Kaisinger Tal

Zwischen Greding und Beilngries befindet sich das Kaisinger Tal. Ein idyllisches Fleckchen Erde, an dem sich die Ruhe der Natur ganz abseits des Alltagsstresses hervorragend genießen lässt.
Durch das Kaisinger Tal fließt ein kleiner Bach, der Brunnebach.

Um ihn schlängelt sich ein insgesamt drei Kilometer langer Naturlehrpfad. 21 Stationen führen durch das ruhige Tal, das sowohl für Einheimische als auch für Touristen ein perfekter Ort zum Entspannen ist.

Auch Fotoliebhaber verschlägt es immer wieder dorthin. Denn nirgendwo sonst lassen sich so schöne Langzeitaufnahmen von fließendem Gewässer und unberührter Natur machen. Die hohen Bäume, die den Brunnenbach säumen, tragen zu dieser mystischen Stimmung nur noch etwas mehr bei.

Kaisinger Tal

 

Vor allem in den Frühjahrsmonaten ist das Kaisinger Tal mit seinen Kaskaden ein Geheimtipp. Denn dann führt der Bach durch die Schneeschmelze besonders viel Wasser. Noch mehr als auf den Bildern, die ihr hier sehen könnt. Diese sind nämlich während einer Trockenperiode in den warmen Sommermonaten entstanden.

Naturlehrpfad Kaisinger Tal

Wenn ihr Lust auf eine Wanderung habt, kann ich euch vor allem zur warmen Jahreszeit das Kaisinger Tal empfehlen. Denn ein großer Teil der kurzen Wanderung, die auch hervorragend für Familien mit Kindern geeignet ist, führt mitten durch den Wald.

Parken könnt ihr an einem ausgeschriebenen Parkplatz. Von Greding kommend in Richtung Beilngries biegt ihr nach Kaising ab. Etwa 800 Meter nach Gredingt gibt es rechterhand einen Parkplatz. Euer Auto steht so ebenfalls geschützt vor der Sonne.

Von hier aus geht es hinunter ins Kaisinger Tal. Haltet euch an den Schildern mit der Eule. Diese führt euch entlang des Naturerlebnispfades, der sehr gut ausgeschrieben ist. Zahlreiche Stationen rund um Bäume und Sträucher sowie der dort lebenden Tiere finden sich hier und machen den Rundweg zu einem lehrreichen Ausflug von etwa einer Stunde.

Höhepunkt sind selbstverständlich die Kalksinterterrassen des Tals.

Kaisinger Tal

wie entstanden die Kalksinterterrassen im Kaisinger Tal?

Wie für nahezu jedes Naturgebilde aus Stein im Jura ist auch hier der hohe Kalkgehalt im Wasser der ausschlaggebende Grund. Kalktuffablagerungen formen so kleine Treppchen oder, wie im Fall der Steinernen Rinne in Rohrbach, einen Wasserlauf. Der Kalk wird aus der Erde gespült und lagert sich überirdisch in Form von Gesteinen ab. Durch die Fließrichtung des Wassers ergaben sich im Laufe der Jahrhunderte kleine Stufen.

Auch heute noch entstehen Kalktuffterrassen. Diese Gesteine sind sehr zerbrechlich, da sie sich erst im Lauf der Jahrhunderte festigen und aushärten müssen. Ihr solltet daher dringend auf den Wegen bleiben und Hunde an die Leine nehmen! Betretet die Terrassen nicht!

Dann steht einem schönen Ausflug in das Kaisinger Tal nichts mehr im Weg. Ich freue mich schon auf eure Erfahrungsberichte!
Kennt ihr noch weitere kleine Naturwunder im Altmühltal? Ich freue mich über euren Kommentar.
Kerstin

PS: Danach könnt ihr in Greding oder Beilngries noch ein leckeres Eis genießen 😉

Vogellehrpfad Oberhochstatt

Ihr mögt die Natur? Dann werdet ihr den Vogellehrpfad bei Oberhochstatt lieben. Ein kleiner, etwa 1 Kilometer langer Rundweg, der sich super für einen Ausflug mit Kindern eignet. Denn hier lernen die Kleinen viel über sämtliche Vogelarten, aber auch über Bienen und Kräuter. Ein großer Pluspunkt: Der Rundweg ist extrem kurz, lässt sich also hervorragend auch schon mit kleinen Kindern bei einem Ausflug am Nachmittag erkunden.

Vogellehrpfad Oberhochstatt Weißenburg

Startpunkt für den Rundweg ist ein Parkplatz ganz in der Nähe von Oberhochstatt, genauer gesagt wenn ihr von Oberhochstatt kommend in Richtung Kaltenbuch einbiegt. Kurz darauf befindet sich linkerhand ein Parkplatz mit Infoschild. Hier könnt ihr euch einen ersten Überblick über die Route machen. Von hier aus könnt ihr übrigens auch den Limesweg starten.

Vogellehrpfad Oberhochstatt

Vogellehrpfad Oberhochstatt

Unweit dieses Parkplatzes befindet sich eine Übersicht zahlreicher Vogelhäuser. Anhand eines Infoschildes lernt ihr, welcher Vogel welches Vogelhaus bevorzugt und was es sonst noch über das jeweilige Tier zu wissen gibt.

Hier könnt ihr etwas lernen

Informationen über Kräuter und eine Kräuterschnecke sowie ein Kräutergarten warten auf euch. Wir waren leider im beginnenden Frühjahr unterwegs, besser ist es bestimmt, wenn ihr euch im Sommer auf den Vogellehrpfad bei Oberhochstatt begebt. Dann sind nicht nur die Kräuter in voller Blüte, sondern ihr könnt sicherlich den ein oder anderen Vogel entdecken.

Vogellehrpfad Oberhochstatt

Am Vogellehrpfad leben unweit der Brutkästen für Vögel mehrere Bienen. Die fleißigen Tierchen haben hier zahlreiche Bienenstöcke und fühlen sich durch die Bäume, nahen Felder und den Kräutergarten sicherlich sehr wohl in ihrem Zuhause.

Vogellehrpfad Oberhochstatt

Abstecher zum Bismarckturm

Sollte euch der Rundweg zu kurz sein, könnt ihr diesen selbstverständlich auch nach Belieben verlängern. In der Gegend sind zahlreiche ausgeschriebene Wanderwege und geschotterte Wege, über die ihr euch eine ganz individuelle Route zusammenstellen könnt. Etwa 5 Kilometer vom Ausgangspunkt des Vogellehrpfads entfernt steht der Bismarckturm. Wenn ihr nach Rohrbach unterwegs seid, solltet ihr das Freilichtmuseum dort nicht verpassen.

Kennt ihr noch andere kurze Ausflugsideen für Familien im Altmühltal?
Ich freue mich über eure Kommentare 🙂

Biber im Rohrachtal bei Treuchtlingen

Viele gefährdete Tierarten wurden einst vom Menschen ausgerottet und sollen sich nun wieder in das Ökosystem integrieren. Nachdem ihr diesen Satz gelesen habt, habt ihr bestimmt ein ganz besonderes Tier im Kopf – wahrscheinlich den Wolf, über den die letzten Jahre immer wieder heiß diskutiert wird oder den ebenfalls umstrittenen Luchs. Bei uns in der Region ist das ein viel kleineres Tier, das momentan dabei ist, sich seine alte Heimat zurückzuerobern – der Biber.

Mäander Rohrachtal Biber

Der Biber lebte einst in fast ganz Europa und in weiten Teilen Asiens. Heute ist das kleine Tierchen eine Rarität geworden. Viele von euch haben einen Biber sicher noch nie in freier Wildbahn gesehen. Aber das kann sich jetzt ändern. Grund dafür ist der Rohrachmäander bei Wettelsheim.

Was ist denn der Rohrachmäander?

Das Wort setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Rohrach ist der Name des Flusses, der in der Nähe von Treuchtlingen, genauer gesagt nahe Wettelsheim fließt. Ein Mäander ist eine Landschaftsform, die an Flüssen entsteht. Viele aufeinanderfolgende Bögen und Schleifen eines Bachs werden als Mäander bezeichnet.

Mäander Rohrachtal Biber

Wirtshaustour Treuchtlingen

Dabei entstand der Rohrachmäander erst in den letzten Jahrzehnten – und zwar durch die Kanalsysteme und Dämme der Biber. In der Gegend leben seitdem zahlreiche geschützte und seltene Tierarten – Libellen, Kröten und allerhand gefiederte Freunde. Ein kleines Paradies, das so gar nicht zu den Landschaften, die wir heute kennen, passen will. Denn die Gegend wirkt auf den ersten Blick chaotisch und verwüstet. Dabei steckt hinter jedem noch so kleinen Ästchen, das wüst über den Bachlauf liegt, Logik.

