Thierfeld Ausblick Schloss

Thierfeld

[Gastbeitrag]

Auch wenn ich mittlerweile in Mainz wohne, bin ich doch Thierfelderin. Thierfeld ist offiziell ein Ortsteil von Hartenstein (Sachsen), aber eigentlich sind wir ein eigenständiges Königreich – schließlich gibt es diesen Ortsnamen nur einmal in der Welt.

Die Gegend, von der ich euch erzähle ist sehr ruhig. Hier gibt es keine angesagten Clubs, edle Restaurants oder Unterhaltungsprogramme wie Kinos. Wer hier Urlaub machen möchte, muss die Natur, Menschen und die Geschichten eines Ortes lieben. Doch auch wenn ihr keine Lust mehr auf Einkehr haben solltet, seid ihr nicht komplett verloren: wer ein Auto hat ist in 30 Minuten bis maximal 2 Stunden in Zwickau, Leipzig, Halle, Dresden, Meißen, Chemnitz, Bayreuth, Weimar (…).
Mein Lieblingsort steht wie schon bei Mainz am Ende des Beitrags 😉

Thierfeld Schlossruine Hartenstein

Schlossruine Hartenstein
Das Schloss muss wundervoll gewesen sein. Einige Fotos und Zeichnungen zeigen das rege Treiben auf dem Hof von edlen Damen und teuer gewandeten Männern. Sogar den 2. Weltkrieg hatte es fast überlebt, wären da nicht ein paar SS-Einheiten gewesen, die sich im nahen Wald verschanzt hatten. Da Bomben nicht so zielgenau fallen, wurde das Schloss 1945 – in den letzten Tagen – fast vollständig zerstört.
Heute kümmert sich ein Verein um den Wiederaufbau. Die äußeren Gebäude und das Tor sind noch erhalten und werden zum Teil als Wohnungen vermietet.
Im Schloss finden in Abständen Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Außerdem kann man Führungen mit Vereinsmitgliedern vereinbaren – dazu sollte man sich vorher bei der Stadt Hartenstein erkundigen.

Thierfeld Ausblick Schloss

Ausblick an der Schlossruine
Ein kleiner Geheimtipp, der sich auf jeden Fall lohnt! Geht man einmal um die Schlossruine herum, wird – etwas versteckt – auf einen Aussichtspunkt hingewiesen. Folgt man dem Schild, findet man zur Rechten irgendwann einen kleinen Pfad der in Richtung Abgrund zu führen scheint. Traut euch! Die Aussicht ist wunderschön. Aber beeilt euch, denn der Hang wächst langsam wieder zu.

Thierfeld Burg Stein

Burg Stein
Anders als das Schloss Hartenstein, ist die Burg Stein noch vollständig erhalten. 1996 hat der Prinz von Schönburg-Hartenstein sich seinen Familienbesitz zurückgekauft und die Burg aufwändig sanieren lassen. Sie liegt am tiefsten Punkt Hartensteins am felsigen Muldeufer. In ihr befindet sich ein Museum, das auch Führungen durch die mittelalterlichen Mauern anbietet.
Außerdem kann man sich im Festsaal trauen lassen.

Thierfeld

Wandern rund um Hartenstein
Jeder Wanderweg hat seinen Charme: verträumte Aussichten, rätselhafte Ruinen,
sagenumwobene Orte, wunderschönes Naturschauspiel, erfrischende Bach- oder Flussläufe und das Beste: fast alles liegt im Schatten der dichten Wälder. Auf dieser Seite könnt ihr euch 10 der schönsten Wanderungen ansehen.
Ich empfehle die Wanderung zur Prinzenhöhle und zur Isenburg.

Thierfeld Barbarakapelle

Mein Highlight: Die Barbarakapelle in der Kirche zu Thierfeld
Weil meine Eltern beide in der Gemeinde aktiv sind und ich im Nachbarhaus   aufgewachsen bin, konnte ich jederzeit die Kirche besuchen, denn ich hatte immer Zugriff auf den Kirchenschlüssel.
Vielleicht ist es daher einer meiner Lieblingsorte geworden.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden bei einer Kirchensanierung mittelalterliche Malereien entdeckt und vom dicken Putz befreit. Erst 2003 startete die Restaurierung und 4 Jahre später glänzte die Kapelle in heute gewohnten Farben in professioneller Ausleuchtung.
Da die Kirche nur zu Gottesdiensten oder besonderen Anlässen offen steht, sollte man sich für eine Führung bei der Stadt Hartenstein vorher nach Kontakten informieren. Wenn ihr es mit einer Andrea zu tun bekommt, grüßt sie lieb von mir.

Außerdem
Im Sommer ist das Freibad hinter der Schlussruine zu empfehlen.
Wer das Volk kennen lernen möchte, kann in der Adventszeit den Weihnachtsmarkt besuchen keine wirkliche Attraktion, aber wunderschön anzusehen.
Für die Sportlichen unter euch, gibt es auf den Höhen von Thierfeld einen Sportflugplatz für Gleiter, Motorflieger und Modellflugzeuge.

So das wars nun von mir. Danke Kerstin, dass ich bei dir meine neue und alte Heimat vorstellen durfte!

Liebe Grüße > sara

Stuttgart

Rosi Rössles Stuttgartgalopp weitab vom gängigen Tourismus-Mainstream

[Gastbeitrag]

Stuttgart

Hallo liebe Leser des Altmühltaltipps-Blog, ich bin Rosi Rössle, ein kleines rosa Comicpferd und ich lebe in Stuttgart. Meine Schöpferin die Gute Mine hat mich geschaffen um euch die schöne Schwabenhauptstadt näher zu bringen. Stuttgart war nämlich einst eine Pferdestadt, besser gesagt hat der  Herzog Liudolf von Schwaben ursprünglich dort wo sich heute die kleine Hauptstadt in Kessellage befindet, ein Pferdegestüt gegründet.

Rosi Rössle

Das ist wirklich schon lange her, aber der alte Namen „Stuotgarte“, was so viel hieß wie Pferdegarten, ist in abgewandelter Form bestehen geblieben. Heute gibt es in Stuttgart, bis auf das Wappen nicht mehr so viele Pferde und wahrscheinlich ist den meisten von euch Stuttgart eher wegen seiner Pferdestärken bekannt. Diese ziehen jährlich jede Menge Touristen ins Mercedes- und Porschemuseum. Mit Sicherheit sehr Sehenswert, ich möchte euch aber in meinem Beitrag 3 Stuttgartgalopps weitab vom gängigen Tourismusmainstream vorstellen.

West-Galopp

Über kleine Seen, auf Trümmerhöhen hin zu feudalen Gärten

Unser kleiner Ausritt beginnt am Bismarkplatz, im Stuttgarter Westen. Hier findet an den Samstagen immer ein kleiner Wochenmarkt statt. Bevor es so richtig losgeht, können wir uns auf dem Markt lecker Proviant kaufen, oder uns im kleinen Restaurant Lumen in der Schwabstraße nochmal so richtig stärken. Hier gibt es am Wochenende tolles Frühstück und an den Mittagen einen kleinen aber feinen Mittagstisch.

Im Anschluss traben wir entweder auf den Hufen durch einen kleinen Teil des Stuttgarter Westens, oder fahren mit der U-Bahn zum Herderplatz. Von dort erklimmen wir nun durch den Wald die Anhöhe zum Birkenkopf. Der Birkenkopf, wird von den Stuttgartern auch „Monte Scherbelino“ genannt, da er aus einer Anhäufung von Trümmern aus dem zweiten Weltkrieg entstanden ist. Ein Teil dieser Trümmer kann  man heute noch an der Spitze des Birkenkopfs sehen. Neben diesem historischen Denkmal, besticht der Birkenkopf mit einer wundervollen Aussicht auf Stuttgart und Umgebung. Für wen der Aufritt vom Stuttgarter Westen übrigens zu beschwerlich ist, der kann auch mit dem PKW auf dem Parkplatz am Fuße des Birkenkopfs parken oder den Bus nehmen. Wer sich im Sommer auf den Birkenkopf wagt, der kann sich zudem an den vielen kleinen Eidechsen erfreuen, die sich gerne auf den heißen Steinen sonnen.

Stuttgart Rundweg

Unser Weg führt nun hinab vom Birkenkopf in den Wald (Zugang vom Parkplatz, hinter der Bushaltestelle), die Hasenbergsteige hinunter zurück in die Stadt. Von dort machen wir einen Abstecher auf die Karlshöhe. Im Schatten der großen Bäume treffen sich hier in den Sommermonaten viele Stuttgarter zum Grillen oder einfach nur um sich in der Höhenlage zu sonnen. Eine kleine Rast im Biergarten der Karlshöhe mit Ausblick auf Stuttgart lohnt sich alle mal. Mit einem flotten Ritt hinab zur Reinsburgstrasse verlassen wir die Karlshöhe.

Unser erster Ausritt endet am Feuersee, dies ist ein kleiner Löschsee der den Rahmen für die alte Johanneskirche bildet, welche unter den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges litt und nur zum Teil wieder aufgebaut wurde um den nachfolgenden Generationen als Mahnmal zu dienen. Seit der Sanierung des Feuersees, ist dieser in den Sommermonaten zu einem beliebten Abendtreffpunkt geworden. Viele Stuttgarter setzen sich mit Getränken auf die Treppen zum See, was schon fast ein mediterranes Flair versprüht. Am besten setzen wir uns auch gleich dazu und lassen den Tag ausklingen.

Süd-Galopp

Alte Bahnen, berühmte Gräber und goldene Weinberge

Der Südgalopp beginnt am Südheimerplatz, denn von dort erklimmen wir mit der historischen Standseilbahn die Höhenlage. Die Standseilbahn ist der direkte Weg zum Waldfriedhof, auf dem man viele Gräber von Stuttgarter Berühmtheiten aufsuchen kann. Vom Waldfriedhof führt uns ein Weg durch ein kleines Stück Wald zum Dornhaldenfriedhof, auf welchem die RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Dieses Begräbnis hat damals in Stuttgart für ganz schön viel Unruhe gesorgt.

Hier reiten wir nun ein Stück des Blaustrümpfelweges durch den Dornhaldenwald entlang. Achtung! Nicht erschrecken! Hier kreuzt Stuttgarts Downhillstrecke den Wanderweg und mit etwas Glück, sehen wir auch den ein oder anderen Fahrer bei seinem Ritt auf dem sportlichen Drahtesel. Vom Wald aus kann man nun entweder gemütlich durch die Weinberge traben (besonders schön in den Herbstmonaten), oder von der Haltestelle Uhlandshöhe mit der Zacke (Zahnradbahn) zum Marienplatz fahren. Ich fahre besser mit der Zacke, da hat man einen schönen Ausblick auf Stuttgart und man schont die Hufe.

Stuttgart Rundweg Süd

Am Marienplatz angekommen, sollte man in den Sommermonaten auf jeden Fall ein Eis in der Gelateria essen. Hier findet man die verrücktesten Eissorten und wahrscheinlich das beste Eis der Stadt. Da kann man die lange Schlange ruhig mal in Kauf nehmen. Um richtig urig zu Abend zu essen, gehen wir in die Weinstube zur Traube. Hier gibt es typisch schwäbisches Essen und Wein! Oje, ganz schön voll! Man hätte wohl vorab besser reserviert!? Wir quetschen uns einfach irgendwo dazu.

Nord-Galopp

Von Politikern, Architekten und Landschaftsbau

Diesmal starten wir in Höhenlage am Bismarkturm, von hier gibt es wieder einmal eine tolle Aussicht auf die Stadt. Vorbei an schönen Häusern, statten wir dem ehemaligen Wohnsitz des ersten Bundespräsidenten Theodor-Heuss einen Besuch ab. Neben den erhaltenen Wohnräumen wurde hier ein kleines Museum eingerichtet, in dem man Geschichte und das Leben des Bundespräsidenten erleben kann. Von dieser historischen Stätte haben wir es nun nicht weit zur berühmten Weißenhofsiedlung. Diese Siedlung im Stile des Bauhaus, wurde in den 20er Jahren im Rahmen einer Ausstellung gebaut. Im Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret befindet sich heute ein Museum, in der die Geschichte der Weißenhofsiedlung dokumentiert ist. Nach so viel Hafer fürs Gehirn, geht es in einem entspannten Trab durch den Höhenpark Killesberg, der anlässlich der Landesgartenschau gestaltet wurde, das merkt man der schönen Parkanlage bis heute an. Mit Kindern bietet es sich auch an eine kleine Runde mit der Killesbergbahn zu drehen und einen Abstecher zum kleinen Streichelzoo zu machen, hier wohnen auch ein paar meiner Verwandten und Freunde. Vom Höhenpark reiten wir dann weiter in den Rosensteinpark zurück in Richtung Stadt. An den Mineralbädern endet der Ausritt im Flora und Fauna, hier können wir den Tag in Biergartenatmosphäre ausklingen lassen. Die U-Bahn hält zum Glück gleich nebenan.

Stuttgart Rundweg

Puh, nach diesen Ausritten sind meine Hufe nun ganz schön abgewetzt! Aber ich freue mich, wenn ihr mich mal besuchen kommt. Natürlich solltet ihr euch die klassischen Ausflugsziele wie den Fernsehturm, das Mercedes- und Porschemuseum, die Wilhelma, den „Jahrhundertbahnhof“ und die Stuttgarter Innenstadt nicht entgehen lassen, aber das schafft ihr schon alleine. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja auf ein kleines rosafarbenes Rössle?! Traut euch auf jeden Fall es anzusprechen, denn so grummelig und eigenbrötlerisch wie man es den Schwaben nachsagt, sind sie nicht.

Allerliebst Rosi Rössle

Wie die Zeichnung von Rosi Rössle schon vermuten lässt, ist Jasmin von Gute Mine eine begnadete Zeichnerin. Auf ihrem Blog zeigt sie das immer wieder durch viele Bilder und passende Geschichten dazu. Kein Wunder also, dass sie ihren Blog als Bilderbuchblog bezeichnet.
Neben tollen Zeichnungen und Geschichten erwarten euch auf Jasmins Blog aber auch Tipps, Buchempfehlungen und vertritt in der Rubrik „REAL TALK“ ihre Meinung zu verschiedenen Themen.

 

Reichstag Berlin

Berlin – ick liebe dir!

[Gastbeitrag]

Berlin

Berlin, die Heimatstadt der Fernwehschwestern – Claudia und Kathleen.
Wir versuchen euch in diesem Beitrag einen kleinen Einblick in unsere wunderbare und quirlige Hauptstadt bzw. Heimatstadt zu geben.

Wenn man an Berlin denkt, fallen einem eine ganze Menge Dinge ein.

Berlin…

… kann keinen Flughafen bauen
… ist groß, laut und wild.
… ist unfreundlich und direkt.
… ist Multi-Kulti.
… Shoppen, Party, Sightseeing und Leben.
… ist irgendwie immer noch Ost und West.
… ist immer eine Reise wert.
… ist Karneval der Kulturen, Festival of Lights, Fashion Week und Internationales Bierfestival.

Ich, Kathleen, wohne seit fünf Jahren nicht mehr in Berlin, sondern in einem sehr beschaulichen kleinen Ort in Baden-Württemberg. Aber ein paar Mal im Jahr reise ich in meine Heimatstadt um meine Familie und Freunde zu besuchen und schon beim Eintreffen am Flughafen in Tegel oder am Hauptbahnhof, weiß ich sofort wieder, dass ich in Berlin bin.

Woran merkst du, dass du in Berlin bist

… wenn der Busfahrer dir direkt sagt, dass du deinen fetten Arsch aus der Tür nehmen sollst damit er losfahren kann.
… wenn alle in den Bus einsteigen, aber direkt in der Tür stehen bleiben, weil sie ganz bestimmt die nächste Haltestelle wieder rausmüssen.
… wenn der Späti um die Ecke mitten in der Nacht noch geöffnet hat.
… wenn du eine Weinschorle bestellst und ein 0,2l Glas mit Wein bekommst und eine Flasche Wasser dazu. (Anmerkung: In Berlin wird Bier getrunken.)

Wie komme ich am Besten nach Berlin?

Allen Berlin-Reisenden können wir empfehlen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug anzureisen. Ein Auto ist für einen Berlin-Trip wirklich unnötig. Zumal das Nahverkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist und ihr auch nachts super von A nach B kommt.

Wer doch mit dem Auto anreisen möchte, sollte eine Unterkunft mit ausreichend Parkplätzen wählen. Denn gerade in der City sind Diese sehr rar.

Wo soll ich in Berlin schlafen?

Unterkünfte gibt es in so einer großen Stadt natürlich wie Sand am Meer, von günstig bis exquisit, ist alles dabei.
Für einen Sightseeing-Trip empfiehlt es sich in der City zu übernachten (Stadtteil Mitte oder Friedrichshain-Prenzlauer Berg).

Wenn wir in Berlin sind, schlafen wir im Holiday Inn City East Side. Als Ferienwohnung kann ich aber auch die Apartments von Topflat empfehlen.
Beides befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, an der Spree und an einem letzten vorhandenen Stück Mauer.

Was sollte ich in Berlin gesehen haben?

