Herrieden Altmühlbrücke

Herrieden

Das beschauliche Herrieden an der Altmühl ist vor allem für eines bekannt: Störche. Doch auch ansonsten gibt es hier einiges zu entdecken, vor allem für Natur-Fans. Denn zahlreiche Wanderwege schlängeln sich hier vorbei.

Seit Jahrzehnten brüten die Störche auf den Dächern der Stadt und tummeln sich in den nahrhaften Biotopen. Die Störche haben auch dem Herriedener Storchentor direkt an der Altmühlbrücke ihren Namen gegeben. Es ist quasi das Wahrzeichen des Ortes.

Herrieden Kirche
Herrieden Kirche

Wandern rund um Herrieden

Direkt an die Altmühlbrücke grenzt der Naturlehrpfad. Er führt rund um die Stadt und ist mit einer Länge von rund 10 Kilometern ideal für einen Ausflug mit der Familie. Hier lässt sich einiges über den allseits bekannten Storch, aber auch über Biber und Co. lernen. Mit etwas Geduld kann man das ein oder andere Tier sogar beobachten. Für den Rundweg solltet ihr also ausreichend Zeit einplanen.

Ein ebenfalls sehr beliebter Rundwanderweg bei Herrieden ist der Kapellenwanderweg. Anders als ihr vielleicht vermutet, führt er nicht nur von Kapelle zu Kapelle. Hier stehen viel mehr die schön verzierten Bildstöcke, in Bayern auch als Marterl bekannt, im Fokus. 80 Stück sind es an der Zahl. Die meisten davon stammen aus dem 13.-16. Jahrhundert. Da der Rundweg insgesamt 29 Kilometer lang ist, wird er oft auch mit dem Fahrrad bewältigt.

Herrieden Schloss
Herrieden Schloss

Stadtschloss

2009 erwarb die Stadt den teils recht maroden Gebäudekomplex, der an einigen Teilen sogar einsturzgefährdet war. In jahrelanger Detailarbeit konnte das Schloss wieder zum Leben erweckt werden. 2019 wurde die große Eröffnung gefeiert, auch der Schlossgarten ist seitdem ein echtes Must Seen beim Stadtbesuch.

Herrieden Schloss
Herrieden Schloss
Herrieden Schloss
Herrieden Schloss

Euer Besuch in Herrieden

Ein toller Parkplatz, um von dortaus möglichst kostengünstig direkt in der Stadt zu sein, befindet sich am Storchentor, linkerhand vor der Altmühlbrücke.

Wenn ihr in der Nähe seid, kann ich euch außerdem einen Besuch der Kräutergarten Elbersroth empfehlen. Er liegt nur etwa 8 Kilometer entfernt und ist ein echtes Muss für Liebhaber von Garten, Pflanzen & Co.

Kräutergarten Elbersroth
Kräutergarten Elbersroth

Was darf bei eurem Besuch in der Stadt nicht fehlen? Gibt es vielleicht Geschäfte, Cafés oder Restaurants, die ihr weiterempfehlen könnt? Dann freue ich mich wie immer über euer Feedback! Schreibt doch gern einen Kommentar.
Kerstin

Pflanze Hofgarten rosa

Ein Tag in Innsbruck

Ihr plant einen Trip nach Innsbruck? Dann solltet ihr folgende Orte in der Alpenstadt unbedingt sehen.

Goldenes Dachl in Innsbruck

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Goldene Dachl. Es befindet sich am Erker des Neuen Hofs inmitten der Altstadt. 2657 feuervergoldete Kupferschindeln schmücken das Dach seit 1500. Kaiser Maximilian I. ließ den Prunkerker 1497-1500 errichten und entsprechend schmücken.

Goldenes Dachl

Rund um das Goldene Dachl findet ihr wunderschöne Gebäude mit süßen Cafés und schönen Restaurants, die zum Verweilen einladen. Auch der Inn ist nicht weit davon entfernt.

Hofburg und Hofgarten

Nur wenige Meter rechts vom goldenen Dachl befindet sich die Hofburg. Sie ist vor allem für den Riesensaal bekannt. Falls ihr dachtet, der Saal ist riesig … er ist 31,5 Meter lang, 13 Meter breit und 11 Meter hoch. Seinen Namen verdankt er aber nicht seiner Größe, sondern den darin aufgehängten Gemälden.

