Burg Kipfenberg und geografischer Mittelpunkt Bayerns

Dass das Altmühltal im Herzen Bayerns liegt, ist den meisten bekannt. Aber dass sich ganz in der Nähe der Kipfenberger Burg der geografische Mittelpunkt des Freistaats befindet vielleicht weniger.
1979 wurde vom Landesvermessungsamt München der Mittelpunkt Bayerns dort festgelegt. Seit 1980 schmückt ein Findling die Stelle. Seit letztem Herbst wurde die Stelle durch einen kleinen Aufenthaltsplatz it Sitzöglichkeiten und eine Infotafel ergänzt.

Geografischer-Mittelpunkt-Bayerns-Kipfenberg

 

Einige hundert Meter bergabwärts des geografischen Mittelpunkts steht die Burg Kipfenberg. Dorthin führt von Kipfenberg aus eine sehr enge, kurvige Straße und ein Wanderweg. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ist für ihre starke Befestigung bekannt. Aufgrund derer überstand sie den Bauern- und den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet.

Kipfenberg-Burg

Seit etwas mehr als 100 Jahren ist die Burg in Privatbesitz und zu großen Teilen bewohnt.
Die Vorburg ist jedoch dem Kipfenberger Römer- und Bajuwarenmuseum vorbehalten. Neben der Geschichte des Limes erfährt man hier viel über das germanische Kriegergrab aus dem 5. Jahrhundert, das dort nachgestellt zu sehen ist. Außerdem gibt es hier ein Café und einen Museumsladen.
Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene, 2 Euro ermäßigt.

Kipfenberg-Burg-Museum

Kipfenberg-Roemer-Bajuwaren-Museum

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Schloss Arnsberg

Auf einem 120 Meter hohen Steilfelsen trohnt Schloss Arnsberg. Die Ursprünge des Schlosses gehen zurück bis ins 12. Jahrhundert. Heute befindet sich in der ehemaligen, restaurierten Vorburg ein Hotel mit Tagungsmöglichkeit und ein Schlossrestaurant.
Die Vorburg kann auch für Privatfeiern gemietet werden.

Eingang Schloss Arnsberg Tor

Eigentliches Highlight ist allerdings die Hauptburg des Schlosses. Sie ist inzwischen nur noch als Ruine vorhanden und frei zugänglich.
Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über das schöne Altmühltal und die Schlaufen des Flusses.

Schloss-Arnsberg-Ruine

Schloss-Arnsberg-Ausblick-Altmuehltal

Schloss-Arnsberg-Ausblick

Apropos: Wusstest du, dass Teile der ursprünglichen Mauern von Schloss Arnsberg für den Bau von Schloss Hirschberg verwendet wurden?

Schloss-Arnsberg-Altmuehltal

Schloss-Arnsberg-Weg
Direkt am Schloss vorbei führt der Schmetterlingsweg mit einer Länge von 11 Kilometern. Der Rundwanderweg lässt sich in etwa 3 Stunden gehen und führt auch durch Kipfenberg, wo es sich prima einkehren lässt.

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Arndthöhle Attenzell

Etwa 750 m nordöstlich von Attenzell entfernt liegt die Arndthöhle. 80 Stufen führen uns ins Herz der Höhle. Ganze 30 Meter tief ist sie – entstanden aus Karsthohlräumen.
Im Inneren hatte sich einst Karstwasser gesammelt, das die Höhle formte, bevor das Wasser durch zwei Abflusskamine entfloss.

Arndthöhle Attenzell

Zurück blieb die heute bekannte Arndthöhle, die unter Denkmalschutz steht. Betreten kann man sie dennoch – allerdings ohne Führung und auf eigene Gefahr.
Informationen zur Höhle liefert ein kleines Infoschild direkt vor der letzten Abzweigung zur Arndthöhle.
Rund um die Höhle ist ein Geländer angebracht, durch das man die Höhle von außen beobachten kann. Betonstufen führen dann ins Innere hinein.

Arndthöhle Wegweiser

Arndthöhle Aufgang Treppen

Wenn ihr euch zu einem Ausflug entscheidet, vergesst auf keinen Fall eure Taschenlampe. Im Inneren der Höhle gibt es einiges zu entdecken.
Da es in der Arndthöhle auch im Sommer kühl bleibt, solltet ihr euch warm anziehen oder eine Jacke mitnehmen, wenn ihr auf Erkundungstour gehen wollt.

Arndthöhle

Im Winter ist der Zutritt zur Höhle verboten, weil dort Fledermäuse überwintern. Auch die Höhlenspinne und Nachtfalter nennen die Arndthöhle ihr Zuhause.

 

Der Weg zur Arndthöhle ist ab Attenzell an der Straße angeschrieben. Einen extra ausgewiesenen Parkplatz gibt es leider nicht, vielleicht könnt ihr aber in oder um Attenzell herum einen Parkplatz finden.
Der Besuch der Arndthöhle lässt sich auch super mit einer Wanderung kombinieren. Vielleicht ja nach Schloss Arnsberg oder entlang des Mühlenwegs?

