Millipp Beilngries

Ihr wollt im besonderen Ambiente essen? Dann habe ich heute einen Restauranttipp in Beilngries für euch: Das Restaurant Millipp Beilngries.

Bereits seit dem Jahr 1401 ist dieses Gebäude im Besitz der Familie Walthierer – einer Familie von Metzgern und Gastronomen, die hier seit jeher für leckeres Essen und kulinarische Highlights steht. Aber dazu später mehr.

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Mythos Hinterkaifeck – Sonderausstellung im Bayerischen Armeemuseum

Wenn ihr aus der Region um Schrobenhausen kommt, ist euch das Verbrechen von Hinterkaifeck sicherlich ein Begriff.
Eine Familie, die entlegen im Einsiedlerhof Hinterkaifeck lebt, wird in einer Nacht im Jahr 1922 ermordet. Sämtliche Familienmitglieder, sogar die beiden kleinen Kinder, sterben auf qualvolle Weise.
Motiv? Unklar. Täter? Bis heute nicht gefunden.

Kein Wunder also, dass der Mordfall von Hinterkaifeck auch jetzt noch die Menschen bewegt. Zahlreiche Bücher auf Basis dieses Geschehens wurden schon veröffentlicht. Doch was in jener Nacht tatsächlich in Hinterkaifeck geschah, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wenn ihr euch von dem Geschehen selbst ein Bild machen wollt, solltet ihr die Sonderausstellung „Mythos Hinterkaifeck“ im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt auf keinen Fall verpassen.
Hier werden die Hintergründe der Tat sowie die polizeilichen Arbeiten spannend aufbereitet gezeigt. Die Beziehung der einzelnen Familienmitglieder zueinander, das Auffinden des Hofs nach der Tat und einzelne Zeugenaussagen werden hier aufgearbeitet.

Turm Triva Ingolstadt

Wie ihr vielleicht erahnen könnt, hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, noch mehr Informationen über die Tat zu bekommen.

Die Ausstellung findet im Bayerischen Polizeimuseum im Turm Triva (beim Klenzepark) in Ingolstadt statt und ist nicht nur bei schlechtem Wetter ein echter Geheimtipp! Die Sonderausstellung ist noch bis September 2018 dort zu finden.

Öffnungszeiten:

Di-Fr     9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So  10.00 bis 17.30 Uhr

Turm Triva Ingolstadt

Eintrittspreise:

6,00 € (ermäßigt 5,00 €).
Er beinhaltet auch den Eintritt in die Dauerausstellung des Bayerischen Polizeimuseums. Hier könnt ihr alte Polizeifahrzeuge, Klamotten und Einrichtungsgegenstände aus alten Polizeiinspektionen bestaunen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Besuch dort und freue mich über eure Erfahrungsberichte. Hat es euch dort gefallen? Könnt ihr euch vorstellen, die Ausstellung zu besuchen? 🙂
Ich bin gespannt!
Kerstin

Museum Mobile

Die AUDI AG ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz im oberbayerischen Ingolstadt. Direkt angegliedert an das Werk befindet sich das firmeneigene Museum Mobile. Hier lässt sich die Firmengeschichte erkunden. Erfahrt den Grund für die vier Ringe oder wie die Firma zu ihrem Namen gekommen ist.
Klingt spannend? Aber das ist noch nicht alles.

Audi Ingolstadt Museum Mobile

Auf etwa 6000 Quadratmetern findet ihr Exponate von der Gründerzeit des Unternehmens bis hin zu aktuellen Modellen. So könnt ihr sehen, wie sich Autos und Motorräder im Laufe der Jahre geändert haben. Nicht nur herkömmliche Wagen, sondern auch Sonderfahrzeuge von Polizei erwarten euch hier.

Hinzu kommen regelmäßig wechselnde Themenausstellungen. Lasst euch überraschen oder informiert euch alternativ dazu vorab auf der Homepage des Museum Mobile.

Museum Mobile Preise

Preise inkl. Führung (und exkl. Führung):
Erwachsene: 4 Euro (2 Euro)
Rentner, Studenten, Behinderte, Jugendliche bis 18 Jahre: 2 Euro (1 Euro)
Kinder bis 6 Jahren in Begleitung Erwachsener: frei
(Stand Juni 2016)

Der ideale Tipp für ein verregnetes Wochenende!

Kennt ihr noch weitere Museen in der Region, die man kennen sollte, so wie vielleicht das Bayerische Armeemuseum Ingolstadt? Dann freue ich mich über euren Kommentar.
Kerstin

Sankt Walburg Eichstätt

Jedes Jahr vom 12. Oktober bis zum 25. Februar pilgern unzählige Gläubige ins Benediktinerinnenkloster Sankt Walburg Eichstätt. Das Kloster ist eine feste Institution der Stadt, das jedermann kennt. Grund hierfür ist eine wässrige Flüssigkeit,  die sich an der Grabstätte der Heiligen Walburga sammelt und seit dem 11. Jahrhundert von Nonnen in kleine Fläschchen gefüllt wird. Das so genannte Walburgisöl soll gegen sämtliche Krankheiten und Gebrechen helfen.

Grab der Hl. Walburga

Doch auch abseits dieses Mysteriums ist das Kloster Sankt Walburg Eichstätt einen Besuch wert. so ist die Gruftkapelle, in der die Heilige bestattet ist, eine kleine Sehenswürdigkeit. Sie besteht seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff hingegen wurde während des Schwedenkriegs stark zerstört.

Kloster St. Walburg

Die Legende zu Walburgas Ruhestätte

Die Heilige war zunächst in einem Kloster in Heidenheim bestattet, bis der Bischof Otgar beschloss, dass die Heilige nach Eichstätt überführt werden sollte. An der Stelle der ehemaligen Kreuzkirche scheuten plötzlich die Pferde und wollten nicht mehr weiter.

Diese Begebenheit deuteten die Leute als Zeichen Walburgas, dass sie an exakt diesem Ort die letzte Ruhestätte wünscht. In den darauffolgenden Jahren entstand das Kloster St. Walburg, das heute über 30 Nonnen umfasst und zudem eine Grundschule beherbergt.

Außerdem könnt ihr im Kloster auch übernachten. Rund um Eichstätt gibt es noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten und Orte, die ihr unbedingt besuchen solltet.
Kerstin

Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen

Wir schreiben das Jahr 1965 in Gunzenhausen. Obwohl dieses Datum gar nicht so weit entfernt scheint, herrschte zu dieser Zeit der Kalte Krieg. Die Angst vor einem Atomangriff ist in der gesamten Bevölkerung vorhanden. Besonders die Menschen, die in größeren Städten leben, fühlen sich bedroht. So auch die Bewohner von Fürth. Ein atomarer Angriff auf Nürnberg würde auch Fürth zerstören, weshalb der Ruf nach einem Schutzbunker laut wird. Einem besonderen Schutzbunker für Patienten des Fürther Krankenhauses – kurz: Das Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen.

Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen

So war das Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen ausgestattet

So entsteht im fast 60 Kilometer entfernten Gunzenhausen ein 4000 Quadratmeter großes, unterirdisches Areal. Ausreichend, um 370 Menschen für 14 Tage zu versorgen. 15 Krankenzimmer mit Betten für Erwachsene und Kleinkinder, 5 OP-Einheiten und 1 Röntgenraum werden für insgesamt 3,9 Millionen DM angeschafft und eingerichtet. Eine Küche, sanitäre Anlagen und Zimmer für die Belegschaft, die im Ernstfall zu vierzehnt in 24-Stunden-Schichten die 370 Patienten versorgen sollte. Ein nahezu unmögliches Unterfangen.
Dennoch ist das Bezirkskrankenhaus relativ gut durchdacht. Es gibt einen eigenen Brunnen, Notstromaggregate und ein System, das die Luft filtert.
Dafür finden sich Schwächen in der Versorgung mit diversen Lebensmitteln oder Medikamenten. Während die Möglichkeit einer Geburt im Bezirkskrankenhaus durchdacht und eingeplant wurde, hatte niemand einen Gedanken daran verschwendet, dass es auch möglich ist, dass Menschen während dieser 14 Tage sterben könnten. Keinerlei Kühlräume oder letzte Ruhestätten finden sich in dem Areal.

Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen

Das Bezirkskrankenhaus wurde glücklicherweise von einem Ernstfall verschont. Genutzt hat man es trotzdem. Erstmals 1989 um DDR-Flüchtlinge vorübergehend unterzubringen, dann zwei Jahre später im Jahr 1991 um rumänische Aussiedler zu versorgen.

Betriebsbereit war die Einrichtung bis 1996. Erschreckend, wenn man darüber nachdenkt, dass das erst wenige Jahre her ist. Heute sind Führungen mit Wolfgang Faig durch das historische Gemäuer möglich. Hierfür ist eine Voranmeldung in der Stadt Gunzenhausen notwendig.

Einen sehr sehenswerter Beitrag zum Thema Bezirkskrankenhaus Gunzenhausen findet ihr übrigens in der Mediathek des Frankenfernsehens.

Wart ihr schon mal in einem Bunker? Ganz schön beklemmendes Gefühl, nicht wahr? Wie habt ihr eure Zeit dort wahrgenommen? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen

Von außen wirkt es eher unscheinbar. Ein Gebäude, das genauso gut ein Verwaltungsbau oder eine Schule sein könnte. Doch in ihm steckt das Lebenswerk des ehemaligen Solnhofer Bürgermeisters, Friedrich Müller – das Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen.

Die Fossilien aus seiner Heimat haben ihn schon lange begeistert und fasziniert. Deshalb hat er anfangs bei sich zu Hause eine private Fossiliensammlung aufgebaut. 1954 machte der Bürgermeisten den Ausstellungsraum der Öffentlichkeit zugänglich.
Seit 1968 befindet sich in der Bahnhofstraße das nach ihm benannte Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen, das inzwischen als „Welt in Stein“ firmiert.

Museum Solnhofen

Neben einigen Ausstellungsstücken aus der Sammlung des ehemaligen Bürgermeisters finden sich hier aber auch Neuzugänge, wie etwa Versteinerungen der Urvogels Archaeopteryx, den man auch in der Willibaldsburg in Eichstätt bestaunen kann. Zudem präsentiert das Museum einen Modellsteinbruch mit Arbeitsgeräten der Steinbrecher, die zum Teil noch heute genauso verwendet werden.
Besonderer Höhepunkt unter den Fossilien ist ein weltweit einzigartiger Fund eines 70 cm großen Dinosaurierbabys.

Nachdem der Solnhofener Stein mit seiner feinen Beschaffenheit für die Lithographie unentbehrlich ist, findet ihr im oberen Stockwerk des Museums eine Ausstellung zu Siebdrucken.

Das Museum ist von April bis Oktober täglich von 09:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Von November bis März öffnet es seine Pforten nur sonntags von 13:00 – 16:00 Uhr.
Kerstin

Basilika Greding

An der höchsten Stelle der Stadt steht die romanische Basilika Greding: St. Martin. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, Fragmente der Kirche gehen jedoch bis ins späte 11. Jahrhundert zurück. Aus dieser Erbauungszeit stammt auch der romanische Taufstein, der sich inzwischen seit etwa 800 Jahren in der Basilika befindet. Die Malerei im Altarraum stammt aus dem Jahr 1588 und gehört zu den wenigen erhaltenen Renaissancemalereien.

St. Martin Basilika Greding

In der Kirche selbst herrscht daher eine ganz besondere Stimmung. Wenn ihr euch Greding anseht, solltet ihr also unbedingt auch die Basilika besuchen.

Greding

Direkt vor der Kirche befindet sich ein Karner (auch Beinhaus) in der so genannten Michaelskapelle. Ein Karner ist ein überdachter Raum, in dem sich Gebeine von Toten befinden. Dieser wurde aufgrund von Platzmangel im 14. Jahrhundert errichtet und beinhaltet die Überreste von ca. 2500 Menschen.
Somit ist der Karner in Greding der zweitgrößte in ganz Bayern. Nichts für schwache Nerven!

