Ein Tag in Bad Reichenhall

Unser letzter Urlaub im Salzburger Land führte uns auf dem Nachhauseweg vorbei an Bad Reichenhall. Da wir – wie sicherlich viele von euch – die Alpenstadt durch seine Bedeutung als Salzstandort und Kurbad kannten, wollten wir uns die Stadt etwas näher ansehen. Was wir dabei entdeckt haben? Lest doch selbst.

Bad Reichenhall Rathaus

Rathaus & Rathausplatz

Rund um die Stadt finden sich zahlreiche Parkplätze, von denen aus sich der Ort prima erkunden lässt. Durch die tolle Beschilderung finden wir schnell einen Rundweg, an dem entlang wir einmal durch die Stadt ziehen. Direkt zu Beginn treffen wir auf das malerische Rathaus, das wir uns gern etwas näher ansehen.

Alte Saline

Auf der anderen Seite des Rathausplatzes befindet sich die Alte Saline. Darin wurde im 19. Jahrhundert das Reichenhaller Salz hergestellt. Heute befindet sich darin ein Museum, im Innenhof lässt sich ein schöner Brunnen bestaunen.

Bad Reichenhall

Psst – schon gewusst? Während des zweiten Weltkrieges waren die Elefanten von Zirkus Krone hier untergebracht.

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15 Orte, die du in Salzburg gesehen haben musst

Wir haben ein verlängertes Wochenende im wunderschönen Salzburger Land verbracht – selbstverständlich durfte da auch ein Besuch der prachtvollen Grenzstadt Salzburg nicht fehlen. Denn obwohl ich im Winter 2011 schon einmal für einen kurzen Tag in Salzburg war, wollte ich mir die Stadt noch mal zur warmen Jahreszeit ansehen und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen.

1. Schloss Mirabell

Einst am Stadtrand gelegen, heute aber mitten in der Altstadt befindet sich das Schloss Mirabell mit seinen prunkvollen Gärten. Den Marmorsaal und die Schlosskapelle solltet ihr euch keinesfalls entgehen lassen. Aber auch die Orangerie im Außenbereich ist ein Muss. Hier sind nämlich nicht nur exotische Pflanzen untergebracht, sondern auch mehrere Fische und Vögel sowie eine Schildkröte leben hier.

Salzburg Mirabell Mönchsberg

2. Mönchsberg

Von Mirabell aus ist es nicht mehr weit zum Museum der Moderne. Zwar ist der Eintritt in das Museum in der SalzburgCard mit inbegriffen (mehr zur SalzburgCard lest ihr unten), der eigentliche Grund für unseren Besuch ist jedoch der Lift zum Mönchsberg, auch bekannt als Mönchsbergaufzug. Dieser befördert uns in 30 Sekunden 60 Meter nach oben auf den Berg, wo uns eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt erwartet.

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Straßburg an einem Tag

Diesen Herbst hieß es für uns: Ab ins Elsass. Die perfekte Zeit, wie wir feststellen mussten. Denn die Bäume sehen so unglaublich schön aus, wenn sie sich langsam gelb, orange und rot verfärben. Gemeinsam mit der Landschaft ein echtes Wow-Erlebnis. Denn das Gebiet liegt direkt an den letzten Ausläufern der Vogesen. Wunderschöne Hügel und Berge, die zur Sonnenseite hin mit unzähligen Weinreben bepflanzt sind. Allein dafür ist es schon wert, nach Frankreich zu fahren.

Straßburg Elsass

Wir hatten zahlreiche interessante Orte auf dem Programm – aber beginnen wollten wir mit der wohl bekanntesten Stadt im Elsass – Straßburg. Denn die Europahauptstadt, wie sie auch genannt wird, hat einige interessante Orte zu bieten. Aber alles der Reihe nach.

Wann gehörte Straßburg zu Deutschland?