Seit 1990 gilt das etwa 4,5 Hektar große Land als „geschützter Landschaftsbestandteil Bayerns“.

Mäander Rohrachtal Biber

Was ihr über Biber wissen solltet

Biber gelten als Europas größte Nagetiere. Die Säugetiere werden etwa 1,30 Meter lang, davon nimmt etwa 30 Zentimeter der typische Biberschwanz ein. Sie können bis zu 14 Jahre alt werden und sind dämmerungs- und nachtaktiv. Wundert euch also nicht, wenn ihr tagsüber keinen oder nur wenige Biber zu Gesicht bekommen solltet – die leben hier wirklich, schlafen aber vermutlich gerade 😉

Wenn ihr Lust auf einen Ausflug ins „Bibertal“ bekommen habt, kann ich euch noch einen etwa 20 Kilometer langen Wanderweg empfehlen. Dieser lässt sich durch Bushaltestellen gekonnt abkürzen – alle Infos zum Rundweg und den Haltestellen findet ihr auf der Seite des VGN.

Wirtshaustour Treuchtlingen

Ansonsten freue ich mich, wenn ihr meinen Altmühltaltipp weitersagt und fleißig kommentiert. Habt ihr schon mal einen Biber gesehen? Wenn ja: Wo? Und kanntet ihr den Rohrachmäander bei Treuchtlingen bereits? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!
Kerstin

Spaßwanderweg und begehbare Linde

Neulich wollten mein Freund und ich einen kurzen Rundwanderweg gehen und sind durch das Internet über den Spaßwanderweg gestolpert, der an einer begehbaren Linde vorbeiführt. Da kein Foto der Linde dabei war, dachten wir, man könnte sich die Linde dort ganz genau von außen anschauen, da sie vielleicht umbaut und damit begehbar ist.
Als wir dort waren, wartete aber eine ganz besondere Überraschung auf uns. Was wir auf dem Spaßwanderweg sonst noch erlebt haben, erfahrt ihr hier.

Spaßwanderweg Thalmässing

Da es momentan so heiß ist, es uns aber trotzdem nach draußen zum Altmühltal-entdecken zieht, wollten wir einen kurzen Rundwanderweg laufen, auf dem wir noch nicht unterwegs waren. Nach kurzer Suche stand unser Ziel für den Nachmittag fest: Der Spaßwanderweg 1 in der Nähe von Thalmässing im schönen Franken. Die Route Nr. 1 hat eine Länge von 6 Kilometern und führt direkt an der begehbaren Linde vorbei. Daher haben wir uns für diesen Rundweg entschieden.
Es gibt allerdings noch zwei weitere Spaßwanderwege in unmittelbarer Nähe.

Spaßwanderweg Thalmässing

Apropos: Leider führt der Großteil des Weges „durch freie Flur“. Das heißt, dass es nur an wenigen Stellen Schatten gibt – der Rundwanderweg empfiehlt sich also eher für etwas kühlere Temperaturen als die, die momentan herrschen 😉

Der Weg Nr. 1 führt vorbei an vielen Attraktionen für Groß und Klein und ist perfekt für Familien geeignet. Während dieser Rundweg für Kinderwägen stellenweise etwas schwer passierbar ist, wird vom Fremdenverkehrsverein Thalmässing stattdessen der Rundweg Nummer 3 empfohlen.

Unser Wanderweg führt uns vorbei an zahlreichen Tafeln mit lustigen Sprüchen und Witzen. Außerdem befindet sich direkt am Parkplatz ein hölzerner Dinosaurier, der zum Klettern einlädt. Ein Stamm mit Löchern, durch die man verschiedene Orte der Umgebung erkennen kann, bringt uns ebenfalls zum Schmunzeln. Denn hier sind auch Himmel und Hölle kartographiert.

Spaßwanderweg Thalmässing

Wir kommen zum Höhepunkt unserer kleinen Tour: Der begehbaren Linde.
Von außen wirkt der Baum zwar groß, aber leider etwas unscheinbar. Er ist ein Relikt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und hat allein deshalb schon Beachtung verdient. Doch als wir um den Baum gehen, finden wir immer wieder kleine Nischen, durch die wir letztendlich unter den Baum treten.

Begehbare Linde

Ein atemberaubender Anblick, der mich etwas an eine Romanze oder einen Fantasyfilm erinnert. Die begehbare Linde ist ein wunderschöner Baum mit langen Ästen, die bis zum Boden reichen und dicht mit Blättern bewachsen sind. Ein grüner Vorhang legt sich zwischen euch und die Außenwelt. Definitiv ein Highlight. Hier lässt es sich bestimmt auch super bei einem guten Buch entspannen, da der Weg nicht zu überlaufen ist. Wenige Meter weiter befindet sich sogar eine Sitzgarnitur, die zum Verweilen einlädt.

Begehbare Linde

Begehbare Linde

Der Rundwanderweg ist durchaus einen Ausflug wert – ob mit oder ohne Kinder.
Seht ihr das genauso? Ich freue mich über eure Kommentare!

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Arndthöhle Attenzell

Etwa 750 m nordöstlich von Attenzell entfernt liegt die Arndthöhle. 80 Stufen führen uns ins Herz der Höhle. Ganze 30 Meter tief ist sie – entstanden aus Karsthohlräumen.
Im Inneren hatte sich einst Karstwasser gesammelt, das die Höhle formte, bevor das Wasser durch zwei Abflusskamine entfloss.

Arndthöhle Attenzell

Zurück blieb die heute bekannte Arndthöhle, die unter Denkmalschutz steht. Betreten kann man sie dennoch – allerdings ohne Führung und auf eigene Gefahr.
Informationen zur Höhle liefert ein kleines Infoschild direkt vor der letzten Abzweigung zur Arndthöhle.
Rund um die Höhle ist ein Geländer angebracht, durch das man die Höhle von außen beobachten kann. Betonstufen führen dann ins Innere hinein.

Arndthöhle Attenzell

Arndthöhle Attenzell

Wenn ihr euch zu einem Ausflug entscheidet, vergesst auf keinen Fall eure Taschenlampe. Im Inneren der Höhle gibt es einiges zu entdecken.
Da es in der Arndthöhle auch im Sommer kühl bleibt, solltet ihr euch warm anziehen oder eine Jacke mitnehmen, wenn ihr auf Erkundungstour gehen wollt.

Arndthöhle Attenzell

Im Winter ist der Zutritt zur Höhle verboten, weil dort Fledermäuse überwintern. Auch die Höhlenspinne und Nachtfalter nennen die Arndthöhle ihr Zuhause.

Wie finde ich zur Arndthöhle Attenzell?

Der Weg zur Arndthöhle ist ab Attenzell an der Straße angeschrieben. Einen extra ausgewiesenen Parkplatz gibt es leider nicht, vielleicht könnt ihr aber in oder um Attenzell herum einen Parkplatz finden.
Der Besuch der Arndthöhle lässt sich auch super mit einer Wanderung kombinieren. Vielleicht ja nach Schloss Arnsberg oder entlang des Mühlenwegs?

Kerstin

Naturlehrpfad Obereichstätt

Nachdem es das Wetter nun längere Zeit nicht so gut mit uns gemeint hat, war es am Wochenende endlich wieder sonnig. Wir haben die Zeit sinnvoll genutzt und waren draußen unterwegs, genauer gesagt auf dem Naturlehrpfad Obereichstätt.

Naturlehrpfad Obereichstätt

Der Rundweg beginnt am Kinderdorf im Eichstätter Stadtteil Marienstein und hat eine Länge von etwas mehr als 8 Kilometern. Er ist daher auch gut für Familien geeignet und lässt sich an einem halben Tag problemlos bewältigen. Außerdem gibt es in Obereichstätt und Schernfeld Einkehrmöglichkeiten. Weiterlesen

Vorgeschichtlicher Weg

Der Rundweg beginnt bei Waizenhofen, einem kleinen Ort 5 km südlich von Thalmässing und 9 km nördlich von Titting. Bei schönem Wetter starten hier Paraglider ihre Flüge. Einige Meter vor deren Startplatz findet man bereits die erste Infotafel mit einer Wegbeschreibung. Hier startet der  sehr gut beschriebene vorgeschichtliche Weg.

Thalmässing

Die Route

Zunächst geht es bergab in Richtung Thalmässing. Dort befindet sich das Vor- und frühgeschichtliche Museum, in dem sich die Geschichte der Besiedlung der Region erkunden lässt. Das Museum ist auch für Kinder gut geeignet. So lassen sich sechs Epochen kennenlernen.

Archäologisches Museum Thalmässing

Weiter geht es durch den Wald, vorbei an einer vorgeschichtlichen Abschnittsbefestigung am Waizenhofener Espan und einem Grabhügel der Bronze- und Hallstattzeit. Diese Grabhügelfelder gehören zu den größten in Mittelfranken. Es besteht aus mehr als 35 Grabhügeln, die noch heute gut erkennbar sind. Nahe Gerbersdorf finden sich weitere dieser Grabhügel.

Im Thalachtal verlief vermutlich ein früher Weg zu einer alten Siedlungslandschaft. Hier wurden zahlreiche Funde aus frühen Zeiten sichergestellt.
Der Rückweg führt an Landersdorf vorbei, wo sich das Geschichtsdorf Landersdorf befindet. Rekonstruktionen von Steinzeithäusern und Gebäuden aus der Keltenzeit lassen sich hier bestaunen.

Fallschirm Waizenhofen

Der Rundweg hat eine Länge von 12 Kilometern. Allerdings gibt es in der Gegend auch weitere Archäologische Wanderwege: Den Keltenweg mit einer Länge von 5 km und den Mittelalterweg mit 6 km.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Rund um die Bischofsstadt – Wanderweg Nr. 7 Eichstätt

Wer Lust hat, Eichstätt von allen Seiten und Blickwinkeln zu erkunden, für den ist der Bischofsrundweg (Wanderweg Nr. 7) genau der richtige. Der etwa 10 Kilometer lange Rundweg beginnt an der Notre Dame, in dem sich auch das Informationszentrum des Naturparks Altmühltal befindet. Von hier aus geht es in Richtung Zwinger und so über den Neuen Weg mit leichtem Anstieg innerhalb kürzester Zeit über die Dächer der Stadt.

Wanderweg Rund um die Bischofsstadt Eichstätt

Schon hier lässt sich erahnen, was für ein schöner Ausblick noch weiter oben auf uns wartet. Bei einer Weggabelung (Foto oben) ist es möglich, einen kurzen Abstecher am Hohen Kreuz und der Thingstätte zu machen. Ansonsten geht es direkt vorbei am Café Schönblick, einem Wellnesshotel mit wunderbaren Ausblick auf die Willibaldsburg und auf Eichstätt. Wir überqueren die B13 und gehen wieder herunter nach Eichstätt.
An der Straße entlang geht es über die Schlagbrücke und geradeaus weiter zu einem leichten Aufstieg zur Willibaldsburg. Auch von dort oben lässt sich die Innenstadt bestaunen. Vergessen Sie auf keinen Fall, einen Abstecher im Hortus Eystettensis, der Gartenanlage der Burg, zu machen!

Wanderweg Rund um die Bischofsstadt Eichstätt

Die Willibaldsburg verlassen wir durch den Torbogen und halten uns rechts: von hier aus geht ein Weg über Trockenrasen bis hin zur Frauenbergkapelle. Die Wegmarkierung führt uns hinunter ins Rosental, vorbei am Salesianum. Von dort aus führt der Weg wieder in Richtung Innenstadt, vorbei am Siechhof und dem Cobenzlschlösschen, entlang der B13. Von der Brücke am Cobenzlschlösschen aus lässt es sich bequem zur Notre Dame laufen – Sie können aber auch direkt danach den geteerten Weg links abbiegen und kommen so direkt in die Eichstätter Innenstadt.
Wer sich einen Überblick über den Rundweg verschaffen will, ist hier genau an der richtigen Adresse!

Welche Station des Wanderweg Nr. 7 rund um Eichstätt hat euch am besten gefallen? Ich freue mich über euer Feedback.
Kerstin

Wanderweg Wellheim: Kreuzbergkapelle – Zigeunerloch

Einige Kilometer südlich von Dollnstein liegt der Markt Wellheim. Um den Ort herum führt ein schöner Wanderweg über die Kreuzbergkapelle, am Zigeunerloch vorbei und über den Pionierweg.

