

Blasturm Gunzenhausen im Altmühltal

Einst lebte im oberen Stock des Turms der Stadttürmer, der von oben einen perfekten Ausblick über die Stadt hatte. So konnte er Feinde oder Feuer frühzeitig entdecken und die Stadt so schützen.
Diese Wohnung ist noch heute donnerstags und sonntags von 11:00 – 12:00 Uhr im Rahmen einer Führung zu bestaunen.
Am Blasturm befindet sich außerdem ein italienisches Restaurant.

Wart ihr schon mal im Blasturm? Wie hat es euch gefallen?
Kerstin

Freising

Etwa 30 Kilometer nordöstlich von München befindet sich die Universitätsstadt Freising. Hier leben 46000 Menschen. Bekannt ist sie vielen vor allem durch den nahegelegenen Münchner Flughafen oder die weltweit älteste Brauerei: Weihenstephaner. Doch Freising hat noch einiges mehr zu bieten.

Freising Dom

Die fast 1300 Jahre alte Stadt bietet viele sehenswerte Baudenkmäler, wie beispielsweise den Marienplatz in der Innenstadt oder den Freisinger Dom auf dem Domberg.
Rund um den Marienplatz befinden sich das Rathaus, das Stauberhaus, das Ziererhaus und die Stadtpfarrkirche St. Georg. Inmitten des Platzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1674.
Seit 2006 ziert die Säule ein Schriftzug, der an den Besuch des Papstes in diesem Jahr erinnern soll. Vor allem jetzt im Frühling sind die Gärten der Stadt sehenswert. Dazu zählen der Hofgarten, der Buchsgarten und der Sichtungsgarten in Weihenstephan. Hierbei handelt es sich um einen Lehr- und Versuchsgarten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Freising Ausblick Schlüterhallen

Ebenfalls interessant sind die Schlüter Hallen. Während sie heute ein Einkaufszentrum beherbergen waren sie einst der Ort, an dem die roten Schlüter-Traktoren gefertigt wurden.
Nördlich außerhalb der Stadt befindet sich ein Walderlebnispfad, der Jung und Alt mit der Natur in Berührung bringt.

Welche Orte und Lokalitäten in und um Freising könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über eure Kommentare,
Kerstin

Gunzenhausen

Gunzenhausen zählt als Hauptstadt des Fränkischen Seenlands. Altmühl-, Brombach- und Rothsee liegen in unmittelbarer Nähe der mittelfränkischen Stadt, wobei der Altmühlsee am schnellsten zu erreichen ist. Darüber hinaus lässt sich in der Stadt auch so einiges bestaunen.

Gunzenhausen Panorama

So zum Beispiel der Blasturm, der auch als Ansbacher Torturm oder Neues Tor bekannt ist. Seinen Namen trägt er vermutlich wegen der Turmbläser, die auf dem 33 Meter hohen Turm aus ihre Instrumente ertönen ließen. Fünf Minuten Fußweg entfernt davon befindet sich der Färberturm, der ein Überbleibsel der Stadtmauer des 14. Jahrhunderts ist. Früher wurde dieser Turm auch als Gefängnis benutzt, weshalb er auch den Namen Diebesturm trägt. Eine Färberei die sich unweit des Turms befand verhalf ihm zu seinem jetzigen Namen.

Gunzenhausen

Neben den Türmen in Gunzenhausen ist auch das Palais Heydenab eine bekannte Sehenswürdigkeit. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich als Rathaus geplant. Nach seiner Fertigstellung befand sich darin jedoch eine Konditorei und das preußische Kameralamt. Heute findet sich in dem Gemäuer das Museum für Vor- und Frühgeschichte Gunzenhausen.

Welche Tipps für Gunzenhausen könnt ihr noch empfehlen? Ich freue mich über Kommentare.
Kerstin

Solnhofen

Zwischen Pappenheim und Eichstätt befindet sich die Gemeinde Solnhofen. Ende des 8. Jahrhunderts wurde der Ort zuerst urkundlich erwähnt. Der angelsächsische Mönch Sola soll die Bevölkerung des Ortes, der damals noch „Husen“ hieß, kirchlich betreuen. Unter seiner Leitung und mithilfe des damaligen Eichstätter Bischofs Willibald entstand ein Kloster. Nach dem Tod von Sola wurde aus „Husen“ daher „Solaehofinum“. Dieser Name entwickelte sich weiter, sodass der Ort heute Solnhofen heißt.

