Festung Rothenberg Eingang

Festung Rothenberg

Von der Autobahn A9 aus ist die Festung Rothenberg bereits zu sehen. Das riesige Gemäuer, dessen Ursprünge aus dem 13. Jahrhundert stammen, befindet sich nahe Schnaittach, etwas nordöstlich von Nürnberg.

Um diesen besonderen Ort zu sehen, sind einige hundert Meter Fußmarsch nötig. Da der Weg aber durch den Wald führt, ist der Aufstieg zur Veste auch bei wärmeren Temperaturen kein Problem.

Wir parken in Schnaittach auf einem öffentlichen Parkplatz. Von hier aus müsst ihr euch in Richtung Skilift halten. Im Ort selbst gibt es leider fast keine Schilder. Vom Skilift aus kommt ihr an einen beschilderten Rundweg. Hinterhalb der Festung gibt es übrigens auch eine Friedhofsruine.

Festung Rothenberg Außenansicht

Über die Festung Rothenberg

Die Spuren dieses imposanten Bauwerks gehen zurück ins 13. Jahrhundert. Die Festung, so wie sie heute über Schnaittach thront, wurde allerdings erst 500 Jahre später erbaut. Die Festung war ein strategischer Stützpunkt; in Kriegszeiten nutzte sie die Bevölkerung als Unterschlupf.

Durch das Ende der Kriege und die Umstrukturierung bisheriger Grenzen wurde die Festung strategisch unbedeutend. Der Heimat- und Verschönerungsverein machte sich es daher zur Aufgabe, die Festung als Ausflugsziel attraktiv zu machen.

Festung Rothenberg Mauer

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Von November bis März ist die Festung leider komplett geschlossen. In den Sommermonaten kann sie außer montags und dienstags von 10-17 Uhr besucht werden. Alle weiteren Informationen zu Eintrittspreisen, Führungen und Co findet ihr auf der Website des Heimatvereins Schnaittach.

Warst du schon mal an der Festung Rothenberg? Dann freue ich mich über deinen Kommentar – wie hat es dir gefallen, welche Orte in der Gegend kannst du noch empfehlen und was sollten Besucher unbedingt beachten?

Andere Festungen in der Gegend

Euch gefällt der Ort? Dann schaut doch mal bei der Festung Wülzburg bei Weißenburg vorbei. Ich freue mich auf weitere Tipps von euch!

Kerstin

Wülzburg

Auf der höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb, auf 630 Metern Höhe, steht die Wülzburg. Einst befand sich auf der heutigen Festung das Benediktinerkloster St. Petrus und Paulus, welches aber 1588 bis 1610 unter Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Kulmbach abgerissen und zu einer schützenden Festungsanlage umgebaut wurde. Einzig ein Altarstein in der Kapelle ist aus dieser Zeit noch erhalten.

Wülzburg

Wülzburg

Die Festung hat die Form eines Pentagramms, also eines fünfeckigen Sterns. Diese Konstruktion sollte einen bestmöglichen Schutz ermöglichen, da es keine Toten Winkel gibt und das Areal um die Burg so am besten einsehbar ist. Ein Angriff mit Übernahme wäre also nahezu unmöglich gewesen.

Wülzburg

Eine weitere Besonderheit ist der Wülzburger Brunnen. Mit 143 Metern Tiefe zählt er zu den tiefsten deutschen Brunnen, kann aber nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Bei klarem Himmel lässt es sich von der Wülzburg aus weit in das Frankenland blicken. Ihr habt einen klasse Ausblick über Weißenburg. Rund um die Wülzburg führen auch einige Wanderwege, wie etwa der Premiumwanderweg Nr. 13 – sehr zu empfehlen, wenn ihr im Rahmen eures Ausflugs auch den Bismarckturm besuchen wollt.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin