Koblenz

Nachdem Lennart in seinem Gastbeitrag im vergangenen Herbst bereits die Stadt vorgestellt hat, hat es mich in meinem letzten Urlaub auch dorthin verschlagen. Im bereits bestehenden Artikel könnt ihr sämtlichen Fakten rund um den Ort nachlesen, weshalb ich mich hier auf unsere Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten beschränken möchte.

Ausgrabungsstätte Römervilla Koblenz

Nachdem wir etwas außerhalb der Stadt, im Stadtteil Mülheim-Kärlich, unsere Unterkunft gebucht hatten, ging es frühmorgens mit dem Fahrrad nach Koblenz. Nach nur wenigen Metern fühlten wir uns gleich heimisch: Denn wir fuhren an einer ehemaligen Ausgrabungsstätte bzw. den Überresten einer Römervilla vorbei.

Koblenz Kastell

Diese Überreste wurde erst in den 80er Jahren entdeckt und stammen wohl aus dem 2. oder 3. Jahrhundert. Das Gut selbst verfügte über eine Frischwasserversorgung und eine Fußbodenheizung.

Deutsches Eck

Kurz darauf ging unsere Tour gleich weiter zur Haupt-Sehenswürdigkeit der Stadt: Dem Deutschen Eck. Hier treffen Rhein und Mosel aufeinander. Es gibt zahlreiche Sitzmöglichkeiten, man kann vom Ufer aus die beiden Flüsse bestaunen und den vorbeifahrenden Schiffen zusehen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal dort thront über dem gesamten Deutschen Eck. Das kann kostenlos begangen werden.

Koblenz

Koblenz Deutsches Eck

Koblenz Deutsches Eck

Festung Ehrenbreitstein

Vom Deutschen Eck aus kann man auch auf die imposante Festung Ehrenbreitstein blicken. Sie ist 118 Meter lang und damit die zweitgrößte erhaltene Festung Europas. Darin befindet sich ein großes Museum. Der Ausblick von hier oben auf das Koblenz ist sehr zu empfehlen!

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Mosel-Urlaub – Von Koblenz nach Trier

Unser diesjähriger Urlaub führte uns an die Mosel. Eine Woche entlang des Flusses von Koblenz bis nach Trier. Wunderschöne Schlösser, malerische Landschaft, lecker Wein. Wie wir unsere Woche Mosel geplant haben und was wir uns in dieser Zeit angeschaut haben, erfahrt ihr hier.

Koblenz Deutsches Eck Ausblick Ehrenbreitstein

Koblenz

Startpunkt unserer Reise war die Mündung der Mosel in den Rhein. Genauer gesagt das Deutsche Eck in Koblenz. Vom Ufer aus könnt ihr die beiden Flüsse bestaunen und den vorbeifahrenden Schiffen zusehen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal dort ist sehr markant und Teil des Deutschen Ecks. Von hier aus könnt ihr euch einen tollen Überblick über die beiden Flüsse verschaffen. Durch die rückwärtige Galerie, die die deutschen Bundesländer zeigt, ergeben sich außerdem kleine Fenster ins Innere der Stadt.
Ebenfalls sehenswert ist die Festung Ehrenbreitstein und das Schloss Stolzenfels etwas südlich von Koblenz. Was die beiden Anlagen so unverwechselbar und sehenswert macht, könnt ihr in meinem Beitrag über Koblenz nachlesen.

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Limburg

Vielen von euch ist die Stadt Limburg sicherlich noch aus dem Finanzskandal 2014 rund um den damaligen Bischof Tebartz van Elst ein Begriff.  Dabei hat die Stadt so einiges mehr zu bieten und ist vor allem für seinen wunderschönen Dom und die malerische Altstadt bekannt. Was ihr euch in Limburg an der Lahn sonst noch ansehen könnt erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Limburger Dom

Schon als wir auf der Autobahn (A3) an Limburg vorbei fahren, können wir von weitem den großen, imposanten Dom sehen. Er ist es letztlich auch, der uns überhaupt erst in die Stadt zieht. Von außen ist er ein echtes Highlight: Zahlreiche Türmchen, Rund- und Spitzbögen und schön geschmückte Fenster machen die Fassade zu einem Highlight. Die Basilika erscheint dadruch besonders hoch, die sieben Türme, die die sieben Sakramente bedeuten sollen, tun ihr übriges.

Von innen ist der Dom spätgotisch gehalten. Hier finden sich Wandgemälde und die Kirche wirkt im Allgemeinen sehr hell. Kein Wunder also, dass der Limburger Dom auf der Rückseite des 1000-Mark-Scheins abgebildet wurde.

Limburg Lahn Dom

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Thierfeld

[Gastbeitrag]

6Auch wenn ich mittlerweile in Mainz wohne, bin ich doch Thierfelderin. Thierfeld ist offiziell ein Ortsteil von Hartenstein (Sachsen), aber eigentlich sind wir ein eigenständiges Königreich – schließlich gibt es diesen Ortsnamen nur einmal in der Welt.
Die Gegend, von der ich euch erzähle ist sehr ruhig. Hier gibt es keine angesagten Clubs, edle Restaurants oder Unterhaltungsprogramme wie Kinos. Wer hier Urlaub machen möchte, muss die Natur, Menschen und die Geschichten eines Ortes lieben. Doch auch wenn ihr keine Lust mehr auf Einkehr haben solltet, seid ihr nicht komplett verloren: wer ein Auto hat ist in 30 Minuten bis maximal 2 Stunden in Zwickau, Leipzig, Halle, Dresden, Meißen, Chemnitz, Bayreuth, Weimar (…).
Mein Lieblingsort steht wie schon bei Mainz am Ende des Beitrags 😉

Schlossruine Hartenstein

Schlossruine Hartenstein
Das Schloss muss wundervoll gewesen sein. Einige Fotos und Zeichnungen zeigen das rege Treiben auf dem Hof von edlen Damen und teuer gewandeten Männern. Sogar den 2. Weltkrieg hatte es fast überlebt, wären da nicht ein paar SS-Einheiten gewesen, die sich im nahen Wald verschanzt hatten. Da Bomben nicht so zielgenau fallen, wurde das Schloss 1945 – in den letzten Tagen – fast vollständig zerstört.
Heute kümmert sich ein Verein um den Wiederaufbau. Die äußeren Gebäude und das Tor sind noch erhalten und werden zum Teil als Wohnungen vermietet.
Im Schloss finden in Abständen Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Außerdem kann man Führungen mit Vereinsmitgliedern vereinbaren – dazu sollte man sich vorher bei der Stadt Hartenstein (http://www.stadt-hartenstein.de) erkundigen.