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DINOPARK DENKENDORF

Seit einiger Zeit hört man immer wieder davon: Nahe Denkendorf entsteht das größte Urzeit-Erlebnis Süddeutschlands . Hier lassen sich auf einem ca. 1,5 Kilometer langen Rundweg 80 lebensgroße, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Dinosaurier-Modelle bestaunen. Allesamt stammen aus einer Spezialfirma in Niedersachsen.
Dinopark-Altmuehltal
Der Park ist für Groß und Klein ein Erlebnis. Viele Mitmachaktionen wie das Suchen nach Haifischzähnen oder das Ausgraben von Skeletten machen den Dinopark für Kinder und Familien zu einem echten Erlebnis. Zudem entsteht hier ein Spielplatz-Areal.
Es entsteht außerdem eine Ausstellungshalle, die vom Naturpark Altmühltal gestaltet wird, und den Dinopark bei jedem Wetter zu einem Erlebnis macht.
Durch den wissenschaftlichen Anspruch lernen Groß und Klein vieles über das Leben und Sterben der Dinosaurier.
Direkt vor dem Freiluftmuseum lässt es sich bequem parken – außerdem soll das Museum ab seiner Eröffnung mit dem Bus erreichbar sein. Wir freuen uns also jetzt erst recht auf den Sommer – wer bis dahin nicht abwarten kann erfährt alles, was es sonst zum Dinosaurierpark gibt hier: http://dinopark.bayern/
Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin
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BURGRUINE RUMBURG

Sie ist schon von weitem zu sehen – die Burgruine der Rumburg auf einem Berg bei Enkering. Obwohl die ehemalige Spornburg zu einem großen Teil verfallen ist, lässt sich bereits vom Tal aus erahnen wie groß die Burg einst gewesen sein mag und welch wunderbarer Ausblick sich einen von dort oben bietet.
Aufgang Rumburg
Wann genau die Burg erbaut wurde lässt sich heute leider nicht mehr sagen. Wahrscheinlich ist es, dasss sie im 14. Jahrhundert unter den Absbergern errichtet wurde um im Jahr 1540 brannte. Aus finanziellen Gründen wurde sie nicht wieder aufgebaut, weshalb sie noch heute eine Ruine ist. In den letzten Jahren wurde die Rumburg immer wieder saniert.
Ausblick Rumburg Enkering
Eine Sage erzählt von einem Pudel, dem man auf dem Weg zur Rumburg begegnet, wenn man in der Walpurgisnacht schweigend auf den Weg hinauf läuft. Angeblich hält dieser einen goldenen Schlüssel im Mund, der das Schloss einer Truhe öffnet, die bis zum Rand mit Gold und Edelsteinen beladen ist. Wer also am 30. April noch nichts vorhat: Auf zur Rumburg!
Rumburg Enkering
Da die Ruine auf Google Maps nicht gekennzeichnet ist seht ihr auf der unten eingeblendeten Karte die Rumburgstraße in Enkering. Folgt man ihr bis zum Ende finden sich Parkplätze und eine Wegbeschreibung bis zur Burg hinauf.
Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin
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Wacholderheide

Bei Gungolding, etwa 10 Kilometer von Eichstätt entfernt befindet sich ein 70 Hektar großes Naturschutzgebiet: Die größte zusammenhängende Wacholderheide Bayerns und zugleich das älteste Naturschutzgebiet des Landkreises Eichstätt.
Das Gebiet befindet sich am nördlichen Hang des Altmühltals und prägt mit Wacholderheiden, wilden Rosen und Beeren das Landschaftsbild. Schon von weitem ist der Trockenrasen gut erkennbar.

Wacholderheide Gungolding

Die Entstehung dieser besonderen Landschaft geht zurück ins Mittelalter. Der Wald wurde gerodet, um eine Viehbeweidung zu ermöglichen, da die Flächen im Tal nicht groß genug waren. So blieben oft nur kleine Wacholderpflanzen stehen, die sich in den letzten Jahrhunderten ausgebreitet haben.

Die Wacholderheide ist eine Landschaftsform, die viel Pflege benötigt. Schafe beweiden das Gebiett, damit sich keine Pflanzen wie Bäume und Sträucher die Heide zurückerobern.

Was lässt sich mit Wacholder machen?

Wacholderbäume sind vielseitig verwendbar. Besonders beliebt sind ihre Zweige, um damit zu Fleisch und Wurst zu räuchern. Früher nutzte man den stark riechenden Rauch auch, um böse Mächte zu verdrängen. Wacholder gilt darüber hinaus als Heilmittel gegen Rheuma und Gicht. Auch als Gewürz und Wacholderschnaps findet die Pflanze immer wieder Verwendung.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin