Frauensache Eichstätt

Menschen aus dem Altmühltal: Katja Wenzl

Mit der Altmühltaltipps-Serie „Menschen aus dem Altmühltal“ stelle ich euch immer wieder interessante Leute aus der Region vor. Dieses Mal habe ich eine richtige Powerfrau für euch: Katja Wenzl, Inhaberin der Frauensache in Pappenheim und Eichstätt.

Katja Wenzl Frauensache Pappenheim und Eichstätt

Frauensache Pappenheim / Eichstätt

Die Frauensache in Pappenheim und Eichstätt ist für viele Einheimische eine Adresse, der sie schon seit fast 20 Jahren vertrauen. Hier gibt es neben Mode, Kosmetik und Dekoration vor allem eines: Individuellen Service. Oder wie Katja Wenzl, Inhaberin des Ladens, sagen würde: „Ein Stück Glück.“ Denn mit ihrem Laden (und dem zweiten Geschäft in Eichstätt) möchte sie vor allem eines: Menschen glücklich machen.

Ich treffe mich mit Katja an einem Samstag nach Ladenschluss. Obwohl laut Schild schon seit einer halben Stunde geschlossen ist, ist sie noch voll in ihrem Element. Sie berät eine Kundin, die auf der Suche nach einem neuen Outfit ist. „Jede Frau kann schön sein“, verrät sie mir später. Mit der Frauensache hilft Katja ihnen dabei.

Denn die gelernte Kosmetikerin und Ästhetik-Therapeutin hat neben einer Menge Wissen im Bereich Hautpflege auch ein hervorragendes Gespür für Farben und Formen. Als Farb- und Stilberaterin (nach BIL, das heißt beauty is life) berät sie Kundinnen (und auch männliche Kunden ;)) bezüglich Farbe und Stil. So wird aus „unscheinbaren“ Gesichtern das meiste herausgeholt und sie zaubert dadurch einen tollen ersten Eindruck der Person.

„Frauensache – das bin ich“, das ist das, was ihren Laden ausmacht. Zur Powerfrau macht sie neben den beiden Läden mitten im Altmühltal auch ihre Liebe zum Sport. Zweimal wöchentlich ist sie als Trainerin in Bieswang und Schernfeld anzutreffen.

Mehr Frauensache

Wenn du noch mehr Frauensache erleben willst, kannst du einen der beiden Läden in Pappenheim (Deisingerstr. 16) oder Eichstätt (Marktplatz 2) besuchen. Außerdem gibt es Katja Wenzl auch auf Instagram und Facebook. Folgen lohnt sich!

Katjas Lieblingsort im Altmühltal

Zu dieser Frage hat Katja eine ganz besondere Antwort – und zwar einen Altmühltaltipp, den ihr auf dem Blog bislang noch gar nicht finden könnt. Am besten gefällt es ihr in Zimmern am Steg vom Hollerstein. „Mit einem Weißwein in der Hand und zig Kilometern Rennrad oder Mountainbike in den Beinen.“

Ein Tipp, der gerade auch auf meine To-See-Liste gewandert ist.

Frauensache Eichstätt

Ihr kennt noch andere interessante Menschen aus dem Altmühltal?

Dann freue ich mich auf eure Tipps – egal ob als Kommentar oder per Mail an mail@altmuehltaltipps.de. Bitte schreibt mir doch, wer diese Person ist, wie man sie erreichen kann und was sie so besonders macht. Und wer weiß, vielleicht wird ja auch diese Person bald in der neuen Serie „Menschen aus dem Altmühltal“ vorgestellt!

Mehr Menschen aus dem Altmühltal

Du kannst gar nicht genug bekommen? Dann lies doch den Beitrag über die liebe Frau Bauch, die in Gaimersheim einen Kinderladen führt. Außerdem interessant: Der Blogpost über Mevlüt Altuntas, Hobbyfotograf aus Beilngries.

AltmühlSteine mit Schneeglöckchen

AltmühltalSteine

Der Frühling ist die Zeit, zu der man gerne wieder raus geht, um Sonne zu tanken. Bei eurem nächsten Sonntagsspaziergang solltet ihr die Augen offen halten – denn vielleicht findet ihr einen der AltmühltalSteine, die seit Februar in der Region im Umlauf sind.

AltmühlSteine mit Pfau

AltmühltalSteine – Was hat es damit auf sich?

Wie es der Name schon sagt sind das Steine aus dem Altmühltal für das Altmühltal. Dabei sind die meisten der Steine die typischen Juraplatten – aber auch andere Steine sind ausdrücklich erlaubt.

Die Idee zur Aktion hatte Alissa Speth. Als sie in ihrer alten Heimat nach Fallersleben in Niedersachsen fuhr, fand sie bemalte Steine aus einer ähnlichen Gruppe aus dem Harz. „Ich habe mich so über diesen Stein gefreut, dass ich ihn in meinem neuen Wohnort, in Kipfenberg im schönen Altmühltal, auswildern wollte“, berichtet sie.

Steine auswildern?

Was sich im ersten Moment vielleicht etwas seltsam liest, ist genau das Konzept hinter den AltmühltalSteinen. Die Mitglieder der Gruppe bemalen ihre Steine ganz nach Lust und Laune. Erlaubt ist, was gefällt. Dafür wird wasserfeste Farbe, meist Acryl, verwendet. Danach besprüht man den Stein mit Klarlack, wodurch die Farben möglichst lange erhalten bleiben.

AltmühlStein Osterei

Auf die Rückseite kommt immer ein Hinweis zur Facebook-Gruppe AltmühltalSteine. Danach geht es damit an einen Ort im Altmühltal, wo andere Leute den Stein finden und sich darüber freuen können. Diese können den Stein entweder an dieser Stelle lassen – oder sie berichten in der Gruppe von ihrem Fund und „wildern“ ihn an einem anderen Ort wieder aus.

„Am besten gefällt mir an dieser Aktion, dass sich wirklich jeder Mensch, egal ob jung oder alt, sich über den Fund eines solchen Steines freut. Besonders Kinder sind ganz wild darauf, solche Steine selbst zu bemalen, auszuwildern und wieder neue zu finden“, sagt Alissa.

Die Freude kann ich sehr gut nachvollziehen. So ein schön bemalter Stein zaubert einem doch ganz automatisch ein Lächeln ins Gesicht – oder?

Habt ihr auch schon AltmühltalSteine gefunden? Dann freue ich mich über eure Berichte, wo das war und wie der Stein ausgesehen hat.

AltmühlSteine mit Schneeglöckchen

Werde Teil der AltmühltalSteine-Aktion

Und für alle, die mehr über die tolle Aktion wissen wollen oder selbst Lust bekommen haben, Steine zu bemalen und auszuwildern: Klickt unbedingt auf Alissas Facebook-Gruppe AltmühltalSteine vorbei und werdet Mitglied.

Kerstin

Mevlüt Altuntas aus Beilngries

Menschen aus dem Altmühltal: Mevlüt Altuntas

Mit der neuen Altmühltaltipps-Serie „Menschen aus dem Altmühltal“ möchte ich euch regelmäßig Leute aus der Region vorstellen. Den Anfang macht Mevlüt Altuntas, Hobbyfotograf aus Beilngries.

Mevlüt Altuntas aus Beilngries

„Es gibt keinen Tag, an dem ich nichts mit Fotografie mache“, verrät mir Mevlüt bereits zu Beginn unseres Gesprächs. Schon in den 90er Jahren ist er zu seinem großen Hobby gekommen – und zwar durch die Schule. In der 8. Klasse hatte er den Fotokurs besucht und damit eine neue Leidenschaft für sich entdeckt.

Seitdem hat er sich zahlreiche Kameras und Objektive zugelegt und nie aufgehört, mit Belichtungszeit & Co. zu experimentieren. Doch genau die jahrelange Übung macht das aus, was man heute auf jedem seiner Fotografien sehen kann: Wunderschöne Momente, meist aufgenommen von seinem Lieblingsmotiv: Der Natur. Spektakuläre Sonnenuntergänge, atemberaubende Wolkenformationen oder anmutig fließendes Wasser – egal was Mevlüt fotografiert, eines liegt ihm dabei besonders am Herzen: Den Moment, den er einfängt, auch erlebt zu haben.

Heutzutage ist für viele Fotografen, egal ob sie hobbymäßig oder beruflich unterwegs sind, Composing ein Begriff. Das bedeutet das Austauschen einzelner Bildelemente um einen perfekten Eindruck zu zaubern, etwa indem man den Himmel in einem Bild austauscht um einen anderen Bildeindruck zu erschaffen. Obwohl Mevlüt diese Bearbeitung technisch faszinierend findet, hält er kritisch entgegen: „Leute, die ein Composing erstellen, haben den Moment, den sie zeigen, nie selbst erlebt und die Stimmung dabei gefühlt.“ Und das ist der Grund, weshalb er bei seiner Bildbearbeitung komplett darauf verzichtet – meiner Meinung nach eine sehr ehrliche und aufrichtige Einstellung zur Fotografie! 🙂

Neben der Natur fotografiert Mevlüt seit einigen Jahren übrigens auch Menschen – doch das am liebsten natürlich auch draußen.
Psst: Wenn ihr euch ein paar seiner Bilder ansehen wollt, findet ihr sie auf seiner Webseite Mev’s Buidl Galerie. Vorbeischauen lohnt sich!

Mevlüt Altuntas aus Beilngries

Hobbygrafen-Club Beilngries und Umgebung

Mevlüt hat gemeinsam mit seinem alten Schulfreund Rainer Mayer auch eine eigene Facebook-Gruppe. Der Hobbygrafen-Club Beilngries und Umgebung hat inzwischen fast 400 Mitglieder und ist entstanden, weil Mevlüt immer mehr Fragen rund um die Fotografie erhalten hat.

„Da dachte ich mir irgendwann, dass die Antworten auch für andere interessant sein könnten und habe die Gruppe gemeinsam mit Rainer eröffnet.“ Dort organisieren die beiden alles gemeinsam – von Gruppenevents und Ausflügen bis hin zum regelmäßigen Stammtisch. Während die Ausflüge entweder in der näheren Umgebung stattfinden oder auch mal übers Wochenende in Städte wie Prag oder auch in den Bayerischen Wald zur Wildtierfotografie führen, ist der Stammtisch in immer wechselnden Lokalitäten und freut sich wachsender Beliebtheit. „Während wir beim ersten Stammtisch nur 15-20 Leute waren, reservieren wir inzwischen Tische für 25-30 Leute.“ Durch das regelmäßige Treffen und den regen Austausch in der Gruppe, der vor allem durch sachliche Kritik und ein offenes Miteinander auf Augenhöhe geprägt sind, sind im Laufe der Zeit auch Freundschaften entstanden.
„Fotografie verbindet eben doch irgendwie.“

Mevlüts Lieblingsort im Altmühltal

Als ich Mevlüt nach seinem Lieblingsort in der Region frage, muss er nicht lang überlegen. „Der ist direkt vor meiner Haustür“, schmunzelt er und holt, um mir zu zeigen, was er damit meint, sein Handy aus der Tasche. Darauf zeigt er mir wunderschöne Naturaufnahmen, darunter auch die Silhouette eines sehr markanten Baums, Pferde auf dem Feld und eine malerisch schöne Baumreihe vor angefrorenen Feldern.

Beilngries und die Umgebung, besonders oben auf dem Berg, faszinieren ihn besonders. „Es gibt nichts schöneres als den Sonnenauf- oder -untergang von hier aus zu betrachten. Besonders spektakulär ist der Ausblick, wenn unten im Tal noch die Nebelschwaden hängen.“ Denn dann hat man den Eindruck, als würde man über einen weißen See aus Wolken auf die andere Seite des Tals blicken.

Ihr kennt noch andere interessante Menschen aus dem Altmühltal?

Dann freue ich mich auf eure Tipps – egal ob als Kommentar oder per Mail an mail@altmuehltaltipps.de. Bitte schreibt mir doch, wer diese Person ist, wie man sie erreichen kann und was sie so besonders macht. Und wer weiß, vielleicht wird ja auch diese Person bald in der neuen Serie „Menschen aus dem Altmühltal“ vorgestellt!

Mehr Menschen aus dem Altmühltal

Du kannst gar nicht genug bekommen? Dann lies doch den Beitrag über die liebe Frau Bauch, die in Gaimersheim einen Kinderladen führt.

Kerstin

Quarry Rockers bei den Country Music Awards in Pullman

Jedes Jahr im November findet in der Westernstadt Pullman City ein ganz besonderer Showdown statt: Die Country Music Awards. Musiker aus ganz Europa spielen hier auf zwei unterschiedlichen Bühnen Countrymusik – von Klassikern bis hin zu selbstgeschriebenen Songs. Dieses Jahr vom 9.-11. November ist es wieder so weit.

Quarry Rockers Country Band Eichstätt

Aber warum ist das ein Altmühltaltipp?

Ganz einfach: Dieses Jahr tritt eine Countryband aus der Nähe von Eichstätt auf: Die Quarry Rockers. Besonders im Eichstätter Raum dürften schon einige die Band kennen. Dieses Jahr haben die fünf unter anderem auf dem Altstadtfest in Eichstätt (Posthof) und beim Countryfest im Saloon nahe Rupertsbuch gespielt. Wenn ihr die Band also noch mal im Westernstyle spielen hören wollt, solltet ihr euch den kommenden Samstag dick im Kalender markieren. Am 10. November um 13:35 Uhr in der Music Hall könnt ihr die Quarry Rockers beim Wettbewerb um den Country Music Award 2018 live erleben!

Wer sind die Quarry Rockers?

Die Quarry-Rockers sind eine fünfköpfige Liveband aus Workerszell, die sich im Februar 2017 gegründet hat und hauptsächlich Country, Rock’n’Roll, Rockabilly, Classic-Rock und Stimmungsmusik spielt. Jedes einzelne Bandmitglied bringt viel Engagement und Leidenschaft für das gemeinsame Hobby, die Musik mit. Und das merkt man auch bei jedem einzelnen der Auftritte.

Quarry Rockers Leo

Leo

„Was ist Countrymusik für mich? Die Musikrichtung ist faszinierend, da sie durch Einflüsse von Rock, Pop und Traditioneller Musik sehr vielfältig ist. Ich finde, dass man die Stimmung dieser Musik und das Lebensgefühl ein gutes Stück weit in seinen Alltag einbringen kann um Dinge gelassener und ausgeglichener zu meistern.

Musik ist mein großes Hobby. Schon seit über 10 Jahren spiele ich Gitarre und seit 4 Jahren bin ich Linedancer.“

DQuarry Rockers Marina

Marina / Mary-Jane

„Was Country Musik für mich ist? Das fällt mir jedes mal auf Neue schwer zu beschreiben, denn es ist eher eine Lebenseinstellung oder ein unbeschreibliches Gefühl für mich. Ebenso führte mich der im Dorf befindliche  Stone Break Hill Saloon, der jedes Jahr an Vatertag seine Türen öffnet, näher zu dieser genialen und einzigartigen Musikrichtung, wodurch ich zum Lindedance kam und es immer noch seit Jahren gerne mache.

Kurz und bündig: Country löst jedes Mal ein Gefühl in mir aus wo es mir einfach gut geht und sich ein Lächeln in mein Gesicht zaubert.“

Quarry Rockers Raphi

Raphi

„Bei mir ist die Geschichte wohl etwas anders: Mir schossen als glühender Freund
des Rock’n’Roll, bevor ich zu den Quarry Rockers geraten bin, bei dem Begriff
„Countrymusik“ hauptsächlich Bilder von fahrenden Truckern in Karohemd und
Cowboyhut in den Kopf. Doch dieser Schritt über den eigenen Tellerrand
eröffnete mir eine musikalische Welt, in der atemberaubende Künstler mit
handwerklich anspruchsvollsten Instrumenten wie Steel Guitar, Fiddle oder
Banjo „evergreen“ fetzige Tanzstücke oder auch melodische Balladen mit
unzähligen Harmonien und tonalen Raffinessen füllen.“

Quarry Rockers Julian

Juli

„Countrymusik ist für mich nicht nur eine Musikrichtung, sondern zugleiche iene Lebenseinstellung. Die Texte beziehen sich auf jede Lebenslage und helfen einem dabei, nicht immer alles zu ernst zu sehen.