Hofburg Innsbruck

Schräg gegenüber der Burg lädt der Hofgarten Innsbruck ganzjährig zum Verweilen ein. Ein wunderschön angelegter Park mit wunderschönen Pflanzen ist bei Naturfans und Fotografieliebhabern gleichermaßen beliebt. Auf den Wiesen kann man wunderbar picknicken. Außerdem befinden sich nahe des Pavillons Schachbretter zum Spielen – fast wie in einem amerikanischen Film 🙂

Hofgarten Trompetenbaum

Hofkirche

Maximilian I., der für die Errichtung des Goldenen Dachls zuständig war, liegt hier begraben. Außerdem könnt ihr in der Kirche die Silberne Kapelle bestaunen. Leider kostet der Besuch der Kirche Eintritt.

Maria-Theresien-Straße

Entlang der breiten Einkaufsstraße geht es vom Goldenen Dachl aus in Richtung Triumphpforte. Dort findet ihr die Spitalskirche, das Neue Rathaus, die Annasäule und zahlreiche sehenswerte Wohnhäuser. Außerdem hat man auch hier – wie von nahezu allen Straßen und Orten in Innsbruck – einen wunderbaren Blick auf die Alpen.

Innenstadt Innsbruck
Ottoburg

Triumphpforte Innsbruck

Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieses prächtige Bauwerk errichtet. Es befindet sich am Süden des Stadtzentrums. Grund für die Errichtung war die Hochzeit von Erzherzog Leopold und der spanischen Prinzessin Maria Ludovica. Nachdem Leopolds Vater kurz nach der Hochzeit starb, wurden neben Hochzeits- auch Trauermotive dort eingearbeitet.

Triumphpforte Innsbruck

Am Inn

Wie es der Name der Stadt schon vermuten lässt, befindet sie sich direkt am Inn. Der tosende Fluss entspringt in der Schweiz, fließt durch Österreich und Deutschland und mündet bei Passau in die Donau. Hier findet ihr einige schöne Häuser. Die Innbrücke ist verantwortlich für den Namen Innsbrucks. Bis ins späte 16. Jahrhundert war sie die einzige Innbrücke in der Stadt.

Innsbruck Innbrücke Ottoburg

Nordkette

“Der Berg in der Stadt” – damit wird in Innsbruck für die Nordkette und den größten Naturpark Österreichs geworben. Mit der Hungerburgbahn ist man innerhalb weniger Minuten am Alpenzoo und kann an der Bergkette wandern gehen.

Alpen

Schloss Ambras Innsbruck

Etwas südlich von Innsbruck befindet sich das Schloss Ambras. Einst war der Sitz im Mittelalter der Sitz der Andechser, einem Grafengeschlecht aus Oberbayern. Daher leitet sich wohl auch der Name ab.

Heute ist das Schloss vor allem für den Spanischen Saal bekannt. Er wurde im 16. Jahrhundert von Ferdinand II. erbaut. Auch der Innenhof, der mich mit seinen schwarz-weißen Wandmalereien ein wenig an Schloss Neuburg erinnert, ist ein echtes Must Seen. Öffnungszeiten und Preise findet ihr auf der Homepage von Schloss Ambras.

Warst du schon mal in Innsbruck? Kennst du dort ein cooles Café oder einen geheimen Ort, der von den Touristen weniger frequentiert ist? Dann freue ich mich über deinen Kommentar!
Kerstin

Bad Reichenhall

Ein Tag in Bad Reichenhall

Unser letzter Urlaub im Salzburger Land führte uns auf dem Nachhauseweg vorbei an Bad Reichenhall. Da wir – wie sicherlich viele von euch – die Alpenstadt durch seine Bedeutung als Salzstandort und Kurbad kannten, wollten wir uns die Stadt etwas näher ansehen. Was wir dabei entdeckt haben? Lest doch selbst.

