Solabasilika

Eines der ältesten Baudenkmäler Deutschlands findet sich in Solnhofen. Es handelt sich um die Solabasilika, eine Kirche die unter Leitung des Heiligen Sola errichtet wurde. Die Verzierung der Basilika ist das frühste Beispiel für die Verwendung von Stuck in der Region.
Das Grab gehört zu den größten kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten Mittelfrankens. Und ganz nebenher befindet sich der Bau auf mittelsteinzeitlichen Siedlungsspuren. Alles in allem also eine echte Sehenswürdigkeiten, die ihr kennen solltet.

Solabasilika

Anhand von Ausgrabungen ließen sich Fundamente entdecken, durch die sich fünf verschiedene Kirchenbauten rekonstruieren lassen. Die ersten beiden gehen wahrscheinlich zurück in das 7. Jahrhundert nach Christus. Die dritte Kirche wurde vermutlich vom Heiligen Sola selbst als Bethaus genutzt. Damals war der Mann, nach dem der Ort Solnhofen benannt wurde, noch einfacher Mönch.

Die vierte Kirche war die erste Klosterkirche des vom Heiligen Sola gegründeten Klosters.
Anfang des 9. Jahrhunderts entstand die fünfte und letzte Kirche, eine dreischiffige Basilika. Diese sah vermutlich ähnlich aus wie die Basilika auf dem Petersberg bei Fulda und die Basilika in Schlüchtern. Alle drei Kirchen liegen nahezu identische Grundrisse zugrunde.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Basilika Greding

An der höchsten Stelle der Stadt steht die romanische Basilika Greding: St. Martin. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, Fragmente der Kirche gehen jedoch bis ins späte 11. Jahrhundert zurück. Aus dieser Erbauungszeit stammt auch der romanische Taufstein, der sich inzwischen seit etwa 800 Jahren in der Basilika befindet. Die Malerei im Altarraum stammt aus dem Jahr 1588 und gehört zu den wenigen erhaltenen Renaissancemalereien.

St. Martin Basilika Greding

In der Kirche selbst herrscht daher eine ganz besondere Stimmung. Wenn ihr euch Greding anseht, solltet ihr also unbedingt auch die Basilika besuchen.

Greding

Direkt vor der Kirche befindet sich ein Karner (auch Beinhaus) in der so genannten Michaelskapelle. Ein Karner ist ein überdachter Raum, in dem sich Gebeine von Toten befinden. Dieser wurde aufgrund von Platzmangel im 14. Jahrhundert errichtet und beinhaltet die Überreste von ca. 2500 Menschen.
Somit ist der Karner in Greding der zweitgrößte in ganz Bayern. Nichts für schwache Nerven!

Was hat euch bei eurem Greding-Besuch sonst gefallen? Hinterlasst doch einen Kommentar.
Kerstin