Ausblick Hartenstein

Ausblick an der Schlossruine
Ein kleiner Geheimtipp, der sich auf jeden Fall lohnt! Geht man einmal um die Schlossruine herum, wird – etwas versteckt – auf einen Aussichtspunkt hingewiesen. Folgt man dem Schild, findet man zur Rechten irgendwann einen kleinen Pfad der in Richtung Abgrund zu führen scheint. Traut euch! Die Aussicht ist wunderschön. Aber beeilt euch, denn der Hang wächst langsam wieder zu.

Burg Stein

Burg Stein
Anders als das Schloss Hartenstein, ist die Burg Stein noch vollständig erhalten. 1996 hat der Prinz von Schönburg-Hartenstein sich seinen Familienbesitz zurückgekauft und die Burg aufwändig sanieren lassen. Sie liegt am tiefsten Punkt Hartensteins am felsigen Muldeufer. In ihr befindet sich ein Museum, das auch Führungen durch die mittelalterlichen Mauern anbietet.
Außerdem kann man sich im Festsaal trauen lassen.

wandern

Wandern rund um Hartenstein
Jeder Wanderweg hat seinen Charme: verträumte Aussichten, rätselhafte Ruinen,
sagenumwobene Orte, wunderschönes Naturschauspiel, erfrischende Bach- oder Flussläufe und das Beste: fast alles liegt im Schatten der dichten Wälder. Auf dieser Seite könnt ihr euch 10 der schönsten Wanderungen ansehen.
Ich empfehle die Wanderung zur Prinzenhöhle und zur Isenburg.

barbara-kapelle

Mein Highlight: Die Barbarakapelle in der Kirche zu Thierfeld
Weil meine Eltern beide in der Gemeinde aktiv sind und ich im Nachbarhaus   aufgewachsen bin, konnte ich jederzeit die Kirche besuchen, denn ich hatte immer Zugriff auf den Kirchenschlüssel.
Vielleicht ist es daher einer meiner Lieblingsorte geworden.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden bei einer Kirchensanierung mittelalterliche Malereien entdeckt und vom dicken Putz befreit. Erst 2003 startete die Restaurierung und 4 Jahre später glänzte die Kapelle in heute gewohnten Farben in professioneller Ausleuchtung.
Da die Kirche nur zu Gottesdiensten oder besonderen Anlässen offen steht, sollte man sich für eine Führung bei der Stadt Hartenstein vorher nach Kontakten informieren. Wenn ihr es mit einer Andrea zu tun bekommt, grüßt sie lieb von mir.

Außerdem
Im Sommer ist das Freibad hinter der Schlussruine zu empfehlen.
Wer das Volk kennen lernen möchte, kann in der Adventszeit den Weihnachtsmarkt besuchen keine wirkliche Attraktion, aber wunderschön anzusehen.
Für die Sportlichen unter euch, gibt es auf den Höhen von Thierfeld einen Sportflugplatz für Gleiter, Motorflieger und Modellflugzeuge.

So das wars nun von mir. Danke Kerstin, dass ich bei dir meine neue und alte Heimat vorstellen durfte!

Liebe Grüße > sara

Der Huy

[Gastbeitrag]

Hier geht es um eine Gegend, die wahrscheinlich die wenigsten kennen: Der Huy (sprich: Hü) ist ein Höhenzug im nördlichen Harzvorland Sachsen-Anhalts und bietet eine wunderschöne Landschaft. Dafür besitzt er die idealen Maße:
• Höhe: 315 Meter
• Länge: 12 Kilometer
• Breite: 3 Kilometer

Es ist damit groß genug, um einer herrlichen Natur und vielen Sehenswürdigkeiten Raum zu geben und klein genug, um sich darin nicht zu verlieren.
Im Huy findest du einen der größten Buchenwälder Mitteleuropas, Burgen, Schlösser, Kirchen, Klöster, Mühlen, Wachtürme, Höhlen, alte Sagen, geologische Wunder, Bäche, Teiche, Museen, Freibäder, wenig Touristen und herrliche Wanderwege.
Der Huy ist eine Reise wert!

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Kurz und knackig mit maximal 100 Wörtern schreibt Peter seine Beiträge auf 100 Wörter – einem Blog rund um Ausflugstipps, Unterhaltung und allen, was ihn beschäftigt. Wer also Lust auf kurzweilige Unterhaltung hat – nichts wie auf seinen Blog 😉

Koblenz – Die schönste Stadt an Rhein und Mosel

[Gastbeitrag]

Koblenz zählt zu den ältesten Städten Deutschlands, liegt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel und ist mit mehr als 220 Beamten pro 1000 Einwohnern auch als Deutschlands Beamtenstadt bekannt. Aber der Reihe nach.

Geographische Lage und Einwohner

Koblenz liegt in Rheinland-Pfalz und zählt mit rund 113.000 Einwohnern als viertgrößte Stadt des Bundeslandes. Die Stadt gilt als nördliches Tor zum Oberen Mittelrheintal, Unesco-Weltkulturerbe und Region mit den meisten Burgen der Erde.

Sie liegt am Zusammenfluss des Rhein- und Moseltals, mit den Ausläufern der 4 Mittelgebirge Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus unmittelbar angrenzend und ungefähr auf halber Strecke liegend zwischen Köln und Frankfurt. Köln und Frankfurt sind problemlos in 1 Stunde mit dem Auto zu erreichen. Von Koblenz ausgehend sind Belgien, Luxemburg, Frankreich aber auch Niederlande weniger als eine 2 stündige Autofahrt entfernt.

Ein Wort zur Geschichte und Wahrzeichen

Der Name der Stadt leitet sich vom römischen Kastell Confluentes ab (lat.: Zusammenfließend), das vor rund 2.000 Jahren gegründet wurde, um die Rheinroute zu sichern. Nach Abzug der Römer im 5. Jahrhundert war Koblenz wegen seiner strategischen Lage Gegenstand vieler kriegerischer Auseinandersetzungen. Am sichtbarsten sind die jedoch die Überbleibsel der preußischen Regierung, die zur Verteidigung der Stadt zahlreiche Festungen eingerichtet hatte.

Die prestigeträchtigste, am besten erhaltene und im Rahmen der Bundesgartenschau 2011 umfangreich sanierte Festung Ehrenbreitstein thront direkt gegenüber des Deutschen Eck, dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel, über die Stadt. Die Festung Ehrenbreitstein wird seit der BUGA mit einer modernen Seilbahn mit dem Konrad-Adenauer-Ufer verbunden. Hin- und Rückfahrt kosten weniger als 10€ und sind die Aussicht definitiv wert.

Koblenz-Seilbahn

Von der Talstation der Seilbahn liegt das Wahrzeichen der Stadt, das Deutsche Eck mit dem Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal nur 2 Minuten entfernt. Die Statue des deutschen Kaisers wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Im Jahr 1993 wurde der etwas karge Sockel mit einem Nachbau der Originalstatue bestückt und komplettiert seither das Wahrzeichen. Das Gebiet um das Deutsche Eck wird jedes Jahr zum Tummelplatz für zigtausende Schaulustige des Abschlussfeuerwerks von Rhein in Flammen, Deutschlands größtem Feuerwerk.

Übrigens: Das Wochenende im August, an dem Rhein in Flammen stattfindet, ist die bestbesuchte Zeit im Jahr und für alle Besucher der Stadt eine gute Gelegenheit, die Stadt in seinem schönsten Licht zu erleben.

Koblenz-Nacht

Innenstadt mit historischer Altstadt

Die Altstadt ist das Zentrum des Treibens in Koblenz. Hier reiht sich eine Kneipe an die nächste aber auch zahlreiche kleinere Cafés und urige Geschäfte finden in der Altstadt ihr Zuhause. Das Gesamtbild wird von mehreren historischen Plätzen und Kirchen bestimmt, deren Spitzen hier und da über die restaurierten Häuser der Altstadt hinausragen.

Als architektonisch wertvoll und besonders sehenswert wird die gesamte Anlage des Kurfürstlichen Schlosses angesehen. Das Schloss wurde vom Trierer Erzbischof gebaut und diente nach der preußischen Annexion Kaiser Wilhelm I. als Residenz. Im Rahmen der BUGA 2011 wurde die Anlage aufwändig restauriert und galt mit dem Blumenmeer im Schlosspark als einer der Hauptanziehungsplätze für Besucher.

Neben den vielen kleineren Geschäften locken die beiden Einkaufszentren Löhr-Center und Forum Mittelrhein täglich Tausende Shopper aus der Region in die Innenstadt.

Wirtschaftswachstum und Studentenwachstum

Aktuell boomt die Wirtschaft in und um Koblenz. Der attraktive Standort lockt viele neue Unternehmen und Studenten in die Stadt und sorgt für ein abwechslungsreiches Klima aus nachhaltiger Kaufkraft und aussichtsreichem Nachwuchs. Mehr als 12.000 Studenten studieren an den Koblenzer Standorten der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz. Die jährlichen Zuwächse an neuen Studenten haben gerade in den letzten 5 Jahren enorm an Fahrt aufgenommen.

Wirtschaftswachstum und Studentenzuwachs können trotzdem nicht verschleiern, dass Koblenz noch immer Deutschlands Beamtenstadt ist. Mehr als 220 Beamte kommen auf 1000 Einwohner in Koblenz. Das ist deutschlandweiter Rekord, kommt der Koblenzer Wirtschaft in Krisenzeiten allerdings zu Gute. Zum einen werden die Pensionen unabhängig von der Konjunktur gezahlt, zum anderen bleiben die Behörden und Ämter bei Wirtschaftsschwächen weitestgehend unbeeinflusst. Folglich bleibt die Arbeitslosenquote in Koblenz auch in Wirtschaftskrisen stabil.

Empfehlenswerte Veranstaltungen

Koblenz ist immer eine Reise wert. Am schönsten ist es jedoch im Sommer oder dann, wenn richtig viel los ist. Meine Lieblingsveranstaltungen sind folgende:

  • Rhein in Flammen: Größtes Feuerwerk Deutschlands mit Abschluss von der Festung Ehrenbreitstein und mehreren Hunderttausend Besuchern.
  • Rosenmontagsumzug: In Koblenz wird Karneval gefeiert. Der Umzug in Koblenz ist mit mehr als 5.000 Teilnehmern der größte der Region.
  • Festungsleuchten: Die Saison auf der Festung Ehrenbreitstein eröffnet! Sehenswerte Lichtshows kleiden die Festung in ungewohnte Farben.
  • Altstadtfest: Volksfest mit viel Live-Musik.
  • Schängelmarkt: Volksfest mit viel Live-Musik.

Lennart beschäftigt sich auf seiner Seite kofferfuchs.de mit Reisegepäck und Reisezubehör. Falls du dich fragst, mit welchem Gepäck du am besten nach Koblenz reisen solltest, kennt er ganz sicher die passende Antwort.

Rosi Rössles Stuttgartgalopp weitab vom gängigen Tourismus-Mainstream

[Gastbeitrag]
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Hallo liebe Leser des Altmühltaltipps-Blog, ich bin Rosi Rössle, ein kleines rosa Comicpferd und ich lebe in Stuttgart. Meine Schöpferin die Gute Mine hat mich geschaffen um euch die schöne Schwabenhauptstadt näher zu bringen. Stuttgart war nämlich einst eine Pferdestadt, besser gesagt hat der  Herzog Liudolf von Schwaben ursprünglich dort wo sich heute die kleine Hauptstadt in Kessellage befindet, ein Pferdegestüt gegründet.

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Das ist wirklich schon lange her, aber der alte Namen „Stuotgarte“, was so viel hieß wie Pferdegarten, ist in abgewandelter Form bestehen geblieben. Heute gibt es in Stuttgart, bis auf das Wappen nicht mehr so viele Pferde und wahrscheinlich ist den meisten von euch Stuttgart eher wegen seiner Pferdestärken bekannt. Diese ziehen jährlich jede Menge Touristen ins Mercedes- und Porschemuseum. Mit Sicherheit sehr Sehenswert, ich möchte euch aber in meinem Beitrag 3 Stuttgartgalopps weitab vom gängigen Tourismusmainstream vorstellen.

West – Galopp: Über kleine Seen, auf Trümmerhöhen hin zu feudalen Gärten

Unser kleiner Ausritt beginnt am Bismarkplatz, im Stuttgarter Westen. Hier findet an den Samstagen immer ein kleiner Wochenmarkt statt. Bevor es so richtig losgeht, können wir uns auf dem Markt lecker Proviant kaufen, oder uns im kleinen Restaurant Lumen in der Schwabstraße nochmal so richtig stärken. Hier gibt es am Wochenende tolles Frühstück und an den Mittagen einen kleinen aber feinen Mittagstisch.

Im Anschluss traben wir entweder auf den Hufen durch einen kleinen Teil des Stuttgarter Westens, oder fahren mit der U-Bahn zum Herderplatz. Von dort erklimmen wir nun durch den Wald die Anhöhe zum Birkenkopf. Der Birkenkopf, wird von den Stuttgartern auch „Monte Scherbelino“ genannt, da er aus einer Anhäufung von Trümmern aus dem zweiten Weltkrieg entstanden ist. Ein Teil dieser Trümmer kann  man heute noch an der Spitze des Birkenkopfs sehen. Neben diesem historischen Denkmal, besticht der Birkenkopf mit einer wundervollen Aussicht auf Stuttgart und Umgebung. Für wen der Aufritt vom Stuttgarter Westen übrigens zu beschwerlich ist, der kann auch mit dem PKW auf dem Parkplatz am Fuße des Birkenkopfs parken oder den Bus nehmen. Wer sich im Sommer auf den Birkenkopf wagt, der kann sich zudem an den vielen kleinen Eidechsen erfreuen, die sich gerne auf den heißen Steinen sonnen.

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Unser Weg führt nun hinab vom Birkenkopf in den Wald (Zugang vom Parkplatz, hinter der Bushaltestelle), die Hasenbergsteige hinunter zurück in die Stadt. Von dort machen wir einen Abstecher auf die Karlshöhe. Im Schatten der großen Bäume treffen sich hier in den Sommermonaten viele Stuttgarter zum Grillen oder einfach nur um sich in der Höhenlage zu sonnen. Eine kleine Rast im Biergarten der Karlshöhe mit Ausblick auf Stuttgart lohnt sich alle mal. Mit einem flotten Ritt hinab zur Reinsburgstrasse verlassen wir die Karlshöhe.

Unser erster Ausritt endet am Feuersee, dies ist ein kleiner Löschsee der den Rahmen für die alte Johanneskirche bildet, welche unter den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges litt und nur zum Teil wieder aufgebaut wurde um den nachfolgenden Generationen als Mahnmal zu dienen. Seit der Sanierung des Feuersees, ist dieser in den Sommermonaten zu einem beliebten Abendtreffpunkt geworden. Viele Stuttgarter setzen sich mit Getränken auf die Treppen zum See, was schon fast ein mediterranes Flair versprüht. Am besten setzen wir uns auch gleich dazu und lassen den Tag ausklingen.

Süd-Galopp: Alte Bahnen, berühmte Gräber und goldene Weinberge

Der Südgalopp beginnt am Südheimerplatz, denn von dort erklimmen wir mit der historischen Standseilbahn die Höhenlage. Die Standseilbahn ist der direkte Weg zum Waldfriedhof, auf dem man viele Gräber von Stuttgarter Berühmtheiten aufsuchen kann. Vom Waldfriedhof führt uns ein Weg durch ein kleines Stück Wald zum Dornhaldenfriedhof, auf welchem die RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Dieses Begräbnis hat damals in Stuttgart für ganz schön viel Unruhe gesorgt.

Hier reiten wir nun ein Stück des Blaustrümpfelweges durch den Dornhaldenwald entlang. Achtung! Nicht erschrecken! Hier kreuzt Stuttgarts Downhillstrecke den Wanderweg und mit etwas Glück, sehen wir auch den ein oder anderen Fahrer bei seinem Ritt auf dem sportlichen Drahtesel. Vom Wald aus kann man nun entweder gemütlich durch die Weinberge traben (besonders schön in den Herbstmonaten), oder von der Haltestelle Uhlandshöhe mit der Zacke (Zahnradbahn) zum Marienplatz fahren. Ich fahre besser mit der Zacke, da hat man einen schönen Ausblick auf Stuttgart und man schont die Hufe.

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Am Marienplatz angekommen, sollte man in den Sommermonaten auf jeden Fall ein Eis in der Gelateria essen. Hier findet man die verrücktesten Eissorten und wahrscheinlich das beste Eis der Stadt. Da kann man die lange Schlange ruhig mal in Kauf nehmen. Um richtig urig zu Abend zu essen, gehen wir in die Weinstube zur Traube. Hier gibt es typisch schwäbisches Essen und Wein! Oje, ganz schön voll! Man hätte wohl vorab besser reserviert!? Wir quetschen uns einfach irgendwo dazu.

Nord-Galopp: Von Politikern, Architekten und Landschaftsbau

Diesmal starten wir in Höhenlage am Bismarkturm, von hier gibt es wieder einmal eine tolle Aussicht auf die Stadt. Vorbei an schönen Häusern, statten wir dem ehemaligen Wohnsitz des ersten Bundespräsidenten Theodor-Heuss einen Besuch ab. Neben den erhaltenen Wohnräumen wurde hier ein kleines Museum eingerichtet, in dem man Geschichte und das Leben des Bundespräsidenten erleben kann. Von dieser historischen Stätte haben wir es nun nicht weit zur berühmten Weißenhofsiedlung. Diese Siedlung im Stile des Bauhaus, wurde in den 20er Jahren im Rahmen einer Ausstellung gebaut. Im Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret befindet sich heute ein Museum, in der die Geschichte der Weißenhofsiedlung dokumentiert ist. Nach so viel Hafer fürs Gehirn, geht es in einem entspannten Trab durch den Höhenpark Killesberg, der anlässlich der Landesgartenschau gestaltet wurde, das merkt man der schönen Parkanlage bis heute an. Mit Kindern bietet es sich auch an eine kleine Runde mit der Killesbergbahn zu drehen und einen Abstecher zum kleinen Streichelzoo zu machen, hier wohnen auch ein paar meiner Verwandten und Freunde. Vom Höhenpark reiten wir dann weiter in den Rosensteinpark zurück in Richtung Stadt. An den Mineralbädern endet der Ausritt im Flora und Fauna, hier können wir den Tag in Biergartenatmosphäre ausklingen lassen. Die U-Bahn hält zum Glück gleich nebenan.