Bad Reichenhall Rathaus

Rathaus & Rathausplatz

Rund um die Stadt finden sich zahlreiche Parkplätze, von denen aus sich der Ort prima erkunden lässt. Durch die tolle Beschilderung finden wir schnell einen Rundweg, an dem entlang wir einmal durch die Stadt ziehen. Direkt zu Beginn treffen wir auf das malerische Rathaus, das wir uns gern etwas näher ansehen.

Alte Saline

Auf der anderen Seite des Rathausplatzes befindet sich die Alte Saline. Darin wurde im 19. Jahrhundert das Reichenhaller Salz hergestellt. Heute befindet sich darin ein Museum, im Innenhof lässt sich ein schöner Brunnen bestaunen.

Bad Reichenhall

Psst – schon gewusst? Während des zweiten Weltkrieges waren die Elefanten von Zirkus Krone hier untergebracht.

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Salzburg Hohensalzburg Ausblick

15 Orte, die du in Salzburg gesehen haben musst

Wir haben ein verlängertes Wochenende im wunderschönen Salzburger Land verbracht – selbstverständlich durfte da auch ein Besuch der prachtvollen Grenzstadt Salzburg nicht fehlen. Denn obwohl ich im Winter 2011 schon einmal für einen kurzen Tag in Salzburg war, wollte ich mir die Stadt noch mal zur warmen Jahreszeit ansehen und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen.

1. Schloss Mirabell

Einst am Stadtrand gelegen, heute aber mitten in der Altstadt befindet sich das Schloss Mirabell mit seinen prunkvollen Gärten. Den Marmorsaal und die Schlosskapelle solltet ihr euch keinesfalls entgehen lassen. Aber auch die Orangerie im Außenbereich ist ein Muss. Hier sind nämlich nicht nur exotische Pflanzen untergebracht, sondern auch mehrere Fische und Vögel sowie eine Schildkröte leben hier.

Salzburg Mirabell Mönchsberg

2. Mönchsberg

Von Mirabell aus ist es nicht mehr weit zum Museum der Moderne. Zwar ist der Eintritt in das Museum in der SalzburgCard mit inbegriffen (mehr zur SalzburgCard lest ihr unten), der eigentliche Grund für unseren Besuch ist jedoch der Lift zum Mönchsberg, auch bekannt als Mönchsbergaufzug. Dieser befördert uns in 30 Sekunden 60 Meter nach oben auf den Berg, wo uns eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt erwartet.

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Straßburg Elsass

Straßburg an einem Tag

Diesen Herbst hieß es für uns: Ab ins Elsass. Die perfekte Zeit, wie wir feststellen mussten. Denn die Bäume sehen so unglaublich schön aus, wenn sie sich langsam gelb, orange und rot verfärben. Gemeinsam mit der Landschaft ein echtes Wow-Erlebnis. Denn das Gebiet liegt direkt an den letzten Ausläufern der Vogesen. Wunderschöne Hügel und Berge, die zur Sonnenseite hin mit unzähligen Weinreben bepflanzt sind. Allein dafür ist es schon wert, nach Frankreich zu fahren.

Straßburg Elsass

Wir hatten zahlreiche interessante Orte auf dem Programm – aber beginnen wollten wir mit der wohl bekanntesten Stadt im Elsass – Straßburg. Denn die Europahauptstadt, wie sie auch genannt wird, hat einige interessante Orte zu bieten. Aber alles der Reihe nach.

Wann gehörte Straßburg zu Deutschland?

Als wir unseren Freunden und Bekannten erzählten, dass wir ins Elsass fahren und uns Straßburg ansehen, waren einige – besonders die älteren darunter – verwirrt. „Also doch Urlaub in Deutschland?“, meinte ein Bekannter augenzwinkernd, nachdem wir zuvor erzählt hatten, dass es dieses Mal weiter weg gehen sollte. Klassischerweise finden unsere Urlaube nämlich nicht zu weit entfernt von unserer Komfortzone statt 😉
Je mehr man sich mit der Frage beschäftigt, wann Straßburg zu Deutschland gehörte und wann zu Frankreich, desto mehr erkennt man, dass es gar nicht so verwunderlich ist, dass hier Durcheinander herrscht. Denn Straßburg wechselte immer wieder zwischen deutscher und französischer Herrschaft. Ursprünglich handelt es sich nämlich bei den Elsässern um einen deutschen Stamm. Zum Dreißigjährigen Krieg wurde das Elsass allerdings an Frankreich gegeben, um den Rhein als „saubere Staatsgrenze“ festzulegen. Nach dem deutsch-französischen Krieg gehörte Straßburg zu Deutschland, nach dem 1. Weltkrieg war es wieder Französisch. Während des zweiten Weltkriegs wurde es wieder deutsch, bis es nach dem 2. Weltkrieg letztendlich wieder Frankreich zugesprochen wurde.
Ende vom Lied: Straßburg gehört nun seit 1944 wieder zu Frankreich und ist seither das Zeichen europäischer Aussöhnung. Daher also auch die Bezeichnung „Europastadt“.