Als wir unseren Freunden und Bekannten erzählten, dass wir ins Elsass fahren und uns Straßburg ansehen, waren einige – besonders die älteren darunter – verwirrt. „Also doch Urlaub in Deutschland?“, meinte ein Bekannter augenzwinkernd, nachdem wir zuvor erzählt hatten, dass es dieses Mal weiter weg gehen sollte. Klassischerweise finden unsere Urlaube nämlich nicht zu weit entfernt von unserer Komfortzone statt 😉
Je mehr man sich mit der Frage beschäftigt, wann Straßburg zu Deutschland gehörte und wann zu Frankreich, desto mehr erkennt man, dass es gar nicht so verwunderlich ist, dass hier Durcheinander herrscht. Denn Straßburg wechselte immer wieder zwischen deutscher und französischer Herrschaft. Ursprünglich handelt es sich nämlich bei den Elsässern um einen deutschen Stamm. Zum Dreißigjährigen Krieg wurde das Elsass allerdings an Frankreich gegeben, um den Rhein als „saubere Staatsgrenze“ festzulegen. Nach dem deutsch-französischen Krieg gehörte Straßburg zu Deutschland, nach dem 1. Weltkrieg war es wieder Französisch. Während des zweiten Weltkriegs wurde es wieder deutsch, bis es nach dem 2. Weltkrieg letztendlich wieder Frankreich zugesprochen wurde.
Ende vom Lied: Straßburg gehört nun seit 1944 wieder zu Frankreich und ist seither das Zeichen europäischer Aussöhnung. Daher also auch die Bezeichnung „Europastadt“.

Straßburg Elsass

Straßburg – Wo parken?

Unser Hotel lag nicht direkt in Straßburg, sondern in Molsheim. Das Hôtel du Centre war eine tolle Alternative, da wir von dort aus sämtliche Orte, die auf unserer Liste standen, bequem erreichen konnten. Außerdem gab es dort ein super leckeres Frühstücksbuffet.
Daher wählten wir einen Parkplatz bei einem Park And Ride. Von dort aus lässt es sich bequem ins Straßburger Zentrum fahren – und das noch kostengünstig. Vom Parkplatz Baggersee aus ist es möglich, ein Ticket zu lösen, mit dem sowohl der Transfer für bis zu 7 Personen, als die Parkgebühren enthalten sind – Mit 4,10 Euro pro Tag ein echtes Schnäppchen!

Straßburg Petite France

Straßburg – Was muss man sehen?

Erst mal vorneweg: Straßburg zu erkunden ist an einem Tag durchaus möglich. Unser erster Gang war daher zur Bootsverwaltung direkt neben dem Münster. Hier könnt ihr Stadtrundfahrten auf der Ill buchen. Das Tolle daran: Die Boote sind mit Audiosystemen ausgestattet. Einfach den passenden Kanal wählen und ihr bekommt die Infos in eurer Sprache – selbstverständlich auch auf Deutsch. Wir haben uns für einen Termin am Nachmittag entschieden, da das Wetter bis dahin besser sein sollte. Da nachmittags der Andrang für solche Rundfahrten allgemein größer ist, möchte ich euch unbedingt empfehlen, die Tickets möglichst bald zu kaufen und auch pünktlich an der Anlegestelle zu sein.

Straßburg an einem Tag

Münster in Straßburg

Das Münster ist ein Bauwerk, das aus dem Sandstein der Vogesen gefertigt wurde und von außen sehr imposant wirkt. Wie die meisten Kathedralen zu dieser Zeit, ist auch das Liebfrauenmünster von innen leider sehr dunkel, aber dennoch sehenswert. Rechts vom Altar befindet sich nämlich die Astronomische Uhr. Ja, richtig gelesen – eine Astronomische Uhr in einem kirchlichen Gebäude. Die gibt es dort bereits seit dem 16. Jahrhundert, ein Vorgängermodell dazu, das sich ebenfalls mit den Gestirnen befasste, wurde im 14. Jahrhundert entwickelt.
Apropos: Die Astronomische Uhr ist weltweit die einzige Uhr, die 13:00 Uhr schlägt.

Straßburg Münster

Das berühmteste Stadtviertel Straßburgs

Danach ging es nach Le Petite France. Das kleine Frankreich ist eine Siedlung, die aus dem Bilderbuch stammen könnte. Zahlreiche kleine Fachwerkhäuser mit angeschlossener Gastronomie laden zum Verweilen ein. Dabei ist die Gegend mit zahlreichen Blumen dekoriert.
Besonders bekannt und nicht zu übersehen ist die Maison des Tanneurs. Die ehemalige Gerberstube beherbergt heute ein Restaurant.

Straßburg Kleines Frankreich

Von hier aus ist es nicht mehr weit zu den Ponts-Couverts, den gedeckten Brücken. Dabei handelt es sich um einen Überbleibsel der Stadtmauer. Noch heute kann man die Brücken am Ill schließen. Geht unbedingt in die Ponts-Couverts und dann ganz nach oben. Von hier aus habt ihr einen tollen Ausblick über Straßburg.

Mein absoluter Geheimtipp …

… für euren Trip ist Saint-Pierre-le-Jeune. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem 7. Jahrhundert und das Gebäude ist von innen wunderschön bemalt. Es erinnert fast ein wenig, an ein altes, mittelalterliches Herrschaftshaus. Wirklich toll ist auch der Kreuzgang der Kirche: Er stammt aus dem 11. Jahrhundert. In der Saint-Pierre-le-Jeune lässt sich abseits vom großen Touristenrummel Geschichte bestaunen.

Straßburg Saint Pierre le Jeune

Abendessen in Straßburg

Nach einem so abwechslungsreichen Tag stellt sich nur noch die Frage, was es Abends zu essen gibt. Und da sind wir uns schnell einig: Nahe dem Münster haben wir ein tolles Lokal gefunden, in dem wir Elsässer Flammkuchen essen und leckeren Wein aus der Region trinken.

Ein schöner Tag in Straßburg geht zu Ende.

Wart ihr schon mal in der Stadt und habt noch weitere Tipps? Ich freue ich auf eure Kommentare! Und wenn euch der Beitrag gefallen hat: Gerne teilen!
Kerstin

Zuckermonarchie Hamburg

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Freundin in Hamburg unterwegs. Neben klassischen Touri-Sachen wie einer Hafenrundfahrt, ein Musical-Besuch (Aladdin) und dem Ausblick von der Plaza der Elbphilharmonie stand bei uns auch der Besuch der Zuckermonarchie auf dem Programm.

Zuckermonarchie Hamburg

Das Café in St. Pauli hatte mir eine Kollegin empfohlen und nachdem es auf der Homepage der Seite sehr verlockend aussah, war schon bald klar: Da wollen wir hin.

Unweit der Reeperbahn befindet sich die kleine Perle.  Und obwohl es schon von außen etwas so aussieht, als müsste es eigentlich in einer anderen Straße Zuhause sein, ist das kleine Café von innen ein Traum in Pastelltönen. Liebevoll eingerichtet und super aufeinander abgestimmt kommt die Zuckermonarchie daher.
Im wunderschönen Ambiente lassen sich superleckere Kuchen (einer der besten Kuchen, die ich je gegessen habe!) verkosten und dazu Kaffee oder selbstgemachte Limonade (ebenfalls sehr zu empfehlen!) genießen.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – bestimmt auch für Jungs 😉

Zuckermonarchie Hamburg

Zuckermonarchie Hamburg

Wenn ihr also demnächst euren Hamburg-Trip plant, sollte die Zuckermonarchie auf jeden Fall ganz weit oben auf eurer To-Do-Liste stehen.

Öffnungszeiten und weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Zuckermonarchie.
Achtung: Montags und dienstags ist das Café geschlossen.

PS: Falls ihr Lust auf weitere Insider-Tipps zu Hamburg habt, lest doch den Gastbeitrag von Hamburgerin Melanie 😉

Wart ihr schon mal in Hamburg? Vielleicht sogar in der Zuckermonarchie?
Oder gibt es ein anderes Café, das ihr dringend empfehlen müsst – egal wo? 🙂 Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Freising

Etwa 30 Kilometer nordöstlich von München befindet sich die Universitätsstadt Freising. Hier leben 46000 Menschen. Bekannt ist sie vielen vor allem durch den nahegelegenen Münchner Flughafen oder die weltweit älteste Brauerei: Weihenstephaner. Doch Freising hat noch einiges mehr zu bieten.