Berlin ist so groß und vielfältig, dass es schwer ist alles aufzuzählen.

Wir haben mal versucht die bekanntesten und vielleicht wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammenzustellen damit ihr für euren nächsten Berlin-Besuch gut gewappnet seid.

(Anmerkung der Redaktion: Der kleine gelbe Löwe hat mich mal auf einem Berlin-Trip begleitet um die große weite Welt zu erkunden und um am Ende in einem Bilderbuch zu landen.)

Ein guter Start für euren Berlin-Besuch ist das Museum „Story of Berlin“ auf dem Kurfürstendamm. Ob es jetzt ein Muss ist, kann ich nicht entscheiden, aber ich persönlich finde es toll gemacht. Es zeigt 800 Jahre Geschichte Berlins und das Highlight am Ende ist die Atomschutzbunker-Führung.

Berlin Museum

Wenn ihr dann schon in der Gegend seid, könnt ihr auch gleich einen Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche werfen. Sie wurde im zweiten Weltkrieg 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig und ist heute ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin

Ein weiteres „Highlight“, wo Jahr für Jahr hunderte Touristen hinströmen, ist der Checkpoint Charlie. Er zählte zu den bekanntesten Grenzübergängen in Berlin zwischen 1961 und 1990 und trennte den US-amerikanischen von dem sowjetischen Sektor.

Original ist dort im Grunde nichts mehr. Es sind mittlerweile alles Nachbauten. Man kann sich mit verkleideten Soldaten fotografieren lassen oder sich einen Stempel in den Reisepass geben lassen.

Außerdem befindet sich dort auch das „Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie“. Es ist ein privates Museum zur Berliner Mauer und zeigt Fotos und Dokumentationen zu geglückten Fluchtversuchen.

Ich war selbst noch nie drin, obwohl wir damals direkt um die Ecke gewohnt haben. Es zählt aber zu den meistbesuchtesten Museen Berlins.

Brandenburger Tor Berlin

Was natürlich bei einem Berlin Besuch nicht fehlen darf, ist das Brandenburger Tor und auch das Regierungsviertel mit dem Reichstag.
Wer Lust hat, kann sich den Reichstag bzw. die Glaskuppel auch von Innen anschauen. Allerdings geht das nur nach vorheriger Anmeldung über ein Online-Formular. Wer einen Besuch anstrebt, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig anmelden. Von mir gibt es für den Reichstag eine Empfehlung.

Vom Regierungsviertel aus könnt ihr auf den Unter den Linden entlang schlendern und kommt dabei am Berliner Dom/Lustgarten und der Staatsoper vorbei. Es besteht die Möglichkeit den Berliner Dom von Innen zu besichtigen.

Wenn ihr weiterlauft, kommt ihr zu eurer Rechten direkt zum Alexanderplatz. Dort befindet sich das Rote Rathaus, wo der Berliner Bürgermeister sitzt und der Fernsehturm.

Berlin

Der Fernsehturm von Berlin mit seinem 360° Ausblick über die Stadt gehört sicher zu einer der  Touristen-Attraktion.

Ich persönlich finde allerdings, dass ihr vom Kollhoff Tower am Potsdamer Platz einen schöneren Ausblick habt. Also wenn ihr eine Aussichtsplattform besuchen wollte, würde ich den Panoramapunkt empfehlen.

Zu eurer Linken kommt er direkt zum Hackeschen Markt. Hier ist immer donnerstags und sonntags Markt. Hier bekommt man vom frischgepressten O-Saft bis Klamotten fast alles, was das Herz begehrt. Wenn ihr noch weiter schlendern möchtet, könnt ihr noch durch die Hackeschen Höfe spazieren. Auch für die Fotobegeisterten unter Euch, sind hier schöne Motive vor eure Linse zu bekommen.

Um sich noch ein kleines bisschen Berliner Geschichte anzuschauen, darf ein Spaziergang entlang der East Side Gallery nicht fehlen. Sie ist eine bemalte 1,3 Kilometer lange Teilstrecke der ehemaligen Berliner Mauer entlang der Spree. Sie ist mit über einhundert originalen Mauermalereien die längste Open-Air-Galerie weltweit.

Reichstag Berlin

Wo kann man in Berlin shoppen gehen?

Eine der vielen Shopping-Möglichkeiten unter freiem Himmel ist der KuDamm. Hier könnt ihr nach Herzenslust und mit jedem Geldbeutel eingekaufen. Ihr kommt dann auch am KaDeWe (Kaufhaus des Westens) vorbei. Meiner Meinung nach ist der Hype übertrieben, aber vielleicht bildet ihr euch einfach selber ein Bild.

Eine weitere Einkaufsstraße ist die Friedrichstraße. Auch hier sind die üblichen großen Marken vertreten.

Für schlechtes Wetter gibt es natürlich auch unzählige große Shopping-Malls:

– Alexa am Alexanderplatz
– Mall of Berlin in der Nähe vom Potsdamer Platz
– Potsdamer Platz Arkaden

Wo kann man gut essen und einen schönen Abend verbringen?

Ähnlich wie mit den Shopping-Möglichkeiten verhält es sich auch mit den Ausgeh-Möglichkeiten in Berlin. Eine so große Stadt bietet selbstverständlich auch unzählige Möglichkeiten.

Wir werden uns bei den Tipps eher auf die Innenstadt konzentrieren, denn es würde sonst wirklich den Rahmen sprengen.

– Hackesche Höfe (am Hackeschen Markt)
– rund um den Potsdamer Platz und im Sony Center
– entlang der S-Bahn-Bögen zwischen S-Friedrichstraße und S-Hackescher Markt
– Nikolai-Viertel
– Simon-Dach-Kiez rundum die Simon-Dach-Straße

Tipps für Familien

Wenn ihr mit euren Kindern einen Besuch in Berlin plant, haben wir natürlich auch ein paar Tipps.

Zum einen gibt es in der Innenstadt am KuDamm den Berliner Zoo.

Am Potsdamer Platz gibt es das Legoland Discovery Center, am Hackeschen Markt befindet sich das AquaDom & Sea Life Center und in der Nähe vom Brandenburger Tor könnt ihr Madame Tussauds besuchen.

Je nach Interesse könnt ihr in der Nähe vom Alexanderplatz noch das DDR-Museum oder das Berlin Dungeon besuchen.

Tipps für unterwegs

Das öffentliche Nahverkehrsnetz in Berlin ist sehr sehr gut ausgebaut und wenn ihr den Dreh einmal raushabt, ist es auch gar nicht so schwer und ihr könnt alle Sehenswürdigkeiten super erreichen.

Wenn euch das aber vielleicht etwas zu anstrengend ist und wenn ihr beim Sightseeing auch noch ein paar Informationen erhalten möchtet, für den empfehlen wir eine Tour mit den unzähligen Hop-On Hop-Off Bussen. Ich habe das selbst schon gemacht und es ist wirklich super. Ihr steigt einfach aus wo ihr wollt, schaut euch was an und steigt wieder ein – ganz ohne Stress.

Wenn ihr diese wunderbare Stadt von der Spree aus bestaunen wollt, findet ihr auch hier unzählige Anbieter, beispielsweise Reederei Winkler, Spreetours, Stern & Kreis und Spreetours. Einen Favoriten-Anbieter haben wir nicht, aber eine Tour in der Innenstadt oder die Brückenfahrt solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Für Diejenigen unter euch, die doch mit dem Auto in die City fahren, können wir den Parkplatz „Q-Park am Alexanderplatz“ empfehlen. Nicht gerade der günstigste Parkplatz, aber modern und großzügige Parkbuchten. Von dort aus sind diverse Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß zu erreichen.

Achtung! Das Parkhaus befindet sich unter dem Alexanderplatz. Die Einfahrten befinden sich auf der Alexanderstraße und sind etwas mit Vorsicht zu genießen, da es dort immer recht voll ist.

Etwas abseits der Touristenpfade – Die Kulturbrauerei

Die Kulturbrauerei ist ein 25.000 m² großes Bauensemble. Sie steht mit ihren Höfen und ihrer einzigartigen Architektur seit 1974 unter und gehört zu den wenigen gut erhaltenen Berliner Industrie-Architekturdenkmälern vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Berlin

Die ursprüngliche Nutzung der einzelnen Gebäude lässt sich auch heute noch durch die erhaltene Originalbeschriftung an den Fassaden erkennen.

Heute finden in der Kulturbrauerei verschiedenste Veranstaltungen, Konzerte und Festivals statt (unter anderem Bandwettbewerbe und Theaterfestivals) und sie ist zugleich Proberaum für verschiedene Künstler und Ensembles. Zu den Einrichtungen gehören Clubs, ein Kino, Restaurant, Show Room eine Möbelausstellers, Theater und viele mehr.

Zur Weihnachtszeit gibt es dort einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt, dessen Besuch sich auf jeden Fall abseits der großen Weihnachtsmärkte in der City lohnt.

Sonntags findet auf dem Gelände ein „Street Food auf Achse“ Food Markt statt.

Street Food auf Achse Berlin

Streetfood Berlin

Ein weiteres Highlight in Berlin ist das „Festival of Lights“, was immer im Oktober stattfindet. Bei diesem wundervollen Event werden die Berliner Sehenswürdigkeiten in den verschiedensten Farben und Formen illuminiert.

Berlin - Festival of Lights

Die Illuminationen sind auch wunderbar von einer Spreefahrt aus anzusehen. Zum Beispiel fährt eine Tour vom Hauptbahnhof bis zu den Allianz-Tower am Treptower Park. Dick eingepackt hält man es auf dem Schiff gut aus. Kamera nicht vergessen 😉

Wir  wünschen allen Berlin-Reisenden ganz viel Spaß in dieser vielseitigen Stadt und lasst euch von der direkten Art der Berliner nicht abschrecken. Wir meinen es nicht so. 😉
„Wir Berliner haben eine große Schnauze, aber ein noch größeres Herz.“
Was habt ihr denn schon so in Berlin erlebt? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Auf Fernwehschwestern schreiben Kathleen und Claudia über ihre gemeinsamen Reisen und entführen an die schönsten Orte – unter anderem könnt ihr auf ihrem Blog über die griechische Insel Rhodos entdecken. Viel Spaß beim Stöbern! 🙂

Alpen Simbach Inn

Simbach am Inn

[Gastbeitrag]

Als ich 19 war, ging ich von zu Hause weg, um zu studieren. Dazu blieb ich immerhin in Bayern. Gegen Ende meines Studiums lebte ich ein Jahr in Mittelengland, kehrte aber zurück nach Bayern. Einige Jahre nach dem Studium zog es mich noch weiter weg, nach Berlin. Eine wundervolle Stadt, in der ich mich sehr wohl fühlte. Trotzdem bin ich seit einigen Wochen zurück in meiner Heimat in Niederbayern. Im Haus meiner Eltern. Seitdem erst fällt mir bewusst auf, wie viel es in dieser Region unseres Landes zu sehen gibt.

Niederbayern – Simbach am Inn

Geographisch gehören wir zum niederbayrischen tertiären Hügelland, das eine glückliche Mischung von Wald, Feld und Wiese ist. Und dazwischen ein paar kleine Städtlein. Die höchste Erhebung, der Schellenberg bei Simbach am Inn, ist gerade mal 549,2 m hoch. Trotzdem ist er der höchste Punkt zwischen den Alpen und dem Bayerischen Wald. Bei günstigen Sichtverhältnissen und vor allem bei Föhnwetter kann man von jeder Erhebung aus ein wunderbares Alpenpanorama genießen.

Das Landschaftsbild ist noch sehr von der Agrarwirtschaft geprägt und auch wenn hier mehr und mehr Bauernhöfe nicht mehr bewirtschaftet werden, finden sich immer noch viele Viehzuchten, Milch- und Getreidebauern. Für Erkundungen mit dem Fahrrad bieten sich die vielen kleinen Landstraßen an, überall findet man kleine Kapellen, Wäldchen oder Seen.

Wenn ich gefragt werde, woher ich komme, antworte ich meist nur „Ganz im Süden von Bayern, an der Grenze zu Österreich“. Die meisten wollen dann wissen, welche größere Stadt in der Nähe ist – es gibt keine. Zumindest keine, die irgendjemand kennen würde. Die nächstgelegene bekannte Stadt ist tatsächlich Passau, und München in die andere Richtung. Simbach am Inn, wo ich zu Schule ging und wo man hier fast alles findet, was man zum Überleben braucht, ist etwa 10 km entfernt und hat etwa 10.000 Einwohner.

Alpen Simbach Inn

Wenn sich das für Dich erst einmal nach einer richtig langweiligen Gegend anhört, möchte ich Dir heute 9 Gründe nennen, warum Du trotzdem in Simbach am Inn Urlaub machen solltest:

  1. Im Umkreis gibt es am Rande des Flusses Inn viele Badeseen und einen Kiesstrand an einem Ausläufer vom Inn, eigentlich ein Kieslager, ein Betriebsgelände aber immer voller Badegäste. Wusstet ihr, dass es 83 verschiedene Kieselstein-Arten im Alpenvorland gibt?

  2. Direkt an Simbach vorbei führt der Inn-Radweg, der sich von Maloja (Innquelle in der Schweiz) bis Passau (Mündung des Inns in die Donau) über mehr als 500km erstreckt. Für weniger ambitionierte Radfahrer bietet es sich an, vielleicht auch nur eine kleine Etappe davon zu erkunden.Kieselsteine Simbach Inn

  3. In weniger als 30 km Entfernung findet ihr das Rottaler Bäderdreieck: Drei Thermal-Kurorte mit zahlreichen verschiedenen Thermalbädern und Saunalandschaften.

  4. Ebenso schnell seid ihr, am Inn entlang, im wunderschönen Burghausen. Hier wartet nicht nur eine historische Altstadt, in der regelmäßig ein Jazz-Festival stattfindet, sondern auch die längste Burg Europas. Wenn Du Glück hast, ist gerade Burgfest-Zeit.
  5. Ganz in der Nähe liegt auch Marktl am Inn: Die Geburtsstadt des ehemaligen Papstes Benedikt XVI.: Hier könnt ihr bei Interesse das Papst-Geburtshaus mit Papstmuseum oder das Heimatmuseum besuchen.

  6. Im gleichen Atemzug möchte ich euch die Stadt Altötting ans Herz legen. Seit dem ersten Wunder von 1489, als ein ertrunkenes Kind gerettet wurde, ist Altötting die bedeutendste Wallfahrtsstätte in der Umgebung. Das dort aufgestellte Gnadenbild, die „Schwarze Madonna“, steht dort seit dem 14. Jahrhundert. Kerzenrauch und chemische Veränderungen färbten das Holz im Laufe der Zeit schwarz.
  7. Naturfreunde und Vogelbeobachter kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Im Europareservat „Unterer Inn“, das sich über viele Kilometer erstreckt, gibt es nicht nur vom frei zugänglichen Vogelturm aus viel zu sehen. Ich kenne sonst keinen Ort in Deutschland mit freilebenden Flamingos und über 250 weiteren Vogelarten – das ist mehr als die Hälfte aller in Europa angesiedelten Arten. Auch Biber gibt es hier.

  8. Wer Kinder im Gepäck hat und ihnen ein Erlebnis bescheren will, der erreicht den Bayernpark in Reisbach in weniger als einer Autostunde von Simbach aus.

  9. Auch für Tagesausflüge gibt es mehr als genug Ziele: Passau, Chiemsee, die ersten Alpenerhebungen, Salzburg, München, Regensburg – das alles ist in weniger als 2 Stunden zu erreichen.

Johanna führt gleich zwei Blogs – zum einen Rubbelbatz , wo sie über das Leben als Mama bloggt, zum anderen Sonnen-Geflecht.de . Dort beschäftigt sie sich mit Therapiemöglichkeiten und der seelischen Gesundheit. Zwei Blogs zum rundum wohlfühlen – schaut doch mal vorbei!

Rheine Schloss Bentlage

Rheine

[Gastbeitrag]

Ein liebes Hallo aus Rheine! Du weißt nicht, wo Rheine liegt?
In NRW, ganz nah zur niedersächsischen Grenze, und auch die Niederlade sind nicht weit von uns entfernt. Rheine liegt im schönen Münsterland. Hier lässt es sich gut wohnen!

Rheine Nina wandert los

In Rheine beginnt auch der Hermannsweg – für diejenigen, die gerne etwas wandern gehen. Rheine hat ca. 85.000 Einwohner, eine schöne Innenstadt und ein Naherholungsbebiet – wovon ich euch etwas berichten möchte. Ein wirklich groß angelegtes Areal mit sehr großen Rasenflächen, einem Park, dem Naturzoo Rheine, das Schloss Bentlage und eine Saline bilden das Herzstück. Hier tummeln sich viele Leute – Zoobesucher, Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Walker, ab- und an sieht man ein BootCamp, Familien, geführte Gruppen die sich z.B. die Saline anschauen und erklären lassen, manchmal auch Brautpaare, die die schöne Kulisse nutzen, Museumsbesucher vom Schloss Bentlage und öfters auch mal mich.

An der Saline direkt sind Bänke aufgestellt und man kann dort schön die Sole auf sich rieseln lassen. Der Natur-Zoo Rheine – auch ohne Big 5 – hat viele Tiere untergebracht – und besonders sind die Störche zu erwähnen! Also schaut mal nach oben, mit Sicherheit werdet ihr welche sehen!
Für die kleinen Zoobesucher gibt es einen tollen großen Spielplatz im Zoo!

Rheine Schloss Bentlage

Schloss Bentlage

Im Schloss Bentlage, einen Steinwurf von der Saline entfernt, gibt es Kunst zu bestaunen; hier kann man standesamtlich heiraten, es befindet sich auch die Europäische Märchengesellschaft hier und gibt es das Cafe „High Tea“ – welches ich zum frühstücken wirklich sehr empfehlen kann (aber vorher reservieren)! Innen ist das kleine Cafe sehr nett eingerichtet, und draußen –ganz nah der Ems- kann man es sich ebenso gemütlich machen.

Nach einem tollem und sehr reichhaltigen Frühstück lädt der Bentlager Wald zu einem Spaziergang ein. Zu Fuss ist man vom Schloss ca. 30 Minuten vom Stadtkern entfernt; der Weg führt zum Teil an der Ems entlang.
Seit Ende 2016 gibt es nun in Rheine auch eine kleine Shoppingmall – die Emsgalarie. Einige Geschäfte haben sich hier angesiedelt und die Gastronomie lädt zum verweilen ein!

Aber wenn Du schon da bist, und vielleicht Glück hast, ist gerade Markt (auf dem Marktplatz) oder Du genießt einfach den Stadtkern von Rheine.

Rheine Brunnen

Veranstaltungen in Rheine

Es gibt jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, die sich lohnen zu besuchen:
-Deutschlands größer Kinderflohmarkt in der Innenstadt (immer am letzten Samstag in den NRW-Sommer-Ferien)
– Straßenparty – 3 Tage Musik in der Innenstadt mit mehreren Bühnen (zweites Wochenende im September)
– Herbstkirmes auf 3 Kirmesplätzen (zweites Wochenende im Oktober)
– Emsfestival – 4 Tage Musik und Spaß mit einer schwimmenden Bühne auf der Ems (letztes Wochenende im Juli)

Bei diesen Veranstaltungen bin ich auch immer anzufinden!

Mich persönlich interessiert gerade das Wandern – in 2018 möchte ich gerne den Hermannsweg (ca. 156 km) laufen – er fängt direkt vor meiner Haustüre an – das sollte doch zu schaffen sein, oder?
Andere schöne Wanderstrecken, genannt „Teutoschleifen“, kann man erlaufen im Teutoburgerwald – der von Rheine aus mit dem Auto in ca. 20 Minuten erreicht werden kann.

Aber auch die Radfahrer unter euch kommen nicht zu kurz! Es gibt viele Strecken zu entdecken. Viele Routen führen auch durch Rheine durch, wie. z.B. der Ems Radweg, der Münsterlandradweg und die Hase Ems Radtour.

Rheine

Ich hoffe, ich konnte euch mein kleines schönes Städtchen Rheine etwas schmackhaft machen – vielleicht sehen wir uns  ja dort! Ab- und an berichte ich vom Wandern oder anderen persönlichen Dingen auf meinem Blog.

Linksammlung

Hier habe ich ein paar Links einiger Internetseiten rund um das Naherholungebiet Rheine herausgesucht:

http://www.naturzoo.de
http://www.rheine.de
http://www.kloster-bentlage.de
http://www.maerchen-emg.de
https://www.kloster-bentlage.de/de/schlafen-geniessen-de/high-tea-cafe
http://www.emsgalerie.de/de/

Ach was hat Rheine doch für schöne Ecken und Seiten!

Liebe Grüße aus Rheine, Nina

Nina bloggt auf Ninawandertlos, wie der Name des Blogs schon erahnen lässt, über das Wandern. Hier stellt sie tolle Wanderrouten vor, die nicht nur in ihrer Heimat liegen. Sie ist sogar schon Teile des Jakobsweges gelaufen. Außerdem findet ihr auf ihrem Blog tolle Tipps rund um ihre Heimat Rheine – klickt also gern mal vorbei! 🙂

Warnemünde Strand Dünen

Warnemünde

[Gastbeitrag]

Hafen Warnemünde

Dichtes Gedränge – Erdbeben und überlaufene Strände – Südeuropa 2017

Der Süden Europas war im August 2017 hoffnungslos überlaufen. Durch die rückläufigen Türkei Urlauber und die unsichere Lage in Ägypten, wälzte sich 2017 im August eine Touristen Lawine nach Spanien, auf die Balearen und die Griechischen Inseln. Wer seinen Urlaub nicht anders legen konnte, zB. wegen der schulpflichtigen Kinder, musste sich mit den Massen am Strand arrangieren.
Die Erdbeben auf den Griechischen Inseln sorgten auch nicht unbedingt für Urlaubsfeeling.

Alternative – Urlaub in Deutschland

Dabei gibt es auch in Deutschland schöne Alternativen. Warst du schon mal an der Ostsee? Für mich war es diesen Sommer auch das erste Mal. Wenn man so ohne große Erwartungen losfliegt, wird man vielleicht auch weniger enttäuscht, aber für mich war Warnemünde ein wunderbarer Urlaub am Meer.

Warnemünde Meer Sonnenuntergang

Warnemünde – Ostseebad mit Geschichte

Sicherlich ist das Ostseebad nicht so mondän wie Timmendorf oder Sylt, jedoch hat es seinen eigenen Charme und es hat viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Warnemünde war bereits um 1900 ein beliebtes Seebad für die feine Gesellschaft. Noch heute wird es als Luftkurort genutzt. Viele schöne alte Hotels zeugen noch von der edlen Vergangenheit. Heute ist das Seebad bunt gemischt besucht.

Hundefreundlich

Was mir gleich auffiel, war die Kinder- und Hundefreundlichkeit.
Es hat einen eigenen Hundestrand, an dem es sich mit dem Vierbeiner herzhaft toben lässt und Familien mit  Kindern eigentlich auch überall willkommen.

Warnemünde Strand Dünen

Die Familie wohnt in den vielen kleinen, privat geführten Pensionen, oder hat sogar ein eigenes kleines Appartement gemietet. Am alten Strom hat es eine Menge solcher kuscheligen und netten Pensionen und Appartementhäuser. Hunde sind in den meisten Hotels auch willkommen. Allerdings gegen einen kleinen Aufpreis.
Sogar das altehrwürdige Hotel Hübner, direkt am Strand, hat ein Herz für Vierbeiner.

Kulinarisches Angebot

Warnemünde Backfisch Udo

Preislich kann es unterschiedlicher nicht zugehen. Von der guten und günstigen, schwimmenden Backfisch Bude am alten Strom, bis zum noblen Fischrestaurant. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
Dabei ist es ratsam,die üblichen Touristen Boulevards auch mal zu verlassen und sich in den vielen kleinen Gassen auf ein kulinarisches Abenteuer einzulassen.

Warnemünde Essen

Wetter – und Alternativen bei kühleren Tagen

Das Wetter an der Ostsee ist eigentlich im August durchwegs schön. Dieses Jahr war es jedoch etwas durchwachsen. Auch ich erlebte ein paar Regentage während meines zehntägigen Aufenthalts.
Alternativen zum Sonnenbaden sind aber durchaus da.

Die Stadt Rostock hat mich jetzt weniger überzeugt. Sie ist nunmal eine typische Hafenstadt mit wenig Charm. Doch zum Shoppen gehen allemal einen Ausflug wert.

Warnemünde Innenstadt

Eine Wanderung entlang des Strands von Warnemünde in Richtung Wilhelmshöhe, oder ein Radausflug mit einem der vielen Räder, die man überall ausborgen kann, ist eine schöne Abwechslung vom Strandkorb Leben. Kleine versteckte Restaurants, am Strand oder in dem Waldgebiet, dass auf der fotogenen Steilküste wächst, laden zu einer Rast ein. Preislich auch wieder familienfreundlich.

Warnemünde Strand

Warnemünde Gebäude

Auch die Robben Aufzucht ist ein sehr netter Ausflug.
Was man aber unbedingt machen sollte, ist eine Hafenrundfahrt. Die Werften und großen Frachtschiffe sind ein beeindruckender Anblick für die ganze Familie.

Warnemünde Schiffe

Zoo Rostock – ein Besuch wert

An einem etwas kühleren Tag fuhren wir mit Bahn und Bus zum viel gerühmten Rostocker Zoo, den ich wirklich empfehlen kann. Das Darwineum ist sehenswert und auch so ist der Zoo mit seiner Lage mitten im Wald einen Besuch wert. Und wieder: Hunde erlaubt. An der Leine dürfen auch die Vierbeiner exotische Tiere besuchen.

Warnemünde Zoo

Weitere Ausflugsmöglichkeiten sind Rügen und das nahe Dänemark. Beide Destinationen kann man an einem Tag Dank des Fährverkehrs ansehen.

Fazit

In Warnemünde ist für jeden Urlauber etwas dabei. Preislich kann man zwar nicht billig, aber preiswert Ferien machen.
Das Meer ist klar und sauber, es hat genügend Platz am langen weißen Sandstrand.
Hunde sind fast überall willkommen, genauso wie der liebe Nachwuchs.
Die Menschen sind freundlich und offen.

Die Umgebung ist sehr naturbelassen und hat keine störenden Betonbunker. Bis auf das Hotel Neptun. Damit kann man allerdings Leben.

Für mich eine Top Alternative zum überlaufenen Spanien und Griechenland im August.

Liebe Grüße
Marion vom LSLB Magazin

Habt ihr Lust auf weitere tolle Ausflugs- und Reiseziele bekommen? Marion vom LSLB-Magazin schreibt auf ihrem Blog über Reisen rund um die Welt – dabei hat es ihr Afrika besonders angetan. Auf dem Blog findet ihr außerdem tolle Rezeptideen und viele andere Themen, zum Beispiel Auto & Motorsport oder Wohnen & Design. Da ist für wirklich jeden Geschmack etwas dabei!

Mainz Altstadt

Mainz

[Gastbeitrag]

Hey ich bin Sara von sgkunst. Ich bin 21 Jahre alt, studiere Kommunikationsdesign in Wiesbaden und wohne seit über einem Jahr hier. In Mainz gibt es unglaublich viele schöne Ecken – viel zu viele, um sie alle in einem Beitrag unter zu bringen. Ich zeige euch heute die Plätze, die ihr innerhalb eines Tagesbesuches abhaken könntet 😉

Domplatz und Wochenmarkt

Jeden Dienstag, Freitag und Samstag könnt ihr hier frisches Obst, Gemüse und Eier direkt vom Bauern kaufen. Auch regionale Leckereien wie Backwerk oder Marmeladen könnt ihr dort bekommen. Manchmal finden hier Feste und Konzerte statt und dann steht einem ein Party-Zelt beim fotografieren im Weg. Läuft man einmal um die Ecke des Doms, findet man Weinstände, Fischverkäufer und Essensstände. Wenn man sich den Bauch vollgeschlagen hat und einen Cappuccino in einem der vielen Cafés getrunken hat, sollte man unbedingt einen Blick in den Dom werfen. Den spoilere ich jetzt nicht 😉

Mainz Altstadt

Das Rheinufer

Von hier kann man von der einen Landeshauptstadt zur nächsten schauen, denn Wiesbaden liegt auf der anderen Seite des Rheins. Nicht nur die Aussicht ist ein Traum. Entlang des Rheinufers finden regelmäßig Events, Feste und Märkte statt. Ich empfehle für die Second-Hand-Begeisterten vor allem den Krempelmarkt. Im Sommer öffnet auch der Stadtstrand an dem man wunderbar bei (etwas überteuerten) Drinks entspannen kann.

Mainz Rheinufer

Die Altstadt

Mainz hat nur eine sehr kleine Altstadt, weil im 2. Weltkrieg fast alles zerstört wurde. Ein Straßenzug ist allerdings noch vollständig erhalten und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier verstecken sich kleine Highlights wie eine alte Kirche, Läden mit handgemachter Ware und Kunst oder ein vollgestopfter Schallplattenladen. Tipp für die Alternativen unter uns: Biegt man am Ende der Straße, nachdem man ein Eis beim Italiener gegessen hat, schräg links ein, befinden sich zu linker Hand 2 Gothic-Läden.

Mainz Altstadt

Der Hauptfriedhof

Vielleicht ein eigenartiger Tipp. Für mich vergeht aber kein Urlaub ohne dass ich den örtlichen Friedhof besucht habe. Und der in Mainz ist garantiert einen Spaßziergang wert! Er ist riesig und bietet viele alte und neue übermäßig geschmückte Familiengruften und Grabstatuen.

Mainz Hauptfriedhof

Das Heiliggeist

Kommen wir jetzt zu meinem Lieblingsrestaurant! Das Heiliggeist befindet sich in einem fast 800 Jahre alten Gebäude, das früher einmal das Spital der Stadt Mainz war. Heute kann man bei entspannter Musik im Kerzenschein unter spätrömischen Bögen die Zeit vergessen. Die Karte wechselt ständig je nach Saison und das Essen schmeckt einfach fantastisch.

Mainz Heiliggeist

Passend zum Ambiente sind auch die Bedienungen ausgebildet. Bei dem vielen Chic sind die Preise jedoch noch erschwinglich.

Ich hoffe euch hat der kleine Rundgang durch Mainz gefallen und ihr kommt meine neue Heimat einmal selbst besuchen. Demnächst stelle ich euch auch meinen Geburtsort am Fuße des Erzgebirges vor. Seid gespannt.

Liebe Grüße > sara

Sara ist – wie ihr vielleicht bereits an ihren Beitragsfotos gesehen habt – eine begnadete Fotografin. Neben ihren schönen Fotos findet ihr auf sgkunst aber auch tolle DIYs, Rezepte und wunderschöne Kunst von Sara. Wenn euch schöne Dinge gefallen, solltet ihr also auf jeden Fall auf ihrem Blog vorbei schauen 🙂

Volkspark Leipzig

Mein Leipzig lob ich mir

[Gastbeitrag]

Schon Goethe war begeistert von dieser Stadt in Sachsen, die in den letzten Jahren einen wahnsinnigen Boom erlebt hat. Mit bis zu 16.000 neuen Einwohnern pro Jahr gilt Leipzig momentan als schnellst wachsenste Stadt Deutschlands. Schon lange haben wir Leipziger den Berlinern den Rang abgelaufen und sogar der Hype um diese Stadt bekommt hier einen eigenen Namen „Hypezig“ wird dieser Zuzug inzwischen betitelt. Überall sieht man Baustellen, Hotels und Wohnhäuser schießen aus der Erde.

Momentan sollen in Leipzig 582.777 Menschen auf 297,8 km² leben. Das sind inzwischen verdammt viele wenn man sich überlegt, dass es vor ein paar Jahren noch einen Wohnungsleerstand gab und man sich die schönsten Wohnungen aussuchen konnte. Heute ist das nicht mehr so und auch dank der vielen Touristen, die Leipzig für sich entdeckt haben, ist es hier inzwischen immer voll.

Versteht mich nicht falsch, Leipzig hat durchaus seine schönen Ecken. Das Völkerschlachtdenkmal sollte man gesehen haben, die Thomaskirche, den Marktplatz mit dem alten Rathaus und vor allem unseren wunderschönen Zoo, in dem ich nebenbei arbeite. Leipzig kann richtig schön sein, vor allem in den warmen Monaten. Dann sitzen sie überall, die Studenten, die Familien, die Arbeitskollegen. Es wird gegrillt, Vikingerschach gespielt und einfach die schönen Temperaturen genossen. Aber ab und an wünscht man sich doch einen Platz, an dem es ein wenig ruhiger ist. An dem man einmal zur Ruhe kommen kann. Besonders als Hundehalterin genießt man genau diese Orte – und das schöne ist: Man kennt sie!

Zwei meiner Lieblingsplätze möchte ich euch heute vorstellen und euch bei eurem Besuch in unserem schönen „kleinen Paris“ auch eine kleine Auszeit gönnen.

Störmi Leipzig

  1. Der „Störmi“

So wird er von uns einheimischen genannt, in den Reiseführern wird er sicher als Störmthaler See geführt. Er befindet sich ein kleines bisschen auswärts, wird aber inzwischen auch von den ansässigen Hop on and off- Bussen angefahren.
Wie alle Seen in und um Leipzig ist er künstlich angelegt worden, indem alte Braunkohletagebaus geflutet wurden. So entstand das Leipziger Neuseenland. Es war als Urlaubsparadies gedacht, quasi als Pause von der Großstadt. Bei vielen ist der Cospudener See bekannter und eben im Sommer auch überlaufen. Wenn wir aber unsere Ruhe und vor allem für die Hunde auch etwas Platz und Möglichkeit zum Laufen haben wollen, dann fahren wir zum Störmi. Dort gibt es zwar keinen Sandstrand, dafür aber wirklich Ruhe. Der See wird besonders von Hundehaltern genutzt und geliebt. Man liegt nicht dicht aneinander gedrängt, aber im Umkreis von 10 Metern hat man sicher mindestens einen hündischen Nachbarn. Wen das nicht stört, der kann hier getrost den ganzen Tag verbringen. Durch den natürlichen Bewuchs findet man durch die Büsche aber dennoch Schatten. Auf Bewirtung in Form von Eiscafes oder Ständen muss man aber an den meisten Plätzen verzichten.

Störmi Leipzig

Dafür kann man auch an kühleren Tagen die Möglichkeit nutzen und den See umlaufen. Das sind rund 20 Kilometer, also einen ganzen Tag sollte man dafür schon einplanen. Man kann entweder den asphaltierten Weg laufen oder rollen, oder sich am Ufer einen Weg suchen.

Besonders abends ist es dort wunderschön. Die meisten sind dann nämlich schon zu Hause und man hat den See gefühlt für sich alleine. Wer also eine kurze Auszeit von seinem Städteurlaub hat, sollte sich hierhin abends verirren und mit einem kühlen Bier den Sonnenuntergang genießen.

Volkspark Leipzig

  1. Der Volkspark

Für alle, die nicht soweit raus fahren wollen ist der Volkspark ideal. Man erreicht ihn mit den Linien 1 oder 2 Richtung Lausen und steigt am Adler aus. Von hier sind es höchstens 10 Minuten zu Fuß und schon steht man in einem riesigen Park, in dem man keine Straßengeräusche oder Lärm mehr hört. Wer möchte kann sich auf den Wiesen niederlassen und ein Buch lesen oder sich einfach die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Vorsicht nur bei der ersten großen Wiese direkt am Parkplatz! Das ist eine Hundewiese und es gibt leider immer wieder Hundehalter, die die Hinterlassenschaften nicht wegmachen. Bevor ihr euch also neben die Hundehaufen legt, geht lieber ein paar Schritte mehr in den Park.

Wer dann keine Lust mehr auf diese Wiese hat kann im angrenzenden kleinen Wäldchen einen schönen Spaziergang machen und schauen, was man neben Bärlauch und Buntspechten noch entdeckt. Die Hunde haben hier auch eine ideale Möglichkeit sich die Pfoten zuvertreten und dank der Weißen Elster gibt es sogar die Möglichkeit die Füße ins kalte Nass zu legen.

Wer es lieber sportlich mag, der kommt im Volkspark auch voll auf seine Kosten. Unweit des Parkplatzes kann man sich Paddelboote ausleihen und eine schöne entspannte Fahrt über die Weiße Elster machen, man kann Fußballspielen oder auf dem angrenzenden Tennisplatz auspowern.

Volkspark Leipzig

Auch wenn im Volkspark, besonders nachmittags, wesentlich mehr los ist als am Störmthaler See hat man nie das Gefühl, dass man von Menschenmassen erdrückt wird. Alle nehmen Rücksicht aufeinander und freuen sich, einen schönen und entspannten Nachmittag zu haben.

Ihr seht, Leipzig hat noch mehr zu bieten als die üblichen Touristen Hot-Spots. Und wenn ihr schon einmal den Osten besucht, so empfehle ich jedem hier unser DDR-Restaurant in dem ihr richtig typische Speisen aus dem Osten bekommt, mit denen hier jeder groß geworden ist.

Volkspark Leipzig

Vielleicht laufen wir uns ja bald am Störmi oder im Volkspark über den Weg. Dann sagt mir doch kurz „Hallo“, ich würde mich freuen.
Eure Dini von Hundekind-Abby.de.

Dini bloggt auf Hundekind Abby über alles rund ums Thema Hund. Dabei ist Abby ein ganz spezieller Hund: Sie leidet unter einer Schilddrüsenerkrankung. Dini kennt die Tücken der Krankheit und berichtet vom Alltag damit. Hut ab dafür! 🙂
Egal ob ihr einen Hund habt oder nicht: Der liebevolle Blog von Dini ist auf jeden Fall einen Besuch wert 😉

Regensburg

Regensburg

[Gastbeitrag]

Diesmal entführe ich euch für die tolle Blogparade „Einmal quer durch Deutschland“ nach Regensburg.

Regensburg ist meine Heimatstadt und eine meiner Lieblingsstädte in Deutschland.  Einst war sie eine blühende Handelsmetropole und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches – mittlerweile ist sie eine der besten erhaltenen mittelalterliche Großstädte und auch seit 2006 UNESCO-Welterbe.

Regensburg

Die Altstadt von Regensburg

Bei schönem Wetter durch die Altstadt schlendern, gehört für mich zu einem absoluten Muss in Regensburg. Diese lässt sich gut selbst zu Fuß erkunden, doch auch eine Stadttour kann ich nur empfehlen. Zu den schönsten und originellsten gehören für mich die Führungen der Stadtmaus.

Die Stadtmaus bietet Erlebnisführungen und Genussabenteuer an. Zweiteres habe ich leider noch nicht gemacht, doch die Erlebnisführungen waren sehr spannend und interessant. Speziell geschulte Schauspieler und Stadtführer führen durch die verschlungenen Gassen von Regensburg und machen eine sonst etwas “trockene” Stadtführung zu etwas Besonderem.

Neupfarrplatz

Der Neupfarrplatz liegt mitten im Herzen von Regensburg. Die zwei bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Document Neupfarrplatz und die Neupfarrkirche. Hier herrscht auf jeden Fall immer ein reges Treiben, da sich dort auch der Kaufhof mit vielen Geschäften und Cafés/Eisdielen befindet. Weiter geht es zum Domplatz.

Regensburg Neupfarrplatz

Domplatz

Der Domplatz ist wohl der bekannteste Platz Regensburgs, da der Dom die Hauptattraktion von Regensburg sein dürfte. Der Domplatz besteht besser gesagt aus zwei verschiedenen Plätzen, die jedoch inzwischen gemeinsam den Domplatz bilden. Den Dom St. Peter würde ich natürlich bei einem Besuch in Regensburg besichtigen – dieser zählt zu den bedeutendsten Leistungen der Gotik in Bayern! Falls ihr mehr über den Domplatz und seine spannende Geschichte erfahren wollt, kann ich euch die Tourismusseite der Stadt empfehlen. Vom Domplatz aus gehen wir Richtung Kohlenmarkt und Haidplatz.

Regensburg Dom

Haidplatz

Der Haidplatz ist einer der ältesten und traditionsreichsten Plätze. Besonders schön ist der Lucreziamarkt in der Adventszeit, der auf dem ganzen Platz aufgebaut wird und bis zum Kohlenmarkt geht. Im Sommer sind vor allem die Freiplätze im Goldenen Kreuz empfehlenswert.

Bismarckplatz

Der Bismarckplatz ist der „kommunikativste“ Platz Regensburgs. Hier ist dank dem Stadttheater ein Haupttreffpunkt von Mensch und Kultur. Vor allem bei Studenten ist der Platz im Sommer sehr beliebt und deshalb meistens wirklich voll. Sehr zu empfehlen ist hier ein Essen in der Filmbühne!

Ausflugsziele rund um Regensburg

Von Regensburg aus lassen sich viele tolle Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Eine sehr beliebte Unternehmung ist eine Schifffahrt auf der Donau zur Walhalla, einem der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. Viele Wanderwege und Radtouren starten in Regensburg oder führen durch die Stadt in das Umland  z.B. der Altmühltal-Panoramaweg oder der Donauradweg.

Abensberg, die Kelheimer Befreiungshalle und das Kloster Weltenburg zählen auch zu den meistbesuchtesten Touristenattraktionen in der Umgebung.

Dinge, die man in Regensburg machen muss

  • Einmal über die steinerne Brücke nach Stadtamhof spazieren
  • In einen Biergarten gehen (Tipp: Unter den Linden)
  • Die Stadtmaus am Haidplatz suchen
  • Eine Bratwurstsemmel der Regensburger Wurstkuchl genießen
  • Sich durch die Eisdielen durchprobieren

Mein persönlicher Geheimtipp

Sehr zu empfehlen ist ein Besuch des botanischen Gartens an der Uni Regensburg. Hier findet ihr viele schöne Plätze in der Natur, an denen ihr entspannen könnt. Außerdem ist der Eintritt kostenlos 😉

Sophia bloggt auf Sophias Welt über das Reisen und erkundet wunderschöne Orte rund um die Welt. Bevor ihr euren nächsten Urlaub plant, solltet ihr daher unbedingt auf ihrem Blog vorbei klicken – hier ist nämlich von Städtereisen bis hin zum Wanderurlaub für jeden was dabei.

Marienplatz München

München

[Gastbeitrag]

Zwar lebe ich nicht in München, sondern im Münsterland, allerdings habe ich mich als Geograph mit historischer Ausrichtung intensiv mit der Stadt auseinandergesetzt und möchte sie deswegen hier gerne einmal vorstellen.