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Puh, nach diesen Ausritten sind meine Hufe nun ganz schön abgewetzt! Aber ich freue mich, wenn ihr mich mal besuchen kommt. Natürlich solltet ihr euch die klassischen Ausflugsziele wie den Fernsehturm, das Mercedes- und Porschemuseum, die Wilhelma, den „Jahrhundertbahnhof“ und die Stuttgarter Innenstadt nicht entgehen lassen, aber das schafft ihr schon alleine. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja auf ein kleines rosafarbenes Rössle?! Traut euch auf jeden Fall es anzusprechen, denn so grummelig und eigenbrötlerisch wie man es den Schwaben nachsagt, sind sie nicht.

Allerliebst Rosi Rössle

Wie die Zeichnung von Rosi Rössle schon vermuten lässt, ist Jasmin von Gute Mine eine begnadete Zeichnerin. Auf ihrem Blog zeigt sie das immer wieder durch viele Bilder und passende Geschichten dazu. Kein Wunder also, dass sie ihren Blog als Bilderbuchblog bezeichnet.
Neben tollen Zeichnungen und Geschichten erwarten euch auf Jasmins Blog aber auch Tipps, Buchempfehlungen und vertritt in der Rubrik „REAL TALK“ ihre Meinung zu verschiedenen Themen.

 

Berlin – ick liebe dir!

[Gastbeitrag]

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_09_1.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2791″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_09_1.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“384″ /></a>

Berlin, die Heimatstadt der Fernwehschwestern – Claudia und Kathleen.
Wir versuchen euch in diesem Beitrag einen kleinen Einblick in unsere wunderbare und quirlige Hauptstadt bzw. Heimatstadt zu geben.

Wenn man an Berlin denkt, fallen einem eine ganze Menge Dinge ein.

Berlin……

…… kann keinen Flughafen bauen
…… ist groß, laut und wild.
…… ist unfreundlich und direkt.
…… ist Multi-Kulti.
…… Shoppen, Party, Sightseeing und Leben.
…… ist irgendwie immer noch Ost und West.
…… ist immer eine Reise wert.
…… ist Karneval der Kulturen, Festival of Lights, Fashion Week und Internationales Bierfestival.

Ich, Kathleen, wohne seit fünf Jahren nicht mehr in Berlin, sondern in einem sehr beschaulichen kleinen Ort in Baden-Württemberg. Aber ein paar Mal im Jahr reise ich in meine Heimatstadt um meine Familie und Freunde zu besuchen und schon beim Eintreffen am Flughafen in Tegel oder am Hauptbahnhof, weiß ich sofort wieder, dass ich in Berlin bin.

<strong>Woran merkst du, dass du in Berlin bist…..</strong>

….. wenn der Busfahrer dir direkt sagt, dass du deinen fetten Arsch aus der Tür nehmen sollst damit er losfahren kann.
….. wenn alle in den Bus einsteigen, aber direkt in der Tür stehen bleiben, weil sie ganz bestimmt die nächste Haltestelle wieder rausmüssen.
….. wenn der Späti um die Ecke mitten in der Nacht noch geöffnet hat.
….. wenn du eine Weinschorle bestellst und ein 0,2l Glas mit Wein bekommst und eine Flasche Wasser dazu. (Anmerkung: In Berlin wird Bier getrunken.)

<strong>Wie komme ich am Besten nach Berlin?</strong>

Allen Berlin-Reisenden können wir empfehlen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug anzureisen. Ein Auto ist für einen Berlin-Trip wirklich unnötig. Zumal das Nahverkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist und ihr auch nachts super von A nach B kommt.

Wer doch mit dem Auto anreisen möchte, sollte eine Unterkunft mit ausreichend Parkplätzen wählen. Denn gerade in der City sind Diese sehr rar.

<strong>Wo soll ich in Berlin schlafen?</strong>

Unterkünfte gibt es in so einer großen Stadt natürlich wie Sand am Meer, von günstig bis exquisit, ist alles dabei.
Für einen Sightseeing-Trip empfiehlt es sich in der City zu übernachten (Stadtteil Mitte oder Friedrichshain-Prenzlauer Berg).

Wenn wir in Berlin sind, schlafen wir im Holiday Inn City East Side. Als Ferienwohnung kann ich aber auch die Apartments von Topflat empfehlen.
Beides befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, an der Spree und an einem letzten vorhandenen Stück Mauer.

<strong>Was sollte ich in Berlin gesehen haben?</strong>

Berlin ist so groß und vielfältig, dass es schwer ist alles aufzuzählen.

Wir haben mal versucht die bekanntesten und vielleicht wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammenzustellen damit ihr für euren nächsten Berlin-Besuch gut gewappnet seid.

(Anmerkung der Redaktion: Der kleine gelbe Löwe hat mich mal auf einem Berlin-Trip begleitet um die große weite Welt zu erkunden und um am Ende in einem Bilderbuch zu landen.)

Ein guter Start für euren Berlin-Besuch ist das <a href=“http://www.story-of-berlin.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“><strong>Museum „Story of Berlin“</strong></a> auf dem Kurfürstendamm. Ob es jetzt ein Muss ist, kann ich nicht entscheiden, aber ich persönlich finde es toll gemacht. Es zeigt 800 Jahre Geschichte Berlins und das Highlight am Ende ist die Atomschutzbunker-Führung.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010289.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2795″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010289.jpg“ alt=““ width=“384″ height=“512″ /></a>

Wenn ihr dann schon in der Gegend seid, könnt ihr auch gleich einen Blick auf die <strong>Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche </strong>werfen. Sie wurde im zweiten Weltkrieg 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig und ist heute ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010286.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2794″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010286.jpg“ alt=““ width=“384″ height=“512″ /></a>

Ein weiteres „Highlight“, wo Jahr für Jahr hunderte Touristen hinströmen, ist der <strong>Checkpoint Charlie</strong>.

Er zählte zu den bekanntesten Grenzübergängen in Berlin zwischen 1961 und 1990 und trennte den US-amerikanischen von dem sowjetischen Sektor.

Original ist dort im Grunde nichts mehr. Es sind mittlerweile alles Nachbauten. Man kann sich mit verkleideten Soldaten fotografieren lassen oder sich einen Stempel in den Reisepass geben lassen.

Außerdem befindet sich dort auch das <strong>„Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie“</strong>. Es ist ein privates Museum zur Berliner Mauer und zeigt Fotos und Dokumentationen zu geglückten Fluchtversuchen.

Ich war selbst noch nie drin, obwohl wir damals direkt um die Ecke gewohnt haben. Es zählt aber zu den meistbesuchtesten Museen Berlins.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_10_6.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2793″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_10_6.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“384″ /></a>
<p class=“Text“>Was natürlich bei einem Berlin Besuch nicht fehlen darf, ist das <b>Brandenburger Tor </b>und auch das <b>Regierungsviertel </b>mit dem <b>Reichstag</b>.</p>
Wer Lust hat, kann sich den Reichstag bzw. die Glaskuppel auch von Innen anschauen. Allerdings geht das nur <a href=“https://www.bundestag.de/besucher“ target=“_blank“ rel=“noopener“>nach vorheriger Anmeldung über ein Online-Formular</a>. Wer einen Besuch anstrebt, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig anmelden. Von mir gibt es für den Reichstag eine Empfehlung.

Vom Regierungsviertel aus könnt ihr auf den Unter den Linden entlang schlendern und kommt dabei am <strong>Berliner Dom/Lustgarten</strong> und der <strong>Staatsoper</strong> vorbei.

Es besteht die Möglichkeit den <a href=“http://www.berlinerdom.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Berliner Dom von Innen zu besichtigen</a>.

Wenn ihr weiterlauft, kommt ihr zu eurer Rechten direkt zum Alexanderplatz. Dort befindet sich das <strong>Rote Rathaus</strong>, wo der Berliner Bürgermeister sitzt und der <strong>Fernsehturm</strong>.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010330.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2801″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010330.jpg“ alt=““ width=“384″ height=“512″ /></a>

Der Fernsehturm von Berlin mit seinem 360° Ausblick über die Stadt gehört sicher zu einer der  Touristen-Attraktion.

Ich persönlich finde allerdings, dass ihr vom <a href=“http://www.panoramapunkt.de/de/willkommen.html“ target=“_blank“ rel=“noopener“><strong>Kollhoff Tower</strong> am Potsdamer Platz</a> einen schöneren Ausblick habt. Also wenn ihr eine Aussichtsplattform besuchen wollte, würde ich den Panoramapunkt empfehlen.

Zu eurer Linken kommt er direkt zum Hackeschen Markt. Hier ist immer donnerstags und sonntags Markt. Hier bekommt man vom frischgepressten O-Saft bis Klamotten fast alles, was das Herz begehrt. Wenn ihr noch weiter schlendern möchtet, könnt ihr noch durch die Hackeschen Höfe spazieren. Auch für die Fotobegeisterten unter Euch, sind hier schöne Motive vor eure Linse zu bekommen.
<p class=“Text“>Um sich noch ein kleines bisschen Berliner Geschichte anzuschauen, darf ein Spaziergang entlang der <b>East Side Gallery</b> nicht fehlen.</p>
<p class=“Text“>Sie ist eine bemalte 1,3 Kilometer lange Teilstrecke der ehemaligen Berliner Mauer entlang der Spree. Sie ist mit über einhundert originalen Mauermalereien die längste Open-Air-Galerie weltweit.</p>
<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010325.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2796″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p1010325.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“384″ /></a>

<strong>Wo kann man in Berlin shoppen gehen?</strong>

Eine der vielen Shopping-Möglichkeiten unter freiem Himmel ist der <strong>KuDamm</strong>. Hier könnt ihr nach Herzenslust und mit jedem Geldbeutel eingekaufen. Ihr kommt dann auch am KaDeWe (Kaufhaus des Westens) vorbei. Meiner Meinung nach ist der Hype übertrieben, aber vielleicht bildet ihr euch einfach selber ein Bild.

Eine weitere Einkaufsstraße ist die <strong>Friedrichstraße</strong>. Auch hier sind die üblichen großen Marken vertreten.

Für schlechtes Wetter gibt es natürlich auch unzählige große Shopping-Malls:
<ul>
<li><strong>Alexa </strong>am Alexanderplatz</li>
<li><strong>Mall of Berlin</strong> in der Nähe vom Potsdamer Platz</li>
<li><strong>Potsdamer Platz Arkaden</strong></li>
</ul>
<strong>Wo kann man gut essen und einen schönen Abend verbringen?</strong>

Ähnlich wie mit den Shopping-Möglichkeiten verhält es sich auch mit den Ausgeh-Möglichkeiten in Berlin. Eine so große Stadt bietet selbstverständlich auch unzählige Möglichkeiten.

Wir werden uns bei den Tipps eher auf die Innenstadt konzentrieren, denn es würde sonst wirklich den Rahmen sprengen.
<ul>
<li>Hackesche Höfe (am Hackeschen Markt)</li>
<li>rund um den Potsdamer Platz und im Sony Center</li>
<li>entlang der S-Bahn-Bögen zwischen S-Friedrichstraße und S-Hackescher Markt</li>
<li>Nikolai-Viertel</li>
<li>Simon-Dach-Kiez rundum die Simon-Dach-Straße</li>
</ul>
<strong>Tipps für Familien</strong>

Wenn ihr mit euren Kindern einen Besuch in Berlin plant, haben wir natürlich auch ein paar Tipps.

Zum einen gibt es in der Innenstadt <a href=“https://www.zoo-berlin.de/de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>am KuDamm den Berliner Zoo</a>.

Am Potsdamer Platz gibt es das Legoland Discovery Center, am Hackeschen Markt befindet sich das AquaDom &amp; Sea Life Center und in der Nähe vom Brandenburger Tor könnt ihr Madame Tussauds besuchen.

Je nach Interesse könnt ihr in der Nähe vom Alexanderplatz noch das DDR-Museum oder das Berlin Dungeon besuchen.

<strong>Tipps für unterwegs</strong>

Das öffentliche Nahverkehrsnetz in Berlin ist sehr sehr gut ausgebaut und wenn ihr den Dreh einmal raushabt, ist es auch gar nicht so schwer und ihr könnt alle Sehenswürdigkeiten super erreichen.

Wenn euch das aber vielleicht etwas zu anstrengend ist und wenn ihr beim Sightseeing auch noch ein paar Informationen erhalten möchtet, für den empfehlen wir eine Tour mit den <a href=“http://berlin-city-tour.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>unzähligen Hop-On Hop-Off Bussen</a>. Ich habe das selbst schon gemacht und es ist wirklich super. Ihr steigt einfach aus wo ihr wollt, schaut euch was an und steigt wieder ein – ganz ohne Stress.

Wenn ihr diese wunderbare Stadt von der Spree aus bestaunen wollt, findet ihr auch hier unzählige Anbieter, beispielsweise Reederei Winkler, Spreetours, Stern &amp; Kreis und Spreetours. Einen Favoriten-Anbieter haben wir nicht, aber eine Tour in der Innenstadt oder die Brückenfahrt solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Für Diejenigen unter euch, die doch mit dem Auto in die City fahren, können wir den Parkplatz „Q-Park am Alexanderplatz“ empfehlen. Nicht gerade der günstigste Parkplatz, aber modern und großzügige Parkbuchten. Von dort aus sind diverse Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß zu erreichen.

Achtung! Das Parkhaus befindet sich unter dem Alexanderplatz. Die Einfahrten befinden sich auf der Alexanderstraße und sind etwas mit Vorsicht zu genießen, da es dort immer recht voll ist.

<strong>Etwas abseits der Touristenpfade – Die Kulturbrauerei</strong>

<a href=“http://www.kulturbrauerei.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Die <strong>Kulturbrauerei</strong></a> ist ein 25.000 m² großes <a href=“https://de.wikipedia.org/wiki/Bauensemble“>Bauensemble</a>. Sie steht mit ihren Höfen und ihrer einzigartigen Architektur seit 1974 unter <a href=“https://de.wikipedia.org/wiki/Denkmalschutz“>Denkmalschutz</a> und gehört zu den wenigen gut erhaltenen Berliner Industrie-Architekturdenkmälern vom Ende des 19. Jahrhunderts.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270204.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2799″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270204.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“351″ /></a>

Die ursprüngliche Nutzung der einzelnen Gebäude lässt sich auch heute noch durch die erhaltene Originalbeschriftung an den Fassaden erkennen.

Heute finden in der Kulturbrauerei verschiedenste Veranstaltungen, Konzerte und Festivals statt (unter anderem Bandwettbewerbe und Theaterfestivals) und sie ist zugleich Proberaum für verschiedene Künstler und Ensembles. Zu den Einrichtungen gehören Clubs, ein Kino, Restaurant, Show Room eine Möbelausstellers, Theater und viele mehr.

Zur Weihnachtszeit gibt es dort einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt, dessen Besuch sich auf jeden Fall abseits der großen Weihnachtsmärkte in der City lohnt.

Sonntags findet auf dem Gelände ein <strong>„Street Food auf Achse“</strong> Food Markt statt.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270184.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2797″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270184.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“288″ /></a>

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270195.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2798″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/p8270195.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“288″ /></a>

Ein weiteres Highlight in Berlin ist das <strong>„Festival of Lights“</strong>, was immer im Oktober stattfindet. Bei diesem wundervollen Event werden die Berliner Sehenswürdigkeiten in den verschiedensten Farben und Formen illuminiert.

<a href=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_10_2.jpg“><img class=“alignnone size-full wp-image-2792″ src=“https://altmuehltaltipps.files.wordpress.com/2017/10/2016_10_2.jpg“ alt=““ width=“512″ height=“384″ /></a>

Die Illuminationen sind auch wunderbar von einer Spreefahrt aus anzusehen. Zum Beispiel fährt eine Tour vom Hauptbahnhof bis zu den Allianz-Tower am Treptower Park. Dick eingepackt hält man es auf dem Schiff gut aus. Kamera nicht vergessen 😉

Wir  wünschen allen Berlin-Reisenden ganz viel Spaß in dieser vielseitigen Stadt und lasst euch von der direkten Art der Berliner nicht abschrecken. Wir meinen es nicht so. 😉
<p class=“Text“><i>„Wir Berliner haben eine große Schnauze, aber ein noch größeres Herz.“
</i>Was habt ihr denn schon so in Berlin erlebt? Wir freuen uns auf eure Kommentare.</p>

<blockquote>Auf <a href=“http://fernwehschwestern.de/“ target=“_blank“ rel=“nofollow noopener noreferrer“>Fernwehschwestern</a> schreiben Kathleen und Claudia über ihre gemeinsamen Reisen und entführen an die schönsten Orte – unter anderem könnt ihr auf ihrem Blog über die griechische Insel Rhodos entdecken. Viel Spaß beim Stöbern! :)</blockquote>

Zuckermonarchie Hamburg – ein Mädchentraum

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Freundin in Hamburg unterwegs. Neben klassischen Touri-Sachen wie einer Hafenrundfahrt, ein Musical-Besuch (Aladdin) und dem Ausblick von der Plaza der Elbphilharmonie stand bei uns auch der Besuch der Zuckermonarchie auf dem Programm.

Altmuehltaltipps-Zuckermonarchie-Hamburg

Das Café in St. Pauli hatte mir eine Kollegin empfohlen und nachdem es auf der Homepage der Seite sehr verlockend aussah, war schon bald klar: Da wollen wir hin.

Unweit der Reeperbahn befindet sich die kleine Perle.  Und obwohl es schon von außen etwas so aussieht, als müsste es eigentlich in einer anderen Straße Zuhause sein, ist das kleine Café von innen ein Traum in Pastelltönen. Liebevoll eingerichtet und super aufeinander abgestimmt kommt die Zuckermonarchie daher.
Im wunderschönen Ambiente lassen sich superleckere Kuchen (einer der besten Kuchen, die ich je gegessen habe!) verkosten und dazu Kaffee oder selbstgemachte Limonade (ebenfalls sehr zu empfehlen!) genießen.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – bestimmt auch für Jungs 😉

Zuckermonarchie-Hamburg-Essen-Speisekarte-Trinken

Zuckermonarchie-Hamburg-Bewertung

Wenn ihr also demnächst euren Hamburg-Trip plant, sollte die Zuckermonarchie auf jeden Fall ganz weit oben auf eurer To-Do-Liste stehen.

Öffnungszeiten und weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Zuckermonarchie.
Achtung: Montags und dienstags ist das Café geschlossen.

PS: Falls ihr Lust auf weitere Insider-Tipps zu Hamburg habt, lest doch den Gastbeitrag von Hamburgerin Melanie 😉

Wart ihr schon mal in Hamburg? Vielleicht sogar in der Zuckermonarchie?
Oder gibt es ein anderes Café, das ihr dringend empfehlen müsst – egal wo? 🙂 Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Rheine

[Gastbeitrag]

Ein liebes Hallo aus Rheine! Du weißt nicht, wo Rheine liegt?
In NRW, ganz nah zur niedersächsischen Grenze, und auch die Niederlade sind nicht weit von uns entfernt. Rheine liegt im schönen Münsterland. Hier lässt es sich gut wohnen!

In Rheine beginnt auch der Hermannsweg – für diejenigen, die gerne etwas wandern gehen. Rheine hat ca. 85.000 Einwohner, eine schöne Innenstadt und ein Naherholungsbebiet – wovon ich euch etwas berichten möchte. Ein wirklich groß angelegtes Areal mit sehr großen Rasenflächen, einem Park, dem Naturzoo Rheine, das Schloss Bentlage und eine Saline bilden das Herzstück. Hier tummeln sich viele Leute – Zoobesucher, Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Walker, ab- und an sieht man ein BootCamp, Familien, geführte Gruppen die sich z.B. die Saline anschauen und erklären lassen, manchmal auch Brautpaare, die die schöne Kulisse nutzen, Museumsbesucher vom Schloss Bentlage und öfters auch mal mich.

An der Saline direkt sind Bänke aufgestellt und man kann dort schön die Sole auf sich rieseln lassen. Der Natur-Zoo Rheine – auch ohne Big 5 – hat viele Tiere untergebracht – und besonders sind die Störche zu erwähnen! Also schaut mal nach oben, mit Sicherheit werdet ihr welche sehen!
Für die kleinen Zoobesucher gibt es einen tollen großen Spielplatz im Zoo!

Im Schloss Bentlage, einen Steinwurf von der Saline entfernt, gibt es Kunst zu bestaunen; hier kann man standesamtlich heiraten, es befindet sich auch die Europäische Märchengesellschaft hier und gibt es das Cafe „High Tea“ – welches ich zum frühstücken wirklich sehr empfehlen kann (aber vorher reservieren)! Innen ist das kleine Cafe sehr nett eingerichtet, und draußen –ganz nah der Ems- kann man es sich ebenso gemütlich machen.

Nach einem tollem und sehr reichhaltigen Frühstück lädt der Bentlager Wald zu einem Spaziergang ein. Zu Fuss ist man vom Schloss ca. 30 Minuten vom Stadtkern entfernt; der Weg führt zum Teil an der Ems entlang.
Seit Ende 2016 gibt es nun in Rheine auch eine kleine Shoppingmall – die Emsgalarie. Einige Geschäfte haben sich hier angesiedelt und die Gastronomie lädt zum verweilen ein!

Aber wenn Du schon da bist, und vielleicht Glück hast, ist gerade Markt (auf dem Marktplatz) oder Du genießt einfach den Stadtkern von Rheine.

Es gibt jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, die sich lohnen zu besuchen:
-Deutschlands größer Kinderflohmarkt in der Innenstadt (immer am letzten Samstag in den NRW-Sommer-Ferien)
– Straßenparty – 3 Tage Musik in der Innenstadt mit mehreren Bühnen (zweites Wochenende im September)
– Herbstkirmes auf 3 Kirmesplätzen (zweites Wochenende im Oktober)
– Emsfestival – 4 Tage Musik und Spaß mit einer schwimmenden Bühne auf der Ems (letztes Wochenende im Juli)

Bei diesen Veranstaltungen bin ich auch immer anzufinden!

Mich persönlich interessiert gerade das Wandern – in 2018 möchte ich gerne den Hermannsweg (ca. 156 km) laufen – er fängt direkt vor meiner Haustüre an – das sollte doch zu schaffen sein, oder?
Andere schöne Wanderstrecken, genannt „Teutoschleifen“, kann man erlaufen im Teutoburgerwald – der von Rheine aus mit dem Auto in ca. 20 Minuten erreicht werden kann.

Aber auch die Radfahrer unter euch kommen nicht zu kurz! Es gibt viele Strecken zu entdecken. Viele Routen führen auch durch Rheine durch, wie. z.B. der Ems Radweg, der Münsterlandradweg und die Hase Ems Radtour.

Ich hoffe, ich konnte euch mein kleines schönes Städtchen Rheine etwas schmackhaft machen – vielleicht sehen wir uns  ja dort! Ab- und an berichte ich vom Wandern oder anderen persönlichen Dingen auf meinem Blog.

Hier habe ich ein paar Links einiger Internetseiten rund um das Naherholungebiet Rheine herausgesucht:

http://www.naturzoo.de
http://www.rheine.de
http://www.kloster-bentlage.de
http://www.maerchen-emg.de
https://www.kloster-bentlage.de/de/schlafen-geniessen-de/high-tea-cafe
http://www.emsgalerie.de/de/

Ach was hat Rheine doch für schöne Ecken und Seiten!

Liebe Grüße aus Rheine, Nina

Nina bloggt auf Ninawandertlos, wie der Name des Blogs schon erahnen lässt, über das Wandern. Hier stellt sie tolle Wanderrouten vor, die nicht nur in ihrer Heimat liegen. Sie ist sogar schon Teile des Jakobsweges gelaufen. Außerdem findet ihr auf ihrem Blog tolle Tipps rund um ihre Heimat Rheine – klickt also gern mal vorbei! 🙂