Gabriel de Gabrieli

Dom, Notre Dame, Residenz, Hofgarten. Es gibt kaum einen Ort an dem man ihm nicht begegnet: Dem ehemaligen Hofbaudirektor Gabriel de Gabrieli. Doch was machte ihn eigentlich so besonders? Und warum kam der gebürtige Schweizer ausgerechnet nach Eichstätt?

1671 wurde Gabriel de Gabrieli als Sohn des Maurermeisters Giovanni geboren. Mit seiner Ausbildung zum Maurer trat er zunächst in die Fußstapfen des Vaters. Er unternahm einige Reisen bis er begann für den Fürsten von Liechtenstein zu Wien als fürstlicher Baumeister zu arbeiten. Außerdem erbaute er einige Gebäude in Ansbach, darunter das Reithaus und das markgräfliche Schloss.

1714 kam Gabriel de Gabrieli nach Eichstätt, wo er bis zu seinem Tod am 21. März 1747 wirkte. Kurz vor seinem Tod entwarf er sein eigenes, 4 Meter hohes Grabmal. Dieses lässt sich im Eichstätter Ostenfriedhof bestaunen. Es befindet sich an der Friedhofsmauer, von der Friedhofskapelle aus kommend in Richtung Kapuzinerkirche und ist kaum zu übersehen.

Eine Liste seiner übrigen Eichstätter Bauwerke findet ihr auf der Website der KU.

Kerstin

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