Das Gefühl auf der Bühne, wenn sich das eigene Spiel und der Gesang nahtlos mit der Band vereint, ist immer wieder ein Gänsehautmoment – und von denen braucht’s definitiv noch mehr im Leben! “

Quarry Rockers Raphael

Raphael

„Die Countrymusik ist für mich eine Lebenseinstellung. Gleich ob beim Zuhören oder selber Spielen, hat man ein Grinsen im Gesicht. Durch auffallende Instrumente wie eine knackige Telecaster Gitarre, Fiddle oder eine Steelguitar sind musikalische Perfektionen möglich, die es meiner Meinung nach in keiner anderen Musikrichtung gibt.

Ein Leben ohne Countrymusik wirds für mich nicht mehr geben!“

Noch mehr Infos zur Band und weitere, künftige Auftritte findet ihr auf quarryrockers.de, der offiziellen Homepage der Countryband der Region.

Unterstützt die Quarry Rockers am kommenden Samstag in Pullman City, Ruberting 30, 94535 Eging am See – dabei sein lohnt sich!
Kerstin

Blumen an den Mauerner Höhlen

Regionale Blogs – vernetzt euch!

Regionale Blogs sind ein bisschen wie der alteingesessene Tante-Emma-Laden einer Stadt. Viele kennen ihn, ab und an wird er besucht, hin und wieder darüber gesprochen – aber kommt ein Tourist oder Besucher von außerhalb und besucht die Stadt, stolpert er oft nur durch Zufall darüber. Dann ist er vielleicht erstaunt darüber, welche kleine Perle er da gefunden hat und erzählt seinen Freunden davon.

Regionale und lokale Blogs

Ähnlich ist es bei Regional- und Lokalblogs. Da sie sich nur mit einer Stadt oder Gegend befassen, sind sie für die Einwohner dieser Region ein kleiner Geheimtipp.
Je weiter man sich jedoch vom Epizentrum des Blogs entfernt, desto kleiner ist das Interesse daran und die Kenntnis darüber sinkt. Denn sind wir mal ehrlich: Was will ein Kölner vom Altmühltal wissen, wenn er nicht gerade seinen nächsten Urlaub dort verbringen möchte?

Übersicht regionale Blogs

Genau aus diesem Grund möchte ich hier meine Liste an Regionalen Blogs ins Leben rufen.

A
Altmühltal: Altmühltaltipps – Blog über das Altmühltal in Bayern

D
Dresden: Ossilinchen – Blog über Dresden in Sachsen

F
Frankfurt am Main: Mainrausch – Blog über Frankfurt am Main in Hessen

H
Hamburg: Ria On Tour – Blog über Hamburg (und Reiseblog)
Hamburg: MS WellTravel – Blog über Hamburg und Gesundheitstourismus
Harz: Harzblog – Blog über den Harz in Sachsen-Anhalt

K
Köln : Veedelsliebe – Blog über Köln / Stadtteil Nippes in Nordrhein-Westfalen

L
Lahn: Lahntastisch – Blog über das Lahntal in Hessen

N
Norddeutschland: In der Nähe Bleiben – Blog über Hamburg und Norddeutschland
Nürnberg: Almächd Nürnberg – Blog über Nürnberg in Bayern

O
Ostfriesland: Ditzum-Blog – Blog über Ditzum, ein kleines Dorf an der Emsmündung im Rheiderland
Osnabrück: Osna-News – Blog über Stadt und Landkreis Osnabrück und „Umzu“

R
Regensburg: Sophias Welt – Blog über Regensburg in Bayern
Rheingau: Einfach Rheingau – Blog über den Rheingau in Hessen
Rheingau: Rheingauprinzessin – Blog über den Rheingau in Hessen
Rheinhessen: Rheinhessenliebe – Blog über Rheinhessen

S
Salzsau Panorama – Blog über Stadt und Landkreis Lüneburg
Sauerland: touriBlog – Blog über das Sauerland in Nordrhein-Westfalen/Hessen
Stuttgart: Liebstöckelschuh – Blog über Stuttgart in Baden-Württemberg
Stuttgart: Schönhässlich – Blog über Stuttgart in Baden-Württemberg

Dieser Beitrag wird immer wieder aktualisiert und durch weitere Blogs in alphabethischer Reihenfolge inkl. Link ergänzt.

Ich freue mich daher sehr über eure Tipps und Meldungen – und natürlich auch, wenn ihr die Liste auf eurem Blog teilt, damit die Linksammlung und die Blogs, die sich darin finden, etwas bekannter werden 🙂

Kerstin

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Kulturtage Nassenfels

Kulturtage Nassenfels

Die 13. Kulturtage in Nassenfels sind vorbei – da wir dieses Jahr gleich zweimal dort waren, wird es Zeit für einen kleinen Rückblick 😉

Kulturtage Nassenfels

Die Kulturtage in Nassenfels sind ein Event, das wir uns meistens schon weit vor August im Kalender anmarkieren. Jedes Jahr treten dort zahlreiche Kabarettisten und Künstler auf, die die Veranstaltung zu einem echten Pflichttermin machen. Dieses Jahr hat es uns am Freitag zu Hannes Ringlstetter und am Sonntag zu Martina Schwarzmann verschlagen.

Bei Martina Schwarzmann waren wir bereits 2014 und waren total begeistert. Umso schöner, dass ihr Auftritt auch dieses Jahr wieder ein echtes Highlight war. Die Zeit verflog nahezu und die Lacher waren quasi schon vorprogrammiert.

Anders war es hingegen bei Hannes Ringlstetter. Denn wer Lesen kann ist klar im Vorteil. Wir waren der Meinung, dass er mit seinem Kabarettprogramm in der Burg Nassenfels Halt machen würde – allerdings war er mit seiner Band unterwegs. Musikalisch gut, aber leider nicht das, worauf wir uns eigentlich gefreut hatten.

Kulturtage Nassenfels

Alles in allem dennoch tolle Unterhaltung im unvergleichlichen Ambiente. Im Innenhof der Burg ist eine Bühne aufgestellt. Die Plätze davor sind meist bestuhlt (bei Hannes Ringlstetter gab es leider keine Sitzplätze) und rund um das Publikum sind die Burgmauern.
Ein kleines Highlight ist das Storchennest an einem der Türme. Hier leben drei oder vier Storche, die immer wieder in ihren Horst fliegen und ihn verlassen. Schön ist es auch, diese landen zu sehen.
In der Burg gibt es einen Crepes-Stand und einen Stand mit Würstchen- und Steaksemmeln. Für Getränke jeder Art ist auch gesorgt – es gibt sogar Wein und leckere Cocktails.

Kulturtage Nassenfels

Die Burg ist im Privatbesitz und daher während des Jahres nicht öffentlich zugänglich. Wenn ihr also Lust auf Unterhaltung in einer echten Burg habt, solltet ihr euch für 2018 ebenfalls die Kulturtage im Kalender vormerken.

Habt ihr Martina Schwarzmann oder Hannes Ringlstetter schon mal live erlebt? Wir fandet ihr sie? Wart ihr vielleicht sogar schon mal auf den Kulturtagen Nassenfels? Ich freue mich über eure Meinungen in den Kommentaren 🙂

Kerstin

Stone Break Hill Rupertsbuch

Stone Break Hill – Countryfest am Vatertag

Jedes Jahr am Vatertag zieht es zahlreiche Menschen zum „Saloon“. Das kleine Westernstädtchen bei Rupertsbuch wurde 1991/92 erbaut und ist seitdem unter Leitung der „Cowboys“. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte mit dem Hauptgebäude des Stone Break Hill: Dem Saloon. Im Laufe der Jahre kamen dann noch Nebengebäude hinzu.
Eines davon ist die Bank. Hier wird das Geld in die eigene Saloon-Währung, den Stone Break Hill Dollar, umgetauscht.

Stone Break Hill Rupertsbuch

Da das Gelände im Privatbesitz ist, gibt es nur ein Mal im Jahr die Möglichkeit, Stone Break Hill zu besuchen. An diesem einen Tag im Mai öffnet der Saloon traditionell um 10 Uhr zum Frühschoppen seine Pforten.

Stone Break Hill Rupertsbuch

Das Programm

Tagsüber ist dann einiges geboten: Eine Liveband, Kinderprogramm, Tanzboden für Linedancer und der allseits bekannte Hudson – ein Schnaps, den es so nur in Stone Break Hill gibt. Außerdem sind Wanderreiter im Saloon herzlich willkommen. Dafür gibt es extra kleine Koppeln, auf denen die Pferde grasen können, bis es nach der Einkehr weiter geht.

Stone Break Hill Rupertsbuch

Dieses Jahr gab es Countrymusik im Doppelpack: Erstmals traten die Quarry Rockers als Vorband auf. Die Hauptband waren die Skyline Riders. Während letztere aus der Nähe von Kulmbach kommen, hatten die Quarry Rockers ein Heimspiel: Sie sind in Rupertsbuch und Workerszell Zuhause.

Auch für die Kleinen ist ausreichend Unterhaltung geboten: Sie können sich als Goldgräber versuchen und zahlreiche Preise gewinnen. Traditionell ist auch ein Planwagen mit von der Partie, mit dem sich die Gegend super erkunden lässt.

Der Innenhof wird jedes Jahr mit einem riesigen Sonnensegel überspannt – so lässt es sich im Schatten prima aushalten.
Wenn am Abend die Sonne untergeht und es abkühlt, ist aber noch lange nicht Schluss. Denn dann wird ein Lagerfeuer entzündet, an dem man sich wärmen kann.

Stone Break Hill Rupertsbuch

Der Vatertag in Stone Break Hill ist also jedes Jahr einen Besuch wert. Tolle Stimmung, gemütliches Beisammensein und Countrymusik machen die Veranstaltung zu einem Muss! Vielleicht ja dein Altmühltaltipp für 2018? Denn da feiert das Event 25jähriges Jubiläum.

Die Westernstadt befindet sich an der B13 zwischen Rupertsbuch und Eichstätt. Der Weg ist ausgeschildert. Ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Kloster St. Walburg

Sankt Walburg Eichstätt

Jedes Jahr vom 12. Oktober bis zum 25. Februar pilgern unzählige Gläubige ins Benediktinerinnenkloster Sankt Walburg Eichstätt. Das Kloster ist eine feste Institution der Stadt, das jedermann kennt. Grund hierfür ist eine wässrige Flüssigkeit,  die sich an der Grabstätte der Heiligen Walburga sammelt und seit dem 11. Jahrhundert von Nonnen in kleine Fläschchen gefüllt wird. Das so genannte Walburgisöl soll gegen sämtliche Krankheiten und Gebrechen helfen.

Grab der Hl. Walburga

Doch auch abseits dieses Mysteriums ist das Kloster Sankt Walburg Eichstätt einen Besuch wert. so ist die Gruftkapelle, in der die Heilige bestattet ist, eine kleine Sehenswürdigkeit. Sie besteht seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff hingegen wurde während des Schwedenkriegs stark zerstört.

Kloster St. Walburg

Die Legende zu Walburgas Ruhestätte

Die Heilige war zunächst in einem Kloster in Heidenheim bestattet, bis der Bischof Otgar beschloss, dass die Heilige nach Eichstätt überführt werden sollte. An der Stelle der ehemaligen Kreuzkirche scheuten plötzlich die Pferde und wollten nicht mehr weiter.

Diese Begebenheit deuteten die Leute als Zeichen Walburgas, dass sie an exakt diesem Ort die letzte Ruhestätte wünscht. In den darauffolgenden Jahren entstand das Kloster St. Walburg, das heute über 30 Nonnen umfasst und zudem eine Grundschule beherbergt.

Außerdem könnt ihr im Kloster auch übernachten. Rund um Eichstätt gibt es noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten und Orte, die ihr unbedingt besuchen solltet.
Kerstin

Was kennzeichnet ein Jurahaus?

Jurahäuser gibt es im Altmühltal, ganz besonders im so genannten Altmühljura, einige. Besonders verbreitet sind sie im Landkreis Eichstätt und im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, doch auch bei Kelheim finden sich einige Exemplare.

Was kennzeichnet ein Jurahaus?

Charakteristisch für Jurahäuser sind flach geneigte Dächer, die mit Steinen bedeckt sind. Folglich gibt es kaum einen Dachüberstand und einen gewaltigen Dachstuhl, der die schweren Platten trägt. Außerdem typisch sind die kleinen Fenster und recht einfache Fassaden.
Dabei ist das Jurahaus nicht nur eine Bauform für die ärmere Bevölkerungsschicht. Auch größere Bauern- und Wirtshäuser wurden in diesem Stil gebaut. Die meisten Jurahäuser der Region sind mehrere hundert Jahre alt.

Warum gibt es Jurahäuser nur in wenigen Gebieten?

Diese Gegebenheit hängt mit den Steinbrüchen der Region zusammen. Dort förderte und fördert man Kalkstein. Beim Jurahaus-Bau waren vor allem die Kalkplatten des Juras geeignet. Die Steine wurden häufig sehr mühsam zu ihrem Bestimmungsort transportiert. Häufig wurden hierfür auch Ochsenkarren verwendet.

Wo kann ich ein Jurahaus von innen sehen?

Seit 10. Oktober 2014 gibt es das Jurahaus-Museum in der Rotkreuzgasse in Eichstätt. Dort kann man nicht nur das Jurahaus selbst besichtigen, sondern auch wichtige Informationen zur Geschichte der Jurahäuser bekommen. Öffnungszeiten sind mittwochs von 09:00 – 12:00 Uhr, freitags von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr und sonntags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Sehenswert ist dabei dieser Beitrag des Bayerischen Rundfunks.

Projekt Jurahaus

Da es heutzutage immer weniger Jurahäuser gibt, hat sich im Jahr 2011 das Projekt Jurahaus gegründet.
So sollen Jurahäuser mithilfe des Projekts saniert und neu genutzt werden. So entstand auch das Bürger- und Kulturzentrum KRONE in Kipfenberg oder das Gemeinschaftshaus in Georgenbuch nahe Riedenburg.

Kennt ihr noch weitere Jurahäuser? Was findet ihr besonders schön an dieser Bauform?
Kerstin

Allerheiligenspitzel – Was ist das?

Jedes Jahr am 1. November besuchen Christen die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen. Allerheiligen ist ein Brauch, der selbst nach vielen hundert Jahren noch praktiziert wird. Dazu werden die Gräber geschmückt und Kerzen angezündet. Man gedenkt den Verstorbenen und vielerorts findet am Friedhof eine kleine Andacht statt, die mit der Gräbersegnung endet.
Das Datum wird im unteren Altmühltal, rund um die Region bei  Kelheim und Riedenburg, auch mit einem anderen Brauch verbunden, den man in anderen Regionen Bayerns oft gar nicht kennt – die Allerheiligenspitzel.
Jedes Jahr um den 1. November finden deshalb die sogenannten „Spitzlmärkte“ statt.
Dort dreht sich alles um das tradionelle, süße Gebäck. Je nach Region wird es aus Biskuit- oder Lebkuchenteig hergestellt und mit buntem Zuckerguss verziert. Traditionell schenken Tauf- oder Firmpaten ihren Patenkindern jedes Jahr zu Allerheiligen etwas von der Süßigkeit.
Ich selbst kenne die Spitzl durch meine Oma, die mir als Kind jedes Jahr ein mit rosa Zuckerguss verziertes Allerheiligenspitzel schenkte.
Einst war der Gedanke hinter dem Geschenk ein ganz anderer.
Man war der Meinung durch Almosen und Geschenken an Arme oder Kranke den Verstorbenen zu helfen, früher aus dem Fegefeuer in den Himmel zu kommen. Daher sind die Allerheilgenspitzel vielerorts auch als Seelenbrezen bekannt.

Ihr wollt den Brauch hautnah miterleben?
Termine 2018:
31.10. – Spitzlmarkt in Kelheim
Meist findet auch in Dietfurt und in Riedenburg ein Spitzlmarkt statt.
Kennt ihr den Brauch oder gibt es bei euch in der Region einen ähnlichen? Aus welchem Teig sind die Allerheiligenspitzel dann? Oder kennt ihr sie unter einem anderen Namen?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare!
Kerstin