Freising Dom

Die fast 1300 Jahre alte Stadt bietet viele sehenswerte Baudenkmäler, wie beispielsweise den Marienplatz in der Innenstadt oder den Freisinger Dom auf dem Domberg.
Rund um den Marienplatz befinden sich das Rathaus, das Stauberhaus, das Ziererhaus und die Stadtpfarrkirche St. Georg. Inmitten des Platzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1674.
Seit 2006 ziert die Säule ein Schriftzug, der an den Besuch des Papstes in diesem Jahr erinnern soll. Vor allem jetzt im Frühling sind die Gärten der Stadt sehenswert. Dazu zählen der Hofgarten, der Buchsgarten und der Sichtungsgarten in Weihenstephan. Hierbei handelt es sich um einen Lehr- und Versuchsgarten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Freising Ausblick Schlüterhallen

Ebenfalls interessant sind die Schlüter Hallen. Während sie heute ein Einkaufszentrum beherbergen waren sie einst der Ort, an dem die roten Schlüter-Traktoren gefertigt wurden.
Nördlich außerhalb der Stadt befindet sich ein Walderlebnispfad, der Jung und Alt mit der Natur in Berührung bringt.

Welche Orte und Lokalitäten in und um Freising könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über eure Kommentare,
Kerstin

Gunzenhausen

Gunzenhausen zählt als Hauptstadt des Fränkischen Seenlands. Altmühl-, Brombach- und Rothsee liegen in unmittelbarer Nähe der mittelfränkischen Stadt, wobei der Altmühlsee am schnellsten zu erreichen ist. Darüber hinaus lässt sich in der Stadt auch so einiges bestaunen.

Gunzenhausen Panorama

So zum Beispiel der Blasturm, der auch als Ansbacher Torturm oder Neues Tor bekannt ist. Seinen Namen trägt er vermutlich wegen der Turmbläser, die auf dem 33 Meter hohen Turm aus ihre Instrumente ertönen ließen. Fünf Minuten Fußweg entfernt davon befindet sich der Färberturm, der ein Überbleibsel der Stadtmauer des 14. Jahrhunderts ist. Früher wurde dieser Turm auch als Gefängnis benutzt, weshalb er auch den Namen Diebesturm trägt. Eine Färberei die sich unweit des Turms befand verhalf ihm zu seinem jetzigen Namen.

Gunzenhausen

Neben den Türmen in Gunzenhausen ist auch das Palais Heydenab eine bekannte Sehenswürdigkeit. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich als Rathaus geplant. Nach seiner Fertigstellung befand sich darin jedoch eine Konditorei und das preußische Kameralamt. Heute findet sich in dem Gemäuer das Museum für Vor- und Frühgeschichte Gunzenhausen.

Welche Tipps für Gunzenhausen könnt ihr noch empfehlen? Ich freue mich über Kommentare.
Kerstin

Solnhofen

Zwischen Pappenheim und Eichstätt befindet sich die Gemeinde Solnhofen. Ende des 8. Jahrhunderts wurde der Ort zuerst urkundlich erwähnt. Der angelsächsische Mönch Sola soll die Bevölkerung des Ortes, der damals noch „Husen“ hieß, kirchlich betreuen. Unter seiner Leitung und mithilfe des damaligen Eichstätter Bischofs Willibald entstand ein Kloster. Nach dem Tod von Sola wurde aus „Husen“ daher „Solaehofinum“. Dieser Name entwickelte sich weiter, sodass der Ort heute Solnhofen heißt.

Solnhofen

Besonders bekannt ist der Ort zum einen wegen der so genannten Solabasilika, zum anderen wegen seiner archäologischen Bedeutung. Hier wurden bereits zehn Exemplare des Urvogels „Archaeopteryx“ gefunden. Die Steine aus Solnhofen sind außerdem die einzig geeigneten für den Lithographiedruck. Der Ort liefert seine feinen Kalksteine daher in die ganze Welt.
Inmitten des Ortes findet sich ein Fossilienmuseum mit Funden aus dem örtlichen Steinbruch.

Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin

Dollnstein

Eine über 800 Jahre alte Burg, Jurahäuser und einen berüchtigten Kletterfelsen. All das hat der Markt Dollnstein zu bieten. Dabei wurde der Ort erstmals Anfang des 11. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Damals war er noch unter dem Namen „Tollunstein“ bekannt, welcher sich im Laufe der Jahrhunderte in das heutige Dollnstein gewandelt hat. Dabei wird vermutet dass der zweite Teil des Namens, „-stein“, auf den Felsen zurückzuführen ist, auf dem die Dollnsteiner Burg errichtet wurde.

Dollnstein Tor

Um diese Burg herum befindet sich der heutige Ortskern. Rund herum umschließt diesen eine Wehrmauer, die noch heute gut erhalten ist. Diese ist nach wie vor vollständig erhalten.
Eine der repräsentativsten Bauten des Marktes stellt das Pfarrgebäude da, das vermutlich nach Plänen von Gabriel de Gabrieli errichtet wurde. Die Kirche St. Peter und Paul, die sich direkt neben dem Pfarrhaus befindet, wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Besonders charakteristisch ist der gotische Chor. Dieser ist mit verschiedenen Fresken ausgestattet , die man bestaunen kann.

Dollnstein Kirche

Auch für Naturfreunde und Wanderer hat der Markt einiges zu bieten. So befindet sich direkt an der Straße von Dollnstein nach Breitenfurt auf der linken Seite der Burgsteinfelsen. Mit einer Höhe von 45 Metern ist er besonders bei Kletterern sehr beliebt. Seit dem Jahr 2002 ist er zudem auf der Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns.

Rund um Dollnstein könnt ihr auch prima wandern, beispielsweise auf den Jägersteig oder ihr geht den Rundweg nach Obereichstätt. Über weitere Tipps in und um Dollnstein freue ich mich immer.
Kerstin

Beilngries

Heute besuchen wir die nördlichste Stadt Oberbayerns: Beilngries. Auch wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat sie einiges zu bieten: Von Spielzeug- bis Technikmuseum über diverse Kirchen bis hin zu den mittelalterlichen Stadttürmen.

Ausblick Hirschberg auf Beilngries

Letztere gehören zur einstigen Stadtmauer und wurden ab 1407 erbaut und ab dem 16. Jahrhundert bewohnt. Sie waren Bestandteil des mittelalterlichen Lebens. Hinter jedem dieser Türme steht eine ganz eigene Geschichte. Im Seelennonnenturm lebte einst die Totenfrau, also die Leichenwäscherin der Stadt.

Flurerturm in Beilngries

Auf dem Bild seht ihr den Flurerturm. Besonderes Highlight hier: Urlauber können seit 2004 im Turm übernachten. Das sorgt für ein ganz besonderes Urlaubs-Feeling.

Beilngries

Die bekannteste und prägenste Kirche ist die Stadtpfarrkirche St. Walburga. Ihr solltet aber auch St. Vitus im Ortsteil Kottingwörth einen Besuch abstatten. Hier findet ihr mittelalterliche Wandmalereien im Turmgeschoss der daneben gelegenen Kapelle, die verschiedene Heiligenlegenden darstellen.

Im ehemaligen Franziskanerkloster findet sich heute das Spielzeugmuseum. Das Technikmuseum liegt zwischen Beilngries und Kinding am Kratzmühlsee.

Beilngries hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Bekannte und empfehlenswerte Restaurants sind das Restaurant Millip und die Gams.

Sehenswürdigkeiten um Beilngries

Wenn ihr den Ausblick auf die Stadt genießen wollt, solltet ihr Schloss Hirschberg mit seiner Aussichtsplattform besuchen. Der Ausblick von hier aus ist auch ein beliebtes Fotomotiv. Der Rundweg zur Wodansburg bietet sich an, wenn ihr einen anderen Blick auf die im Tal gelegene Stadt erhaschen möchtet – weitab vom üblichen Touristentrubel.

Wenn ihr euch in der Gegend aufhaltet, empfiehlt sich auch ein Besuch im Kloster Plankstetten.

Kennt ihr noch weitere Sehenswürdigkeiten im und um Ort, die ihr empfehlen möchtet? Ich freue mich über eure Ideen.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Treuchtlingen

Vielleicht kennt ihr Treuchtlingen durch seine Funktion als Verkehrsknotenpunkt der Deutschen Bahn. Hier treffen verschiedene Zuglinien aufeinander. Solltet ihr also eine längere Aufenthaltszeit in Treuchtlingen haben, gibt es einige Dinge, die ihr dort unternehmen könnt.

Treuchtlingen

Das Stadtschloss Treuchtlingen

Eines der schönsten Gebäude im Stadtkern ist das Stadtschloss, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Dort wurde Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim geboren, auf den das berühmte Zitat von Friedrich Schiller – „Daran erkenn‘ ich meine Pappenheimer“ – zurückgeht.

Dass das Schloss einst ein Wasserschloss war, lässt sich noch heute gut erkennen. Im ehemaligen Schlossgraben ist heute ein kleiner Park untergebracht. Dort könnt ihr übrigens eine Statue des oben erwähnten Grafs bestaunen.

Das Schloss selbst beherbergt die Touristinformation. Außerdem finden hier immer wieder wechselnde Ausstellungen mit freiem Eintritt statt. Während der Öffnungszeiten der Touristinformation könnt ihr also auch das Stadtschloss besichtigen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Treuchtlingen

Ihr wollt entspannen? Dann solltet ihr eine der größten und schönsten Thermen im Altmühltal besuchen: Die Altmühltherme. Hier findet ihr neben einem Familien- und Aktivbad auch ein sehr beliebtes Thermalbad, Saunen, eine Salzlounge und einen Wellnessbereich. Ideal zum Entspannen – besonders bei kalten Wintertemperaturen. Aber auch im Sommer könnt ihr die Freibecken dort hervorragend nutzen.

Das Miniaturwunderland mit einer Fläche von 250 Quadratmetern bietet Platz für über 200 verschiedene Eisenbahnen. Wenn ihr dann noch nicht genug von Lokomotiven und Eisenbahnen habt, solltet ihr zur Altmühlstraße gehen. Dort steht eine Schnellzuglokomotive. Sie wurde anlässlich des 100jährigen Bestehens des Treuchtlinger Bahnhofs als technisches Denkmal aufgestellt.

Besucht auch die Burgruine Obere Veste in Treuchtlingen. Denn seit 2010 ist das Gelände frei zugänglich und kann kostenlos bestaunt werden. Von hier aus bietet sich auch ein wunderschöner Blick auf die gesamte Stadt.

Burgruine Treuchtlingen

Rund um Treuchtlingen

Im Stadtteil Graben befindet sich der Karlsgraben, auch als Fossa Carolina bekannt. Dieser entstand im 8. Jahrhundert unter Karl dem Großen. Er wollte hier die Altmühl und die schwäbische Rezat verbinden und damit den Schiffsverkehr in den Norden des damaligen deutschen Reiches ermöglichen. Der Aushub war ursprünglich 3 Kilometer lang. Die übrigen 500 Meter könnt ihr heute noch bestaunen.

Nur wenige hundert Meter entfernt findet ihr die Europäische Wasserscheide. Was zunächst wie ein normaler Brunnen wirkt, trennt in Wirklichkeit das Wasser in rechten und linken Arm. Während der linke Bach über die Altmühl und Donau ins Schwarze Meer mündet, führt der rechte in die Schwäbische Rezat in den Main, Rhein und schlussendlich in die Nordsee. Hier könnt ihr selbst das Wasser teilen.

Schlossweihnacht Treuchtlingen

Veranstaltungen in Treuchtlingen

In Treuchtlingen ist immer wieder einiges geboten. So bietet die Bücherei dort regelmäßig Veranstaltungen für Kinder bis zu 6 Jahren an.

Auch für Pferdeliebhaber ist hier ab und an

Zu den bekanntesten Veranstaltungen gehören die Treuchtlinger Herbstlichter im September und der Schlossweihnacht, ein Weihnachtsmarkt am Schloss. Beides zieht immer wieder zahlreiche Besucher in den Ort. Lasst euch von der Stimmung verzaubern, genießt das gute, fränkische Essen und bestaunt die regionalen, meist selbstgemachten Waren an den Ständen.

Kennt ihr noch weitere Sehenswürdigkeiten rund um oder in Treuchtlingen? Dann freue ich mich über eure Kommentare.
Kerstin