19 Dinge, die ihr in Ingolstadt tun solltet

Ihr wollt Ingolstadt erkunden, braucht aber dringend noch einen Plan, welche Sehenswürdigkeiten sich in der Stadt lohnen? Dann habe ich heute 19 Tipps von Orten, die ihr unbedingt besuchen solltet.

Audi Forum und Museum Mobile

Wenn es etwas gibt, wofür Ingolstadt auch über die Grenzen von Bayern hinaus bekannt ist, dann ist das ganz sicher Audi. Denn der Hauptstandort des Autokonzerns befindet sich in der Großstadt. Hier rollen täglich unzählige Autos über das Band und können dort direkt vor Ort abgeholt werden. Auch ohne ein Auto zu kaufen, könnt ihr in die Welt des Konzerns eintauchen. Ganz einfach geht das mit dem Museum Mobile, das euch die Firmengeschichte näherbringt und einige tolle Fahrzeuge in petto hat. Ich habe euch das Museum schon mal vorgestellt – aber es ist nicht das einzige Highlight auf dem Audi Areal.

Ingolstadt Audi Forum Museum Mobile

Denn direkt hinter dem Museum Mobile, gegenüber des Audi Forums, befindet sich die Erlebnisgastronomie Mövenpick. Ein Restaurant, das sich auch hervorragend zum Frühstücken (11,90 Euro pro Erwachsenem, montags bis samstags 8-10 Uhr) oder zum Sonntagsbrunch (23,90 Euro pro Erwachsenen, Kinder bis 120 cm Größe gratis, bis 150 cm 11,90 Euro; 10-14 Uhr) eignet.
Jeden Monat lässt sich Audi für seine unterschiedlichen Restaurants verschiedene Highlights einfallen. Es lohnt sich also, vorab im Internet nachzusehen, ob eine bestimmte Motto-Woche stattfindet oder ihr euch auf ein besonderes Menü freuen könnt.

Auf geht es in das Zentrum der Stadt. Am günstigsten parkt ihr übrigens am Volksfestparkplatz. Ganztägig kostet das Parken hier nur 2 Euro, zwischen 13-18 Uhr sogar nur 1 Euro. Von hier aus seid ihr im Nullkommanix im Stadtzentrum.

Weiterlesen

Mythos Hinterkaifeck – Sonderausstellung im Bayerischen Armeemuseum

Wenn ihr aus der Region um Schrobenhausen kommt, ist euch das Verbrechen von Hinterkaifeck sicherlich ein Begriff.
Eine Familie, die entlegen im Einsiedlerhof Hinterkaifeck lebt, wird in einer Nacht im Jahr 1922 ermordet. Sämtliche Familienmitglieder, sogar die beiden kleinen Kinder, sterben auf qualvolle Weise.
Motiv? Unklar. Täter? Bis heute nicht gefunden.

Kein Wunder also, dass der Mordfall von Hinterkaifeck auch jetzt noch die Menschen bewegt. Zahlreiche Bücher auf Basis dieses Geschehens wurden schon veröffentlicht. Doch was in jener Nacht tatsächlich in Hinterkaifeck geschah, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wenn ihr euch von dem Geschehen selbst ein Bild machen wollt, solltet ihr die Sonderausstellung „Mythos Hinterkaifeck“ im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt auf keinen Fall verpassen.
Hier werden die Hintergründe der Tat sowie die polizeilichen Arbeiten spannend aufbereitet gezeigt. Die Beziehung der einzelnen Familienmitglieder zueinander, das Auffinden des Hofs nach der Tat und einzelne Zeugenaussagen werden hier aufgearbeitet.

Turm Triva Museum Ingolstadt

Wie ihr vielleicht erahnen könnt, hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, noch mehr Informationen über die Tat zu bekommen.

Die Ausstellung findet im Bayerischen Polizeimuseum im Turm Triva (beim Klenzepark) in Ingolstadt statt und ist nicht nur bei schlechtem Wetter ein echter Geheimtipp! Die Sonderausstellung ist noch bis September 2018 dort zu finden.

Bayerisches Polizeimuseum Ingolstadt

Öffnungszeiten:

Di-Fr     9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So  10.00 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise:

6,00 € (ermäßigt 5,00 €).
Er beinhaltet auch den Eintritt in die Dauerausstellung des Bayerischen Polizeimuseums. Hier könnt ihr alte Polizeifahrzeuge, Klamotten und Einrichtungsgegenstände aus alten Polizeiinspektionen bestaunen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Besuch dort und freue mich über eure Erfahrungsberichte. Hat es euch dort gefallen? Könnt ihr euch vorstellen, die Ausstellung zu besuchen? 🙂
Ich bin gespannt!
Kerstin

Weihnachtsmarkt Birkenheide

Heuer fand erstmals an den ersten beiden Adventswochenenden der romantische Weihnachtsmarkt Birkenheide zwischen Geisenfeld und Vohburg an der Donau statt. Während dort im Sommer ein schöner Biergarten am kleinen See ist, verwandelt sich der Ort zur Vorweihnachtszeit in ein Weihnachtsdorf mit vielen kleinen Hütten und glänzenden Lichtern.

Weihnachtsmarkt Birkenheide

Ursprünglich war es geplant, die Parkplätze an den umliegenden Wiesen von Birkenheide zu nutzen. Weil das Wetter sehr nasskalt war, wurden zusätzliche Parkplätze in den umliegenden Orten Ilmendorf und Münchsmünster geschaffen. Von dort aus und aus dem Audi Sportpark Ingolstadt fuhren zahlreiche Shuttlebusse. Besonders toll: Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes Birkenheide hatten sich um spezielle Niederflurbusse gekümmert, die vor allem Familien mit kleinen Kindern und Senioren das Einsteigen erleichtern sollen.
Wir entschieden uns dafür, in Vohburg zu parken und einen kleinen Spaziergang zum Weihnachtsmarkt zu unternehmen.

Weiterlesen

MUSEUM MOBILE

Die AUDI AG ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz im oberbayerischen Ingolstadt. Direkt angegliedert befindet sich das firmeneigene museum mobile. Hier lässt sich die Firmengeschichte erkunden, der Grund für die 4 Ringe erfahren und herausfinden, wie die Firma zu ihren auf den ersten Blick vielleicht recht ungewöhnlichen Namen gekommen ist.
Museum-Mobile-Audi-Ingolstadt
Auf etwa 6000 Quadratmetern findet man Exponate von der Gründerzeit des Unternehmens bis hin zu aktuellen Modellen. Dabei gibt es zusätzlich regelmäßig wechselnde Themenausstellungen.
Preise inkl. Führung (und exkl. Führung)
Erwachsene: 4 Euro (2 Euro)
Rentner, Studenten, Behinderte, Jugendliche bis 18 Jahre: 2 Euro (1 Euro)
Kinder bis 6 Jahren in Begleitung Erwachsener: frei
Der ideale Tipp für ein verregnetes Wochenende!
Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin
[googlemaps https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m14!1m8!1m3!1d10515.876476973219!2d11.4142585!3d48.7824798!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x0%3A0x3b602698dc5f0165!2sAudi+Museum!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1457109521015&w=600&h=450]

Am Stein Ingolstadt

Inmitten der Ingolstädter Innenstadt, dort, wo die Theresienstraße zur Ludwigsstraße wird, befindet sich Am Stein Ingolstadt. Dieser Straßenabschnitt hat seinen Namen durch einen etwas deplatziert wirkenden, rötlichen Stein im Boden. Er ist umschlossen von Kopfsteinpflaster und befindet sich direkt an der Ecke eines Hauses.

Am Stein Ingolstadt

Die Geschichte hinter dem Stein

Die Geschichte soll sich zu der Zeit zugetragen haben, als das Ingolstädter Liebfrauenmünster erbaut wurde.
Der Teufel ärgerte sich über die Größe und den Prunk dieses Baus. Vor lauter Wut kletterte er eines Nachts auf die Baustelle, hob einen Stein und warf ihn mit aller Kraft nach unten. Er wollte damit den Bau zerstören. Doch der Stein landete im zugehörigen Friedhof des Münsters.

Über Jahrhunderte hinweg traute sich keiner, den Stein anzufassen oder weg zu nehmen.
Bis 1814 ein Bürger den Stein erstand und als Eckstein für sein Haus am Eck des damaligen Weinmarktes nutzen wollte.

Allerdings fand sich lang niemand, der bereit war ihm den Stein dorthin zu fahren. Eines Tages erklärten sich Soldaten bereit und karrten den Stein in das so genannte Gelbe Viertel. Dort wurde er aufgestellt. Der Fuhrmann selbst verbrannte danach seinen Schlitten und seitdem befindet sich der verwunschene Stein dort.

Die Straße „Am Stein“, die an dem Steinblock vorbei führt, trägt angeblich seither diesen Namen.

Kennt ihr noch weitere „Ingolstädter Geschichten“? Dann nichts wie her damit. Schreibt mir einen Kommentar!
Kerstin