Marienplatz München

Der Marienplatz ist heute immer noch der zentrale Platz in der bayerischen Metropole und war es auch schon im Mittelalter. Die Bezeichnung Marienplatz erfolgte erst 1854, bis dahin war der große Platz schlicht der Markt oder der Schrannenplatz (=Getreideplatz). Hier fanden in der damals noch sehr überschaubaren Siedlung, die 1158 erstmals erwähnt wurde, die täglichen Märkte statt. An der Schäfflerstraße und der Augustinerstraße, die vom Marienplatz aus gesehen hinter der Frauenkirche verlaufen, war die Stadt damals bereits zu Ende.

Im frühen 14. Jahrhundert folgte dann eine großzügige Stadterweiterung, die über Jahrhunderte die Grenzen der Stadt markierte. Die Stadttore wie das Karlstor, das Isartor oder das Sendlinger Tor existieren heute immer noch, wenn auch nicht mehr in der ursprünglichen Form. Die jeweils gegenüberliegenden Stadttore sind heute nur noch zwei Stationen mit der U-Bahn voneinander entfernt. Ein Kupferstich von Merian zeigt München im 17. Jahrhundert mit den damaligen Festungsanlagen.

Die Fußgängerzone, die den Marienplatz mit dem als Stachus bezeichneten Karlsplatz verbindet, wurde erst 1972 zur Olympiade eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde München zunächst gezielt als autofreundlich aufgebaut und der Stachus war vor dem Bau der Fußgängerzone zeitweise der verkehrsreichste Platz Europas. Ein weiterer Fußgängerbereich in der Altstadt, nämlich die Platzl-Gassen, wo sich auch das weltberühmte Hofbräuhaus befindet, wurde Ende der 80er in der heute bekannten Form gestaltet und soll eine urbayerische Atmosphäre repräsentierten. Monumentaler wirkt dagegen die Residenz im Norden der Altstadt mit ihrem Hofgarten.

München Platz

Residenz München

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Festung aufgegeben und im 19. Jahrhundert erfolgte eine deutliche Stadterweiterung außerhalb der ehemaligen Festungsgrenzen. Neu hinzu kam unter anderem die Maxvorstadt, die sich durch ihre quadratischen Parzellen, repräsentativen Bauten und Denkmäler und monumentalen Plätze auszeichnet, etwa den kreisrunden Karolinenplatz. In diesem Stadtteil befindet sich auch die erst 1826 von Landshut hierher verlegte Universität und das nahe gelegene Siegestor markierte damals das Ende der Stadt, etwas dahinter befand sich das damalige Dorf Schwabing. Im Dritten Reich wurde München als „Hauptstadt der Bewegung“ bezeichnet und in der Maxvorstadt befanden sich viele Bauten der NSDAP. Der heute begrünte quadratische Königsplatz wurde in der NS-Zeit zu einer einheitlichen Granitfläche umgestaltet und diente als Feierplatz für die Partei. Hier befanden sich damals auch die sogenannten Ehrentempel, die an die Gefallenen des Hitler-Ludendorff-Putsches von 1923 erinnerten und nach dem Krieg gesprengt wurden.

Königsplatz München

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden mit der Maximilianstraße und der Prinzregentenstraße neue Prachtstraßen angelegt, mit denen außerdem das Ostufer der Isar erschlossen wurde. Dort entstanden mit den Maximiliananlagen nicht nur Schmuckparks, sondern auch das Maximilianeum, worin sich heute der Bayerische Landtag befindet.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde auch der Englische Garten außerhalb der damaligen Stadtgrenzen errichtet und diente zunächst zu militärischen Zwecken, wurde aber schon nach einigen Jahren zum Volksgarten umgewidmet. Im Gegensatz zu den geometrischen Formen der Barockgärten hat man hier gezielt geschlungene Wege angelegt, die natürlicher wirken sollen. Die Ausdehnung des Englischen Gartens hat sich im Laufe der Zeit verändert. Teile davon wurden bebaut, während in der Nachkriegszeit aber auch Erweiterungen hinzukamen, unter anderem das frühere Firmengelände von Kraus-Maffei. Heute umfasst der Englische Garten eine Fläche von 321 ha.

München Englischer Garten

Haidhausen war ursprünglich ein außerhalb der Stadt gelegenes Dorf, dessen Bewohner der Unterschicht angehörten. Nachdem 1872 der Ostbahnhof eingeweiht wurde, enstand dort mit dem Franzosenviertel ein neues Wohngebiet. Ursprünglich als bürgerliches Viertel geplant, wurde es faktisch zu einem Arbeiterviertel. Das Viertel zeichnet sich durch seinen geometrischen Grundriss mit kreisrunden Sternplätzen aus.

München Haidhausen

Um die Jahrhundertwende sind einige Villenviertel in München entstanden. Relativ nah an der Altstadt wurden in Bogenhausen, das 1892 eingemeindet wurde, zwischen Sternwarte und Einsteinstraße zahlreiche prächtige Villen gebaut. Eine weitere Villenkolonie entstand in Gern in der Nähe des Schlosses Nymphenburg, was bis Ende des 19. Jahrhunderts noch ein Dorf außerhalb der Stadtgrenzen war. Eine Besonderheit ist, dass man dort gezielt Künstler ansiedeln wollte. Auch im Süden der Stadt entstand mit der Prinz-Ludwig-Höhe ein weiteres Villenviertel.

München Bogenhausen

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich München stark verändert, neue Wohn- und Geschäftsviertel kamen hinzu. Zur Linderung des Wohnungsmangels errichtete man Großwohnprojekte, darunter auch das ab 1967 errichtete Viertel Neuperlach, das eine der größten Satellitenstädte Deutschlands wurde. Dazu gehört auch der in den 70ern erbaute Wohnring, eine Aneinanderreihung von Hochhäusern mit einem grünen Herz in der Mitte. Die Großwohnsiedlung im Hasenbergl im Norden der Stadt ist ein weiteres Beispiel.

Mit den Olympischen Spielen im 1972 hat sich für die Stadt einiges verändert. Nicht nur die Fußgängerzonen wurden neu eingerichtet, sondern auch das U-Bahn-Netz in Betrieb genommen, dass seitdem kontinuierlich ausgebaut wurde. Neben dem Olympiastadion mit dem berühmten Zeltdach des Architekten Frei Otto wurde auch der Olympiapark mit einem künstlichen See und einem künstlichen Hügel aus Bauschutt errichtet.

Olympiapark München

Das Olympische Dorf wurde nach den Spielen zu einem Wohngebiet mit Einkaufsmöglichkeit umgenutzt. Das besondere daran ist die Verkehrsberuhigung, denn alle Parkplätze sind unterirdisch und das Dorf somit komplett autofrei. In den Bungalows ist heute ein Studentenwohnheim untergebracht. In direkter Nachbarschaft dazu hat der BMW-Konzern sein riesiges Betriebsgelände.

Olympiadorf München

Nachdem der Flughafen vom Stadtteil Riem weit nach draußen ins Erdinger Moos gezogen ist, wurde das Flughafengelände zum Messegelände umgewidmet. Die Messe befand sich zuvor auf der Theresienhöhe, wo der Platz aber nicht mehr ausreichte. Neben der Messestadt in Riem wurde mit den Riem Arcaden außerdem noch ein Einkaufszentrum sowie ein komplettes neues Wohnviertel errichtet. Außerdem wurde aus Anlass der Bundesgartenschau 2005 ein großer Landschaftspark mit Badesee angelegt.

München Riem

Ein ebenfalls sehr junges Stadtviertel ist die Parkstadt Schwabing im Norden des gleichnamigen Stadtteils, das 2000 auf einem ehemaligen Industriegelände gebaut wurde. In diesem Wohn- und Geschäftsviertel befinden sich mit den Highlight Towers auch die höchsten Bürohochhäuser der Stadt.

Es gäbe noch sehr viel mehr über München zu sagen, am besten ist es aber, sich direkt vor Ort ein Bild zu machen. Für Gruppen biete ich Stadtexkursionen durch München an, wobei sowohl die Innenstadt als auch die jüngeren Außenbezirke begangen werden können. Weitere Informationen unter http://www.muenchen-exkursion.de.
Am Sonntag, den 13. August führe ich unter dem Motto München außenrum außerdem eine ganztägige Gratis-Exkursion durch die äußeren Stadtteile durch, weitere Informationen dazu gibt es hier auf Rund um München: http://f-om-s.de/2017/07/30/ganztaegige-exkursion-durch-muenchner-stadtteile/.

Auf Dieniederlande bloggt Johannes über schöne Ausflugsziele und Orte im deutschen Nachbarland. Geht mit ihm auf Rundreise und lernt alles über die Highlights und versteckten Geheimtipps.