Irland Rundreise Schafe

Rundreise durch Irland

Diesen September stand bei uns etwas ganz besonderes auf dem Programm: Eine 10-tägige Rundreise durch Irland. Ich möchte dich mit auf die Reise durch die Grüne Insel nehmen und dir für deinen Urlaub Tipps geben bzw. unsere Reiseroute vorstellen.

Irland Rundreise Kühe

Dublin

Unser erster Stopp war Dublin. Mit dem Flieger um die Mittagszeit angekommen, hatten wir anderthalb Tage, um uns die Hauptstadt Irlands anzusehen. Neben der klassischen Sightseeing-Tour haben wir uns natürlich auch den ein oder anderen Pub angesehen 🙂

Dublin Trinity College

Trinity College

Egal ob Student oder nicht: Den Namen dieser Einrichtung hast du sicherlich schon mal gehört. Die Universität mitten im Herzen der irischen Hauptstadt wurde im 16. Jahrhundert durch die Königin von England gegründet. Dort kann man bis heute so ziemlich alles studieren – bis auf zwei Studiengänge: Architektur und Veterinärmedizin.

Fun Fact: Hier hat Bram Stoker, der Dracula geschrieben hat, Mathematik studiert 🙂

Dublin Trinity College

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten am Trinity College ist der 65 Meter lange Long Room, eine Bücherei mit über 200.000 alten Schriftstücken. Sie ist komplett aus Holz gebaut und die Bücher reichen bis an die Decke. Eines der bekanntesten Schriftstücke dort ist das Book of Kells aus dem 9. Jahrhundert. Außerdem könnt ihr hier die älteste Harfe Irlands bestaunen.

St. Patricks Cathedral

Wenn man sich der St. Patricks Cathedral nähert, führt der Weg durch ein Wohngebiet vorbei, das mich vom Baustil her etwas an die Speicherstadt in Hamburg erinnert hat. Dort sind verschiedenste Szenen aus dem Buch „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift, über den Türen an der Mauer der Wohnhäuser eingelassen. Der Grund dahinter ist, dass der Autor Jonathan Swift Dekan der St. Patricks Cathedral war und in eben dieser beerdigt ist.

Die Kathedrale selbst hat ihren Namen durch den Schutzheiligen Irlands, Patrick. Dieser soll hier einst an einer nahe gelegenen Quelle Gläubige getauft haben.

Dublin Christchurch Cathedral

Christ Church Cathedral

Eine weitere sehr bedeutende Kirche der Stadt ist die Christ Church Cathedral. Sie ist die älteste Kathedrale Dublins. An dem Ort, an dem sich heute die Kirche befindet, war einst ein Siedlungsplatz der Wikinger.

Heute ist vor allem die Krypta ein echter Besuchermagnet. Darin sind einige Kunstwerke zu sehen, darunter auch eine mumifizierte Katze und eine mumifizierte Ratte. Erstere hatte die Ratte vermutlich gejagt und beide waren hinter der Orgel in einem Rohr stecken geblieben. Eine frühe Form von Tom & Jerry, denn die beiden Tiere wurden im 19. Jahrhundert entdeckt und können seitdem in einer Vitrine bestaunt werden.

Dublin Castle

Auch dieser Ort erinnert an die Wikinger. Denn genau dort begann einst die Siedlung am Ort „Dubh Linn“, was übersetzt „schwarzer Tümpel“ bedeutet. Solltet ihr zum Castle gehen, solltet ihr daher unbedingt auch einen Abstecher zum Dubh Linn Garden machen. Dort befand sich nämlich einst die Stelle, an der die Wikinger ihre Boote befestigten.

Dublin Halfpenny Bridge

Halfpenny Bridge

Diese Brücke ist die am meisten fotografierte Brücke in Dublin. Kein Wunder also, dass sie bei unserer Irland-Rundreise auch auf dem Programm stand. Ihren Namen hat die im frühen 19. Jahrhundert errichtet Fußgängerbrücke von der Maut, die dort einst entrichtet werden musste. Bis ins Jahr 2000 war die Halfpenny Bridge die einzige Fußgängerbrücke über die Liffey in ganz Dublin. Sie ist nur wenige Meter vom Temple Bar District entfernt, ihr könnt sie also prima in einem kleinen Rundgang integrieren.

O’Connel Bridge

Die wohl wichtigste Brücke für die Dubliner ist die sogenannte O’Connel Bridge. Das besondere an ihr ist, dass sie nahezu quadratisch ist. Sie ist eine der breitesten Brücken in Europa.

Unweit dieser Brücke befindet sich die Spire of Dublin, auch als Needle bekannt. Diese Sehenswürdigkeit ist 121 Meter hoch,sieht aus wie eine Nadel und wurde 2003 in der O’Connell Street errichtet. Die Baukosten betrugen unglaubliche 4 Millionen Euro. Die Dubliner haben der Spire einige witzige Spitznamen gegeben, die sich reimen. Einige davon sind „Stiletto in the Ghetto“ oder „Stiffy by the Liffey“.

Temple Bar District

Erst mal vorneweg: Das Temple Bar District heißt nicht wegen der bekannten Temple Bar so. Viel mehr stammt der Name von der Familie Temple, die hier einst lebte. Bar ist ein englischer Begriff für eine Sandbank, die aufgeschüttet wurde, um dieses recht tiefliegende Gebiet vor Überschwemmungen zu schützen.

Auch wenn das berühmte Touristenviertel auf den ersten Blick so aussieht, als hätte es eine lange Geschichte und Tradition, muss ich dich leider enttäuschen. Früher war dieser Bezirk ein eher verrufener Stadtteil. Die Stadtverwaltung störte sich daran, war es doch sehr zentral im Zentrum der Stadt. Daher wurde in den 80er Jahren die Gebäude recht günstig an Künstler und Pubbetreiber vermietet und sollte so vorm Verfall gerettet werden – was glücklicherweise geklappt hat.

Der Temple Bar District ist ein toller Ort zum Schlendern. In einigen Bars spielen dort jeden Tag und oft schon ab nachmittags Livebands. Allerdings ist das Bier und auch das Essen dort verhältnismäßig teuer.

Molly Malone Statue

Ein weiterer wichtiger Ort mitten in Dublin ist die Molly Malone Statue direkt vor der St. Andrew’s Church, nur wenige Meter vom Trinity College entfernt.

Molly Malone soll einst die Tochter eines Fischhändlers gewesen sein und in der Grafton Street, wo die Statue ursprünglich stand, aufgrund von Bauarbeiten aber versetzt wurde, mit Fischen gehandelt haben. Man erzählt sich, dass sie eine unglaublich schöne Frau gewesen war, die aufgrund ihrer Armut auch ihren Körper verkaufen musste. Das irische Volkslied „Cockles and Mussels“ besingt Molly Malone und gilt als inoffizielle Hymne der Stadt.

Zusatztipp

In Dublin werden so genannte DublinFreeTours angeboten. Die Touristenführer sind mit einem gelben Regenschirm unterwegs und treffen sich an der Spire direkt am Post Office in der O’Connel Street. Die Führung ist super ausführlich, ihr bekommt tolle Insidertipps und ihr gebt dem Touristenführer so viel Geld, wie ihr für richtig erachtet.
Wann die Führung stattfindet, lest ihr am besten hier.

Kilkenny Castle

Unsere erste Etappe: Kilkenny

Am dritten Tag startete unsere Rundreise. Gleich nachdem wir uns unser Leihauto geholt haben, ging es nach Dunmore Cave. Diese Höhle ist bekannt dafür, dass darin der größte und älteste Stalagmit Europas wächst.

Anschließend ging es durch Thomastown zur Jerpoint Abbey. Die Ruine einer ehemaligen Abtei ist zwar sehr schön, allerdings kostet sie im Gegensatz zu vielen anderen Ruinen, die wir im Verlauf unseres Roadtrips noch gesehen haben, Eintritt. Sie ist ein nationales Denkmal und wurde wohl bereits im 12. Jahrhundert gegründet.

Jerpoint Abbey
Jerpoint Abbey

Danach machten wir uns auf den Weg nach Kilkenny, wo wir auch unsere Unterkunft für diesen Tag gebucht hatten. Das Kilkenny Castle ist eines der am besten erhaltenen Schlösser in ganz Irland. Der Rosengarten davor ist ein wunderschöner Ort zum Entspannen, aber auch im Park oder entlang des Flusses konnten wir gut spazieren gehen.

Rosary Window Black Abbey Kilkenny

Du solltest unbedingt auch die Black Abbey besuchen. Der Name stammt nicht etwa daher, dass die Abtei so düster ist, sondern vielmehr vom schwarzen Ordensmantel der Dominikaner, die dort das einzige Dominikanerkloster in ganz Irland führen. Die bunt leuchtenden, filigran gestalteten Rosettenfenster sind ein echtes Highlight (Eintritt frei).

Kilkenny Castle

Irlands Wahrzeichen

Am nächsten Tag führte uns unser Roadtrip zum Rock of Cashel. Es gilt als Sitz der Geister und Feen, wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 5. Jahrhundert durch St. Patrick zum Bischofssitz. Da der Rock of Cashel sehr bekannt ist, ist er auch entsprechend besucht. Wir haben vom Friedhof aus aber eine verfallene Ruine gesehen, zu der wir gegangen sind. Hier waren wir komplett allein und konnten die ehemalige Kirche bestaunen.

Rock of Cashel
Irland Ruine

Anschließend ging es zum Lough Gur. Dieser See ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten in Irland. Seit über 6000 Jahren haben dort Menschen gesiedelt. Am westlichen Ufer des Sees befindet sich der Steinkreis von Grange, der mit 45 Metern Durchmesser der größte Steinkreis in Irland ist.

Logh Gur Steinkreis
Logh Gur
Logh Gur

Am Lough Gur gibt es einen kleinen Spazierweg, der besonders für Familien zu empfehlen ist. Denn der Weg zum Aussichtspunkt wird durch kleine Feenhäuschen versüßt, die die Macher an Steinen und Bäumen gemalt oder durch kleine Türchen versteckt haben.

Logh Gur

Die Natur der Grünen Insel genießen

Der fünfte Tag unserer Rundreise durch Irland führte uns in den Killarney Nationalpark. Wir stellten unser Auto am Parkplatz nahe der Muckross Abbey ab und gingen an ihr vorbei und am Lough Leane vorbei hin zum Muckross House.

Killarney Nationalpark Muckross House

Von dort aus führt ein sehr gut ausgeschriebener Wanderweg zum Torc Wasserfall. Wir entschieden uns, den Muckross Lake auf unserem Rückweg zu umwandern. Ein kleines Stück mussten wir dazu an der Straße laufen (etwa 1 Kilometer), der restliche Weg führte uns aber vorbei an ruhigen Wanderwegen, auf denen uns auch nur vereinzelt andere Wanderer entgegen kamen. Die Gesamtlänge unseres spontan geschaffenen Rundwanderwegs ist etwa 12 Kilometer lang.

Killarney Nationalpark Torc Wasserfall

Am besten haltet ihr euch vom Wasserfall aus an den Schildern in Richtung Dinis Cottage. Von diesem Teehau aus einfach geradeaus weiter. Es gibt nur noch einen Hauptweg. Über diesen kommt ihr nach einigen Kilomtern vorbei an die Gabelung, von der aus wir vorher von der Abbey her zum Muckross House gebogen sind.

Killarney Nationalpark
Killarney Nationalpark

Nach einer kurzen Pause im Zimmer ging es für uns abends noch nach Killarney. Der Ort ist sehr touristisch und entsprechend teuer ist es dort auch, abends auszugehen. Dafür könnt ihr euch aber über viel Livemusik in den meisten Pubs und zahlreiche Straßenkünstler freuen.

Killarney Nationalpark

Entlang des Atlantik

Am nächsten Morgen geht unsere Rundreise durch Irland weiter. Startpunkt ist das Dunloe Gap, ein Gebirgspass mit sagenhafter Landschaft. Nachdem wir uns zunächst fast hätten abschrecken lassen, da einige Leute von den sehr engen Straßen berichtet hatten, wagten wir doch den Weg durch die Schlucht. Und wir wurden durchaus belohnt 🙂 15 Kilometer lang Natur pur, wunderschöne zerklüftete Landschaften und Schafe soweit das Auge reicht.

Dunloe Gap

Etwa in der Mitte des Passes fanden wir einen kleinen Parkplatz, von dem aus wir zu einem kleinen Wasserfall laufen. Er ist nur wenige Meter von der Straße entfernt, aber da wir früh unterwegs sind, sehen wir noch keine Menschenseele.

Dunloe Gap
Dunloe Gap

Als wir die Straße verlassen geht es über Kenmare nach Sneem. Von dort aus startet unsere Tour entlang des Ring of Kerry. Der Ring of Kerry ist eine wunderschöne Straße entlang des Atlantik mit zahlreichen Parkbuchten und Aussichtspunkten. Da wir unfassbares Glück mit dem Wetter haben, haben wir einen wunderschönen Ausblick auf den Ozean. An einigen Aussichtspunkten machen wir Halt und genießen den Ausblick. Wir wechselnd bei Waterville auf den Skelling Ring, der uns vorbei an einigen Ruinen nach Portmagee führt.

Ring of Kerry
Ring of Kerry

Einige hundert Meter vor dem Fischerdorf entdecken wir eine Abfahrt zu den Kerry Cliffs. Zwar stehen die Cliffs of Moher auch noch auf unserem Programm, aber da der Wetterbericht für die nächsten Tage Regen sagt, entscheiden wir uns, auf Nummer sicher zu gehen. Lieber zwei Klippen sehen als gar keine 🙂

Cliffs of Kerry

Auf den Cliffs of Kerry ist es sehr stürmisch, aber der Weg dorthin lohnt sich allemal. Ein toller Ausblick aufs Meer und gigantische Felsen, die aus dem Wasser ragen.

Cliffs of Kerry

Anschließend geht es für uns auf Valentia Island. Die elf Kilometer lange Insel gilt als Touristenhotspot, da es hier ebenfalls einige Aussichtspunkte und einen beeindruckenden Leuchtturm gibt. Daher entscheiden wir uns, über die Brücke dorthin zu fahren. Es gibt bei Knightstown auch eine Fähre, die kostet allerdings pro Überfahrt 8 Euro.

Irland Rundreise Valentia Island

An den Klippen

Aufgrund der Wettervorhersage, die sich noch mal um einen Tag verschoben hat, starten wir anders als geplant an Tag Nummer 7 vorbei an Kinvara zu den Cliffs of Moher.

Kinvara Castle

In Kinvara befindet sich das Dunguarie Castle direkt am Meer. Es ist ein so genanntes Turmhaus, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Rund um das Castle führt ein kleiner Trampelpfad, nur wenige Meter weiter führt ein Weg entlang am Ufer, sodass wir uns das Gebäude noch aus anderen Blickwinkeln ansehen können.

Dann ist es endlich so weit: Wir kommen an die berühmten Cliffs of Moher. Dort wurde Harry Potter und der Halbblutprinz gedreht und ich hatte schon zuvor zahlreiche Bilder der bekanntesten Steilklippen des Landes gesehen. Unzählige Touristen sind dort unterwegs, weshalb wir uns entscheiden, direkt an den Klippen erst mal links abzubiegen und diese ein Stück entlang zu wandern. Sie erstrecken sich ingesamt über 8 Kilometer.

Cliffs of Moher
Cliffs of Moher

Wir wandern bis zum Moher Tower, die eines Wachturms von Hag’s Head, einer ehemaligen Festung, die im frühen 19. Jahrhundert abgerissen wurde, um Baumaterial für einen Telegrafenturm zu erhalten.

Cliffs of Moher

Von dort aus geht es wieder zurück bis zum bekannten O’Briens Tower, dem Aussichtsturm nur wenige Meter vom offiziellen Eingang entfernt.

Städte bei unserer Rundreise durch Irland

Weiter ging es mit dem beschaulichen Dorf Adare, das als schönstes Dorf Irlands in unserem Reiseführer angepriesen worden war. Einige Reethäuser und zahlreiche Geschäfte befinden sich in dem Ort, der etwa 10 Kilometer von Limerick, unserem nächsten Ziel, entfernt liegt.