Wie verläuft der Wanderweg Wellheim?

Startpunkt für den Rundwanderweg ist die Kirche „St. Andreas“. Direkt bei der Auffahrt zum Berg befindet sich ein Tor. Achtung: Sollte das geschlossen sein, gelangt man durch den Friedhof hindurch auf die andere Seite.

Dann ist es auch schon Zeit für den ersten Anstieg. Entlang eines Kreuzwegs mit hölzernen Kreuzwegstationen führt uns unser Weg zur Kreuzbergkapelle. Diese Kapelle wurde im 17. Jahrhundert erbaut und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer kleinen Wallfahrt. Sie ist der Hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria geweiht.

Wellheim auf dem Rundwanderweg

Obwohl sie von außen eher unscheinbar wirkt, ist das Kapelleninnere sehr im Stil des Barock gestaltet. Der Schlüssel zur Kapelle ist im Fremdenverkehrsbüro erhältlich.
Wenige Meter weiter kommt ihr an den Überresten einer Klause vorbei, die im 18. Jahrhundert von einem Einsiedler bewohnt wurde. Heute ist davon leider nichts mehr zu sehen. Ihr solltet also Ausschau nach einem Schild nahe der Kapelle halten. Dort könnt ihr mehr über den unscheinbaren Ort erfahren.

Es geht eben weiter zu einem Aussichtspunkt . Von dort aus könnt ihr die Kreuzbergkapelle wieder sehen und den wundervollen Ausblick über das Altmühltal genießen. Außerdem könnt ihr auch die Burg Wellheim bestaunen.

Ausblick vom Wanderweg in Wellheim

Ihr folgt dem Wegverlauf weiterhin, bis ein Schild nach rechts zum Schlaufenweg Zigeunerloch weist. Ein weiterer Anstieg führt uns dorthin, wo einst, Ende des 17. Jahrhunderts, Zigeuner hausten. Inmitten des dichten Buchenwaldes kann man die verlassene Stätte mit ihren riesigen Felsen bestaunen. Ein kleines Highlight mitten in der Natur.

Von dort aus geht es denselben Weg wieder zurück zum Abzweig. Von hier aus laufen wir etwa 2 Kilometer über den Pionierweg. Dieser wurde 1911 von 50 Pionieren aus Ingolstadt gebaut. Nach einem kurzen Wegabschnitt durch den Ort gelangen wir wieder an unseren Ausgangspunkt.

Falls ihr Lust auf eine Einkehr habt – direkt an der Hauptstraße ist ein sehr leckerer Italiener.
Kerstin

Wanderweg Nr. 3 Mörnsheim

Rund um den Markt Mörnsheim im Gailachtal gibt es zahlreiche Wanderwege. Einer davon ist der Wanderweg Nr. 3 Mörnsheim. Er führt unter anderem an der Burgruine vorbei und hat eine Länge von 4,3 Kilometer. Ein schöner Weg, der auch problemlos mit der Familie gegangen werden kann, da er bis auf den Anstieg zu Beginn relativ eben verläuft.

Ausblick Rundwanderweg Mörnsheim
Wie verläuft der Wanderweg Nr. 3 Mörnsheim?

Ausgangspunkt für den Rundweg sind die Parkplätze gegenüber des Mörnsheimer Kindergartens. Hier steht auch eine Infotafel, in der der Weg, 4 weitere Wanderwege, ein Schlaufenweg und 3 Nordic-Walking-Routen beschrieben werden. Der Rundweg startet die Straße links der Parkplätze hinauf in den Wald. Dort führt er am Raffelstein vorbei – von hier aus kann man wunderbar über das Gailachtal auf Mühlheim und Mörnsheim blicken. Ein toller Ausblick, für den es sich lohnt, den kleinen Abstecher dorthin zu unternehmen.

Brücke Mühlheim

Burg Mörnsheim

Anschließend führt der Weg weiter durch den Wald und vorbei an der Burgruine Mörnsheim. Von hier aus geht es die Straße entlang hinunter zum Markt. Folgt man den Schildern geht es anschließend an einem Biotop vorbei bis nach Mühlheim. Über einen Waldweg geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Solltet ihr noch weitere Wanderwege in der Region suchen, kann ich euch auch den Wanderweg Nr. 1 empfehlen.
Kerstin