Daumenfelsen Schernfeld

Daumenfelsen Schernfeld

Heute möchte ich dich an einen kleinen und kaum bekannten Aussichtspunkt führen: Den Daumenfelsen Schernfeld. Von hier aus hast du einen wunderbaren Blick auf das Altmühltal und Breitenfurt.

Der Daumenfelsen hat seinen Namen durch die daumenartige Form, die nach vorne übers Tal ragt. Wie der Burgsteinfelsen bei Dollnstein oder die Zwölf Apostel ist die Felsformation ein toller Ort, um den Ausblick zu genießen.

Wie komme ich zum Daumenfelsen Schernfeld?

Am Sportplatz bei Schernfeld gibt es einige Parkplätze, von denen es sich leicht und schnell zum Daumenfelsen geht. Folge einfach der Straße weiter in Richtung Steinbruch. Nach einigen Metern stehst du vor einer Trockenrasen-Wiese. Ein Trampelpfad biegt nach links in ein kleines Waldstück. Von dort aus sind es nur noch wenige Schritte bis zum Aussichtspunkt.
Achtung: Hier gibt es keine Wegweiser.

Daumenfelsen Schernfeld

Unweit des Felsens liegt auf der anderen Seite von Schernfeld das Walderlebniszentrum. Besonders für Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel. Was es im Ort sonst noch zu entdecken gibt, kannst du auf der Website der Gemeinde Schernfeld nachlesen.

Kennst du noch andere Aussichtspunkte, die den Blick auf die Altmühl und das Tal unvergesslich machen? Egal ob im oberen, mittleren oder unteren Altmühltal – ich freue mich auf deinen Tipp in den Kommentaren.
Kerstin

Gelber Berg Sammenheim

Gelber Berg

Du glaubst nicht, dass ein Berg ein Altmühltaltipp sein kann? Falsch gedacht. Denn der Berg, auch bekannt als Gelbe Bürg / Gelber Berg, ist ein Aussichtspunkt der besonderen Art.

Mit einer Höhe von 628 Metern über Normalnull ist der Ausläufer der Fränkischen Alb nahe Dittenheim ein kleiner Geheimtipp. Denn von hier aus lässt es sich super auf das Fränkische Seenland und Gunzenhausen blicken. Ganz nebenbei ist der Berg auch noch ein eingetragenes Geotop im Naturpark Altmühltal. Also ein Muss für alle Naturfreunde.

Gelber Berg Sammenheim

Wie kommt der Gelbe Berg zu seinem Namen?

Hierfür gibt es unterschiedliche Theorien. Als am wahrscheinlichsten gilt, dass auf dem Gelben Berg einst eine Burg stand. Der Besitzer des Anwesens soll auf den Namen Gebo gehört haben, wodurch sich im Laufe der Zeit aus Geboburg Gelbe Bürg beziehungsweise Gelber Berg entwickelte.

Auch die Tatsache, dass der Gelbe Berg auf Eisensandstein steht, der vielerorts eine rötliche oder gelbe Farbe aufweist, könnte Grund für die Namensgebung sein.

Gelber Berg Sammenheim
Gelber Berg Sammenheim

Rund um den Gelben Berg gibt es zahlreiche schöne kleinere und größere Ortschaften. Die Gegend um den Gelben Berg lädt zum Wandern am sogenannten Altmühltaler Hahnenkamm ein. Hier befindet sich übrigens auch der sagenumwobene Uhlberg, auf dem es spuken soll.

Kennt ihr den Aussichtspunkt? Was könnt ihr in der Gegend sonst noch empfehlen?
Kerstin

Schloss Arnsberg

Schloss Arnsberg

Auf einem 120 Meter hohen Steilfelsen trohnt Schloss Arnsberg. Die Ursprünge des Schlosses gehen zurück bis ins 12. Jahrhundert. Heute befindet sich in der ehemaligen, restaurierten Vorburg ein Hotel mit Tagungsmöglichkeit und ein Schlossrestaurant.
Ihr könnt die Vorburg auch für Privatfeiern mieten.

Schloss Arnsberg

Was macht das Schloss Arnsberg aus?

Eigentliches Highlight ist allerdings die Hauptburg des Schlosses. Sie ist inzwischen nur noch als Ruine vorhanden und frei zugänglich.
Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über das schöne Altmühltal und die Schlaufen des Flusses.

Schloss Arnsberg

Schloss Arnsberg

Schloss Arnsberg

Schon gewusst?

Wusstest du, das Teile der ursprünglichen Mauern von Schloss Arnsberg für den Bau von Schloss Hirschberg verwendet wurden? Ein solches Vorgehen war damals nicht unüblich, da sich so Arbeitszeit und Baukosten sparen ließen.

Schloss Arnsberg

Schloss Arnsberg

Wandern um Schloss Arnsberg

Direkt am Schloss vorbei führt der Schmetterlingsweg mit einer Länge von 11 Kilometern. Der Rundwanderweg lässt sich in etwa 3 Stunden gehen und führt auch durch Kipfenberg, wo es sich prima einkehren lässt.

Außerdem könnt ihr von hier aus auch zur Arndthöhle bei Attenzell wandern. Sie ist nur etwa 3 Kilometer entfernt und kann frei begangen werden.

Welche Orte in der Gegend kennt ihr sonst noch? Ich freue mich über eure Kommentare.
Kerstin

Ausblick Rumburg Enkering

Burgruine Rumburg

Sie ist schon von weitem zu sehen: die Burgruine Rumburg auf einem Berg bei Enkering. Obwohl die ehemalige Spornburg zu einem großen Teil verfallen ist, lässt sich bereits vom Tal aus erkennen, wie groß die Burg einst gewesen sein mag und welch wunderbarer Ausblick sich einen von dort oben bietet.

Aufgang Rumburg

Wann genau die Burg erbaut wurde, lässt sich heute leider nicht mehr sagen. Wahrscheinlich ist , dass sie im 14. Jahrhundert unter den Absbergern errichtet wurde und im Jahr 1540 brannte.
Aus finanziellen Gründen wurde baute man sie nicht wieder auf, weshalb sie noch heute eine Ruine ist. In den letzten Jahren wurde die Rumburg immer wieder saniert.

Ausblick Rumburg Enkering

Die Sage hinter der Burgruine Rumburg

Eine Sage erzählt von einem Pudel, dem man auf dem Weg zur Rumburg begegnet, wenn man in der Walpurgisnacht schweigend auf den Weg hinauf läuft. Angeblich hält dieser einen goldenen Schlüssel im Mund, der das Schloss einer Truhe öffnet, die bis zum Rand mit Gold und Edelsteinen beladen ist. Wer also am 30. April noch nichts vorhat: Auf zur Rumburg!

Rumburg Enkering

Von Enkering aus ist die Rumburg bereits gut zu erkennen. Biegt am besten die Rumburgstraße ein und folgt ihr bis zum Ende. Dort befinden sich Parkplätze. Von hier aus findet ihr durch einige Schilder problemlos auf die Burgruine Rumburg.

Kanntet ihr die Ruine schon? Kennt ihr noch weitere magische Orte im Altmühltal?
Kerstin

Burg Prunn

Burg Prunn

Am unteren Altmühltal gibt es viele Burgen, Schlösser und Ruinen. Aber keine von ihnen ist so bedeutend wie Burg Prunn. Hier fand man einst das Nibelungenlied, weshalb die Burg noch heute eng mit der Sage verwoben ist.

Aufgang zur Burg Prunn Altmühltal

Die Burg Prunn wurde in der Zeit um 1200 von den Herren von Prunn erbaut. Sie liegt auf einem Jurafelsen, von dem aus sich ein spektakulärer Ausblick auf das Altmühltal bietet. Außerdem ist sie nicht weit von Riedenburg entfernt. Dem Adelsgeschlecht der Herren von Prunn verdankt die Burg ihren Namen.
Das rote Wappen mit dem weißen Pferd, das offen gestanden an das Wappen von Niedersachsen erinnert, stammt allerdings aus einer anderen Zeit. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Burg den Fraunbergern vom Haag vom Herzog Ludwig von Bayern belehnt. Das Pferd war ihr Adelswappen.

Burg Prunn

Wirklich bekannt machte die Burg allerdings erst der so genannte „Prunner Codex“ in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Hierbei handelt es sich um die viertälteste vollständige Handschrift des Nibelungenlieds, die inzwischen in der Bayerischen Staatsbibliothek in München lagert.

Die Burg Prunn besichtigen

Für Interessierte öffnet die Burg in den Sommermonaten von 9 – 18 Uhr, in den Wintermonaten von 10 – 16 Uhr. Unbedingt beachten: Montags ist die Burg geschlossen; nur im Rahmen einer Führung ist eine Besichtigung möglich. Diese finden von Mitte März bis Oktober zu jeder vollen Stunde statt.

Eintritt:

5,- Euro regulär
4,- Euro ermäßigt (Studenten, …)
freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Wie gefällt euch Burg Prunn? Ich finde, der Ort ist super geschichtsträchtig und bietet einen tollen Ausblick. Was ist eure Meinung dazu? Ich freue mich über zahlreiche Kommentare.
Kerstin

Zwölf Apostel

Teufel trifft Apostel Wanderweg Solnhofen

Kaum ein Gebiet im Altmühltal ist besser für eine Wanderung mit besonderen Ausblicken geeignet wie das um Solnhofen. Ein weit einsehbares Tal mit spektakulärem Ausblick von den Zwölf Aposteln aus sind ein Paradebeispiel hierfür. Deshalb haben wir uns für den Teufel trifft Apostel Wanderweg Solnhofen entschieden. Der Rundweg ist auch als Route 3 bekannt.

Ausblick Teufelskanzel Solnhofen

Ihr könnt selbst entscheiden, wo ihr eure Wanderung beginnen wollt. Solnhofen und Esslingen bieten sich dafür super an. Wir haben uns für Esslingen entschieden. Von dort aus führt der Weg über die Zwölf Apostel nach Solnhofen. In Esslingen selbst führt der Wanderweg vorbei am Esslinger Kräutergarten. Der historische Kräutergarten beherbergt Pflanzen wie zu Zeiten des Mittelalters. Besonders für Pflanzenfreunde und Fans von Kräutern ein toller Geheimtipp.

In Solnhofen angekommen könnt ihr einen Abstecher zur Solabasilika machen. Ein tolles, geschichtsträchtiges Bauwerk, das ihr unbedingt gesehen haben solltet.

Teufelskanzel Solnhofen

Weiter geht es zur Teufelskanzel. Von diesem Plateau aus lässt sich ein toller Blick auf die Felsformation werfen.

 

Zwölf Apostel

Mit einer Länge von knapp 6 Kilometern ist der Rundweg auch gut mit Kindern zu begehen. Einziges Manko: Streckenweise ist der Weg sehr schmal. Da hier auch einige Mountainbiker unterwegs sind muss man ab und an ausweichen. Außerdem ist der Wanderweg recht bekannt und daher werden euch auch viele Leute begegnen. Je nachdem, ob ihr lieber die Ruhe der Natur genießen wollt oder euch andere Wanderer nicht stören, kann das ein Kriterium sein.
Die tolle Landschaft rentiert sich aber auf jeden Fall.

Wie hat euch der Teufel trifft Apostel Wanderweg Solnhofen gefallen? Was war euer persönliches Highlight?
Kerstin

Zwölf Apostel

Zwölf Apostel

Zwischen Solnhofen und Eßlingen befindet sich der „Juratrockenhang mit der Felsgruppe Zwölf Apostel“, wie das Naturschutzgebiet offiziell bezeichnet wird. Im Altmühltal selbst spricht man aber häufig nur von den Zwölf Aposteln.

Die Felsen entstanden Ende der Tertiärzeit, also vor ca. 2,6 Millionen Jahren. Da sie zu zwölft sind, war diese Namensgebung naheliegend.

Die typische Trockenrasen-Landschaft bildete sich über die Jahrhunderte hinweg, ähnlich wie dies bei der Wacholderheide bei Gungolding geschah. Jahrhunderte Beweidung durch den Menschen ließ den natürlichen Baumbestand verschwinden und Halbtrockenrasen und Wacholderheiden um die eindrucksvollen Felsen wachsen.
Heute bedeutet das, dass hier viele verschiedene Tiere ihr Zuhause finden. Neben einigen beeindruckend bunt gefärbten Schmetterlingen könnt ihr auch Eidechsen entdecken. Ihr solltet daher dringend auf den ausgeschriebenen Wegen bleiben, wenn ihr die Zwölf Apostel besucht. Vergesst auch nicht eure Kamera einzustecken.