Straßburg Elsass

Straßburg – Wo parken?

Unser Hotel lag nicht direkt in Straßburg, sondern in Molsheim. Das Hôtel du Centre war eine tolle Alternative, da wir von dort aus sämtliche Orte, die auf unserer Liste standen, bequem erreichen konnten. Außerdem gab es dort ein super leckeres Frühstücksbuffet.
Daher wählten wir einen Parkplatz bei einem Park And Ride. Von dort aus lässt es sich bequem ins Straßburger Zentrum fahren – und das noch kostengünstig. Vom Parkplatz Baggersee aus ist es möglich, ein Ticket zu lösen, mit dem sowohl der Transfer für bis zu 7 Personen, als die Parkgebühren enthalten sind – Mit 4,10 Euro pro Tag ein echtes Schnäppchen!

Straßburg Petite France

Straßburg – Was muss man sehen?

Erst mal vorneweg: Straßburg zu erkunden ist an einem Tag durchaus möglich. Unser erster Gang war daher zur Bootsverwaltung direkt neben dem Münster. Hier könnt ihr Stadtrundfahrten auf der Ill buchen. Das Tolle daran: Die Boote sind mit Audiosystemen ausgestattet. Einfach den passenden Kanal wählen und ihr bekommt die Infos in eurer Sprache – selbstverständlich auch auf Deutsch. Wir haben uns für einen Termin am Nachmittag entschieden, da das Wetter bis dahin besser sein sollte. Da nachmittags der Andrang für solche Rundfahrten allgemein größer ist, möchte ich euch unbedingt empfehlen, die Tickets möglichst bald zu kaufen und auch pünktlich an der Anlegestelle zu sein.

Straßburg an einem Tag

Münster in Straßburg

Das Münster ist ein Bauwerk, das aus dem Sandstein der Vogesen gefertigt wurde und von außen sehr imposant wirkt. Wie die meisten Kathedralen zu dieser Zeit, ist auch das Liebfrauenmünster von innen leider sehr dunkel, aber dennoch sehenswert. Rechts vom Altar befindet sich nämlich die Astronomische Uhr. Ja, richtig gelesen – eine Astronomische Uhr in einem kirchlichen Gebäude. Die gibt es dort bereits seit dem 16. Jahrhundert, ein Vorgängermodell dazu, das sich ebenfalls mit den Gestirnen befasste, wurde im 14. Jahrhundert entwickelt.
Apropos: Die Astronomische Uhr ist weltweit die einzige Uhr, die 13:00 Uhr schlägt.

Straßburg Münster

Das berühmteste Stadtviertel Straßburgs

Danach ging es nach Le Petite France. Das kleine Frankreich ist eine Siedlung, die aus dem Bilderbuch stammen könnte. Zahlreiche kleine Fachwerkhäuser mit angeschlossener Gastronomie laden zum Verweilen ein. Dabei ist die Gegend mit zahlreichen Blumen dekoriert.
Besonders bekannt und nicht zu übersehen ist die Maison des Tanneurs. Die ehemalige Gerberstube beherbergt heute ein Restaurant.

Straßburg Kleines Frankreich

Von hier aus ist es nicht mehr weit zu den Ponts-Couverts, den gedeckten Brücken. Dabei handelt es sich um einen Überbleibsel der Stadtmauer. Noch heute kann man die Brücken am Ill schließen. Geht unbedingt in die Ponts-Couverts und dann ganz nach oben. Von hier aus habt ihr einen tollen Ausblick über Straßburg.

Mein absoluter Geheimtipp …

… für euren Trip ist Saint-Pierre-le-Jeune. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem 7. Jahrhundert und das Gebäude ist von innen wunderschön bemalt. Es erinnert fast ein wenig, an ein altes, mittelalterliches Herrschaftshaus. Wirklich toll ist auch der Kreuzgang der Kirche: Er stammt aus dem 11. Jahrhundert. In der Saint-Pierre-le-Jeune lässt sich abseits vom großen Touristenrummel Geschichte bestaunen.

Straßburg Saint Pierre le Jeune

Abendessen in Straßburg

Nach einem so abwechslungsreichen Tag stellt sich nur noch die Frage, was es Abends zu essen gibt. Und da sind wir uns schnell einig: Nahe dem Münster haben wir ein tolles Lokal gefunden, in dem wir Elsässer Flammkuchen essen und leckeren Wein aus der Region trinken.

Ein schöner Tag in Straßburg geht zu Ende.

Wart ihr schon mal in der Stadt und habt noch weitere Tipps? Ich freue ich auf eure Kommentare! Und wenn euch der Beitrag gefallen hat: Gerne teilen!
Kerstin

Zuckermonarchie Hamburg

Zuckermonarchie Hamburg

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Freundin in Hamburg unterwegs. Neben klassischen Touri-Sachen wie einer Hafenrundfahrt, ein Musical-Besuch (Aladdin) und dem Ausblick von der Plaza der Elbphilharmonie stand bei uns auch der Besuch der Zuckermonarchie auf dem Programm.

Zuckermonarchie Hamburg

Das Café in St. Pauli hatte mir eine Kollegin empfohlen und nachdem es auf der Homepage der Seite sehr verlockend aussah, war schon bald klar: Da wollen wir hin.

Unweit der Reeperbahn befindet sich die kleine Perle.  Und obwohl es schon von außen etwas so aussieht, als müsste es eigentlich in einer anderen Straße Zuhause sein, ist das kleine Café von innen ein Traum in Pastelltönen. Liebevoll eingerichtet und super aufeinander abgestimmt kommt die Zuckermonarchie daher.
Im wunderschönen Ambiente lassen sich superleckere Kuchen (einer der besten Kuchen, die ich je gegessen habe!) verkosten und dazu Kaffee oder selbstgemachte Limonade (ebenfalls sehr zu empfehlen!) genießen.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – bestimmt auch für Jungs 😉

Zuckermonarchie Hamburg

Zuckermonarchie Hamburg

Wenn ihr also demnächst euren Hamburg-Trip plant, sollte die Zuckermonarchie auf jeden Fall ganz weit oben auf eurer To-Do-Liste stehen.

Öffnungszeiten und weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Zuckermonarchie.
Achtung: Montags und dienstags ist das Café geschlossen.

PS: Falls ihr Lust auf weitere Insider-Tipps zu Hamburg habt, lest doch den Gastbeitrag von Hamburgerin Melanie 😉

Wart ihr schon mal in Hamburg? Vielleicht sogar in der Zuckermonarchie?
Oder gibt es ein anderes Café, das ihr dringend empfehlen müsst – egal wo? 🙂 Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Am Stein Ingolstadt

Am Stein Ingolstadt

Inmitten der Ingolstädter Innenstadt, dort, wo die Theresienstraße zur Ludwigsstraße wird, befindet sich Am Stein Ingolstadt. Dieser Straßenabschnitt hat seinen Namen durch einen etwas deplatziert wirkenden, rötlichen Stein im Boden. Er ist umschlossen von Kopfsteinpflaster und befindet sich direkt an der Ecke eines Hauses.

Am Stein Ingolstadt

Die Geschichte hinter dem Stein

Die Geschichte soll sich zu der Zeit zugetragen haben, als das Ingolstädter Liebfrauenmünster erbaut wurde.
Der Teufel ärgerte sich über die Größe und den Prunk dieses Baus. Vor lauter Wut kletterte er eines Nachts auf die Baustelle, hob einen Stein und warf ihn mit aller Kraft nach unten. Er wollte damit den Bau zerstören. Doch der Stein landete im zugehörigen Friedhof des Münsters.

Über Jahrhunderte hinweg traute sich keiner, den Stein anzufassen oder weg zu nehmen.
Bis 1814 ein Bürger den Stein erstand und als Eckstein für sein Haus am Eck des damaligen Weinmarktes nutzen wollte.

Allerdings fand sich lang niemand, der bereit war ihm den Stein dorthin zu fahren. Eines Tages erklärten sich Soldaten bereit und karrten den Stein in das so genannte Gelbe Viertel. Dort wurde er aufgestellt. Der Fuhrmann selbst verbrannte danach seinen Schlitten und seitdem befindet sich der verwunschene Stein dort.

Die Straße „Am Stein“, die an dem Steinblock vorbei führt, trägt angeblich seither diesen Namen.

Kennt ihr noch weitere “Ingolstädter Geschichten”? Dann nichts wie her damit. Schreibt mir einen Kommentar!
Kerstin

Pfaffenhofen an der Ilm Marktplatz

Pfaffenhofen an der Ilm

Mitten im Ilmtal liegt zwischen den charakteristischen Hopfenfeldern der Hallertau die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm. Die Landschaft rund um die Stadt lädt zum Wandern und Radfahren ein. Pfaffenhofen an der Ilm ist ein touristischer Anlaufpunkt.

Das älteste Gebäude der Stadt ist die 1393 geweihte Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist (auf dem Foto links). Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und befindet sich unmittelbar am Hauptplatz. Dieser gehört zu den größten und schönsten Stadtplätzen Oberbayerns.

Pfaffenhofen an der Ilm Marktplatz

Hier befindet sich im Café Hipp das Wachszieher und Lebzeltereimuseum in Pfaffenhofen. Hier lässt sich Tradition erleben. Von der Kerzenherstellung bis zum historischen und religiösen Hintergrund der Wachsstöckl und Lebzelten wird hier einiges geboten.

Hier gründet auch die Geschichte des Unternehmens HiPP. Wer mehr über diese Geschichte erfahren möchte, kann sich direkt am Hauptplatz darüber informieren.
Ebenfalls sehenswert ist der Pfänder- oder auch Hungerturm. Von ehemals 17 Stadttürmen ist er der einzige, der bis heute unverändert erhalten ist. Hier steckt eine jahrhundertelange Geschichte dahinter.
Außerdem liegt die Stadt – wie auch Gunzenhausen – am Jakobsweg.

Welche weiteren Tipps für Pfaffenhofen an der Ilm kennt und habt ihr? Lasst doch einen Kommentar hier. Ich würde mich darüber freuen.
Kerstin

Freising Ausblick Schlüterhallen

Freising

Etwa 30 Kilometer nordöstlich von München befindet sich die Universitätsstadt Freising. Hier leben 46000 Menschen. Bekannt ist sie vielen vor allem durch den nahegelegenen Münchner Flughafen oder die weltweit älteste Brauerei: Weihenstephaner. Doch Freising hat noch einiges mehr zu bieten.

Freising Dom

Die fast 1300 Jahre alte Stadt bietet viele sehenswerte Baudenkmäler, wie beispielsweise den Marienplatz in der Innenstadt oder den Freisinger Dom auf dem Domberg.
Rund um den Marienplatz befinden sich das Rathaus, das Stauberhaus, das Ziererhaus und die Stadtpfarrkirche St. Georg. Inmitten des Platzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1674.
Seit 2006 ziert die Säule ein Schriftzug, der an den Besuch des Papstes in diesem Jahr erinnern soll. Vor allem jetzt im Frühling sind die Gärten der Stadt sehenswert. Dazu zählen der Hofgarten, der Buchsgarten und der Sichtungsgarten in Weihenstephan. Hierbei handelt es sich um einen Lehr- und Versuchsgarten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Freising Ausblick Schlüterhallen

Ebenfalls interessant sind die Schlüter Hallen. Während sie heute ein Einkaufszentrum beherbergen waren sie einst der Ort, an dem die roten Schlüter-Traktoren gefertigt wurden.
Nördlich außerhalb der Stadt befindet sich ein Walderlebnispfad, der Jung und Alt mit der Natur in Berührung bringt.

Welche Orte und Lokalitäten in und um Freising könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über eure Kommentare,
Kerstin