Solnhofen

Besonders bekannt ist der Ort zum einen wegen der so genannten Solabasilika, zum anderen wegen seiner archäologischen Bedeutung. Hier wurden bereits zehn Exemplare des Urvogels „Archaeopteryx“ gefunden. Die Steine aus Solnhofen sind außerdem die einzig geeigneten für den Lithographiedruck. Der Ort liefert seine feinen Kalksteine daher in die ganze Welt.
Inmitten des Ortes findet sich ein Fossilienmuseum mit Funden aus dem örtlichen Steinbruch.

Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin

Dollnstein

Eine über 800 Jahre alte Burg, Jurahäuser und einen berüchtigten Kletterfelsen. All das hat der Markt Dollnstein zu bieten. Dabei wurde der Ort erstmals Anfang des 11. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Damals war er noch unter dem Namen „Tollunstein“ bekannt, welcher sich im Laufe der Jahrhunderte in das heutige Dollnstein gewandelt hat. Dabei wird vermutet dass der zweite Teil des Namens, „-stein“, auf den Felsen zurückzuführen ist, auf dem die Dollnsteiner Burg errichtet wurde.

Dollnstein Tor

Um diese Burg herum befindet sich der heutige Ortskern. Rund herum umschließt diesen eine Wehrmauer, die noch heute gut erhalten ist. Diese ist nach wie vor vollständig erhalten.
Eine der repräsentativsten Bauten des Marktes stellt das Pfarrgebäude da, das vermutlich nach Plänen von Gabriel de Gabrieli errichtet wurde. Die Kirche St. Peter und Paul, die sich direkt neben dem Pfarrhaus befindet, wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Besonders charakteristisch ist der gotische Chor. Dieser ist mit verschiedenen Fresken ausgestattet , die man bestaunen kann.

Dollnstein Kirche

Auch für Naturfreunde und Wanderer hat der Markt einiges zu bieten. So befindet sich direkt an der Straße von Dollnstein nach Breitenfurt auf der linken Seite der Burgsteinfelsen. Mit einer Höhe von 45 Metern ist er besonders bei Kletterern sehr beliebt. Seit dem Jahr 2002 ist er zudem auf der Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns.

Rund um Dollnstein könnt ihr auch prima wandern, beispielsweise auf den Jägersteig oder ihr geht den Rundweg nach Obereichstätt. Über weitere Tipps in und um Dollnstein freue ich mich immer.
Kerstin

Beilngries

Heute besuchen wir die nördlichste Stadt Oberbayerns: Beilngries. Auch wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat sie einiges zu bieten: Von Spielzeug- bis Technikmuseum über diverse Kirchen bis hin zu den mittelalterlichen Stadttürmen.

Ausblick Hirschberg auf Beilngries

Letztere gehören zur einstigen Stadtmauer und wurden ab 1407 erbaut und ab dem 16. Jahrhundert bewohnt. Sie waren Bestandteil des mittelalterlichen Lebens. Hinter jedem dieser Türme steht eine ganz eigene Geschichte. Im Seelennonnenturm lebte einst die Totenfrau, also die Leichenwäscherin der Stadt.

Flurerturm in Beilngries

Auf dem Bild seht ihr den Flurerturm. Besonderes Highlight hier: Urlauber können seit 2004 im Turm übernachten. Das sorgt für ein ganz besonderes Urlaubs-Feeling.

Beilngries

Die bekannteste und prägenste Kirche ist die Stadtpfarrkirche St. Walburga. Ihr solltet aber auch St. Vitus im Ortsteil Kottingwörth einen Besuch abstatten. Hier findet ihr mittelalterliche Wandmalereien im Turmgeschoss der daneben gelegenen Kapelle, die verschiedene Heiligenlegenden darstellen.

Im ehemaligen Franziskanerkloster findet sich heute das Spielzeugmuseum. Das Technikmuseum liegt zwischen Beilngries und Kinding am Kratzmühlsee.

Beilngries hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Bekannte und empfehlenswerte Restaurants sind das Restaurant Millip und die Gams.

Sehenswürdigkeiten um Beilngries

Wenn ihr den Ausblick auf die Stadt genießen wollt, solltet ihr Schloss Hirschberg mit seiner Aussichtsplattform besuchen. Der Ausblick von hier aus ist auch ein beliebtes Fotomotiv. Der Rundweg zur Wodansburg bietet sich an, wenn ihr einen anderen Blick auf die im Tal gelegene Stadt erhaschen möchtet – weitab vom üblichen Touristentrubel.

Wenn ihr euch in der Gegend aufhaltet, empfiehlt sich auch ein Besuch im Kloster Plankstetten.

Kennt ihr noch weitere Sehenswürdigkeiten im und um Ort, die ihr empfehlen möchtet? Ich freue mich über eure Ideen.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Treuchtlingen

Vielleicht kennt ihr Treuchtlingen durch seine Funktion als Verkehrsknotenpunkt der Deutschen Bahn. Hier treffen verschiedene Zuglinien aufeinander. Solltet ihr also eine längere Aufenthaltszeit in Treuchtlingen haben, gibt es einige Dinge, die ihr dort unternehmen könnt.

Treuchtlingen

Das Stadtschloss Treuchtlingen

Eines der schönsten Gebäude im Stadtkern ist das Stadtschloss, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Dort wurde Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim geboren, auf den das berühmte Zitat von Friedrich Schiller – „Daran erkenn‘ ich meine Pappenheimer“ – zurückgeht.

Dass das Schloss einst ein Wasserschloss war, lässt sich noch heute gut erkennen. Im ehemaligen Schlossgraben ist heute ein kleiner Park untergebracht. Dort könnt ihr übrigens eine Statue des oben erwähnten Grafs bestaunen.

Das Schloss selbst beherbergt die Touristinformation. Außerdem finden hier immer wieder wechselnde Ausstellungen mit freiem Eintritt statt. Während der Öffnungszeiten der Touristinformation könnt ihr also auch das Stadtschloss besichtigen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Treuchtlingen

Ihr wollt entspannen? Dann solltet ihr eine der größten und schönsten Thermen im Altmühltal besuchen: Die Altmühltherme. Hier findet ihr neben einem Familien- und Aktivbad auch ein sehr beliebtes Thermalbad, Saunen, eine Salzlounge und einen Wellnessbereich. Ideal zum Entspannen – besonders bei kalten Wintertemperaturen. Aber auch im Sommer könnt ihr die Freibecken dort hervorragend nutzen.

Das Miniaturwunderland mit einer Fläche von 250 Quadratmetern und über 200 verschiedene Eisenbahnen war lange Zeit ein kleiner Geheimtipp im Ort. Leider schloss das Wunderland im Februar 2019.
Wenn ihr aber nach wie vor noch Lust auf Lokomotiven und Eisenbahnen habt, solltet ihr zur Altmühlstraße gehen. Dort steht eine Schnellzuglokomotive, die anlässlich des 100jährigen Bestehens des Treuchtlinger Bahnhofs als technisches Denkmal aufgestellt wurde.

Besucht auch die Burgruine Obere Veste in Treuchtlingen. Denn seit 2010 ist das Gelände frei zugänglich und kann kostenlos bestaunt werden. Von hier aus bietet sich auch ein wunderschöner Blick auf die gesamte Stadt.

Burgruine Treuchtlingen

Rund um Treuchtlingen

Im Stadtteil Graben befindet sich der Karlsgraben, auch als Fossa Carolina bekannt. Dieser entstand im 8. Jahrhundert unter Karl dem Großen. Er wollte hier die Altmühl und die schwäbische Rezat verbinden und damit den Schiffsverkehr in den Norden des damaligen deutschen Reiches ermöglichen. Der Aushub war ursprünglich 3 Kilometer lang. Die übrigen 500 Meter könnt ihr heute noch bestaunen.

Nur wenige hundert Meter entfernt findet ihr die Europäische Wasserscheide. Was zunächst wie ein normaler Brunnen wirkt, trennt in Wirklichkeit das Wasser in rechten und linken Arm. Während der linke Bach über die Altmühl und Donau ins Schwarze Meer mündet, führt der rechte in die Schwäbische Rezat in den Main, Rhein und schlussendlich in die Nordsee. Hier könnt ihr selbst das Wasser teilen.

Schlossweihnacht Treuchtlingen

Veranstaltungen in Treuchtlingen

In Treuchtlingen ist immer wieder einiges geboten. So bietet die Bücherei dort regelmäßig Veranstaltungen für Kinder bis zu 6 Jahren an.

Auch für Pferdeliebhaber ist hier ab und an

Zu den bekanntesten Veranstaltungen gehören die Treuchtlinger Herbstlichter im September und der Schlossweihnacht, ein Weihnachtsmarkt am Schloss. Beides zieht immer wieder zahlreiche Besucher in den Ort. Lasst euch von der Stimmung verzaubern, genießt das gute, fränkische Essen und bestaunt die regionalen, meist selbstgemachten Waren an den Ständen.

Kennt ihr noch weitere Sehenswürdigkeiten rund um oder in Treuchtlingen? Dann freue ich mich über eure Kommentare.
Kerstin