Seit 1974 wird in der Gegend wieder traditionelle Hüteschafhaltung betrieben, um das Landschaftsbild und den dadurch entstandenen Artenreichtum zu erhalten. Mit etwas Glück könnt ihr also das Original Altmühl-Lamm dort beim Grasen beobachten.

Zwölf Apostel

Es gibt mehrere schöne Wanderwege um den Ausblick über das Altmühltal zu genießen. Besonders bekannt sind der Altmühlradweg und der Altmühltal-Panoramaweg. Außerdem kann ich euch eine Kanutour auf der Altmühl entlang der beeindruckenden Landschaft empfehlen. Es gibt zahlreiche Start- und Endpunkte, nach denen ihr eure Tour ganz individuell zusammenstellen könnt.

Zwölf Apostel

Rundwanderweg um die Zwölf Apostel

Wir haben uns für den Rundwanderweg von Eßlingen über die Felsformation bis hin nach Solnhofen entschieden. Dort gibt es einiges zu entdecken und auf dem Rückweg habt ihr von der Teufelskanzel aus einen tollen Ausblick auf die Apostel. Am Ende des Rundwegs befindet sich übrigens ein Wirtshaus namens „13. Apostel“ in Eßlingen. Ihr solltet in Eßlingen auch auf keinen Fall den Historischen Kräutergarten verpassen.
Damit lässt sich eure Tour hervorragend komplettieren und ausklingen.

Kennt ihr ähnliche Sehenswürdigkeiten im Altmühltal? Dann teilt sie mir gern mit!
Kerstin

Wülzburg

Wülzburg

Auf der höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb, auf 630 Metern Höhe, steht die Wülzburg. Einst befand sich auf der heutigen Festung das Benediktinerkloster St. Petrus und Paulus, welches aber 1588 bis 1610 unter Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Kulmbach abgerissen und zu einer schützenden Festungsanlage umgebaut wurde. Einzig ein Altarstein in der Kapelle ist aus dieser Zeit noch erhalten.

Wülzburg

Wülzburg

Die Festung hat die Form eines Pentagramms, also eines fünfeckigen Sterns. Diese Konstruktion sollte einen bestmöglichen Schutz ermöglichen, da es keine Toten Winkel gibt und das Areal um die Burg so am besten einsehbar ist. Ein Angriff mit Übernahme wäre also nahezu unmöglich gewesen.

Wülzburg

Eine weitere Besonderheit ist der Wülzburger Brunnen. Mit 143 Metern Tiefe zählt er zu den tiefsten deutschen Brunnen, kann aber nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Bei klarem Himmel lässt es sich von der Wülzburg aus weit in das Frankenland blicken. Ihr habt einen klasse Ausblick über Weißenburg. Rund um die Wülzburg führen auch einige Wanderwege, wie etwa der Premiumwanderweg Nr. 13 – sehr zu empfehlen, wenn ihr im Rahmen eures Ausflugs auch den Bismarckturm besuchen wollt.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Schloss Hirschberg

Schloss Hirschberg

Hoch über Beilngries befindet sich die größte Burganlage im Altmühltal: Schloss Hirschberg.
Das im 12. Jahrhundert erbaute Jagdschloss ist bis in die heutige Zeit noch gut erhalten. Zu den Überbleibseln aus jener Zeit zählen die beiden Bergfriede im Westen oder auch die Schlosskapelle.

Schloss Hirschberg

Das macht das Schloss zu einem beliebten Fotomotiv und zu einem hervorragenden Ausflugsziel. Nur wenige Meter entfernt, ebenfalls im Ort Hirschberg, könnt ihr von der Aussichtsplattform über die Stadt blicken. Auf dem Berg auf der gegenüberliegenden Seite könnt ihr sogar die Wodansburg beziehungsweise deren Überreste erkennen.

Schloss Hirschberg

Das Schloss selbst gehört inzwischen dem Eichstätter Diözesanseminar, das Hirschberg seit 1980 als Tagungs- und Bildungshaus nutzt. Aus diesem Grund ist die Burganlage nur in Rahmen von Führungen am Sonntagnachmittag zu bestaunen.

Ihr solltet euch also vorab darüber informieren, ob Schloss Hirschberg tatsächlich an dem Tag eures geplanten Besuchs geöffnet hat. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich allemal. Ansonsten sorgen aber auch der Innenhof sowie die Bergfriede ein kleines Wow-Erlebnis.
Kerstin