Was hat euch bei eurem Greding-Besuch sonst gefallen? Hinterlasst doch einen Kommentar.
Kerstin

Altmühltherme Treuchtlingen

Draußen wird es immer kälter. Was gibt es bei solchem Wetter schöneres als den Besuch einer Therme, um sich aufzuwärmen? Dafür kann ich euch eine der größten Thermen im Altmühltal empfehlen: Die Altmühltherme Treuchtlingen.

Therme Treuchtlingen

Neben einem Familien- und Aktivbad mit Wellenbecken und zwei Wasserrutschen ist mein persönliches Highlight dort das Thermalbad. Eine wunderschöne Landschaft aus mehreren Becken, jeweils ausgestattet mit mehreren Düsen, einem einzelnen Whirlpool und Dampfbädern. Außerdem befindet sich in der Altmühltherme Treuchtlingen eine Salzlounge und eine Sauna. Dampf- und Solebäder sind besonders gesundheitsfördernd und in der kalten Jahreszeit sehr zu empfehlen.

Für mehr Infos und Öffnungszeiten klickt doch auf altmuehltherme.de vorbei. Hier findet ihr auch alle Informationen zum aktuellen Umbau und der Renovierung der Therme.
Kerstin

Römerkastell Pfünz

Einst, zu Zeiten der Römer, führte der Limes durch weite Teile des Altmühltals. Eine dieser Spuren ist das Römerkastell Pfünz, auch als Römerkastell Castra Vetoniana bekannt. Es wurde etwa 90 n. Chr. erbaut und 233 n. Chr. von den Alemannen niedergebrannt wurde. Heute steht die Nachkonstruktion eines Nordtores am einstigen Platz.

Römerkastell Pfünz

Römerkastell Pfünz

Das Römerkastell Pfünz zählt zu einem von vielen teilrekonstruierten Kastellen in der Gegend. Andere Römerbauten im Altmühltal finden sich z.B. bei in Weißenburg in Form einer Therme und eines Kastells sowie die Villa Rustica in Möckenlohe.

Ihr seid Römer-Fans? Dann kann ich euch den Römerlehrpfad bei Burgsalach inkl. Burgus empfehlen.

Wisst ihr, wo die Römer sonst noch ihre Spuren im Altmühltal hinterlassen haben? Dann lasst eure Tipps gern in Form von Kommentaren da. Ich freue mich darauf.
Kerstin

Willibaldsburg

Unweit von Eichstätt befindet sich auf dem Willibaldsberg die Willibaldsburg. Man kann sie zu Fuß über diverse Wanderwege erreichen oder auch mit dem Auto dorthin fahren. Da das Wetter es dieses Jahr noch recht gut meint, lässt sich momentan der Fußweg, der an der Schlagbrücke beginnt besonders empfehlen. Wenn man von hier aus startet kann man die weniger offiziellen Teile der Befestigung, wie z.B. auch die Kerkeranlagen, bestaunen.

Willibaldsburg Eichstätt

Während die Burg früher als Befestigung diente, findet man heute darin das Jura-Museum. Dort gibt es zahlreiche Fossilien für die das Altmühltal so bekannt ist. Selbstverständlich auch den berühmten Archaeopteryx. Der perfekte Ausflug für einen kalten und verregneten Tag wie heute.

Willibaldsburg Eichstätt

Doch noch viel bekannter ist die Burg für ihren Bastionsgarten, der auf der Sammlung eines Fürstbischofs aus dem 16. Jahrhundert basiert. Da der Garten im 30-Jährigen Krieg vollständig zerstört wurde, begann der Wiederaufbau mithilfe des Kupferstichs „Hortus Eystettensis“ und wurde Ende der 90er fertig gestellt.

Willibaldsburg Eichstätt Hortus Eystettensis

Vor allem im Sommer kann man die Blütenpracht des historischen Gartens bewundern. Etwas, worauf man sich schon jetzt freuen kann.
Viel Spaß beim Entdecken!
Eure Kerstin
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