Adare

Limerick

Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Limerick sind King John’s Castle und St. Mary’s Cathedral. Das Schloss befindet sich an einer Stelle, an der bereits Wikinger im frühen 10. Jahrhundert ihre Befestigungsanlage hatten. Die Festung selbst wurde etwa 300 Jahre später errichtet.

Limerick

Galway

Die Hafenstadt Galway liegt direkt am Atlantik und ist ebenfalls ein sehr empfehlenswerter Ort. Fans von Pubs und hungrige Besucher finden sicherlich in der Quay Street etwas passendes. Denn hier reihen sich Lokal an Lokal.

Galway

Mein persönlicher Geheimtipp für Galway ist die dortige Kathedrale. Der riesige Bau ist überraschend neu. Er wurde erst 1965 geweiht und architektonisch ein echtes Highlight. Wunderschön glänzender Marmorboden, ein tolles Kirchenschiff mit Holzdecke und hohen Bögen und eine wunderschön beleuchtete Kuppel. Dort, wo sich heute die Kathedrale befand, war einst ein Gefängnis. Die Grundidee war es, aus einem Ort der Trauer einen der Freude zu machen. Die Kirche wurde übrigens auch von Papst Johannes Paul II. besucht.

Irland Galway Kathedrale
Irland Galway Kathedrale

Karstlandschaft im Westen

An unserem vorletzten Tag der Irland Rundreise ging es in den Burren, die Karstlandschaft im Westen Irlands nahe Galway. Auf den ersten Blick erinnert die Landschaft an diesem steinigen Ort an Bilder der Mondlandung. Große Felsen, kaum Pflanzen, viel Grau.

Burren Karstlandschaft Irland

Dabei ist die Landschaft dort alles andere als trist und langweilig. Neben alpinen und arktischen Pflanzen blühen dort im Sommer vereinzelt auch Orchideen. Grund dafür ist der einzigartige Boden.

Burren Karstlandschaft Irland

Unter den Steinplatten befindet sich ein Untergrundlabyrinth aus zahlreichen Höhlen und Gängen. Diese wurden und werden durch das Wasser geformt, das durch den Stein unter den Boden gelangt. Einige unterirdische Flüsse haben dort teils riesige Tunnel geformt. Ein Ort, von dem aus sich dieses unterirdische System bewundern lässt, ist das Aillwee Cave. Die Höhle südlich von Ballyvaughan wurde erst vor etwa 80 Jahren durch einen Zufall entdeckt. Der Bauer Jacko McGann, der seinem Hund, der einen Hasen verfolgte, hinterher lief, kam so in die Höhle. Erst 30 Jahre später erzählte er anderen von seinem Fund.

Untersuchungen begannen, Archäologen betragen die Höhle und fanden darin unter anderem Knochen eines Braunbären. Heute kann Aillwee Cave im Rahmen einer Führung besucht werden.

Aillwee Cave

An unserem letzten Tag stand für uns nur die Rückfahrt nach Dublin sowie die Rückgabe des Autos und der Flug nach Hause auf dem Programm. Alles in allem war unsere Rundreise durch Irland ein wunderschönes Erlebnis. Allein wegen der Landschaft lohnt sich ein Besuch.

Auf meiner Liste mit weiteren Sehenswürdigkeiten hatte ich noch Birr mit seinem historischen Teleskop und Kylemore Abbey stehen. Beides war als Puffer gedacht, sollten wir tatsächlich deutlich schneller als gedacht mit unserem Roadtrip sein. Solltet ihr einen der beiden Orte oder auch einen anderen besucht haben, schreibt doch gern einen Kommentar. Ich denke, es ist nicht nur für mich, sondern vielleicht auch für andere Leser des Blogs spannend zu erfahren, welche Orte ihr besucht habt.

Irland Rundreise

Ansonsten hoffe ich, euch hat der Beitrag gefallen und für euch ist auch der ein oder andere Tipp dabei.
Kerstin